Volkskrankheit Nagelpilz – Was kann man dagegen tun?

Volkskrankheit Nagelpilz – Was kann man dagegen tun?

Jeder dritte Mensch ist von Nagelpilz betroffen. Leider wird er häufig erst zu spät oder gar nicht erkannt. Die Gefahr der Übertragung ist besonders groß in Bereichen, wo es feucht und warm ist, z.B. in Schwimmbädern oder Saunen. Durch zu enges Schuhwerk wird die Infektion gefördert. Nagelpilz heilt nie von selbst.

Wie kann ich Nagelpilz behandeln?

Interdisziplinäres Vorgehen (z.B. Podologin und Heilpraktikerin) ist jedoch häufig erfolgreich.

Eine erfolgreiche Behandlung braucht allerdings immer Zeit und Ausdauer.

Nagelpilz braucht ein basisches Hautmilieu zum Überleben. Naturheilkundlich rät man also dazu, dieses Milieu mit Hilfe von Essigfußbädern zu verändern. Der Säuregehalt sollte zwischen 5 und 25 % liegen. Eine denkbare Anwendung wäre demnach ein Fußbad mit Apfelessig und Wasser im Verhältnis 1:1. Ein solches Fußbad sollte mindestens 10 – 15 Minuten dauern und mindesten 2 – 3 Mal in der Woche stattfinden.

Um einen schnellen und anhaltenden Erfolg zu gewährleisten, sollte man regelmäßig eine medizinische Fußpflegerin oder Podologin aufsuchen, damit diese den infizierten Nagel fachgerecht abtragen kann.

Sehr wichtig ist es, den Nagelpilz nicht unter Nagellack zu verstecken! Denn viele schädliche Pilzsorten sind Anaerobier (sauerstoffmeidend) und fühlen sich unter Luftabschluss besonders wohl.

Barfuß gegen den Nagelpilz

Daraus folgt dann auch die Aufforderung der beteiligten Therapeuten, möglichst oft keine Schuhe zu tragen oder wenn dies nicht möglich ist, so häufig wie möglich stark belüftende Schuhe, wie Sandalen. Die getragenen Schuhe sollten möglichst oft desinfiziert/gelüftet/getauscht werden. Sonne und Luft fördern das Nagelwachstum und damit die Regeneration.

In Schwimmbädern und Saunen sollten nach Möglichkeit immer Badelatschen getragen werden. Die Füße und Zehnzwischenräume sollten nach dem Duschen gründlich abgetrocknet werden.

Alles was mit den Füßen Kontakt hat, sollte beim Waschen gekocht werden (mindestens 60°C, besser 90°C). Dies gilt also für Handtücher und Strümpfe.

Aromatherapie als mögliche Therapie

Zur Therapie von Nagelpilz eignet sich besonders gut die Aromatherapie. Aromaöle wie z.B. Teebaumöl, Manuka oder Rosengeranie eignen sich, da sie stark antimykotisch also pilztötend wirken. Das Öl wird mit Hilfe eines Wattestäbchens auf die betroffenen Nägel 2 – 3 Mal täglich getupft.

Unterstützend wirken die Schüßler-Salze Nr. 5 (Kallium phosphoricum) und Nr. 8 (Natrium chloratum).

 

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Dieser Beitrag wurde von Ingo Rasch, Inhaber der Deutschen Heilpraktikerschule Saar-Pfalz, verfasst.

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