Erholung im Alltag: Sommerbräune verblasst – schöne Eindrücke bleiben

Erholung im Alltag: Sommerbräune verblasst – schöne Eindrücke bleiben: Gefühlt das ganze Jahr freuen wir uns auf den Sommerurlaub. Vorfreude, bei dem einen oder anderen Chaos und Hektik beim Packen: Haben wir auch alles dabei? Kommen wir rechtzeitig zum Flughafen? … Und dann ist es endlich so weit – am Urlaubsort angekommen, Hotelzimmer beziehen und endlich Durchatmen.

Wir genießen die Zeit – freie Zeit, die wir uns im Alltag nicht erlauben. Erfreuen uns an neuen Eindrücken, wofür wir im Alltag keine Zeit aufwenden. Wir machen, was uns guttut, was wir im Alltag unterdrücken.

Erholt und gut gelaunt geht es zurück. Etwas wehmütig, da uns in Kürze der Alltag wieder einholt.

Das muss nicht sein – Erholung ist auch im Alltag möglich

Der Alltag ist sicher da. Doch wer sagt, dass wir nicht Urlaubsfeeling und Auszeiten ab sofort einbauen dürfen? Sozusagen unsere Erholung verlängern und konservieren.

Praktische Tipps zur Erholung im Alltag

  • Urlaubsbräune steht als äußeres Zeichen für Erholung. Also verlängern wir die Zeit durch „Nach-Urlaubs-Hautpflege“ und helfen noch etwas mit Selbstbräuner nach. Verschwindet die Bräune endgültig, begrüßen wir die neuen Hautschichten mit einem Verwöhnprogramm, statt der Pigmente nachzutrauern.
  • Ein Date mit sich selbst als fixen Termin in den Kalender eintragen: Spazieren gehen, einen neuen Stadtteil in der Wohnstadt erkunden, mit der Straßenbahn, dem Bus von Startstation zur Endhaltestelle fahren. Neues entdecken oder einfach beobachten und Eindrücke auf sich wirken lassen. Ein neues Museum erkunden, ein Theaterstück besuchen, was man (Frau auch) sonst nie machen würde.
  • Die Freizeit zugunsten freier Zeit über Bord werfen, statt mit privaten Verpflichtungen, sportlichen Leistungen oder Einkaufsmarathons die Freizeit zu füllen. Zweimal im Monat – gerne auch mehr – freie Zeit nehmen. Am Flussufer sitzen, in einem Café die Zeit vorbeiziehen lassen, ohne Ziel durch den Park schlendern, Langeweile genießen und erholt zurückkommen.
  • Täglich eine Sache machen, die uns guttut. Herzhaft lachen, das Marmeladebrot zu Mittag, die Treppen wie im Urlaub hinaufrennen, Meditation, ein Eis mitten im Winter, Malen, Singen, Tanzen – einfach so … Ihnen fallen sicher noch viele weitere schöne Dinge und Momente ein.
  • Das Meer und den Strand können wir nicht mitnehmen, doch unser Badezimmer für ein Entspannungsbad maritim gestalten.
  • Jeden Tag eine Stunde Diät halten: Informations- und Digitaldiät. Wie gut hat es getan, nicht jederzeit erreichbar zu sein und von den vielen Informationen überschwemmt zu werden. Begeben Sie sich mental ins Café an der Promenade, den Strand oder einen anderen Platz, den Sie für die Digitalisierung eintauschen.
  • Das Beste zum Schluss: Einmal im Monat ein Tag nur für mich. Geht nicht? Oder nur für Singles? Familie und Co. lassen das nicht zu? Doch! Das Geheimnis: Binden Sie Ihre Familie zur Ideenfindung für diesen Tag mit ein. Und abends erzählen Sie Ihre Tagesgeschichte. Ein gemeinsamer Ausklang gemeinsam.

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, das Urlaubsfeeling – besser die guten Gefühle aus dem Urlaub – in den Alltag zu transformieren. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wichtig: Die Umsetzung erfolgt das ganze Jahr über, nicht nur einen kurzen Zeitraum nach dem Urlaub.

Viel Spaß und gute Alltagserholung!

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Heilpraktikerausbildungen:

Dieser Beitrag wurde von Ursula Vormwald verfasst. Sie ist Business- und Mentalcoach, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Inhaberin der Deutschen Heilpraktikerschule Offenbach.

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