Mentaltraining – Mehr als Gehirnjogging

Mentaltraining – Mehr als Gehirnjogging

Das erste Mal als ich mich mit Mentaltraining beschäftigt habe, dachte ich einfach nur daran, dass es etwas mit Gehirnjogging zu tun hat. Fit im Kopf bleiben möchte ja jeder! Doch je mehr ich mich über dieses Thema informierte, desto schneller war der Begriff Gehirnjogging zweitrangig.

Jeder Mensch verfügt über die Fähigkeit, seine Gedanken in eine positivere Richtung zu lenken und sich neu zu orientieren. Die Prozesse im menschlichen Geist laufen permanent ab. Sollten die Gedanken nur um Probleme, Sorgen und Ängsten kreisen, fällt es schwer, seine Ziele im Blick zu haben und zu erreichen.

Durch viele Selbsterfahrungen und vielen Stunden Übung habe ich gelernt, meine Gedanken positiv zu lenken. Für mich war dies sehr aufwendig und umfangreich, aber seitdem habe ich auch bei meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine viel positivere Ausstrahlung und auch in stressigen Situationen bleibe ich ruhiger und behalte das Ziel im Blick. Selbst Kinder kommen auf mich zu und fragen wie ich mich bei diesem Lärm noch auf die Betreuung eines Kindes konzentrieren kann. Das zeigt mir, wie sehr mir das Mentaltraining geholfen hat.

In meiner Ausbildung zur Entspannungspädagogin habe ich verschiedene Techniken des Mentaltrainings kennengelernt, unter anderem Konzentrationsübungen, Meditationen, Fantasiereisen und die Hinführung/Begleitung zu positiven Denken. Am meisten haben mich davon die Konzentrationsübungen angesprochen. Sie sind in fast jeder Situation anwendbar und benötigen keine Materialien, sind also auch für wenige Minuten Pause geeignet. Durch die gezielte Nutzung meiner geistigen Fähigkeiten habe ich gelernt, meine Probleme und Sorgen als Chance wahrzunehmen und meine Wünsche und Ziele zu verwirklichen.

Mentaltraining für Jugendliche

Nun ist es mir ein persönliches Anliegen, noch einen Einblick in das Mentaltraining für Jugendliche zu geben, wo man es einsetzen kann und wie es funktioniert, diese Jugendlichen zu stärken und zu unterstützen. Ich habe festgestellt, dass Jugendliche an sich selbst und ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln. Durch die erprobten Techniken kann man die Jugendlichen gut auf das Leben vorbereiten und ihnen helfen, an sich zu glauben, um den vielen Herausforderungen des Alltags mit Energie entgegenzutreten. Das Selbstbewusstsein wird so gestärkt und die Jugendlichen haben viel Interesse daran, neue Dinge zu erlernen. Im Umgang mit Jugendlichen ist immer eine wertschätzende Kommunikation hilfreich. Situationen in denen man das Mentaltraining anwenden kann, sind u. a. Schulprobleme aller Art, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, bei familiären Spannungen, Verhaltensauffälligkeiten, sowie körperliche Beschwerden wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Migräne.

Ich selbst habe das Seminar Selbst-Bewusst-Sein Training für Jugendliche absolviert und war absolut überzeugt und begeistert, welche Methoden eingesetzt wurden. Jeder, der sich mit jungen Heranwachsenden beschäftigt, wird sich in diesem Seminar gut aufgehoben fühlen. Es macht Spaß, ist interessant und man lernt selbst noch viele neue Dinge!

Wenn Sie sich durch diesen kleinen Erfahrungsbericht angesprochen fühlen, dann finden Sie hier weitere Informationen zum Fachseminar Selbst-Bewusst-Sein Training für Jugendliche.

 

Dieser Beitrag wurde von Saskia Ewers, Psychologische Beraterin und Entspannungspädagogin und ehemalige Schülerin an der Deutschen Heilpraktikerschule Mülheim / Duisburg, verfasst.

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