Es war einmal … die Zelle ‒ so spannend ist der kleinste Baustein des Lebens

Es war einmal … die Zelle ‒ so spannend ist der kleinste Baustein des Lebens

Es war einmal … die Zelle ‒ so spannend ist der kleinste Baustein des Lebens: Wer hat die französische Zeichentrickserie auch gern als Kind gesehen, in der Wissen von Atom bis Zahnschmerzen auf spielerische Weise vermittelt wurde?

Es war einmal … die Zelle steht auch wieder nach den Sommerferien auf dem Seminarplan an der Deutschen Heilpraktikerschule in Münster. Aber warum ist es so wichtig, sich als Heilpraktiker auch mit den kleinsten Bausteinen des menschlichen Körpers auszukennen? Schauen wir uns doch eine Zelle einmal genau an.

Zellaufbau

Die Zelle ist der kleinste funktionelle Baustein des menschlichen Lebens.

  • Viele Zellen bilden ein Gewebe.
  • Mehrere Gewebeverbände bilden ein Organ.
  • Alle Organe bilden den Menschen.

Die Zelle ist von einer Schutzhülle, der Zellmembran umgeben. Diese Zellmembran besitzt verschiedene oberflächliche Rezeptoren, die einen Austausch von Stoffen in die Zelle hinein bzw. aus der Zelle heraus ermöglichen.

Innerhalb der Zelle finden wir die Zellorganellen, die einem Arbeitsplatz gleichen und den genetisch vorgeschriebenen Auftrag der Zelle ermöglichen.

Wir finden den Zellkern, in der sich die gesamte menschliche DNA befindet und der den genetischen Auftrag jeder Zelle nach außen ins Zytoplasma, einer gelartigen Grundsubstanz, schleust.

Zellorganellen

Schauen wir uns beispielsweise eine Leberzelle (Hepatozyt) an, finden wir neben dem Zellkern noch andere Zellorganellen. Die wichtigsten sind:

  • Mitochondrien ‒ die unsere Nährstoffe z. B. Glukose in für die Zelle verwertbare Energie umwandeln.
  • Ribosomen ‒ produzieren mit einer Kopie des Genabschnittes aus dem Zellkern die benötigten Eiweiße. Sie kommen entweder frei im Zytoplasma vor oder sind an die Oberfläche des rauen endoplasmatischen Retikulums gebunden.
  • Endoplasmatisches Retikulum ‒ ein röhrenförmiges Transportsystem innerhalb der Zelle.
  • Golgi-Apparat ‒ der Arbeitsplatz, an dem die Zellprodukte in kleine Bläschen verpackt werden und an das Endoplasmatische Retikulum übergeben werden
  • Lysosomen ‒ Abfallbetrieb, in dem zelleigene oder zellfremde Stoffe von außen entgiftet und entsorgt werden.

Und nur, wenn der Heilpraktiker den grundlegenden Baustein des Lebens verstanden hat, kann er naturheilkundlich entgegen wirken bei z. B. Erkrankungen der Leber, wenn Eiweißbausteine (Aminosäuren) nicht regelrecht zu Proteinen aufgebaut werden können. So kann es beispielsweise zu einer Blutungsneigung kommen, wenn die Gerinnungsfaktoren nicht gebildet werden, die ebenfalls in die Kategorie Proteine fallen.

Beispiel ‒ mitochondriale Medizin

Oder legen wir den Fokus auf die mitochondriale Medizin, ein wichtiger Bestandteil der Alternativmedizin. Arbeiten die Mitochondrien nicht richtig, sind wesentliche Symptome:

  • Abgeschlagenheit
  • und Schwäche.

Die Aufgabe des Heilpraktikers liegt darin, zu erkennen, warum die Mitochondrien nicht richtig arbeiten und dann ein Therapiekonzept zu erstellen, der Zelle zu ihrer vollständigen Leistung zurückzuhelfen.

Somit ist bei einer Heilpraktikerausbildung der Start mit dem Thema „Zelle und Gewebe“ der bestmögliche Start.

Wir in Münster starten am 8. August 2026 in die neue Ausbildungsrunde. Aufgrund unseres rollierenden Systems können Sie jedoch selbstverständlich jederzeit zu jedem neuen Thema in die Ausbildung einsteigen. Lassen Sie sich von uns beraten.

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:

Dieser Beitrag wurde von Heike Wemhoff verfasst. Sie ist Inhaberin der Deutschen Heilpraktikerschule Münster.