Frauenmantel – ein wichtiges Heilgewächs der Phytotherapie

Frauenmantel – ein wichtiges Heilgewächs der Phytotherapie

Frauenmantel – ein Heilgewächs der Phytotherapie

Frauenmantel (Alchemillae herba) gehört zur Gattung der Familie der Rosengewächse. Sowohl in Europa, Asien und Afrika ist die Pflanze verbreitet und gedeiht oft in Gebirgen. In Europa werden die Arten als Arzneipflanzen verwendet. Einige Arten liefern ein gutes Viehfutter, sehr wenige werden als Zierpflanzen kultiviert.

Früher kannte man die Pflanze als wichtigstes Heilgewächs im Bereich der Frauenheilkunde. So schrieb man dem Frauenmantelkraut vor allem Wirkungen auf die weiblichen Geschlechtsorgane und positive Effekte bei Menstruationsbeschwerden und Kinderwunsch zu. Schulmedizinisch wird Frauenmantel heute vor allem gegen leichten Durchfall und Magen-Darmverstimmungen eingesetzt. Frauen können immer noch von den regulierenden Wirkungen der Pflanze auf den weiblichen Organismus profitieren, vor allem bei Menstruationsbeschwerden und in der Schwangerschaft.

Frauenmantel und die Anwendung gehört in der Naturheilkunde in den Bereich der Phytotherapie.

Anwendungsgebiete

In der Volksmedizin kann Frauenmantelkraut innerlich bei unregelmäßigen Regelblutungen, gegen Beschwerden während der Wechseljahre, bei Magen-Darmbeschwerden und zum Gurgeln bei entzündlichen Erkrankungen im Mund- und Rachenbereich eingesetzt werden.

Äußerlich findet das Kraut traditionell bei Hautauschlägen, Geschwüren, Ekzemen und als Sitzbad bei Unterleibsbeschwerden Einsatz. Aber auch gegen Falten soll das blühende Kraut, das zwischen Mai und September gesammelt werden kann, gute Dienste leisten. Seine Kraft entfaltet sich insbesondere durch die enthaltenen Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide.

Rezepturen

Kochen Sie einen schwach gehäuften Esslöffel Frauenmantelblätter in einem viertel Liter Wasser auf und lassen Sie den Aufguss 10 bis 15 Minuten lang ziehen. Anschließend den abgeseihten Tee in kleinen Schlucken trinken.

Für die äußerliche Gesichtsanwendung können Kompressen aus kaltem Frauenmantel-Tee die Haut straffen und vitalisieren. Auch zu großporige Haut bedeckt die Heilpflanze mit ihrem beruhigenden Mantel. Abends als Frauenmantel-Kompressen für 15 Minuten auf die Hautpartien auflegen.

Ein Fachseminar zur Einführung in die Pflanzenheilkunde findet am 24. Juni 9 bis 16 Uhr und am 26. Juni 18 bis 21 Uhr in der Deutschen Heilpraktikerschule in Mayen-Koblenz statt. Dozentin ist die Krankenschwester und Heilpraktikerin Bettina Steffes-Holländer.

Über die Deutsche Heilpraktikerschule

Die Deutsche Heilpraktikerschule bietet an über 20 Standorten die Heilpraktikerausbildung an. Über die angeschlossene Fernakademie kann die Heilpraktikerausbildung auch im Fernstudium absolviert werden. Neben der Ausbildung zum Heilpraktiker bietet die Deutsche Heilpraktikerschule zahlreiche Seminar zur Weiterbildung von Heilpraktikern an. Sieben Fernlehrgänge ergänzen das umfangreiche Seminarangebot und sind sowohl für Heilpraktikeranwärter als auch naturheilkundlich Interessierte buchbar.

Dieser Beitrag wurde gemeinsam mit Hilde Sander verfasst.

Kommentar verfassen

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.