Neurodermitis – was hat das Jucken mit dem Darm zu tun?

Neurodermitis – was hat das Jucken mit dem Darm zu tun?

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische, wiederkehrende Hauterkrankung, deren Ursache schulmedizinisch noch nicht geklärt ist.

Die Betroffenen haben rötlich juckende Hautareale, die mal stärker und mal schwächer auftreten.

Schulmedizinisch wird gerne von einer autoimmunen Hauterkrankung unbekannter Ursache gesprochen.

Als Auslöser oder neudeutsch auch „Trigger“ werden textile Fasern, Stress und genetische Veranlagung vermutet. Schulmedizinisch wird die Neurodermitis zumeist mit Glukokortikoiden behandelt, unter Inkaufnahme der bekannten Nebenwirkungen.

Die Naturheilkunde sieht hingegen Zusammenhänge zwischen der Haut und dem Darm.

Allergien und Hauterscheinungen stehen demnach in direktem Zusammenhang zu Störungen des Darmassoziierten Immunsystems. Ausdruck einer solchen Störung ist zumeist eine Dysbiose, die man mit einer ausführlichen Stuhldiagnose untersuchen lassen kann.

Der Heilpraktiker findet im Befund eines Labors häufig eine deutliche Veränderung in der qualitativen und quantitativen Besiedlung des Darms mit anaeroben und aeroben Bakterien oder sogar Pilzbefall.

Da die o.g. Bakterien nicht nur notwendig bei der Verdauung sind, sondern auch bei der „Schulung“ unseres Immunsystems eine wichtige Rolle spielen, kann man sich ohne Weiteres vorstellen, dass eine Veränderung schnell zu einer Fehlinformation führt.

Das Immunsystem wird falsch „informiert“

Es reagiert auf Pollen, alltägliches wie Waschmittel oder Textilien oder auch auf Lebensmittel und erzeugt eine Allergie oder Hauterscheinungen.

Therapeuten, die mit der Bioresonanz Erfahrungen haben, erkennen hier gleich auch einen Zusammenhang mit den sogenannten zentralen Allergien, die schon seit der frühesten Kindheit bestehen können. Bei diesen zentralen Allergien handelt es sich um Unverträglichkeiten auf Weizen oder Milch.

Beseitigt man durch eine gezielte Behandlung mit Bioresonanz eine der zentralen Allergien, so besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Neurodermitis verschwindet oder aber zumindest in relativ unkomplizierte minimale Beschwerden gemildert wird.

Sofern man die Darm-Dysbiose zusammen mit der zentralen Allergie behandelt und der Patient während der Behandlung auf den Verzehr von Weizenprodukten und/oder Milchprodukten verzichtet, so hat die Neurodermitis eine sehr gute Prognose.

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Dieser Beitrag wurde von Ingo Rasch, Inhaber der Deutschen Heilpraktikerschule Saar-Pfalz, verfasst.

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