FAQ Ausbildung Heilpraktiker für Naturheilkunde

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Fragen zur Ausbildung Heilpraktiker für Naturheilkunde

Vor dem Start der Heilpraktikerausbildung ist es wichtig, sich ausführlich zu informieren. Hier finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen zu unserer Heilpraktikerausbildung.

Warum sollte ich Heilpraktiker werden?

Die Naturheilkunde hat seit Jahrhunderten eine sehr große Bedeutung, was sich auch zukünftig nicht ändern wird. Die ganzheitliche Medizin beinhaltet eine grundsätzlich andere Herangehensweise an Beschwerdebilder als die der Schulmedizin und stellt damit eine unentbehrliche Ergänzung dar. Häufig eröffnet sie noch ganz andere Möglichkeiten, die Lebensqualität auch bei chronischen Erkrankungen deutlich zu verbessern.

So wird es auch zukünftig immer ein großes Betätigungsfeld für Heilpraktiker geben.

Wie sind die Berufsaussichten für Heilpraktiker?

Ein Heilpraktiker arbeitet meist in eigener Privatpraxis. Man sollte ca. zwei Jahre einplanen, bis eine Praxis in Vollzeit gut läuft. Diese Zeit braucht es, bis das Empfehlungsmarketing („Mundpropaganda“) effektiv ins Laufen kommt.

Der Erfolg der Praxis hängt natürlich immer auch – selbst unabhängig von der allgemeinen Praxisdichte im jeweiligen Stadtgebiet – von der fachlichen Qualifikation des Heilpraktikers ab. Hier sehen wir als Schule unsere Aufgabe, den Studienteilnehmern optimale Aus- und Weiterbildungsangebote anzubieten.

Ein Grundgedanke liegt uns dabei besonders am Herzen: Was braucht es, um ein guter und erfolgreicher Heilpraktiker zu werden und wie setzen wir das in Bezug auf unsere Studienangebote um. Auch in Zusammenhang mit regelmäßigen Evaluationen unterliegen sowohl unsere Seminarangebote als auch unsere Seminarkonzeptionen einer ständigen Qualitätssteigerung.

Kann die Heilpraktikerausbildung auch in kürzerer Zeit absolviert werden?

Wenn keine medizinischen Grundkenntnisse und/oder kein naturheilkundliches Wissen vorhanden ist, raten wir von einer verkürzten Heilpraktikerausbildung ab. Das Wissen eines Heilpraktikers sollte »arztähnlich« sein. Dazu kommen die vielen praktischen Diagnose- und Therapieverfahren, deren Vermittlung in noch kürzerer Zeit an Qualität verlieren würde.

Ich komme aus einem völlig anderen Bereich. Kann ich auch ohne medizinische Vorkenntnisse die Heilpraktikerausbildung absolvieren?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Heilpraktikeranwärter auch ohne medizinische Vorkenntnisse die Heilpraktikerprüfung bestehen. Sie erhalten zu Beginn des Lehrgangs eine Studieneinführung mit Hinweisen für effektives Lernen sowie ein Skript mit den grundlegenden Fachbegriffen. Außerdem stehen wir Ihnen jederzeit gern beratend zur Seite, wenn der Lernprozess Ihnen schwerfallen sollte.

Wann kann ich die Heilpraktikerausbildung beginnen?

Aufgrund eines Rotationssystems aller Themen können Sie jederzeit zu Beginn eines neuen Themas in die Heilpraktikerausbildung einsteigen. Für einen leichteren Einstieg bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr erstes Thema zum Schluss der Ausbildung nochmals kostenfrei zu wiederholen.

Wieviel kostet die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung?

Die Kosten für die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung sind je nach Bundesland unterschiedlich. Im Durchschnitt betragen sie 400,00 – 500,00 €.

Wo kann ich die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung absolvieren?
Sie melden sich bei dem für Ihren Hauptwohnsitz zuständigen Gesundheitsamt zur Prüfung an. Der Prüfungsort wird Ihnen nach Anmeldung mitgeteilt.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Prüfung in dem Bundesland zu absolvieren, in dem Sie beabsichtigen Ihre Praxis zu eröffnen. In Deutschland findet ein regelrechter Heilpraktikerprüfungs-Tourismus statt. Es ist leider eine falsche Annahme, dass die Prüfung in einem anderen Bundesland leichter ist. Weitere Informationen zur Heilpraktikerprüfung >>>

Was passiert, wenn ich die amtsärztliche Heilpraktikerüberprüfung nicht bestehe?

Sie sollten sich unbedingt noch ein weiteres Mal anmelden. Die Heilpraktikerprüfung ist auf einem fachlich sehr hohen Niveau, vergleichbar mit dem Physikum des Medizinstudiums. Das ist auch korrekt so. Schließlich ermöglicht die bestandene Prüfung eine eigenverantwortliche Diagnostik und Therapie von Patienten.

Sie können die Prüfung beliebig oft wiederholen. Gern stehen wir Ihnen für fachliche oder Motivations-Coachings zur Verfügung.

Wie bereite ich mich am besten auf die Heilpraktikerprüfung vor?

Im Selbststudium lesen Sie vor der Vorlesung das Thema im Lehrbuch durch und beantworten die Fragen der Klausur so oft, bis keine Fehler mehr auftreten. Die am Schluss eines Kapitels im Lehrbuch stehenden Fragen beantworten Sie schriftlich in Stichpunkten, um in Vorbereitung der mündlichen Prüfung ausreichendes Wissen zu haben. Außerdem legen Sie sich themenbezogene Hefter an: z. Bsp. »Herz«, »Stoffwechsel«, »Pflanzentherapie«, »Krankheiten« usw. Es ist unerlässlich, regelmäßig zur Vorlesung zu kommen.

Wie läuft die Prüfung ab?

Die Heilpraktikerprüfung wird durch den Amtsarzt beim regional zuständigen Gesundheitsamt abgenommen. Das ist zwar eine staatliche Stelle, dennoch gibt es in Deutschland keine staatliche Anerkennung für den Heilpraktikerberuf.

Die Heilpraktikerprüfung ist jedoch die einzige Möglichkeit, außerhalb eines akademischen Abschlusses wie Arzt oder Psychotherapeut, eigenverantwortlich therapeutisch tätig zu werden.

Welche Möglichkeiten haben ich, wenn ich die Prüfung nicht bestehe?

Natürlich kann man auch mit entsprechenden Weiterbildungen als Gesundheitsberater oder Ernährungsberater tätig werden, auch in Zusammenhang mit dem Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln. Allerdings hat man keinesfalls die Handlungsmöglichkeiten eines Heilpraktikers: Ein Berater darf in keinem Fall therapeutisch tätig werden. Hier gibt es eine große Grauzone. Oft ist es schwer zu klären, wo Beratung aufhört und wo Therapie anfängt. Mit der absolvierten Heilpraktikerprüfung ist man immer im rechtlich sauberen Bereich.

Das erlernte Wissen lässt sich aber auch in bestehende berufliche Tätigkeiten integrieren. So kann es für psychotherapeutisch Tätige interessant sein, Hintergrundwissen über den somatischen Bereich zu haben. Auch Physiotherapeuten schätzen naturheilkundliches Wissen ebenso wie z. B. Pharmareferenten.

Welche Zusatzkosten kommen im Laufe der Heilpraktikerprüfung auf mich zu?

Zu Beginn sind keine Zusatzausgaben erforderlich. Im Laufe der Heilpraktikerausbildung empfehlen wir neben der Anschaffung von Fachliteratur nach und nach den Erwerb verschiedener Untersuchungsinstrumente wie Stethoskop und Blutdruckmessgerät. Die Beschaffung eines naturheilkundlichen Instrumentariums richtet sich nach dem persönlichen Interesse (z. B. Akupunkturnadeln, Baunscheidt-Gerät, Spritzen, Öle).

Kann ich nach der Ausbildung eine eigene Praxis eröffnen?

Ja, das ist grundsätzlich das Ziel unserer Ausbildung!

Die Ausbildung bildet eine ideale Grundlage, sich mit einer eigenen Praxis selbständig zu machen, so wie es viele andere Absolventen vor Ihnen getan haben. Wenn Sie unser gesamtes Angebot nutzen, erhalten Sie eine Ausbildung mit einem Umfang von rund 4.000 Unterrichtsstunden Theorie und Praxis. Neben den naturheilkundlichen Seminaren erhalten Sie zu allen Krankheitsbildern bewährte Therapie- und Rezeptvorschläge. Sie profitieren von den jahrelangen Erfahrungen unserer Dozenten, die mit einer Weitergabe ihres Wissens nicht sparen. Dennoch ist eine Vertiefung der vermittelten naturheilkundlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in zusätzlichen Fachseminaren und Workshops zu empfehlen. Einige Naturheilverfahren, wie die Homöopathie und die Körperakupunktur, die als Einführungsseminare in der Ausbildung enthalten sind, erfordern eine meist ein- bis zweijährige Zusatzausbildung. Wir empfehlen außerdem ein klinisches Praktikum über mehrere Wochen. >>> Erfahrungsberichte der Absolventen

Wie kommen die Patienten in meine naturheilkundliche Heilpraktiker-Praxis?

Bevor Sie Ihre Praxis eröffnen, sollten alle Informationsunterlagen fertig sein: Prospekt oder Postkarte sowie eine aussagekräftige Website. Wir empfehlen den Aufbau eines umfassenden Netzwerks. Sie sollten sich bei allen umliegenden Apotheken und Praxen vorstellen sowie Prospekte hinterlassen: bei psychotherapeutisch tätigen Heilpraktikern, Psychotherapeuten, Hausärzten, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Auch Vortrags- und Seminartätigkeit ist empfehlenswert, um die Praxis bekannter zu machen. (Homöopathische Hausapotheke, Stressmanagement, Erkältungsprophylaxe etc.)

Welche Kosten für Therapien beim Heilpraktiker übernehmen die Krankenkassen?

In der Regel sind Leistungen eines Heilpraktikers private Leistungen, die Patienten selbst tragen. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung.

Naturheilkundliche Verfahren, die durch Krankenkassen übernommen werden >>>