Akupunktur – Kleine Nadeln, große Wirkung

Akupunktur – Kleine Nadeln, große Wirkung

Akupunktur – Diese aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammende Behandlungsmethode hat sich über tausende von Jahren in der heutigen Schmerzbehandlung etabliert und wird meist ergänzend zur Schulmedizin angewandt.

„Akupunktur heilt, was gestört ist. Akupunktur heilt nicht, was zerstört ist.“

Laut den Überlieferungen wird der Körper von verschiedenen Leitbahnen durchzogen, den sogenannten Meridianen, die sich von der Schädeldecke bis zu den Zehen erstrecken.

Diese Meridiane, die unter der Haut liegen, verbinden den Körper mit den Organen. In der TCM geht man davon aus, dass in diesen Körperbahnen die Lebensenergie fließt, der (Chi)Qi-Fluss. Wenn die Energie harmonisch fließt, ist der Mensch gesund. Liegt eine Störung vor, die beispielsweise durch Kälte, Wärme, ungesunde Ernährung oder gar psychische Faktoren gestört ist, dann können Krankheiten oder Schmerzen auftreten. Durch gezieltes Setzen der Nadeln werden diese Blockaden gelöst und die Lebensenergie wiederhergestellt.

Was passiert bei einer Akupunkturbehandlung?

Dem Patienten werden je nach Erkrankung an ausgewählten Stellen am Körper kleine Nadeln in die Haut gestochen. Die speziellen Einmal-Nadeln sind hauchdünn, sodass der Patient kaum einen Schmerz bei der Behandlung verspürt. Die Nadeln bleiben zwischen 20 und 30 Minuten in der Haut.

Die Behandlung wird bei Bedarf in mehreren Sitzungen wiederholt.

Ist die Akupunktur wirksam?

Viele Patienten schwören auf diese Heilmethode. Aus der Wissenschaft und Forschung ist bekannt, dass die weltweit größten Untersuchungen (Modellvorhaben Akupunktur) positive Erfolge bei der Behandlung von Krankheiten wie chronische Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen mit Hilfe der kleinen Nadeln erzielen konnten. Es gibt Hinweise darauf, dass die Akupunktur ebenso bei Heuschnupfen, allergischem Asthma und weiteren Krankheitsbildern eine Verbesserung der Symptome erzielen konnte.

Die Studien haben aber auch ergeben, dass man eben diese Erfolge auch erhält, wenn man nicht die traditionellen Therapiepunkte trifft.

In der Naturheilpraxis des Heilpraktikers ist diese Methode schon längst gängige Praxis und findet sehr oft Anwendung.

Dieser Beitrag wurde von Jenny Kalis, Kundenbetreuerin der Fernakademie, verfasst.

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