Video: Die Grenzen des Narrativs überwinden – mit PEP das Wesentliche finden

Video: Die Grenzen des Narrativs überwinden – mit PEP das Wesentliche finden

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Verlag für audio-visuelle Medien Auditorium Netzwerk präsentieren wir Ihnen regelmäßig Videos zu psychotherapeutischen Themen. Dabei handelt es sich um einen Trailer. Falls Sie mehr zu dem jeweiligen Thema erfahren möchten, klicken Sie einfach auf den Link am Ende des Videos. Dort erhalten Sie Möglichkeit, die Vortragsreihe zu kaufen.

Die Grenzen des Narrativs überwinden – mit PEP das Wesentliche finden

Ein Kern von Psychotherapie ist es, auf die hinter den Geschichten, Dingen, Themen und Symptomen liegenden übergeordneten Muster zu fokussieren. Dies ermöglicht ein tieferes Verstehen der Menschen, ihrer Lebensläufe, ihrer Leidensgeschichten und ihren Verstrickungen und Symptomatiken. Lebens- und Leidensgeschichten sind naturgemäß komplex, sodass ein narratives sich nähern bisweilen eine erhebliche Komplexität mit sich bringt und viel Zeit benötigt. Nicht selten wird unsere Wahrnehmung als Psychotherapeuten und Coaches und unsere Veränderungszuversicht auch durch die Komplexität der Leidensgeschichten, eine Überdosis an Empathie und ein ungeschütztes Anspringen unserer Spiegelneuronen negativ beeinflusst, wie z.B. bei den Phänomenen der sekundäre Traumatisierung und der Problemtrance- sowie Affektinfektion.
In der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP) hat sich eine Arbeitsweise etabliert, mit der sich auch ohne narrative Informationen, direkt auf die Leidens- und Lösungsdynamik Einfluss nehmen lässt. Durch eine konsequente Fokussierung auf die Bereiche Affektregulation, Big Five Lösungsblockaden, unbewusste, vor allem parafunktionaler Dynamiken, wie z.B. Loyalitäten und auf das Selbstwertgefühl wird eine Interventionsarchitektur zur Verfügung gestellt, die gleichermaßen schnelle, wie tiefgehende diagnostische und therapeutische Prozesse ermöglicht.
In dem Workshop soll die Arbeitsweise mit PEP nach einem kurzen theoretischen Abriss vor allem praktisch an Live Demos veranschaulicht werden. Das Lernziel liegt also darin, die vielschichtige Einfachheit von PEP vorzustellen. Dies lässt sich am besten durch verschiedene Live Demos veranschaulichen. Somit geht es eher darum dem Referenten bei der Arbeit zuzuschauen, als selbst zu üben.

Dr. med. Michael Bohne, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist einer der bedeutendsten Vertreter der Klopftechniken in Deutschland und hat diese entmystifiziert und prozessorientiert weiterentwickelt, sowie mit psychodynamisch-hypno-systemischem Wissen kombiniert. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über Auftrittsoptimierung, Klopftechniken und PEP. Gemeinsam mit Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle und Matthias Ohler (Carl Auer Akademie) hat er die Tagung „Reden reicht nicht“ ins Leben gerufen, die 2014 und 2016 mit großem Erfolg stattfand. Eines seiner Hauptanliegen u.a. mit der Tagung „Reden reicht nicht“ ist es, die Bottom-Up-Techniken in einen wertschätzenden und fruchtbaren Austausch miteinander zu bringen. Zurzeit liegt sein Tätigkeitsschwerpunkt in der Durchführung von PEP-Fortbildungskursen für Ärzte, Coachs, Psycho- und Traumatherapeuten sowie in der Initiierung von neurobiologischen und psychotherapeutischen Studien zu PEP, u. a. mittels funktioneller Magnetresonanztomographie.

Dieser Gastbeitrag wurde von Auditorium Netzwerk verfasst.

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