Heilpraktiker Naturheilkunde

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Heilpraktiker Naturheilkunde

Heilpraktiker Naturheilkunde

Berufsbild des Heilpraktikers

Heilpraktiker für Naturheilkunde behandeln zahlreiche Krankheitsbilder – eigenständig und begleitend zur medizinischen Therapie. Der Heilpraktiker ist ein durch das Heilpraktikergesetz anerkannter und geschützter Beruf, der eine staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde voraussetzt. Das Hauptaufgabengebiet des Heilpraktikers liegt in der Therapie körperlicher und seelischer Leiden. Die ganzheitliche Betrachtung des Menschen und seiner gesundheitlichen Situation ist der Kern der Arbeit des Heilpraktikers für Naturheilkunde. Immer mehr Menschen führt der Weg zum Heilpraktiker. In den letzten Jahren hat er auch durch die zunehmende Zeitknappheit in den Arztpraxen an gesellschaftlicher Bedeutung und Ansehen gewonnen. Die in Therapie und Prävention tätigen Heilpraktiker tragen einerseits zur Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, andererseits zu wesentlichen Entlastungen der Krankenkassen bei. Sie sind aus dem Gesundheitssystem der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Darüber hinaus öffnet sich auch die klassische Medizin zunehmend der komplementären Heilkunde. In Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen, Ärzten, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten widmen sich Heilpraktiker der begleitenden Behandlung verschiedener Krankheitsbilder. Die meist in eigener Praxis arbeitenden Heilpraktiker decken eine große Palette der therapeutischen Versorgung ab und wenden dabei komplementäre Heilverfahren und alternative Diagnostik an.

Unsere Ausbildungsteilnehmer kommen oft aus den Bereichen Physiotherapie, Ergotherapie, Osteopathie oder anderen medizinischen Berufsfeldern. Da für unsere Ausbildung keine medizinische Vorbildung notwendig ist, gewinnt sie auch für Quereinsteiger oder Branchenfremde immer mehr an Beliebtheit und kann zur persönlichen Weiterbildung genutzt werden.

Ablauf der Heilpraktikerausbildung

Unsere Ausbildung zum Heilpraktiker für Naturheilkunde wird an unseren Schulstandorten in verschiedenen Kursformen angeboten. Üblich sind Vormittags-, Abend- oder Wochenendkurse. Bitte schauen Sie auf den Seiten des Standortes in Ihrer Nähe, welche Ausbildungsvarianten dieser anbietet. Aufgrund eines rotierenden  Systems in der naturheilkundlich-medizinischen Heilpraktikerausbildung ist der Einstieg jederzeit möglich. Die Ausbildung läuft über 2 Jahre mit 1-2 Tagen Unterricht in der Woche. In den Schulferien der jeweiligen Bundesländer ist unterrichtsfreie Zeit.

Zusätzlich zum Unterricht empfehlen wir ca. 5-10 Stunden Selbststudium in der Woche. Damit bieten wir die Möglichkeit, diese Ausbildung neben einem Studium oder auch neben einer Berufstätigkeit zu absolvieren. Über standortspezifische Möglichkeiten, die Ausbildung als Intensiv- oder Vollzeitkurs – also in kürzerer Zeit als zwei Jahre – zu absolvieren, informiert Sie der jeweilige Schulleiter.

Optional bieten viele unserer Standorte Übungstage, Repetitorien und Prüfungsvorbereitungen an. Fragen Sie einfach unsere Schulleiter am jeweiligen Standort oder schauen Sie sich auf unseren Standortseiten um.

Kosten:

6.396,00 € (inkl. 300,00 € Einschreibgebühr)

24 Monatsraten à 254,00 €, zzgl. 300,00 € Einschreibgebühr

Gesamtsumme: 6.396,00 €

Individuelle Zahlungsvereinbarungen mit dem Schulleiter: Bei Zahlung in 2 Raten à 2.975,00 € (zu Beginn des 1. und 13. Studienmonats), zzgl. 300,00 € Einschreibgebühr bei Vertragsabschluss, beträgt der Gesamtbetrag nur 6.250,00 €. Standortspezifisch können sich Preisunterschiede oder Rabatte ergeben. Informieren Sie sich dazu bei Ihrem Schulleiter vor Ort.

Themenübersicht

  • Ohrakupunktur
  • Körperakupunktur
  • Ausleitungsverfahren
  • Irisdiagnose
  • Fußreflexzonenmassage
  • Homöopathie
  • Biochemie nach Schüssler
  • Pathophysiognomie
  • Phytotherapie
  • Hypnosetherapie / Autogenes Training
  • Symbioselenkung
  • Kneipp
  • Dermatologie
  • Allg. Pathologie/ Immunologie
  • Niere/ Blase
  • Herz
  • Kreislauf- und Gefäßsystem
  • Blut/ Lymphe
  • HNO
  • Augen
  • Bewegungsapparat
  • Magen-Darm-Trakt
  • Leber/ Galle/ Pankreas
  • Injektionstechniken
  • Stoffwechsel
  •  Atmungssystem
  • Körperliche Untersuchung
  •  Anamneseerhebung
  •  Endokrinologie
  • Onkologie & ganzheitliche Krebstherapie
  •  Neurologie
  •  Psychosomatik
  • Geschlechtsorgane/ Fortpflanzung
  •  Gesetzeskunde
  •  Infektionslehre
  •  Notfallmedizin
  •  Psychiatrie
  •  Differentialdiagnostik
  • Hygiene und Laboruntersuchung

Weitere Informationen

Voraussetzungen für die Ausübung des Heilpraktikerberufs

Voraussetzung für diesen Beruf ist die körperliche und psychische Stabilität. In besondere Maße sind bestimmte persönliche Eigenschaften gefordert: eine gute Auffassungsgabe, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, komplexe und abstrakte Inhalte zu erfassen. Die  Therapie- bzw. Heilerlaubnis erhält man mit dem Bestehen der amtsärztlichen Heilpraktikerüberprüfung. Hierauf bereitet die Ausbildung bei der Deutschen Heilpraktikerschule® intensiv und optimal vor.

Bedeutung des Heilpraktikerberufs

Der Beruf des Heilpraktikers ist der einzige therapeutisch arbeitende Berufszweig des zweiten Gesundheitsmarktes. In den letzten Jahren hat der Heilpraktikerberuf zunehmend an gesamtgesellschaftlicher Bedeutung und Ansehen gewonnen. Die in Therapie und Prävention tätigen Heilpraktiker tragen einerseits zur Verbesserung der Gesundheit großer Teile der Bevölkerung, andererseits zur wesentlichen Entlastungen der Krankenkassen bei. Sie sind aus dem Gesundheitssystem der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Ihre Erfolge basieren zum einen auf der Anwendung zahlreicher bewährter Methoden, die aus der Vergangenheit überliefert sind und heute teilweise wissenschaftlich erklärt werden können. Zum anderen gründet das Gelingen vieler alternativer Behandlungskonzepte aber auch in der Berücksichtigung neuester Erkenntnisse aus der Medizin und anderen Wissenschaftsbereichen, wie der Mikrobiologie, den Neurowissenschaften und der Physik. Nicht selten finden neue Therapieansätze der Erfahrungsmedizin nach einiger Zeit sogar Eingang in die Schulmedizin.

Berufspraxis des Heilpraktikers

Die meist in eigener Praxis arbeitenden Heilpraktiker decken die gesamte Palette der therapeutischen Versorgung ab – von der Prävention über die Behandlung akuter bis hin zu chronischen Krankheiten. Heilpraktiker behandeln zahlreiche Krankheitsbilder, allein oder begleitend zur bestehenden schulmedizinischen Therapie, in Zusammenarbeit mit den schulmedizinischen Einrichtungen, Ärzten, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Heilpraktiker nutzen althergebrachtes Wissen und haben Kenntnisse in traditionellen, alternativen Diagnose- und Heilverfahren. Mithilfe der ganzheitlichen Sichtweise berücksichtigen sie bei ihren Therapieansätzen auch den Einfluss von Umweltfaktoren und des gesellschaftlichen Umfeldes auf die physische und psychische Gesundheit ihrer Patienten.

Zum Heilpraktiker kommen insbesondere Patienten, die eine Alternative zum Betrieb kassenärztlicher Praxen suchen. Oft sind es chronisch Kranke, die gern alle Möglichkeiten ausschöpfen möchten, um zu Heilung oder Linderung ihrer Beschwerden zu gelangen. Nicht selten haben sie auch eine längere Odyssee von Facharzt zu Facharzt hinter sich. Sie suchen Therapeuten, die ihnen zuhören, sie mit ihren Symptomen ernst nehmen und ihnen helfen, zur Ursache des Problems vorzudringen. Der Ansatz von Heilpraktikern ist dabei nicht allein die Behandlung von Symptomen, sondern die Aktivierung von Selbstheilung und Selbstregulation des Körpers.

Berufliche Perspektiven nach der Heilpraktikerausbildung

Die abgeschlossene Ausbildung als Heilpraktiker für naturheilkundliche Medizin eröffnet die folgenden beruflichen Möglichkeiten:

  • Tätigkeit in eigener Praxis – ohne oder mit Spezialisierung, z.B. auf folgende Therapieverfahren nach einer entsprechenden praktischen und qualifizierten Fachausbildung:
    • Konservative Therapieverfahren (u.a. Ausleitungsverfahren, Phytotherapie, Homöopathie)
    • Physiotherapieverfahren (u.a. Manuelle Therapie, Osteopathie)
    • Fernöstliche Therapieverfahren (TCM, Ayurveda)
    • Psychotherapie und psychologische Beratung (Systemische Therapie, tiefenpsychologische Verfahren, Hypnotherapie)
    • Ernährungsberaterisch-therapeutische Methoden
  • Tätigkeit in naturheilkundlich orientierten Privat- oder Kurkliniken
  • Aufbau eines ganzheitlichen Gesundheitszentrums in einem Team heilkundlicher Fachleute
  • Tätigkeit als Seminarleiter oder Dozent
  • Tätigkeit als Referent und Vertreter für die naturheilkundliche Pharmaindustrie
Der Lehrplan ist leer