Welttag der seltenen Erkrankungen – Zahlen, Hintergründe und Therapieansätze

Welttag der seltenen Erkrankungen – Zahlen, Hintergründe und Therapieansätze

Welttag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2026 – Zahlen, Hintergründe und Therapieansätze: Ist von seltenen Erkrankungen die Rede, verliert sich die Medizin sehr schnell in Zahlen, Statistiken und Prozentrechnungen. Einige Daten gefällig?

Das Bundesgesundheitsministerium definiert eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen davon betroffen sind. Ca. 8.000 seltene Erkrankungen sind bekannt, von denen 80 Prozent genetisch bedingt und daher als nicht heilbar eingestuft werden. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland ca. vier Millionen Menschen, die von einer seltenen Erkrankung betroffen sind, EU-weit geht man sogar von 30 Millionen Betroffenen aus.

Einige Beispiele seltener Erkrankungen

Seltene Erkrankungen sind Leiden wie etwa:

  • das Alagille Syndrom (Symptomenkomplex wie Gelbsucht, Herzerkrankungen und Gesichtsfehlbildungen),
  • Ceroidlipofuszinosen mit neurologischen Symptomen
  • oder zerebrotendinöse Xanthomatose, eine genetisch bedingte Fettspeicherkrankheit.

Aber auch leichter auszusprechende Erkrankungen wie das:

  • Asperger-Syndrom,
  • Still-Syndrom
  • oder Zell-Syndrom

gehören zu den seltenen Erkrankungen. So viel zu Statistiken und Zungenbrecher.

Die nächste zu klärende Frage ist, ob es tatsächlich nicht mehr Fälle dieser Erkrankungen gibt oder ob es eine Sache der Diagnosestellung ist?

Was bedeutet das für den Betroffenen?

Für den Betroffenen ist es unerheblich, ob eine Krankheit schwer oder leicht auszusprechen ist oder ob die Erkrankung als selten oder häufig eingestuft wird.

Entscheidend ist für den Erkrankten, ob es eine Behandlung für diese Beschwerden gibt. Oder auch ob Forschungsansätze für Erkrankungen zur Verfügung stehen, von denen statistisch gesehen nur fünf von 10.000 Menschen betroffen sind. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Warum aber befasst sich jetzt die Deutsche Heilpraktikerschule® mit den seltenen Erkrankungen?

Was machen Heilpraktiker anders?

Wussten Sie, dass eine ganzheitlich ausgeführte Anamnese bis zu zwei Stunden dauern kann? In dieser Zeit können durch die Fragetechnik des Heilpraktikers oftmals krankheitsbedingte Zusammenhänge oder vielleicht noch nicht Offensichtliches greifbar gemacht werden, so dass Heilpraktikern und Naturheilkundlern noch einmal ganz andere Therapieansätze zur Verfügung stehen.

Oder wussten Sie, dass die Irisdiagnose auch „das Rezept aus dem Auge“ genannt wird, da der Therapeut auf der Regenbogenhaut des Patienten Informationen erhält, die in keinem Laborbericht zu finden sind?

Je mehr Informationen zum Patienten vorliegen, um so eher kann eine auf ihn zugeschnittene Therapie helfen, da Heilpraktiker nicht an Behandlungsleitlinien gebunden sind. Ein Therapieansatz bei genetisch bedingten seltenen Erkrankungen ist beispielsweise die Epigenetik.

Epigenetik

Die Epigenetik, mit der sich auch die Deutsche Klinik für Prävention beschäftigt, befasst sich mit den Erkenntnissen, wie Lebensstil und Umwelt die Aktivität unserer Gene beeinflussen, ohne die DNA selbst zu verändern.

Umweltfaktoren, Stress oder falsche Ernährung können unsere Gene z. B. durch bestimmte chemische Moleküle „an- oder abschalten“, so dass es bei schädlichen Faktoren zu Erkrankungen kommen kann.

Entgegengesetzt besteht jedoch auch die Möglichkeit, durch eine entsprechende Lebensweise, Ausleitung von Giften, Immunmodulation u.v.m. den Körper so zu unterstützen, dass seine Gesamtfunktion positiv beeinflusst werden kann.

Durch dieses Wissen hat der Heilpraktiker noch einmal die Möglichkeit einer anderen Herangehensweise an Krankheiten, die auch genetisch bedingt sein können. Zwar sind diese gesundheitlichen Beschwerden in den meisten Fällen nicht heilbar, es kann jedoch oftmals die Lebensqualität ganz entscheidend verbessert und auch der Leidensdruck reduziert werden.

Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten und Sie mehr über Therapiemöglichkeiten in der Heilpraktikerpraxis wissen möchten, dann sind Sie bei uns genau richtig!

Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:

Dieser Beitrag wurde von Heike Wemhoff verfasst. Sie ist Inhaberin der Deutschen Heilpraktikerschule Münster.