Die Heilpraktikerprüfung erfolgreich absolvieren

Die Heilpraktikerprüfung erfolgreich absolvieren

Als Tutorin der Fernakademie der Deutschen Heilpraktikerschule werde ich oft gefragt: „Wie kann ich den Lernstoff für die Ausbildung zum Heilpraktiker schaffen?“ Gerade Menschen, die sich neben Familie oder Beruf weiterbilden, sind erstaunt, welch umfangreiches Wissen man sich aneignen muss, um die Prüfung vor dem Gesundheitsamt zu bestehen.

Wichtig ist, nicht gleich nach Erhalt des ersten Skriptes die Nerven zu verlieren oder vielleicht den Anspruch an sich selbst zu haben, alles auswendig lernen zu müssen. Das wird Ihnen in der späteren Praxis nicht weiterhelfen. Wichtig und nachhaltig ist es, Zusammenhänge zu erkennen und Wissen zu verknüpfen. Die gute Nachricht: Das passiert mit jedem Thema, zu dem man sich vorarbeitet.

Unsere Skripten sind immer nach dem gleichen Grundsatz aufgebaut und leiten als roter Faden durch den Lernstoff. Erst die Anatomie und anschließend die Pathologie des jeweilen Themenfeldes. Am Beispiel der Dermatologie erklärt, bedeutet das, man lernt zunächst den Aufbau und die Funktion der Haut und anschließend Erkrankungsbilder der Haut kennen. In unserem Online-Campus findet man zusätzliche Materialien, die das Lernen unterstützen z.B. Abschnittsfragen, Lehrfilme oder Mindmaps.

Alle Teilnehmer unseres Fernlehrgangs erhalten zudem zu jeder eingesendeten Klausur weitere Lerntipps. Verschiedene Aspekte des gehirngerechten Lernens werden vorgestellt und ermutigen zum Ausprobieren.

Wie habe ich die Heilpraktikerprüfung gemeistert?

Meine persönliche Lernstrategie habe ich mir bei meiner Ausbildung zum lösungsorientierten Coach wieder erarbeitet. Die Frage hieß: Was habe ich für eine Strategie angewandt, die mich bisher zum Bestehen von Prüfungen gebracht haben? Genau wie bei bspw. beim Abitur oder Studium hat es mir immer weitergeholfen, Original-Prüfungsfragen zu bearbeiten. Für unsere Schüler haben wir im Online-Campus Originalprüfungen gesammelt, die bis ins Jahr 2005 zurückgehen, außerdem verschiedene mündliche Prüfungsprotokolle. Zudem haben wir unsere Lernapp zum Trainieren von Fragen.

Ganz wichtig ist es auch, sich den Weg zu visualisieren, wie man zum Ziel gelangt. Ich habe mir vorgestellt, wie ich in meinem Arbeitszimmer sitze und lerne. Wie ich mir meine Lernumgebung gestalte, z.B. an einem aufgeräumten Schreibtisch zu sitzen mit einer Tasse Tee und einer Schale Nüsse. Mit meiner Familie habe ich konkrete Lernzeiten abgesprochen, in denen ich dann tatsächlich mich ganz den Büchern widmen konnte.

War die Zeit einmal knapp oder ich hatte das Gefühl, heute behalte ich nichts in meinem Kopf, dann habe ich einfach durch ein Lehrbuch geblättert. An einer interessanten Passage bin ich hängengeblieben und habe es durchgelesen. Das Gelesene verankerte sich dann auch tatsächlich in meinem Gedächtnis.

Für das Bestehen der mündlichen Prüfung ist das Sprechen natürlich besonders wichtig. Manchmal hat man so viel Wissen im Kopf und es kommt einem nicht über die Lippen. Bildet Lerngruppen sprecht über Themengebiete, tauscht euch aus oder fragt euch gegenseitig ab. Ist kein Lernpartner in der Nähe, dann ist es heute mit Hilfe neuer Medien auch möglich, virtuelle Lerngruppen zu bilden.

Wichtig ist es meiner Meinung nach, eine persönliche Strategie zu finden und sich nicht zu sehr selber unter Druck zu setzen. Lerngruppen unter Gleichgesinnten motivieren und helfen auch mal über ein Lerntief hinweg. Nicht vergessen nach oder zwischen den Lerneinheiten auch zu entspannen, bspw. mit einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft.

Zum Schluss habe ich mich richtig gefreut, zur Prüfung zu gehen und meine persönliche Strategie hat mich die Prüfung bestehen lassen.

 

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Heilpraktikerausbildungen:

 

Dieser Beitrag wurde von Nicole Wichmann verfasst. Sie ist Geschäftsbereichsleiterin Partnermanagement und Tutorin an der Fernakademie der Deutschen Heilpraktikerschule.

 

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