Homöopathie – von der Faszination bis zum Ausbildungsstart – Teil 1

Homöopathie – von der Faszination bis zum Ausbildungsstart – Teil 1

Homöopathie! Was schwingen nicht alles für Meinungen, Urteile und Vorurteile mit, wenn man das Wort hört. Und doch, es passiert immer wieder…

Die erste Faszination

Der erste Heilerfolg, mit dem man beim besten Willen nicht gerechnet hat, ist meistens der Beginn der Faszination für die Homöopathie. So ist es auch mir 2005 mit meinem einjährigen Kind geschehen. Nachdem es über Nacht gesund geworden ist, musste ich zugeben, dass das kein Zufall gewesen ist. Also – was ist das – Homöopathie?

Lesen und Lernen

Nun beginnt die Recherche, damals in Handbüchern, heute wohl eher im Internet. Und schon wird ausprobiert und getestet. Wie schön wenn es funktioniert und wie frustrierend, wenn doch nicht. Und irgendwann fällt mir beim systematischen Lesen auf – hier wiederholt sich etwas, dort nicht. Scheinbar steht für viele Fälle das Heilmittel nicht in den Handbüchern… Denn wenn sich die Symptome so nicht wiederfinden, dann muss es eben ein anderes Mittel sein – so viel habe ich schon verstanden!

Der Fokus verschiebt sich

Und dann dieser ständige Hinweis auf die Konstitutionstherapie! Was ist das und warum kann ich zum Beispiel Kopfschmerzen so schwer akut mit einem homöopathischen Mittel behandeln? Scheinbar nehmen mit dem Wissen über einzelne homöopathische Mittel die Fragen zu und nicht ab…

Tatsächlich werden Kopfschmerzen in der homöopathischen Praxis am erfolgreichsten therapiert, wenn man sich nicht am Kopfschmerz selbst versucht, sondern den Patienten konstitutionell behandelt. Das richtige Mittel bewirkt, dass nach einer hier zu erwartenden Erstreaktion ein Kopfschmerz bzw. eine Migräne noch einige wenige Male auftritt und schließlich ganz verschwindet.

Wozu eine Ausbildung und wann?

An dem Punkt angekommen kann jeder frei entscheiden: Plan A: Das ist mir zu kompliziert, das soll mal jemand machen, der sich damit auskennt. Plan B: Wie lerne ich Homöopathie richtig?

Allen, die sich für Plan B interessieren, kann ich nur raten: Schiebt eure Neugier nicht auf die lange Bank. Fangt mit einer Ausbildung an, wenn die Faszination am größten ist! Denn um Homöopathie gut zu praktizieren, braucht es Zeit, Geduld und Ausdauer. Und die hat man nicht, wenn schon Patienten im Wartezimmer sitzen oder man für die Prüfungen lernt.

Weitere Informationen zum Fernlehrgang Klassische Homöopathie finden Sie hier!

 

Dieser Beitrag wurde von Dr. Martina Hanner, Dozentin für Homöopathie an der Fernakademie der Deutschen Heilpraktikerschule, verfasst.

Kommentar verfassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.