Burn-out-Prophylaxe – 10 Tipps, die Spaß machen

Burn-out-Prophylaxe – 10 Tipps, die Spaß machen

Dinge nacheinander erledigen

Es entspannt den Kopf ungemein, sich nur um ein Thema zurzeit zu kümmern. Es gibt auch Studien, die belegen, dass man effizienter arbeitet, wenn man erst die eine Sache zu Ende bringt, bevor man eine neue beginnt. Also: Feste Tageszeiten für E-Mail- und WhatsApp-Checks einhalten.

Pausen machen, entschleunigen

Schon 90 Sekunden können erholsam sein, wenn man sie gut nutzt. Zum Beispiel ein besonders schönes Foto aus dem letzten Urlaub betrachten und sich an Gerüche + Geräusche an diesem Ort erinnern. In die Teeküche gehen und am Wasserkocher warten, bis das Wasser kocht. Oder einfach mal irgendwo gedanklich schlendern.

Bewegung

Immer wieder mal 5 Minuten im Büro aufstehen und den Körper bewegen: Im Stehen den Oberkörper hin- und herdrehen und die Arme um den Körper schlenkern lassen. Schultern hochziehen, kurz festhalten und schnell wieder loslassen. Das entspannt, wenn man viel am Computer arbeitet. Doch wieder zum Sport gehen, was früher so viel Spaß gemacht hat.

Natur

Achtsam spazieren gehen, frische Luft atmen, das Zwitschern der Vögel bewusst genießen. Natürlich hat man nicht jeden Tag Zeit für einen langen Spaziergang, aber vielleicht kann man mal in der nächsten Straße parken und ein Stück zu Fuß gehen oder ein paar Haltestellen früher aus dem Bus aussteigen.

Spaß haben

Räumen Sie sich Zeit für ihre Freunde ein. Sie sind so wichtig für eine erholsame Abwechslung! Andere Menschen zu treffen, das bringt frischen Wind in die Gedanken. Einfach mal zuhören, was jemand anderes zu erzählen hat.

Was kann man sonst noch für sich tun?

Sich belohnen

Trauen Sie sich, stolz auf etwas zu sein. Egal, was andere darüber denken. Sie alleine entscheiden, was gut gelaufen ist und was ihre Belohnung dafür ist. Ein Besuch im Kino. Die neuen Laufschuhe, mit denen Sie schon lange liebäugeln.

Die Messlatte niedriger hängen

Es muss nicht alles optimiert sein. Fehler dürfen passieren, denn wir sind Menschen, keine Roboter. Von sich selbst nicht immer Höchstleistungen erwarten, mit 80% zufrieden sein. Das kann auch andere entspannen. Unsere Messlatte gilt ja immer auch für die Menschen in unserem Umfeld.

Rückzugsorte schaffen

Ab ins Mancave oder in die Badewanne und der Familie sagen, dass man für eine Weile nicht gestört werden will. Auch hier gilt: Das müssen nicht Stunden und Stunden sein. Wichtig ist die Routine. Bekommen Sie ein Selbstverständnis dafür, was Sie brauchen um zu entspannen.

Verzichten

Heute mal kein neues Bild bei Facebook reinstellen. Den anderen Workshop doch nicht buchen. Das zweite Bier abends nicht trinken, weil Alkohol einen zwar gut einschlafen aber nicht durchschlafen lässt.

Mehr Zeit einplanen

Faustregel: Doppelt so viel Zeit einplanen, wie Sie denken, dass es nötig wäre. 10 Minuten eher losfahren. Wer konsequent ein paar Minuten zu spät kommen kann, kann auch einfach konsequent ein paar Minuten zu früh kommen.

 

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie finden Sie hier:

 

Dieser Beitrag wurde von Dr. Bettina Klinger verfasst. Sie ist Dozentin für die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie an der Deutschen Heilpraktikerschule Aschaffenburg.

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