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	<title>Anne Stoye Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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	<description>Private Bildungseinrichtung - Ausbildung zum Heilpraktiker bundesweit und im Fernlehrgang</description>
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		<title>Moderne Gesundheitstrends – Dry January</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-dry-january/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-dry-january/">Moderne Gesundheitstrends – Dry January</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p>Moderne Gesundheitstrends – Dry January: Der Jahresbeginn ist für viele Menschen die ideale Gelegenheit, alte Gewohnheiten zu überdenken und gesünder zu leben. Bekannt geworden ist in den letzten Jahren der „Dry January“, bei dem einen Monat lang auf Alkohol verzichtet wird. Was als persönliche Challenge beginnt, kann spannende Einblicke in die eigenen Konsumgewohnheiten geben und bringt aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gleich mehrere Vorteile mit sich.</p>
<p>Mit rund <strong>10,6 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr</strong> liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit vorn. Ein weiterer Grund, den eigenen Konsum einmal kritisch zu betrachten. Je länger man auf Alkohol verzichtet, desto kleiner wird das Bedürfnis, weiterzutrinken. Das macht den Verzicht mit der Zeit deutlich leichter.</p>
<h2>Alkohol und Kalorien</h2>
<p>Alkohol liefert „<strong>leere Kalorien</strong>“. Mit rund sieben Kilokalorien pro Gramm (kcal/g) liegt er fast gleichauf mit Fett (9 kcal/g). Ein Glas Bier enthält je nach Sorte 120 bis 200 kcal, ein Glas Wein 150 bis 250 kcal. Diese Kalorien tragen nicht zur Sättigung bei und können daher leicht zu einer <strong>positiven Energiebilanz</strong> führen, die eine Gewichtszunahme begünstigt. Zusätzlich hemmt Alkohol die Fettverbrennung, sodass die aufgenommene Energie schneller als Körperfett gespeichert wird.</p>
<p>Wer im Januar auf Alkohol verzichtet, spart nicht nur Kalorien ein, sondern entlastet auch den gesamten <strong>Stoffwechsel</strong> – vor allem die Leber, die für den Abbau verantwortlich ist. Denn Alkohol ist ein Zellgift, das bei häufigem Konsum das Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht.</p>
<h2>Positive Effekte auf Körper und Wohlbefinden</h2>
<p>Studien zeigen, dass bereits ein <strong>vierwöchiger Verzicht</strong> auf Alkohol messbare Vorteile hat:</p>
<ul>
<li><strong>Leberwerte verbessern sich</strong>: Die Leber kann sich regenerieren und ihre Entgiftungsfunktion effizienter ausführen.</li>
<li><strong>Blutdruck und Blutzucker stabilisieren sich</strong>: Was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt.</li>
<li><strong>Der Schlaf wird erholsamer</strong>: Alkohol kann zwar das Einschlafen erleichtern, führt aber zu unruhigerem Schlaf und häufigem Erwachen in der Nacht. Ohne Alkohol steigt die Schlafqualität deutlich.</li>
<li><strong>Reduktion des Körpergewichts</strong>: Viele Menschen sparen durch den Verzicht Kalorien ein, finden zu einem gesünderen Lebensstil und verlieren häufig auch einige Kilos.</li>
<li><strong>Mehr Energie im Alltag</strong>: Viele berichten nach einigen Wochen von gesteigerter Konzentration, besserer Stimmung und allgemeinem Wohlbefinden. Auch Leistungsfähigkeit und Fitness verbessern sich bei den meisten.</li>
</ul>
<p>Auch äußerlich sind positive Veränderungen erkennbar wie:</p>
<ul>
<li>eine frischere Haut</li>
<li>weniger Wassereinlagerungen</li>
<li>und häufig ein allgemeines Gefühl von Leichtigkeit.</li>
</ul>
<h2>Alkohol als „Volksdroge“</h2>
<p>Für viele Menschen ist Alkohol weit mehr als ein gelegentliches Glas. Alkohol kann zum <strong>Suchtmittel</strong> werden. In Deutschland konsumieren laut aktuellen Daten 8,6 Millionen Erwachsene Alkohol in <strong>riskanten Mengen</strong>. 2,2 Millionen zeigen die medizinischen Kriterien einer Abhängigkeit auf. Schätzungen zu Folge sterben jährlich rund 14.000 Menschen an rein alkoholbedingten Erkrankungen. Zählt man Krankheiten hinzu, bei denen Alkohol ein Mitfaktor ist, liegt die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle bei ca. 47.000. Besonders betroffen sind Männer. Der <strong>volkswirtschaftliche Schaden</strong> wird auf 57 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt ‒durch medizinische Kosten, vorzeitige Verrentung, Produktivitätsverluste, Arbeitslosigkeit und Co.</p>
<p>Der Konsum von Alkohol ist in unserer Gesellschaft stark normalisiert: Bier nach Feierabend, Wein zum Essen, Sekt beim Feiern. Genau diese Selbstverständlichkeit macht das Risiko oft unsichtbar. Wenn Alkohol aber zum festen Bestandteil des Alltags wird, steigt die Gefahr einer Abhängigkeit. Hier geht es längst nicht mehr nur um Kalorien oder Stoffwechsel, es geht um Leben, Gesundheit und Verantwortung. Hier dürfen wir nicht nur auf Eigenverantwortung setzen: Als Gesellschaft tragen wir eine Mitverantwortung. Das betrifft <strong>Prävention, Aufklärung und den offenen Umgang</strong> mit der Tatsache, dass Alkohol das mit Abstand häufigste legale Suchtmittel ist und eben auch eine der führenden Ursachen vermeidbarer Todesfälle ist.</p>
<h2>Achtsamer Umgang statt Verzicht</h2>
<p>Der Dry January ist kein Alles-oder-Nichts-Projekt. Auch wer es nicht schafft, 31 Tage lang komplett abstinent zu bleiben, profitiert von einer <strong>bewussten Reduktion</strong>. Schon wenige alkoholfreie Tage pro Woche wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus.</p>
<p>Wichtig ist, diese Zeit als <strong>Experiment und Reflexion</strong> zu sehen: Wie selbstverständlich greife ich abends zum Glas Wein oder am Wochenende zum Bier? Welche Situationen lassen sich auch ohne Alkohol genießen?</p>
<h2>Kreative Alternativen für Genussmomente</h2>
<p>Viele fürchten, beim Dry January auf Genuss zu verzichten. Doch die Auswahl an <strong>alkoholfreien Alternativen</strong> ist heute größer denn je. Neben alkoholfreien Bieren und Weinen erfreuen sich vor allem <strong>Mocktails</strong> (alkoholfreie Cocktails) großer Beliebtheit. Mit frischen Kräutern, Gewürzen, Obst und Mineralwasser lassen sich spannende Kreationen zaubern.</p>
<p>Auch einfache Varianten wie <strong>Infused Water</strong> mit gefrorenen Beeren, Ingwer oder Zitrusfrüchten bringen Abwechslung in den Alltag. So lässt sich der bewusste Verzicht mit einer Portion Kreativität sogar als kulinarische Bereicherung erleben.</p>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Mango-Ingwer-Mocktail (vitaminreich &amp; belebend)</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p data-start="197" data-end="218"><strong data-start="197" data-end="218">Zutaten (1 Glas):</strong></p>
<ul>
<li data-start="221" data-end="271">100 ml Mangosaft (100 % Frucht, ohne Zuckerzusatz)</li>
<li data-start="274" data-end="292">Saft von ½ Limette</li>
<li data-start="295" data-end="349">1 TL frisch geriebener Ingwer (oder ein paar Scheiben)</li>
<li data-start="352" data-end="379">100 ml kaltes Mineralwasser</li>
<li data-start="382" data-end="391">Eiswürfel</li>
<li data-start="394" data-end="418">Frische Minze (optional)</li>
</ul>
<p data-start="420" data-end="436"><strong data-start="420" data-end="436">Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li data-start="440" data-end="493">Mangosaft, Limettensaft und Ingwer in ein Glas geben.</li>
<li data-start="497" data-end="518">Eiswürfel hinzufügen.</li>
<li data-start="522" data-end="567">Mit Mineralwasser auffüllen und gut umrühren.</li>
<li data-start="571" data-end="605">Nach Belieben mit Minze garnieren.</li>
</ol>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Beeren-Rosmarin-Mocktail (zuckerarm &amp; antioxidativ)</a>
</div>
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<p data-start="786" data-end="807"><strong data-start="786" data-end="807">Zutaten (1 Glas):</strong></p>
<ul>
<li data-start="810" data-end="880">1 Handvoll frische oder gefrorene Beeren (z. B. Himbeeren, Blaubeeren)</li>
<li data-start="883" data-end="907">1 kleiner Zweig Rosmarin</li>
<li data-start="910" data-end="948">1 TL Honig oder Agavensirup (optional)</li>
<li data-start="951" data-end="969">Saft von ½ Zitrone</li>
<li data-start="972" data-end="1010">120 ml stilles oder sprudelndes Wasser</li>
<li data-start="1013" data-end="1022">Eiswürfel</li>
</ul>
<p data-start="1024" data-end="1040"><strong data-start="1024" data-end="1040">Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li data-start="1044" data-end="1086">Beeren mit Zitronensaft leicht zerdrücken.</li>
<li data-start="1090" data-end="1126">Honig unterrühren (optional).</li>
<li data-start="1130" data-end="1173">Eiswürfel und Rosmarinzweig ins Glas geben.</li>
<li data-start="1177" data-end="1221">Mit Wasser aufgießen und kurz ziehen lassen.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div></div><div class="cmsmasters_text">
<h2>Wirkung über den Januar hinaus</h2>
<p>Viele Teilnehmende des Dry January berichten, dass sich ihr Trinkverhalten auch nach dem Monat nachhaltig verändert. Der bewusste Umgang mit Alkohol, die Erfahrung besserer Schlafqualität und das Plus an Energie motivieren oft dazu, den Konsum auch langfristig zu reduzieren.</p>
<p>Der Dry January bietet die Chance, den Körper zu entlasten, Kalorien einzusparen und neue Genussgewohnheiten zu entwickeln. Gleichzeitig kann er ein <strong>erster Schritt</strong> zu einem gesünderen Lebensstil sein – und vielleicht sogar zu einer dauerhaften Veränderung der Ernährungsgewohnheiten beitragen. Ob als <strong>bewusster Start ins neue Jahr</strong> oder als Anstoß für langfristige Veränderungen – <strong>der alkoholfreie Monat lohnt sich aus ernährungswissenschaftlicher Sicht in jedem Fall</strong>.</p>
<p><strong>Quellen</strong>:</p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten/">https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aerzteblatt.de/news/dry-january-was-bringt-der-alkoholverzicht-fuer-einen-monat-d01c02d2-9346-44ff-8e1a-8247367da4b8">https://www.aerzteblatt.de/news/dry-january-was-bringt-der-alkoholverzicht-fuer-einen-monat-d01c02d2-9346-44ff-8e1a-8247367da4b8</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Alkoholverzicht-Wie-schnell-erholen-sich-Leber-Herz-und-Magen,alkohol522.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Alkoholverzicht-Wie-schnell-erholen-sich-Leber-Herz-und-Magen,alkohol522.html</a></li>
</ul>
</div>

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	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
</div>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a> verfasst. Sie ist Assistentin der Geschäftsleitung Ausbildung der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Deutschen Heilpraktikerschule Leipzig</big></big></a>.</big></big></p>
</div>
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</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-dry-january/">Moderne Gesundheitstrends – Dry January</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Blutzuckerfreundliche Bowl]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus:<strong> Diabetes mellitus</strong> ist eine der häufigsten <strong>chronischen Stoffwechselerkrankungen</strong> weltweit und sie nimmt weiter zu. Allein in Deutschland leben über 8 Millionen Menschen mit der Diagnose. Doch <strong>Diabetes ist nicht gleich Diabetes</strong>. Die Ursachen, Verläufe und Behandlungsansätze unterscheiden sich je nach Typ deutlich. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ernährung. Sie kann den Verlauf positiv beeinflussen, Beschwerden lindern und in manchen Fällen sogar Medikamente reduzieren.</p>
<p>In diesem Beitrag beleuchten wir die unterschiedlichen Formen von Diabetes mellitus und zeigen auf, wie eine <strong>bewusste Ernährung zur besseren Blutzuckerkontrolle und mehr Lebensqualität</strong> beitragen kann.</p>
<h2>Die wichtigsten Diabetes-Typen im Überblick</h2>
</div>
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</div>
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<a name="Link" href="#">Typ-1-Diabetes</a>
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<ul>
<li><strong>Autoimmunerkrankung</strong>: Die körpereigene Abwehr zerstört die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, sodass kein Insulin mehr produziert werden kann. Insulin ist das Hormon, das dafür sorgt, dass die Glucose aus dem Blut in die Körperzellen gelangt. Dort wird die Glucose zur Energieversorgung gebraucht. Damit senkt Insulin den Blutzuckerspiegel.</li>
<li><strong>Betroffene</strong>: Meist Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene.</li>
<li><strong>Therapie</strong>: Eine lebenslange Insulinzufuhr ist notwendig. Eine gesunde Ernährung kann aber unterstützend wirken.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Blutzucker stabil halten, durch regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten mit Ballaststoffen, Proteinen, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten.</li>
</ul>
</div>
</div>
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<a name="Link" href="#">Typ-2-Diabetes</a>
</div>
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<ul>
<li><strong>Ursache</strong>: Wenn der Blutzuckerspiegel auf Dauer immer sehr hoch ist, kann es zu einer Insulinresistenz kommen. Die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend auf Insulin und der Blutzuckerspiegel bleibt hoch, weil die Glucose nicht in die Zellen gelangt. Der Körper versucht mit mehr Insulin gegenzuregulieren. Das führt zu einer ständigen Belastung der Bauchspeicheldrüse, wo das Insulin produziert wird, und kann auf Dauer dazu führen, dass nicht mehr ausreichend Insulin hergestellt werden kann.</li>
<li><strong>Betroffene</strong>: Häufig übergewichtige Erwachsene, zunehmend aber auch Jüngere.</li>
<li><strong>Risikofaktoren</strong>: Übergewicht, bauchbetontes Körperfett, genetische Disposition, höheres Alter, ungesunder Lebensstil, energiereiche und ballaststoffarme Ernährung u. v. m.</li>
<li><strong>Therapie</strong>: Lebensstilveränderung (Ernährung, Bewegung), Medikamente und Insulingabe.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Insulinempfindlichkeit verbessern und Körpergewicht normalisieren, wenn Übergewicht/Adipositas vorliegt.</li>
</ul>
<p><strong>Besonders wichtig:</strong></p>
<ul>
<li>Weniger Zucker und Weißmehl</li>
<li>Mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn</li>
<li>Gesunde Fette (Omega-3, Nüsse, Pflanzenöle)</li>
<li>Weniger verarbeitete Produkte</li>
</ul>
</div>
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<a name="Link" href="#">Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)</a>
</div>
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<ul>
<li><strong>Ursache</strong>: Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft führen zu erhöhter Insulinresistenz.</li>
<li><strong>Wichtig</strong>: Gesunde Ernährung und Bewegung können oft eine Insulintherapie vermeiden.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Stabile Blutzuckerwerte für Mutter und Kind, Blutzuckerspitzen meiden. Ernährung ähnlich wie bei Typ-2-Diabetes.</li>
</ul>
</div>
</div>
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<h2>Die wichtigsten Grundsätze zur Ernährung bei einer Diabetes-Erkrankung</h2>
<p>Ziel einer gesunden Ernährung bei Diabetes sollte es sein, den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten, starke Blutzuckerspitzen und Schwankungen zu meiden sowie den Körper mit nährstoffreichen Lebensmitteln zu versorgen. Die folgenden Empfehlungen sind nicht nur sinnvoll, wenn bereits Diabetes entwickelt wurde, sondern auch zur Prävention vor Diabetes Typ 2 oder wenn bereits eine Insulinresistenz besteht.</p>
<h3>Empfehlungen: Ernährung und Diabetes mellitus</h3>
<ul>
<li><strong>Komplexe Kohlenhydrate bevorzugen:</strong>  B. Vollkornprodukte, Quinoa, Hülsenfrüchte. Diese sorgen für einen langsamen Blutzuckeranstieg.</li>
<li><strong>Einfachzucker und stark verarbeitete Lebensmittel vermeiden:</strong> B. Süßigkeiten, Softdrinks, Weißmehl, Fertigprodukte, Fast Food. Seien Sie vorsichtig mit Zuckerersatz- und Süßstoffen. Es ist sinnvoll, sich nicht an eine zu starke „Süße“ zu gewöhnen, sondern lieber Aromen aus unverarbeiteten Lebensmitteln zu genießen.</li>
<li><strong>Ballaststoffe erhöhen:</strong> B. Gemüse, Flohsamen, Leinsamen. Diese fördern die Sättigung und verbessern die Blutzuckerregulation.</li>
<li><strong>Proteine zuführen:</strong> B. in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Tofu, Nüssen. Eiweißreiche Lebensmittel halten lange satt und zusammen mit Kohlenhydraten verzehrt, helfen sie, den Blutzuckerspiegel relativ konstant zu halten.</li>
<li><strong>Auf gesunde Fette achten:</strong> Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und verbessern die Insulinsensitivität.</li>
<li><strong>Nährstoffkombinationen nutzen:</strong> Kombinieren Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine in Mahlzeiten miteinander. Das sorgt dafür, dass die Glucose aus den Kohlenhydraten länger braucht, bis sie ins Blut gelangt.</li>
<li><strong>Hafertage regelmäßig eintakten:</strong> In Haferflocken steckt u. a. der wertvolle Ballaststoff Beta-Glucan. Dieser kann dafür sorgen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Es können auch einzelne Hafertage eingelegt werden. Das hilft, die Bauchspeicheldrüse zu entlasten.</li>
<li><strong>Salat mit Essig als Vorspeise zubereiten:</strong> Ein ballaststoffreicher Salat kann helfen, den Magen zu füllen, und sorgt dafür, dass nachfolgende Kohlenhydrate nicht so schnell ins Blut aufgenommen werden. Essig kann die Alpha-Amylase, die sich schon im Speichel befindet, hemmen und damit auch den Blutzuckerspiegelanstieg dämpfen. Auch ein Glas Wasser mit einem Schuss Apfelessig vor der Mahlzeit kann helfen.</li>
<li><strong>Snacks und Zwischenmahlzeiten meiden: </strong>Wer nicht auf etwas Süßes verzichten kann, sollte das im Anschluss an eine vollwertige Mahlzeit essen und nicht zwischendurch.</li>
<li><strong>Regelmäßige Mahlzeiten einhalten:</strong> Das hilft Ihnen dabei, Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Dazwischen sollten längere Essenspausen liegen, damit der Blutzuckerspiegel die Möglichkeit hat, sich zu regulieren und auch die Fettverbrennung einsetzen kann.</li>
</ul>
<h3>Rezept: Blutzuckerfreundliche Quinoa-Gemüse-Bowl mit Avocado und Kichererbsen</h3>
<p>Diese Bowl liefert <strong>komplexe Kohlenhydrate</strong>, <strong>Ballaststoffe</strong>, <strong>Pflanzenproteine</strong> und <strong>gesunde Fette</strong> ‒ ideal für stabile Blutzuckerwerte.</p>
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</span>
<a name="Link" href="#">Zutaten für 2 Portionen</a>
</div>
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<ul>
<li>100 g Quinoa (ungekocht)</li>
<li>1 Dose Kichererbsen (abgespült)</li>
<li>1/2 Avocado</li>
<li>1 Handvoll Rucola oder Spinat</li>
<li>1 kleine Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>1 kleine Zucchini</li>
<li>1 kleine Karotte (geraspelt)</li>
<li>2 EL Olivenöl</li>
<li>Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel</li>
<li>optional: 1 TL Tahin (Sesampaste) für das Dressing</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Zubereitung</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ol>
<li>Quinoa nach Packungsanleitung kochen.</li>
<li>Zwiebel und Knoblauch kurz in Olivenöl anbraten und Zucchini dazugeben.</li>
<li>Karotte raspeln.</li>
<li>Alle Zutaten in einer Schale anrichten, mit Gewürzen und Zitronensaft abschmecken.</li>
<li>Mit Sesam oder Sonnenblumenkernen toppen.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div></div>
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<div class="cmsmasters_text">
<h3>Ergänzende Tipps zur Ernährung</h3>
<ul>
<li><strong>Bewegung regelmäßig einbauen:</strong> Bewegung ist das A und O bei Diabetes und hilft, Körpergewicht abzubauen. Insbesondere Bauchfett ist problematisch. Direkt nach dem Essen kann ein Spaziergang helfen, dass der Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigt.</li>
<li><strong>Ausreichend trinken:</strong> Wasser und ungesüßte Tees ‒ mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Beim Thema Trinken sollte man noch erwähnen, dass Fruchtsäfte nicht unterschätzt werden sollten. Sie enthalten mitunter genauso viel Zucker wie Cola. Also lieber eine ganze Orange essen als ein Glas Orangensaft trinken!</li>
<li><strong>Alkohol nur in Maßen zu sich nehmen:</strong> Denn Alkohol kann Blutzuckerschwankungen verursachen.</li>
</ul>
<h2>Fazit ‒ Ernährung als aktive Selbstfürsorge bei Diabetes</h2>
<p>Eine gute Ernährung bei Diabetes muss nicht bedeuten, auf Genuss zu verzichten ‒ im Gegenteil. Eine <strong>bewusste, abwechslungsreiche Ernährung</strong> kann nicht nur Blutzuckerwerte verbessern, sondern auch Energie, Stimmung und Wohlbefinden steigern. Dabei gilt: Kein Dogma, sondern ein individueller, alltagstauglicher Weg ‒ idealerweise <strong>begleitet von Ernährungsberatung, Bewegung und ärztlicher Betreuung</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Diabetes-Vorsicht-mit-Snacks,diabetes252.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Diabetes-Vorsicht-mit-Snacks,diabetes252.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.diabetesde.org/ernaehrung-diabetes">https://www.diabetesde.org/ernaehrung-diabetes</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.freestylelibre.de/magazin/Diabetes-Ratgeber/diabetes-typen.html">https://www.freestylelibre.de/magazin/Diabetes-Ratgeber/diabetes-typen.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ddg.info/die-ddg/ausschuesse/ernaehrung">https://www.ddg.info/die-ddg/ausschuesse/ernaehrung</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.diabetesstiftung.de/11-tipps-zur-praevention">https://www.diabetesstiftung.de/11-tipps-zur-praevention</a></li>
</ul>
</div>
</div>
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</div>
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<div class="notice_content">
<p><strong>Weitere Beiträge der Reihe:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a></li>
<li><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a></li>
</ul>
</div>
</div>
<div class="cmsmasters_text">
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
</div>
</div>
<div class="cmsmasters_column one_first">
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>

<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/</link>
					<comments>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[achtsames Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[chronischer Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Darm-Hirn-Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[emotionales Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung und psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungspsychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept Bowl]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsttest Essverhalten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://deutsche-heilpraktikerschule.de/?p=90324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<div class="cmsmasters_text">
<p> Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen<strong>: Psychische Erkrankungen</strong> wie Depressionen, Angststörungen oder auch Schlafprobleme und chronischer Stress sind weit verbreitet. Die <strong>Ursachen</strong> sind vielfältig, von genetischen und hormonellen Faktoren über traumatische Erfahrungen bis hin zu psychosozialen Belastungen und Lebensstil. Was dabei oft übersehen wird: <strong>Auch die Ernährung spielt eine bedeutende Rolle für unser seelisches Gleichgewicht.</strong></p>
<p>Die noch junge Disziplin der <strong>Ernährungspsychiatrie</strong> beschäftigt sich damit, wie unsere Ernährung biochemisch auf das Gehirn wirkt und eröffnet dabei spannende neue Perspektiven. In Teil 5 unserer Blogreihe schauen wir uns an, wie sich bestimmte Lebensmittel auf unsere Psyche auswirken können und wie wir <strong>mit bewusster Ernährung das seelische Wohlbefinden unterstützen</strong> können.</p>
<h2>Die Darm-Hirn-Achse</h2>
<p>Unser Darm kommuniziert mit dem Gehirn über ein komplexes Netzwerk von Nerven, Hormonen und Botenstoffen. Diese Verbindung wird als <strong>Darm-Hirn-Achse</strong> bezeichnet. Die Wissenschaft entdeckt zunehmend die <strong>Verbindung zwischen Darmgesundheit und psychischer Gesundheit</strong>. Der Darm wird nicht umsonst als „zweites Gehirn“ bezeichnet, rund 90 Prozent des Glückshormons <strong>Serotonin</strong> werden hier produziert. Ein gesunder Darm mit einem vielfältigen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/"><strong>Darmmikrobiom</strong></a> kann:</p>
<ul>
<li>sich daher positiv auf unsere Stimmung auswirken,</li>
<li>Entzündungen reduzieren,</li>
<li>Stresshormone regulieren</li>
<li>und Glückshormone wie Serotonin fördern.</li>
</ul>
<p><strong>Förderlich sind:</strong></p>
<ul>
<li>Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte</li>
<li>Präbiotische Lebensmittel wie Chicorée, Topinambur, Zwiebeln</li>
<li>Fermentierte Produkte wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir, Kombucha, Joghurt (probiotisch)</li>
</ul>
<h2>Mikronährstoffe für die Psyche</h2>
<p>Ein Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen oder Fettsäuren kann die Psyche direkt beeinflussen. Gerade bei psychischen Beschwerden lohnt sich ein Blick auf die <strong>Versorgung mit folgenden Nährstoffen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Vitamin D</strong>: Ein Zusammenhang zwischen dem „Sonnenschein“-Vitamin und Depressionen wird diskutiert. Depressive Menschen weisen häufig einen sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel auf. <strong>Quellen</strong>: Sonnenlicht, Fisch, Eier, bestimmte Pilze.</li>
<li><strong>B-Vitamine (v. a. B6, B12, Folsäure)</strong>: Diese sind sehr wichtig für die Bildung von Neurotransmittern, die eine Weiterleitung von Reizen ermöglichen. <strong>Quellen</strong>: Fleisch, Fisch, Eier (Vitamin B12) und Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse (Folsäure).</li>
<li><strong>Magnesium</strong>: Es kann das Nervensystem „beruhigen“ und bei Stress und innerer Unruhe helfen, indem es beim Abbau von Stresshormonen unterstützt. <strong>Quellen</strong>: Nüsse, Haferflocken, grünes Blattgemüse.</li>
<li><strong>Zink</strong>: Ein weiterer Mikronährstoff, der wichtig für die Hirnfunktion, die Immunabwehr und die Bildung von Neurotransmittern ist. <strong>Quellen</strong>: Kürbiskerne, Haferflocken, Fleisch, Linsen.</li>
<li><strong>Omega-3-Fettsäuren </strong>(kein Mikronährstoff): Diese essenziellen Fettsäuren wirken entzündungshemmend und stimmungsaufhellend. <strong>Quellen</strong>: Fettreicher Fisch, Leinsamen, Leinöl.</li>
<li><strong>Tryptophan </strong>(kein Mikronährstoff): Als essenzielle Aminosäure, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen, bildet Tryptophan u. a. die Vorstufe der Neurotransmitter Serotonin und Melatonin. Diese beeinflussen unser Wohlbefinden und den Schlaf-Wach-Rhythmus. <strong>Quellen</strong>: Nüsse, Kartoffeln, Milchprodukte, Fleisch, Eier.</li>
<li><strong>Antioxidantien </strong>(kein Mikronährstoff): Diese sekundären Pflanzenstoffe können das Nervensystem unterstützen und physiologische Stressreaktionen reduzieren. <strong>Quellen</strong>: Beeren, dunkle Schokolade, grüner Tee, Obst und Gemüse.</li>
</ul>
<h2>Zucker, Koffein &amp; Co. ‒ der Einfluss von Stimulanzien</h2>
<p>Zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel können <strong>Blutzuckerschwankungen</strong> auslösen, was sich auf Stimmung und Energielevel negativ auswirken kann. Auch zu viel Koffein kann innere Unruhe und Schlafstörungen verstärken, ein häufiges Symptom bei Angstzuständen und Depressionen.</p>
<ul>
<li><strong>Zucker</strong> sorgt für schnelle Blutzuckerspitzen, gefolgt von einem schnellen Abfall, der zu Reizbarkeit, Müdigkeit und Stimmungstiefs führen kann. Wichtiger ist eine <strong>stabile Blutzuckerkurve</strong> durch regelmäßige, vollwertige Mahlzeiten mit ausreichend Protein, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten.</li>
<li><strong>Stark verarbeitete Lebensmittel </strong>sollten weitestgehend gemieden werden, da diese häufig, Entzündungen fördern können.</li>
<li>Ein übermäßiger <strong>Koffeinkonsum</strong> kann innere Unruhe und Schlafstörungen begünstigen, vor allem bei Menschen mit Angststörungen oder Burnout. Eventuell sollte man probieren, Koffein wegzulassen, und schauen, ob es eine Linderung bringt.</li>
<li>Auch <strong>Alkohol</strong> sollte gemieden werden, da er Angstsymptome verstärken und den Schlaf verschlechtern kann.</li>
<li>Eine ungünstige Ernährung kann zu <strong>Schlafstörungen</strong> führen, die wiederum Einfluss auf unsere psychische Gesundheit haben können.</li>
</ul>
<h2>Essen mit Achtsamkeit</h2>
<p>Nicht nur <strong>was</strong> wir essen, sondern auch <strong>wie</strong> wir essen, hat Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden. Gerade bei psychischen Belastungen neigen viele Menschen zu <strong>emotionalem Essen, Appetitlosigkeit oder unregelmäßigen Mahlzeiten</strong>. Dabei kann das <strong>achtsame Essen</strong> ein kraftvolles Werkzeug zur Selbstregulation sein, es kann helfen, aus dem Stress-Modus herauszukommen und ein gesünderes Körpergefühl zu entwickeln. <strong>Achtsames Essen bedeutet:</strong></p>
<ul>
<li>Im Hier und Jetzt essen, ohne Ablenkung durch Handy, TV oder Hektik.</li>
<li>Den Geschmack, Geruch und die Textur bewusst wahrnehmen.</li>
<li>Hunger- und Sättigungssignale wahrnehmen.</li>
<li>Sich selbst mit Freundlichkeit begegnen, auch beim Essen.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp</strong>: Nehmen Sie sich bei mindestens einer Mahlzeit pro Tag vor, <strong>ganz bewusst und ohne Ablenkung</strong> zu essen, und beobachten Sie, wie sich Ihr Essgefühl verändert.</p>
<h3>
</div>
<div class="cmsmasters_text">
<p></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Rezept: Mood-Food-Bowl mit wichtigen Nährstoffen für gute Laune</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
</h3>
<p>Diese Bowl ist nicht nur farbenfroh und sättigend, sondern steckt voller Zutaten, die Ihre <strong>Psyche positiv beeinflussen</strong>, z. B. Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Magnesium und Tryptophan. Sie eignet sich ideal als Mittagessen, denn sie hält lange satt und vermeidet das Nachmittagstief.</p>
<p><strong>Zutaten (für 3 Portionen):</strong></p>
<p><strong>Basis:</strong></p>
<ul>
<li>150 g Quinoa oder Hirse (gekocht)</li>
</ul>
<p><strong>Toppings:</strong></p>
<ul>
<li>1 Süßkartoffel (gewürfelt und im Ofen geröstet)</li>
<li>1 Dose geröstete Kichererbsen (für Crunch)</li>
<li>1 Naturtofu (gewürfelt und im Ofen geröstet)</li>
<li>1 Handvoll Babyspinat oder Rucola</li>
<li>1/2 Avocado (in Scheiben)</li>
<li>1 Karotte (gehobelt)</li>
<li>1 kleine rohe rote Bete (gehobelt)</li>
<li>1 Lauchzwiebel (fein geschnitten)</li>
<li>3 EL fermentiertes Gemüse (z. frisches Sauerkraut oder Kimchi)</li>
<li>3 EL Kürbiskerne oder Walnüsse</li>
<li>3 EL Feta (optional)</li>
</ul>
<p><strong>Dressing:</strong></p>
<ul>
<li>4 EL Leinöl</li>
<li>1 EL Apfelessig oder Zitronensaft</li>
<li>1 EL Senf</li>
<li>1 TL Ahornsirup oder Honig</li>
<li>Salz, Pfeffer nach Geschmack</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Quinoa/Hirse nach Packungsanleitung kochen.</li>
<li>Süßkartoffel würfeln, mit Olivenöl, Salz und Kurkuma würzen und im Ofen (ca. 180 °C) 20‒25 Minuten backen.</li>
<li>Dose Kichererbsen abtropfen lassen und gut trocken tupfen, mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl (z. B. geräuchertes Paprika-Pulver) in den Backofen und so lange rösten lassen, bis sie knusprig sind (Ofentür zum Wasserdampf ablassen immer mal kurz öffnen).</li>
<li>Tofu gut trocken tupfen, würfeln und mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl im Ofen backen.</li>
<li>Baby-Spinat/Rucola, Avocado, Rote Beete, Karotte, Lauchzwiebel vorbereiten und in Schüsseln anrichten.</li>
<li>Kürbiskerne und Walnusskerne können in einer beschichteten Pfanne noch etwas angeröstet werden, bis sie gut riechen.</li>
<li>Alle Zutaten für das Dressing verrühren und über die fertig angerichtete Bowl geben.</li>
<li>Mit Kernen/Nüssen, fermentiertem Gemüse und ggf. Feta toppen.</li>
</ol>
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<a name="Link" href="#">Selbsttest: Wie achtsam ist Ihr Essverhalten?</a>
</div>
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</h3>
<p><strong>Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „ja“ oder „nein“:</strong></p>
<ol>
<li>Ich nehme mir bewusst Zeit für meine Mahlzeiten – ohne Ablenkung (z. Handy oder TV).</li>
<li>Ich esse in einem angenehmen Tempo und kaue gründlich.</li>
<li>Ich bemerke, wann ich wirklich Hunger habe – und wann ich aus Stress oder Langeweile esse.</li>
<li>Ich spüre, wann ich satt bin – und höre dann meistens auf zu essen.</li>
<li>Ich nehme mir bewusst Zeit, den Geschmack und die Konsistenz meines Essens wahrzunehmen.</li>
<li>Ich esse mit Genuss – und ohne schlechtes Gewissen.</li>
<li>Ich wähle Lebensmittel, die mir guttun – körperlich und seelisch.</li>
<li>Ich gehe achtsam mit Snacks und Naschereien um.</li>
<li>Ich habe ein liebevolles Verhältnis zu meinem Körper – unabhängig von meiner Ernährung.</li>
<li>Ich reflektiere ab und zu mein Essverhalten, ohne mich dafür zu verurteilen.</li>
</ol>
<p><strong>Auswertung:</strong></p>
<ul>
<li><strong>8–10× „Ja“</strong>: Sie haben bereits ein sehr achtsames Essverhalten – wunderbar!</li>
<li><strong>5–7× „Ja“</strong>: Sie sind auf einem guten Weg, kleine Impulse können Sie weiter stärken.</li>
<li><strong>0–4× „Ja“</strong>: Vielleicht dürfen Sie sich mehr Zeit für Ihre Bedürfnisse nehmen – achtsames Essen kann ein wertvoller Schritt sein.</li>
</ul>
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<h2>Fazit ‒ Ernährung und psychische Erkrankungen</h2>
<p>Die Ernährung ist kein Allheilmittel für psychische Erkrankungen, aber ein <strong>wirksamer Baustein</strong> auf dem Weg <strong>zu mehr seelischem Gleichgewicht</strong>. Eine <strong>ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung</strong> unterstützt nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. In Kombination mit Bewegung, Schlafhygiene, therapeutischer Begleitung und Achtsamkeit kann sie ein wertvoller Beitrag zur seelischen Gesundheit sein.</p>
<p><strong>Quellen: </strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0041-109259.pdf">https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0041-109259.pdf</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/ernaehrung-und-psyche-essen-ein-wechselspiel-zwischen-kopf-und-bauch-c1ee9daf-e01a-4f93-b8d6-1e5f88dae60e">https://www.aerzteblatt.de/archiv/ernaehrung-und-psyche-essen-ein-wechselspiel-zwischen-kopf-und-bauch-c1ee9daf-e01a-4f93-b8d6-1e5f88dae60e</a></li>
<li><a name="Link" href="https://flexikon.doccheck.com/de/Darm-Hirn-Achse">https://flexikon.doccheck.com/de/Darm-Hirn-Achse</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/darm-hirn-achse-100.html">https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/darm-hirn-achse-100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/naehrstofftherapie/detail/mit-naehrstoffen-stimmung-machen-2025">https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/naehrstofftherapie/detail/mit-naehrstoffen-stimmung-machen-2025</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gute-Ernaehrung-kann-helfen-Depression-zu-lindern,depression254.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gute-Ernaehrung-kann-helfen-Depression-zu-lindern,depression254.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Depression-Wie-Ernaehrung-die-Stimmung-beeinflusst,ernaehrungsdocs832.html">https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Depression-Wie-Ernaehrung-die-Stimmung-beeinflusst,ernaehrungsdocs832.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Achtsam-essen-Wie-funktioniert-es-was-bringt-es,achtsamessen100.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Achtsam-essen-Wie-funktioniert-es-was-bringt-es,achtsamessen100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.klinik-friedenweiler.de/blog/die-rolle-der-ernaerung-der-bei-der-behandlung-von-psychischen-erkrankungen/">https://www.klinik-friedenweiler.de/blog/die-rolle-der-ernaerung-der-bei-der-behandlung-von-psychischen-erkrankungen/</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
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</div>

<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Abnehmspritze – Ozempic und Wegovy aus ganzheitlicher Sicht</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/die-abnehmspritze-ozempic-und-wegovy-aus-ganzheitlicher-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 08:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Bochmann]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmspritze]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmspritzen]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörungen]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitliche Sicht]]></category>
		<category><![CDATA[ganzheitlicher Ansatz]]></category>
		<category><![CDATA[GLP-1 Hormon]]></category>
		<category><![CDATA[GLP-1-Analoga]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle-Medikament]]></category>
		<category><![CDATA[Ozempic]]></category>
		<category><![CDATA[Semaglutid]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Untergewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Wegovy]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlfühlgewicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abnehmspritze – Ozempic und Wegovy aus ganzheitlicher Sicht: Die Medikamente Ozempic und Wegovy (Wirkstoff: Semaglutid) sind inzwischen in aller Munde....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/die-abnehmspritze-ozempic-und-wegovy-aus-ganzheitlicher-sicht/">Die Abnehmspritze – Ozempic und Wegovy aus ganzheitlicher Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Die Abnehmspritze – Ozempic und Wegovy aus ganzheitlicher Sicht: Die Medikamente <strong>Ozempic</strong> und <strong>Wegovy</strong> (Wirkstoff: Semaglutid) sind inzwischen in aller Munde. Ursprünglich zur <strong>Behandlung von Typ-2-Diabetes</strong> entwickelt, stehen sie heute vor allem als sogenannte <strong>Abnehmspritzen</strong> im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der häufig verwendete <strong>Wirkstoff Semaglutid</strong> gehört zur Gruppe der <strong>GLP-1-Analoga</strong>. GLP-1 steht für Glucagon-like Peptide-1, ein <strong>Hormon</strong>, das im Zwölffingerdarm produziert wird. Es:</p>
<ul>
<li>regt die Insulinausschüttung an,</li>
<li>senkt den Blutzuckerspiegel,</li>
<li>verlangsamt die Magenentleerung</li>
<li>und fördert das Sättigungsgefühl.</li>
</ul>
<p>Der Wirkstoff in den Abnehmspritzen imitiert dieses Hormon – mit dem Effekt, dass Betroffene weniger Appetit verspüren und oft deutlich an Gewicht verlieren.</p>
<p>Es ist nicht für alle Menschen einfach, <strong>Körpergewicht zu verlieren</strong> – und das liegt nicht nur an Ernährung und Bewegung. <strong>Genetische Veranlagungen, hormonelle Störungen, psychische Belastungen und bestimmte Medikamente können das Abnehmen erheblich erschweren.</strong><br />
Zudem ist unser Körper evolutionsbiologisch darauf programmiert, <strong>Fettreserven möglichst effizient zu speichern</strong> – ein überlebenswichtiger Mechanismus aus Zeiten häufiger Hungersnöte.</p>
<p>Wird dem Körper durch eine sehr kalorienarme Diät plötzlich Energie entzogen, reagiert er häufig mit einem „Notfallmodus“: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, um Energie zu sparen – was den Abnehmerfolg zusätzlich bremst.</p>
<h2>Ernährungswissenschaftliche und naturheilkundliche Betrachtungsweise</h2>
<p>Was zunächst wie eine einfache Lösung zur Gewichtsreduktion wirkt, wirft jedoch aus <strong>ernährungswissenschaftlicher Sicht</strong> viele Fragen auf:</p>
<ul>
<li>Wie beeinflusst das Medikament das Essverhalten langfristig?</li>
<li>Was passiert mit der Ernährungskompetenz?</li>
<li>Und wie steht es um die Versorgung mit Nährstoffen?</li>
</ul>
<p>Viele berichten, dass sie durch die Anwendung der Abnehmspritze <strong>schneller satt werden</strong> und <strong>weniger Heißhunger verspüren</strong> – was zu einer deutlich verringerten Kalorienaufnahme und damit in der Regel auch zu einer Gewichtsabnahme führt.</p>
<p><strong>Doch: Nicht allein das Körpergewicht entscheidet über Gesundheit.</strong> Wer durch Medikamente keinen Appetit mehr verspürt, läuft Gefahr, die <strong>Verbindung zum eigenen Körper zu verlieren</strong>. Langfristig könnte dies das Risiko erhöhen, nach dem Absetzen wieder in alte Muster zurückzufallen – inklusive des gefürchteten Jo-Jo-Effekts.</p>
<p>Außerdem führt ein reduzierter Appetit oft zu einer <strong>unzureichenden Nährstoffversorgung</strong>. Häufig sind Eiweiß, Eisen, Vitamin B12, Magnesium oder Omega-3-Fettsäuren betroffen – besonders, wenn Mahlzeiten ausgelassen oder stark verkleinert werden.</p>
<p>Auch aus <strong>naturheilkundlicher Sicht</strong> wird Gewichtszunahme als multifaktorielles Geschehen betrachtet. Die Wirkung der Spritze bezogen auf den Wunsch, Gewicht zu verlieren, ist symptomorientiert, also nicht ursächlich. <strong>Der Körper wird pharmakologisch getäuscht</strong>, ohne die individuellen Gründe für Übergewicht – etwa Stress, Hormonungleichgewicht, gestörte Darmflora oder emotionale Essmuster – zu behandeln.</p>
<p>Aber nicht jede Täuschung muss schlecht sein. Hoffnung geben nämlich Beobachtungen neben den <strong>unerwünschten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall oder Völlegefühl</strong>, dass die regelmäßige Verabreichung von Semaglutid <strong>auch positive Wirkungen</strong> zeigt. So scheint es, dass die <strong>Gefahr, an tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder sogar Darmkrebs zu versterben, signifikant sinkt</strong>.</p>
<p>Noch spektakulärer sind Berichte, dass es Hinweise gebe, die das <strong>Risiko an Demenz zu erkranken deutlich senken soll</strong>. Erforscht wird ebenfalls die <strong>Wirkung auf das Suchtverhalten</strong>. Einige Studien deuten darauf hin, dass Semaglutid möglicherweise die Aktivität im Belohnungszentrum beeinflussen kann, was dazu beitragen könnte, das <strong>Verlangen nach bestimmten Substanzen oder Verhaltensweisen zu verringern</strong>.</p>
<h2>Psychologische Betrachtungsweise</h2>
<p>Interessant wird es, wenn die Abnehmspritze <strong>als Lifestyle-Medikament von schlanken Menschen verwendet</strong> wird, um noch schlanker zu werden. Rutschen wir erneut in die längst hinter uns geglaubten Schönheitsideal-Muster und werden Kampagnen wie „Body-Positivity“, „Celebrate Your Curves“ bedeutungslos, während Abnehmen wieder als Erfolg gefeiert wird? Natürlich sollte <strong>das eigene Wohlbefinden</strong>, neben dem Gesundheitsaspekt, an erster Stelle stehen. Doch wo ziehen wir die Grenze? Welchen Menschen erlauben wir abzunehmen und welchen nicht? Dürfen nichtbetroffene über betroffene Menschen urteilen? Und ist es nicht großartig, wenn Menschen, die alles versucht haben, um abzunehmen – Diäten, Sport, Medikamente – und trotzdem keinen Erfolg hatten, mit der Abnehmspritze eine neue Chance bekommen ihr <strong>Wohlfühlgewicht</strong> zu erreichen?</p>
<p>In der Praxis zeigt sich oft <strong>kein einheitliches Bild</strong>. <strong>Manche Menschen geraten durch die Verwendung der Spritze in ein Suchtverhalten</strong>: Die Pfunde purzeln, doch im Körper stellt sich kein echtes Wohlbefinden ein. Stattdessen wird der Wunsch abzunehmen so stark, dass Menschen <strong>vom Übergewicht ins Untergewicht</strong> rutschen. Eine Indikation gäbe es aus medizinischer Sicht dann keine mehr, doch illegale Wege, an die Spritze ohne Privatrezept zu kommen, gibt es viele. Daraus wird deutlich, dass Essverhalten ein Symptom tieferliegender Probleme und Störungen sein kann. Es zeigt, wie wichtig es ist, die dahinterliegenden Gründe zu erforschen und ein <strong>gesundes Körperbild zu stärken</strong>. Welche <strong>Auswirkungen</strong> die Abnehmspritze generell <strong>auf Essstörungen wie Anorexie und Binge-Eating</strong> haben wird, wird sich ebenfalls zeigen.</p>
<p>Zusätzlich zur Frage der psychischen Balance rückt auch die <strong>Genussfähigkeit</strong> in den Blick. Wenn Abnehmspritzen das Belohnungssystem beeinflussen, kann sich unser individuelles Genussgefühl verschieben. Es stellt sich die Frage, wie nachhaltig Genussfähigkeit – also <strong>entspanntes Essen, Freude am Essen und gemeinsames Essen mit anderen</strong> – erhalten oder wiederhergestellt werden kann, während gleichzeitig Gewicht, Gesundheit und psychisches Wohlbefinden berücksichtigt werden.</p>
<h2>Fazit – die Abnehmspritze aus ganzheitlicher Sicht</h2>
<p>Die Abnehmspritze bleibt eine <strong>hochkomplexe, ethisch sensible Option</strong>. Sie kann den Einstieg in die Gewichtsreduktion erleichtern und Motivation sowie erste Erfolge fördern, <strong>insbesondere bei stark adipösen Menschen</strong>, die bereits erfolglos verschiedene Methoden ausprobiert haben. <strong>Eine erfolgreiche, nachhaltige Gewichtsreduktion erfordert jedoch eine Kombination aus:</strong></p>
<ul>
<li>Ernährungsumstellung – mit Fokus auf nährstoffdichten Lebensmitteln und regelmäßige Mahlzeiten,</li>
<li>ausreichend Bewegung,</li>
<li>Entgiftung,</li>
<li>Darmsanierung,</li>
<li>seelischer Arbeit</li>
<li>und vor allem einen liebevollen, achtsamen Umgang mit dem eigenen Körper.</li>
</ul>
<p>Es gilt, <strong>Genuss, Belohnung und Essen wieder in einen ausgewogenen Kontext zu rücken</strong> und <strong>emotionale Auslöser fürs Essen zu adressieren</strong>. In einer verantwortungsvollen Begleitung können Menschen so lernen, Vertrauen in den eigenen Körper zurückzugewinnen, gesunde Gewohnheiten dauerhaft zu verankern und ein achtsames, freudvolles Verhältnis zu Nahrung und Körperbild zu entwickeln.</p>
<div id="cmsmasters_learnpress_shortcode_69f3bb44e4fab8_19918054" class="cmsmasters_learnpress_shortcode cmsmasters_3"><article id="lpr_course_post-17827" class="lpr_course_post">
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde <span data-teams="true">von <a name="Link" id="menurgnq" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Anne Stoye"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, <a name="Link" id="menurgns" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-ziegler/" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-ziegler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Juliane Ziegler"><big><big>Juliane Ziegler</big></big></a> und <a name="Link" id="menurgnu" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/michael-bochmann/" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/michael-bochmann/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link Michael Bochmann"><big><big>Michael Bochmann</big></big></a> verfasst. Sie sind Dozenten der</span> <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Deutschen Heilpraktikerschule Leipzig</big></big></a>. <span data-teams="true">Wir danken außerdem für die fachliche Unterstützung durch Thomas Müller, Facharzt für Innere Medizin, Diabetologe und Endokrinologe mit <a name="Link" id="menurgo2" class="fui-Link ___1q1shib f2hkw1w f3rmtva f1ewtqcl fyind8e f1k6fduh f1w7gpdv fk6fouc fjoy568 figsok6 f1s184ao f1mk8lai fnbmjn9 f1o700av f13mvf36 f1cmlufx f9n3di6 f1ids18y f1tx3yz7 f1deo86v f1eh06m1 f1iescvh fhgqx19 f1olyrje f1p93eir f1nev41a f1h8hb77 f1lqvz6u f10aw75t fsle3fq f17ae5zn" title="https://www.diabetespraxis-mueller.de/" href="https://www.diabetespraxis-mueller.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Link eigener Praxis in Leipzig"><big><big>eigener Praxis in Leipzig</big></big></a>.</span></big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/die-abnehmspritze-ozempic-und-wegovy-aus-ganzheitlicher-sicht/">Die Abnehmspritze – Ozempic und Wegovy aus ganzheitlicher Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Top 10 - 2025]]></category>
		<category><![CDATA[antientzündliche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankungen und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmmikrobiom]]></category>
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		<category><![CDATA[Hashimoto Thyreoiditis]]></category>
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		<category><![CDATA[MS]]></category>
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		<category><![CDATA[Psoriasis]]></category>
		<category><![CDATA[RA]]></category>
		<category><![CDATA[Rheumatoide Arthritis]]></category>
		<category><![CDATA[Schuppenflechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen: Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe fälschlicherweise als fremd einstuft und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen: Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe fälschlicherweise als fremd einstuft und angreift. Dieser <strong>chronische Entzündungsprozess kann nahezu jedes Organ oder Gewebe im Körper betreffen</strong> – von der Schilddrüse über die Gelenke bis hin zum zentralen Nervensystem und der Haut. Es sind <strong>über 80 verschiedene Autoimmunerkrankungen bekannt</strong>, darunter häufige Formen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte).</p>
<p>Die genauen Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind bislang nicht vollständig geklärt. Es wird ausgegangen von einem Zusammenspiel:</p>
<ul>
<li>genetischer Veranlagung,</li>
<li>Umweltfaktoren,</li>
<li>hormoneller Einflüsse,</li>
<li>Infektionen</li>
<li>und einer gestörten Darmbarriere („Leaky Gut“).</li>
</ul>
<p>Auch chronischer Stress kann eine Rolle spielen.</p>
<p>Eine <strong>gezielte Ernährung </strong>kann zwar keine Heilung bewirken, aber wesentlich dazu beitragen:</p>
<ul>
<li>das Immunsystem zu regulieren,</li>
<li>Entzündungsprozesse zu hemmen</li>
<li>und die Lebensqualität zu verbessern.</li>
</ul>
<p>Die Ernährung wirkt wie ein stiller Regisseur im Hintergrund: Sie kann das Immunsystem beruhigen oder – im ungünstigen Fall – zusätzlich reizen.</p>
<p>Immer mehr Studien belegen: <strong>Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Stoffwechsel und unsere Darmflora, sondern auch immunologische Prozesse.</strong> Daher gewinnt die Ernährung, insbesondere die <strong>antientzündliche Ernährung, als ergänzender Therapiebaustein bei Autoimmunerkrankungen</strong> zunehmend an Bedeutung – individuell abgestimmt und idealerweise <strong>begleitet durch Fachpersonal</strong>.</p>
<h2>Autoimmunerkrankungen und Ernährung</h2>
<h3>Hashimoto-Thyreoiditis</h3>
<p>Bei dieser <strong>chronischen Entzündung der Schilddrüse</strong> kommt es häufig zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. Viele Betroffene berichten, dass bestimmte Lebensmittel <strong>Symptome wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme</strong> verstärken.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> selenreiche Lebensmittel (z. B. Paranüsse, Eier, Lachs), Zink (Kürbiskerne, Haferflocken), Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Leinöl), jodarme, <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">antientzündliche</a> und eiweißreiche Kost.</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Gluten (bei Unverträglichkeit), Alkohol, stark verarbeitete Lebensmittel, industrieller Zucker.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Eine glutenfreie Ernährung kann bei manchen Betroffenen den Antikörperspiegel senken. Auch Intervallfasten und eine kohlenhydratarme Ernährung können beim Abnehmen bzw. Gewichthalten helfen. Wichtig: Lassen Sie regelmäßig die Schilddrüsenwerte kontrollieren und begeben Sie sich in ärztliche Behandlung.</li>
</ul>
<h3>Multiple Sklerose (MS)</h3>
<p>MS ist eine <strong>chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems</strong>. Auch hier kann die Ernährung die Erkrankung nicht heilen, aber einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität leisten.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Omega-3-Fettsäuren (fettreicher Fisch, Leinöl), viel Gemüse, Antioxidantien (Beeren, grünes Blattgemüse), Ballaststoffe (Hülsenfrüchte, fermentierte Lebensmittel, Vollkornprodukte), Vitamin D (ggf. ergänzen).</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Gesättigte Fettsäuren, stark verarbeitete Lebensmittel, rotes Fleisch und Wurstwaren, Alkohol, Zucker.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Es gibt Hinweise, dass bei vielen MS-Betroffenen auch eine Zöliakie auftritt. In diesem Fall oder bei einer Glutenunverträglichkeit ist ein Glutenverzicht sinnvoll. Ebenso sollten Sie bei Milchprodukten die individuelle Verträglichkeit prüfen. Die Unterstützung des <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Darmmikrobioms</a> über die Ernährung ist empfehlenswert.</li>
</ul>
<h3>Rheumatoide Arthritis (RA)</h3>
<p>RA <strong>betrifft vor allem die Gelenke</strong> und geht mit schmerzhaften Entzündungen einher. Eine entzündungshemmende Ernährung kann helfen, Schübe zu mildern. Bei dieser Erkrankung wird ebenfalls die Störung des Darmmikrobioms als Mitursache diskutiert.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Mediterrane Kost, viel Gemüse, pflanzliches Eiweiß (z. B. Hülsenfrüchte), Antioxidantien (Beeren), hochwertige Fette (Nüsse), Vollkornprodukte, Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Algenöle, Leinöl), Gewürze wie Kurkuma und Ingwer.</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Zucker, Weißmehl, rotes Fleisch, industriell verarbeitete Produkte.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Eine pflanzenbetonte Ernährung kann helfen, die Entzündungswerte im Körper zu senken. Eine entzündungsfördernde Ernährung kann evtl. einen Rheuma-Schub verursachen. Verzehren Sie Gluten- und Milchprodukte nur nach Verträglichkeit. Außerdem sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, Kupfer, Selen, Vitamin B1, B6 und E achten. Außerdem können Sie <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/heilsames-fasten-nach-buchinger/">Heilfasten nach Buchinger</a> unter Aufsicht durchführen, um das Entzündungsgeschehen zu minimieren.</li>
</ul>
<h3>Psoriasis (Schuppenflechte)</h3>
<p>Psoriasis ist eine <strong>Autoimmunerkrankung der Haut</strong>, die sich aber auch auf <strong>Gelenke</strong> (<strong>Psoriasis-Arthritis</strong>) auswirken kann. Eine darmfreundliche, entzündungshemmende Ernährung kann unterstützend wirken.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Ballaststoffreiche Kost, Gemüse, pflanzliches Eiweiß, fermentierte Lebensmittel, hochwertige Fette (Nüsse, Leinöl, Weizenkeimöl), Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Algenöle).</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Alkohol, zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel, Weizenprodukte, rotes Fleisch, fettreiche Milchprodukte.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Achten Sie auf eine gesunde Darmflora – Probiotika und Präbiotika können hilfreich sein. Zudem können Sie Intervallfasten unter ärztlicher Aufsicht ausprobieren. Auch auf eine gute Vitamin-E-Versorgung (z. B.  Weizenkeimöl) sollten Sie achten, da das Vitamin antioxidativ wirkt und gleichzeitig eine Hautpflege von innen ist.</li>
</ul>
<h2>Allgemeine Ernährungstipps bei Autoimmunerkrankungen</h2>
<ul>
<li>Entzündungshemmend essen. Dazu gehören viel frisches Gemüse, Obst, gesunde Fette, Kräuter und Gewürze.</li>
<li>Zucker und Weißmehl reduzieren.</li>
<li>Ausreichend Omega-3-Fettsäuren integrieren.</li>
<li>Eine gesunde Darmflora fördern (z. B. mit Probiotika und Präbiotika).</li>
<li>Ausreichend trinken, insbesondere Wasser und ungesüßte Kräutertees.</li>
<li>Auf Unverträglichkeiten achten – ein Ernährungstagebuch kann dabei hilfreich sein.</li>
<li>Auf hochwertige, möglichst unverarbeitete Lebensmittel setzen.</li>
<li>Essenspausen und Intervallfasten (nach individueller Verträglichkeit) können das Immunsystem entlasten.</li>
<li>Vitamin-D-, Zink-, Selen-, Eisen- und Magnesiumversorgung im Blick behalten und regelmäßig überprüfen.</li>
<li>Stress reduzieren – denn chronischer Stress kann Entzündungsprozesse verschärfen.</li>
<li>Bewegung und ausreichend Schlaf sind wichtige Ergänzungen zur Ernährung.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p><strong>Bei Autoimmunerkrankungen ist die Ernährung ein bedeutender Baustein im ganzheitlichen Umgang mit der Krankheit.</strong> Sie ersetzt keine Therapie, kann aber Symptome lindern, das Immunsystem entlasten und die Lebensqualität verbessern. Eine <strong>ausgewogene, entzündungshemmende und darmfreundliche Ernährung</strong> – kombiniert mit einem <strong>achtsamen Lebensstil</strong> – kann dabei helfen, das eigene Wohlbefinden spürbar zu steigern. Entscheidend ist ein individueller Ansatz – idealerweise <strong>begleitet durch erfahrene Ernährungsberater, Ärzte und/oder Heilpraktiker</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Hashimoto-Thyreoiditis-entzuendungshemmend-essen,hashimoto110.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Hashimoto-Thyreoiditis-entzuendungshemmend-essen,hashimoto110.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungshemmende-Ernaehrung-bei-Multipler-Sklerose,multiplesklerose180.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungshemmende-Ernaehrung-bei-Multipler-Sklerose,multiplesklerose180.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Rheuma,rheuma176.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Rheuma,rheuma176.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Schuppenflechte-passende-Lebensmittel-und-Rezepte,schuppenflechte108.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Schuppenflechte-passende-Lebensmittel-und-Rezepte,schuppenflechte108.html</a></li>
<li>Hans-Helmut Martin und Paula Völkner (2023): Entzündungshemmende Ernährung bei Autoimmunerkrankungen, VFEdaktuell PLus 196 | 2023</li>
<li>Kasper, Heinrich (2021): Ernährungsmedizin und Diätetik, 13. Auflage, Elsevier-Verlag</li>
</ul>
<h4></h4>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
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		<category><![CDATA[Colitis ulcerosa]]></category>
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		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarmsyndrom]]></category>
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		<category><![CDATA[Verdauungsstörungen]]></category>
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<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit: Ein gesunder Magen-Darm-Trakt spielt eine zentrale Rolle für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden. Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) nehmen in der Bevölkerung zu und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Doch die richtige Ernährung kann helfen, Symptome zu lindern und das Darmmikrobiom zu stärken.</p>
<h2>Verdauungsstörungen: Ursachen und Ernährung</h2>
<p>Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen können viele Ursachen haben. Häufig hängt es mit dem <strong>Lebensstil</strong> zusammen: Stress, unausgewogene Ernährung, wenig Ballaststoffe oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hier ist es in erster Linie wichtig, die <strong>genauen Ursachen abzuklären</strong>. Helfen kann dabei z. B. ein <strong>Ernährungstagebuch</strong>.</p>
<p>In den meisten Fällen kann eine ballaststoffreiche, aber gut verträgliche Kost helfen.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Haferflocken, gekochtes Gemüse, Bananen, fermentierte Lebensmittel (z. B. Joghurt, Sauerkraut)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> stark verarbeitete Lebensmittel, fettreiche Speisen, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke</li>
</ul>
<h2>Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): Was hilft?</h2>
<p>Zu den CED zählen <strong>Morbus Crohn und Colitis ulcerosa</strong>, die mit Entzündungen im Verdauungstrakt einhergehen. In akuten Phasen ist eine leichte Kost wichtig, um den Darm nicht zu reizen:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> gekochte Kartoffeln, Reis, gedünstetes Gemüse, mageres Fleisch, omega-3-reiche Lebensmittel (z. B. Lachs, Leinöl)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Rohkost, fettige Speisen, Milchprodukte, stark gewürzte Speisen</li>
</ul>
<p>Wenn der Schub abgeklungen ist, kann die Ernährung wieder abwechslungsreicher und auch mit mehr Ballaststoffen – nach Verträglichkeit – erfolgen. Der Fokus sollte auf einer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">antientzündlichen Kost</a> liegen.</p>
<h2>Was ist das Reizdarmsyndrom?</h2>
<p>Das Reizdarmsyndrom gehört zu den häufigsten <strong>funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen</strong>. Typische Symptome sind Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen eine gestörte Darmflora, Stress, Unverträglichkeiten und Überempfindlichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln.</p>
<p>Viele Betroffene profitieren von der sogenannten <strong>Low-FODMAP-Diät</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Karotten, Zucchini, Kartoffeln, glutenfreie Getreide, mageres Fleisch, Nüsse (in Maßen)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Zwiebeln, Knoblauch, Weizen, Hülsenfrüchte, kohlensäurehaltige Getränke</li>
</ul>
<h2>Die Bedeutung des Darmmikrobioms</h2>
<p>Unser Darm beherbergt Billionen von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Mikroorganismen</a>, darunter Bakterien, Hefen, Pilze und Archaeen, die unsere Verdauung, das Immunsystem, Stoffwechselprozesse und sogar unsere Stimmung beeinflussen können.</p>
<p>Um eine <strong>gesunde Darmflora zu fördern</strong>, können Sie Folgendes beachten:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Kefir, Kimchi), Ballaststoffe (Vollkorn, Leinsamen), Präbiotika (z. B. Chicorée, Lauch)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> zuckerreiche Lebensmittel, Alkohol, stark verarbeitete Produkte</li>
</ul>
<h2>Tipps für ein gesundes Verdauungssystem</h2>
<p>Eine bewusste Ernährung, Bewegung und Entspannung kann dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Darmgesundheit zu fördern.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</div>
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<a name="Link" href="#">1. Ballaststoffe gezielt einsetzen</a>
</div>
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<p>Ballaststoffe unterstützen die Darmbewegung und fördern eine gesunde Verdauung. Bei Verstopfung können lösliche Ballaststoffe aus Obst, Gemüse und Hafer helfen. Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist zu achten. Bei Durchfall sollte der Konsum ballaststoffreicher Lebensmittel moderat erfolgen, um den Darm nicht zusätzlich zu reizen.</p>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">2. Blähende Lebensmittel meiden</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p>Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl und kohlensäurehaltige Getränke können Blähungen verstärken. Ein Ernährungstagebuch hilft, individuelle Auslöser zu erkennen.</p>
</div>
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<a name="Link" href="#">3. Low-FODMAP-Ernährung ausprobieren</a>
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<p>FODMAPs (fermentierbare Kohlenhydrate und Zuckeralkohole) sind schwer verdaulich und können bei bestimmten Personen Beschwerden wie Blähungen und Durchfall auslösen. Eine zeitweise Reduktion von FODMAP-reichen Lebensmitteln wie Weizen, Hülsenfrüchte, Milchprodukten, Knoblauch und bestimmten Obstsorten kann Linderung verschaffen.</p>
<p>Eine FODMAP-arme Ernährung sollte aber nicht auf lange Sicht durchgeführt werden, weil so auch viele (bei entsprechender Verträglichkeit) sehr gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel ausgeschlossen werden. Es besteht die Gefahr einer Mangelernährung. Durch ein Ernährungstagebuch kann abgeklärt werden, welche FODMAP-haltige Lebensmittel Beschwerden verursachen.</p>
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<a name="Link" href="#">4. Ausreichend trinken</a>
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<p>Eine gute Flüssigkeitszufuhr (mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee täglich) unterstützt die Verdauung und verhindert Verstopfung.</p>
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<a name="Link" href="#">5. Probiotika und Präbiotika</a>
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<p>Probiotische Lebensmittel sind fermentierte Lebensmittel wie Kimchi, Ayran, Joghurt, Sauerkraut, Kombucha oder Kefir. Sie enthalten lebensfähige Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, die die Aktivität und das Wachstum des Darmmikrobioms fördern.</p>
<p>Präbiotika sind nicht verdaubare Pflanzenbestandteile, die Futter für unser Darmmikrobiom sind, z. B. Inulin aus Chicorée, Zwiebeln oder Topinambur.</p>
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<a name="Link" href="#">6. Stress reduzieren und Achtsamkeit praktizieren</a>
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<p>Stress spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Verschlimmerung von Reizdarm-Beschwerden. Entspannungstechniken wie Yoga, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung helfen, Stress abzubauen und die Darmgesundheit zu fördern. Außerdem können Meditation und ausreichend Schlaf eine gesunde Darmfunktion unterstützen. Auch bewusstes Essen und langsam kauen kann den Darm entlasten und die Verdauung verbessern.</p>
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<a name="Link" href="#">7. Regelmäßige Bewegung</a>
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<p>Tägliche Bewegung wie Spaziergänge, Joggen oder Schwimmen fördert die Darmperistaltik und damit die Verdauung.</p>
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<a name="Link" href="#">8. Individuelle Unverträglichkeiten beachten</a>
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<p>Jeder Darm is(s)t anders – ein Ernährungstagebuch kann helfen, problematische Lebensmittel zu identifizieren.</p>
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<h2>Fazit: Individuelle Lösungen finden</h2>
<p>Eine bewusste Ernährung ist entscheidend für eine gesunde Verdauung und kann Beschwerden bei Magen-Darm-Erkrankungen deutlich lindern. Da jeder Mensch unterschiedlich auf Lebensmittel reagiert, ist es wichtig, die Ernährung individuell anzupassen. Ein Ernährungstagebuch und professionelle Unterstützung durch Ernährungsberater oder Heilpraktiker können helfen, die passenden Strategien zu finden.</p>
<p>Ein achtsamer Umgang mit einer darmfreundlichen Ernährung, ausreichend Bewegung und Stressmanagement können einen entscheidenden Beitrag zur Linderung von Verdauungsproblemen leisten – für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität!</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Darm-Krankheiten-Behandlung-die-richtige-Ernaehrung,darm198.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Darm-Krankheiten-Behandlung-die-richtige-Ernaehrung,darm198.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Kompassernaehrung/kompass-ernaehrung-3-2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Kompassernaehrung/kompass-ernaehrung-3-2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/Branchenverzeichnis/Danone/Kompendium_Darmgesundheit_final.pdf">https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/Branchenverzeichnis/Danone/Kompendium_Darmgesundheit_final.pdf</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/20-06-2022-reizdarmsyndrom-update-zur-aktualisierten-leitlinie/">https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/20-06-2022-reizdarmsyndrom-update-zur-aktualisierten-leitlinie/</a></li>
</ul>
<h4></h4>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fermentation – Tradition trifft auf Moderne</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/fermentation-tradition-trifft-auf-moderne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 08:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Fermentation]]></category>
		<category><![CDATA[Fermentieren]]></category>
		<category><![CDATA[fermentierte Lebensmittel]]></category>
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		<category><![CDATA[Kombucha]]></category>
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		<category><![CDATA[Miso]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept für fermentiertes Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerkraut]]></category>
		<category><![CDATA[Sauerteigbrot]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkefir]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://deutsche-heilpraktikerschule.de/?p=88511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/fermentation-tradition-trifft-auf-moderne/">Fermentation – Tradition trifft auf Moderne</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<p>Fermentation – Tradition trifft auf Moderne: Halten Sie sich zu Hause auch schon einen kleinen Fermentationszoo? Nein? Dann wird es aber Zeit! Sauerteigbrot, Kombucha, Wasserkefir, Gingerbug, Kimchi und andere <strong>fermentierte Produkte</strong> sind nicht nur schmackhaft, sondern bieten auch mit tollen Inhaltstoffen einen wertvollen Beitrag zu einer <strong>gesunden und abwechslungsreichen Ernährung</strong>. Fermentation ist eine <strong>uralte Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln</strong> und erlebt heute ein Comeback. Bei der Fermentation werden <strong>organische Materialien</strong> (z. B. Zucker) von Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilzen <strong>umgewandelt in verschiedene Säuren</strong> wie z. B. Kohlensäure, Milchsäure, Essigsäure und Alkohol.</p>
<h2>Historie der Fermentation</h2>
<p>Die Kunst der Fermentation reicht Jahrtausende zurück. Bereits in der Jungsteinzeit fermentierten Menschen Lebensmittel, um ihre <strong>Haltbarkeit zu verlängern</strong>. Kulturen auf der ganzen Welt entwickelten einzigartige Techniken: Von koreanischem <strong>Kimchi</strong> über japanisches <strong>Miso</strong> bis hin zu europäischem <strong>Sauerkraut</strong>. <strong>Sauerteigbrot ist eines der ältesten fermentierten Produkte</strong> und wurde wohl schon im alten Ägypten gebacken.</p>
<p>Die Fermentation war damals vor allem eine <strong>Methode der Konservierung</strong>. Zusätzlich:</p>
<ul>
<li>verlieh sie Lebensmitteln Geschmack,</li>
<li>verbesserte ihre Verdaulichkeit</li>
<li>und stellte eine wertvolle Quelle für Probiotika dar.</li>
</ul>
<h2>Fermentation heute: Ein uraltes Handwerk wird zum Trend</h2>
<p>Heutzutage erlebt Fermentation eine Renaissance. Insbesondere in der westlichen Welt haben sich fermentierte Produkte zu einem <strong>Lifestyle-Trend</strong> entwickelt. Kombucha-Bars, Sauerteig-Workshops, fermentierte Superfoods und hobbymäßig eingelegtes Gemüse sowie selbstgemachtes Kimchi sind populärer denn je.</p>
<p>Diese Wiederentdeckung ist nicht nur dem einzigartigen Geschmack geschuldet, sondern auch dem wachsenden Interesse an gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit. <strong>Fermentation reduziert Lebensmittelverschwendung und nutzt natürliche Prozesse, um Nährstoffe optimal zu erschließen.</strong></p>
<h2>Gesundheitliche Effekte von fermentierten Lebensmitteln</h2>
<p>Fermentierte Lebensmittel bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile:</p>
<ol>
<li><strong>Probiotika:</strong> Fermentationsprozesse produzieren lebende Mikroorganismen, die eine gesunde Darmflora unterstützen sowie die Verdauung und das Immunsystem stärken können.</li>
<li><strong>Verdauung:</strong> Durch die Fermentation werden schwer verdauliche Stoffe wie z. B. Laktose im Milchkefir abgebaut und Lebensmittel leichter bekömmlich. Es wird häufig Milchsäure gebildet, die verdauungsfördernd wirkt und zur besseren Aufnahme von Nährstoffen beiträgt. Außerdem entstehen durch die Fermentationsprozesse bestimmte Enzyme, die bei der Vorverdauung von Nahrungsmitteln helfen, was die Verdaulichkeit verbessert und Nährstoffe besser verfügbar macht.</li>
<li><strong>Nährstoffe:</strong> Durch Fermentation werden Vitamine wie B2, B9, B12 oder K2 gebildet.</li>
<li><strong>Immunsystem:</strong> Da ein Großteil des Immunsystems im Darm liegt, kann eine gesunde Darmflora das Immunsystem stärken und Entzündungen reduzieren. Bei der Fermentation entstehen gesundheitsförderliche Stoffe, die z. B. entzündungshemmend oder antioxidativ wirken können.</li>
<li><strong>Psyche:</strong> Der Darm-Hirn-Achse zufolge können fermentierte Lebensmittel positive Effekte auf die mentale Gesundheit haben. Es kann z. B. der Neurotransmitter GABA gebildet werden, der beruhigend wirken kann.</li>
<li><strong>Säuren:</strong> Bei den Fermentationsprozessen entstehen verschiedene Säuren. Z. B. wirkt <strong>Essigsäure</strong> antibakteriell und hat einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel. <strong>Glucuronsäure</strong> unterstützt die Entgiftung des Körpers, indem sie Toxine in der Leber bindet und deren Ausscheidung fördert.</li>
</ol>
<p>Wie Sie sehen, entstehen bei einer Fermentation wunderbare neue Inhaltstoffe, die positive Wirkungen auf den Körper haben. Außerdem bleiben die wertvollen Nährstoffe der Ausgangsprodukte im rohen Zustand erhalten (z. B. bei fermentiertem Gemüse). Dazu kommt, dass das Fermentationsprodukt auch sehr gut schmeckt.</p>
<h2>Die Klassiker der Fermentation – für Profis und Einsteiger</h2>
<ol>
<li><strong>Sauerteig:</strong> Mit nur Mehl, Wasser und Zeit entsteht ein natürlicher Starter, der Brot luftiger, aromatischer und leichter verdaulich macht. Eine tolle Möglichkeit, um zu Hause selbst Brot zu backen.</li>
<li><strong>Kombucha:</strong> Ein fermentierter Tee, der mit Hilfe eines Scoby (Symbiotic culture of bacteria and yeast) und Zucker hergestellt wird. Kombucha ist spritzig, erfrischend und reich an Probiotika. Meist verwendet man Grün- oder Schwarztee. Man kann hier auch toll experimentieren und mit verschiedenen Obstsorten eine zweite Fermentation durchführen.</li>
<li><strong>Wasserkefir:</strong> Dieses leicht sprudelnde Getränk wird aus Wasserkefir-Kristallen hergestellt, die Zuckerwasser fermentieren und dabei Milchsäure, Kohlensäure und etwas Alkohol produzieren.</li>
<li><strong>Milchkefir:</strong> Mit Milchkefirknollen werden Laktose und andere Milchproteine abgebaut und es entstehen u. a. Milchsäure, Kohlensäure sowie Vitamin C und B-Vitamine. Das Ganze schmeckt ähnlich wie Buttermilch oder Ayran, hat eine cremige Konsistenz und ist für viele bekömmlicher als normale Milch. Man kann auch versuchen, Milchkefir mit Sojamilch anzusetzen – als vegane Alternative.</li>
<li><strong>Gingerbug:</strong> Ein Starter aus Ingwer, Zucker und Wasser, der als Grundlage für selbstgemachte Limonaden dient. Ein tolles Erfrischungsgetränk gerade im Sommer. Es schmeckt wie gekauftes Gingerbeer.</li>
<li><strong>Kimchi, Sauerkraut &amp; fermentiertes Gemüse:</strong> Fermentierte Gemüseklassiker, die nicht nur würzig schmecken, sondern auch viele Vitamine und Probiotika liefern. Hierfür braucht man keinen Ansatz, sondern kann direkt mit dem Gemüse, das man fermentieren möchte, den Gewürzen (da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt), sauberen „Einmachgläsern“ und etwas Geduld starten.</li>
</ol>
<p>Im Internet findet man viele Anleitungen, wie genau man seinen Fermentationsansatz zu „füttern“ und zu pflegen hat.</p>
<h2>Rezept</h2>
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</span>
<a name="Link" href="#">Fermentiertes Gemüse – Kimchi-Style</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<p>1,5 kg Gemüse (z. B. Kohlrabi, Spitzkohl, Rotkohl, Karotten, Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch) gründlich waschen und in mundgerechte Stücke schneiden und/oder raspeln.</p>
<p><strong>Salz:</strong></p>
<p>Das vorbereitete Gemüse wiegen und die Salzmenge berechnen: Gemüsegewicht × 0,02. Das Gemüse mit dem Salz gut durchkneten, bis Flüssigkeit austritt und es weich wird.</p>
<p><strong>Gewürzpaste:</strong></p>
<ul>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>2 Frühlingszwiebeln</li>
<li>1 kleiner Apfel</li>
<li>3–4 Knoblauchzehen</li>
<li>30 g frischer Ingwer</li>
<li>3 EL Miso-Paste oder Sojasauce</li>
<li>3 EL getrocknete Algen (z.  Nori)</li>
<li>Chiliflocken nach Geschmack</li>
</ul>
<p>Alle Zutaten grob zerkleinern und in einer Küchenmaschine zu einer würzigen Paste verarbeiten. Falls nötig, etwas Wasser zugeben, damit sie sich gut vermengen lässt.</p>
<p><strong>Vermengen &amp; Abschmecken:</strong></p>
<p>Das gesalzene Gemüse mit der Gewürzpaste in einer großen Schüssel oder Auflaufform gründlich vermengen. Gern noch abschmecken – jetzt kann auch noch individuell nachgewürzt werden.</p>
<p><strong>Abfüllen:</strong></p>
<p>Die Mischung in vorher heiß ausgespülte Gläser füllen. Dabei schichtweise fest hineindrücken, sodass möglichst keine Lufteinschlüsse entstehen. Die oberste Schicht sollte gut mit Flüssigkeit bedeckt sein – bei Bedarf etwas von der entstandenen Lake oder abgekochtes, leicht gesalzenes Wasser zugeben. Optional: mit Fermentationsgewichten beschweren. Gläser nicht ganz bis zum Rand füllen.</p>
<p><strong>Fermentieren:</strong></p>
<p>Die Gläser mit Datum beschriften und an einen ruhigen Ort bei Zimmertemperatur stellen. Einmal täglich kurz öffnen (lüften), damit die Gärgase entweichen können. Je nach Temperatur ca. 7–14 Tage fermentieren. Wenn der gewünschte Geschmack erreicht ist, in den Kühlschrank stellen – dort hält sich das fermentierte Gemüse mehrere Monate. Wichtig: Immer sauberes Besteck verwenden!</p>
<p>Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen – bei Gemüse, Gewürzen und Schärfegraden sind keine Grenzen gesetzt. Viel Freude beim Fermentieren!</p>
</div>
</div>
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</div>
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	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
</div><br />
<div id="cmsmasters_learnpress_shortcode_69f3bb44e99953_02994005" class="cmsmasters_learnpress_shortcode cmsmasters_2"><article id="lpr_course_post-17827" class="lpr_course_post">
<figure class="cmsmasters_img_rollover_wrap preloader"><img decoding="async" width="860" height="450" src="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wp-content/uploads/2016/11/Hildegardmedizin-2-860x450.jpg" class="full-width wp-post-image" alt="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" title="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" /><div class="cmsmasters_img_rollover"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ausbildung-heilpraktiker/" title="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" class="cmsmasters_open_post_link"></a></div></figure>
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					<h6 class="entry-title lpr_course_title"><a name="Link" href=https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ausbildung-heilpraktiker/>Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht</a></h6>
				</header>
<span class="cmsmasters_course_price cmsmasters_course_free">Kostenlos</span></div>
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<div class="entry-meta cmsmasters_cource_cat"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/course-category/ausbildung-naturheilkunde/" rel="tag">Ausbildung Naturheilkunde</a>, <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/course-category/hauptausbildung/" rel="tag">Hauptausbildung</a>, <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/course-category/kurse/" rel="tag">Kurse</a></div><div class="cmsmasters_cource_duration">10 Week</div></footer>
</article>
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</article>
</div><br />
<div class="cmsmasters_text">
</div>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a> verfasst. Sie ist Assistentin der Geschäftsleitung Ausbildung der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Deutschen Heilpraktikerschule Leipzig</big></big></a>.</big></big></p>
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</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/fermentation-tradition-trifft-auf-moderne/">Fermentation – Tradition trifft auf Moderne</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Arteriosklerose]]></category>
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		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Herz-Kreislauf-System]]></category>
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		<category><![CDATA[Herzgesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensmittel gut für das Herz]]></category>
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		<category><![CDATA[Proteine]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für die Herzgesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p> Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen laut Robert-Koch-Institut zu der Haupttodesursache in Deutschland. Sie stellen eine immense Belastung für das Gesundheitssystem sowie die Gesellschaft dar, da sie nicht nur hohe medizinische Kosten verursachen, sondern auch die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Deshalb wollen wir uns heute damit beschäftigen, wie wir <strong>durch Ernährung unser Herz-Kreislauf-System stärken</strong> und das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt senken können.</p>
<h2>Warum ist Ernährung so wichtig für das Herz?</h2>
<p>Das Herz ist ein Hochleistungsorgan, das auf eine <strong>gute Versorgung mit Nährstoffen</strong> angewiesen ist. Ein Durchschnittsherz wiegt ca. 250 bis 350 Gramm. Es schlägt bei einer normalen Herzfrequenz ca. 60- bis 80-mal pro Minute. Das sind ungefähr 100.000 Herzschläge pro Tag und ca. 36 Millionen pro Lebensjahr! Pro Herzschlag werden rund 70 Milliliter Blut in den Körper gepumpt. Pro Minute sind das fünf bis sechs Liter und im Laufe eines Tages ca. 8.000 Liter – eine unglaubliche Leistung. <strong>Deshalb ist es sinnvoll, unser Herz-Kreislauf-System mit einer gesunden Ernährung zu unterstützen.</strong></p>
<p><strong>Falsche Ernährungsgewohnheiten können das Risiko für erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht erhöhen</strong> – allesamt Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<h2>Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</h2>
<h3>Obst und Gemüse</h3>
<p>Alle Obst- und Gemüsesorten sind super. <strong>Zuckerreiches Obst</strong> sollte man aber <strong>in Maßen</strong> essen, z. B. reife Banane, Mango, Honigmelone, Weintrauben, Trockenobst.</p>
<p>Besonders <strong>positiv für unsere Herzgesundheit sind Beeren, Zitrusfrüchte, grünes Blattgemüse</strong> wie Spinat, Brokkoli, Karotten und Kartoffeln. Diese Lebensmittel sind reich an Antioxidantien, Vitaminen und Ballaststoffen, die die Gefäße schützen und Entzündungen im Körper reduzieren.</p>
<h3>Gesunde Fette</h3>
<p><strong>Ungesättigte Fettsäuren</strong> sind für unser Herz-Kreislauf-System gesundheitsförderlich. Diese sind z. B. in Olivenöl, Avocado, Nüsse, Samen, Leinsamen/Leinöl, fettreichen Fischen wie Lachs oder Makrele enthalten.</p>
<p>Besonders <strong>Omega-3-Fettsäuren</strong> sind hier zu erwähnen, die den Cholesterinspiegel senken können und entzündungshemmend wirken. Diese sind in fettreichem Fisch zu finden oder auch in Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und bestimmten Algenölen.</p>
<p>In <strong>pflanzlichen Ölen</strong> wie Olivenöl sind auch sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Polyphenole enthalten. Diese wirken als Antioxidantien und auch entzündungshemmend.</p>
<p><strong>Nüsse </strong>enthalten nicht nur ungesättigte Fettsäuren, sondern auch Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, damit sind sie super gesund. Wenn man zwischendurch snacken möchte, sind Nüsse also eine gute Wahl.</p>
<h3>Ballaststoffe</h3>
<p>Ballaststoffe helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, die Verdauung zu fördern sowie unser Darmmikrobiom zu unterstützen. In unserem Darm sitzt ein Großteil unseres Immunsystems. Deshalb ist ein <strong>gesunder Darm</strong> unerlässlich.</p>
<p>Jegliche <strong>Vollkornprodukte </strong>sind empfehlenswert, z. B. Vollkornnudeln, Vollkornbrot, Quinoa, Naturreis und Haferflocken. Aber auch Obst und Gemüse (mit Schale!) und <strong>fermentierte Lebensmittel</strong> wie Kimchi oder Sauerkraut, da sie lebende Mikroorganismen enthalten.</p>
<h3>Hülsenfrüchte</h3>
<p>Auch <strong>Hülsenfrüchte </strong>sind sehr <strong>wertvolle Lebensmittel</strong>, die uns u. a. mit gesunden pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen versorgen. Außerdem sind sie reich an Mikronährstoffen wie Magnesium, das zur Regulation des Blutdrucks beiträgt. Vertreter sind z. B. Linsen, Erbsen, Bohnen oder Kichererbsen.</p>
<h3>Proteine</h3>
<p>Eine <strong>eiweißreiche Ernährung</strong> ist u. a. wichtig dafür, unsere Muskulatur zu erhalten und die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Auch unser Herz ist ein Muskel. Außerdem kann eine adäquate Eiweißversorgung helfen, den Blutdruck zu senken, da bestimmte Eiweiße im Körper die Blutgefäße entspannen können und so die Durchblutung verbessern.</p>
<p><strong>Achten Sie auf hochwertige Eiweiße</strong> aus z. B. Joghurt, Käse, Quark, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Nüssen, Eiern oder Fisch.</p>
<h3>Gewürze mit Herzschutz</h3>
<p>Es gib auch einige Gewürze, die nicht nur gut schmecken, sondern auch positive Wirkungen auf den Körper und unsere Gesundheit haben, z. B. Knoblauch, Kurkuma oder Ingwer. <strong>Knoblauch</strong> kann den Blutdruck senken und <strong>Kurkuma</strong> schützt durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften die Gefäße.</p>
<h2>Welche Lebensmittel können das Herz belasten?</h2>
<p>Wenn wir unser Herz-Kreislauf-System positiv durch unsere Ernährung unterstützen wollen, dürfen wir nicht nur den Fokus auf die positiv wirkenden Lebensmittel legen, sondern sollten auch darauf achten, die negativ wirkenden Lebensmittel zu reduzieren. Lebensmittel, die einen eher schlechten Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben, sind u. a.:</p>
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<a name="Link" href="#">Verarbeitete Lebensmittel</a>
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<p>Diese enthalten oft versteckte Fette, Salz, Zucker und Zusatzstoffe, die das Herz-Kreislauf-System belasten können.</p>
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<a name="Link" href="#">Transfette</a>
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<p>Sie entstehen u. a. durch das industrielle Härten von Fetten und finden sich in frittierten Lebensmitteln wie z. B. Backwaren oder Pommes und Fertigprodukten. Sie können das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Blutfettwerte erhöhen sowie das „gute“ HDL-Cholesterin senken. LDL-Cholesterin kann sich in den Gefäßen ablagern und die Entstehung von Arteriosklerose fördern, was ein großer Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.</p>
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<a name="Link" href="#">Zucker</a>
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<p>Zu viel Zucker fördert Übergewicht sowie Insulinresistenz und ist schädlich für unsere Gefäße.</p>
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<a name="Link" href="#">Rotes Fleisch, verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren</a>
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<p>Der hohe Gehalt an gesättigten Fetten, Zusatzstoffen, Kochsalz, Nitrit- und Pökelsalz kann ebenfalls die Gefäße belasten.</p>
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<a name="Link" href="#">Salz</a>
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<p>Die Empfehlung für Salz liegt bei maximal sechs Gramm pro Tag. Die meisten Deutschen überschreiten diesen Wert, da Salz in vielen Lebensmitteln wie Käse oder Brot und vor allem auch in Fertigprodukten nicht zu knapp enthalten ist. Bei einigen Menschen, deren Körper sensibel auf Kochsalz reagiert, kann zu viel Salz zu Bluthochdruck führen.</p>
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<h2>Praktische Tipps für die Herzgesundheit</h2>
<ol>
<li><strong>Ausgewogene Mahlzeiten</strong>: Achten Sie auf eine Kombination aus Gemüse, gesunden Fetten, Proteinen und Vollkornprodukten.</li>
<li><strong>Weniger Salz</strong>: Reduzieren Sie den Salzkonsum, um den Blutdruck zu schonen. Würzen Sie stattdessen mit Kräutern und Gewürzen.</li>
<li><strong>Mehr Wasser trinken</strong>: Flüssigkeit ist essenziell, um den Kreislauf stabil zu halten. Es sollten mindestens 1,5 bis zwei Liter über den Tag verteilt sein. Das ist auch für die Nierenfunktion wichtig, die wiederum eng mit der Blutdruckregulation zusammenhängt. Empfehlenswert ist hier Wasser oder auch Infused Water mit z. B. Zitrone, Minze, Ingwer, Gurke und ungesüßte Kräutertees.</li>
<li><strong>Regelmäßige Bewegung und Gewicht</strong>: Kombinieren Sie gesunde Ernährung mit moderater Bewegung wie Spaziergängen oder leichtem Ausdauersport wie Schwimmen oder Radfahren. Bewegung stärkt nicht nur das Herz, sondern schützt auch vor einem weiteren Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Übergewicht. Versuchen Sie mit einer gesunden Ernährung und Bewegung ein gesundes Körpergewicht zu erreichen bzw. beizubehalten.</li>
<li><strong>Stressreduktion</strong>: Nicht nur Übergewicht sollte reduziert werden, auch Stress. Dafür können verschiedene Entspannungsübungen helfen, z. B. Yoga, bestimmte Atemtechniken, Mediationen usw. Wichtig ist auch, auf ausreichend Schlaf zu achten.</li>
<li><strong>Bewusster Genuss statt Verzicht</strong>: Kleine Genussmomente sind erlaubt, solange die Grundernährung herzfreundlich bleibt.</li>
</ol>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine <strong>herzgesunde Ernährung</strong> ist keine Diät, sondern eine langfristige Umstellung auf eine <strong>nährstoffreiche, ausgewogene und pflanzlich betonte Kost</strong>. Mit den richtigen Lebensmitteln und einem bewussten Lebensstil können Sie viel für Ihre Herzgesundheit tun – und das mit Genuss! Fangen Sie noch heute an, Ihrem Herzen etwas Gutes zu tun! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/H/Herz_Kreislauf_Erkrankungen/Herz_Kreislauf_Erkrankungen_node.html">https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/H/Herz_Kreislauf_Erkrankungen/Herz_Kreislauf_Erkrankungen_node.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/das-herz-so-arbeitet-es">https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/das-herz-so-arbeitet-es</a></li>
<li><a name="Link" href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz">https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Speisen-fuer-ein-gesundes-Herz,essen136.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Speisen-fuer-ein-gesundes-Herz,essen136.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/ernaehrung">https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/ernaehrung</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Ihr Darmmikrobiom Ihre Gesundheit beeinflusst</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 08:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Ballaststoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Darmmikrobiom]]></category>
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		<category><![CDATA[Funktionen des Darmmikrobioms]]></category>
		<category><![CDATA[gesundes Darmmikrobiom]]></category>
		<category><![CDATA[Pathologie]]></category>
		<category><![CDATA[Präbiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Probiotika]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundäre Pflanzenstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfaktoren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Ihr Darmmikrobiom Ihre Gesundheit beeinflusst: In unserem Darm leben circa ein bis zwei Kilogramm Mikroben. Kaum zu glauben, oder?...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Wie Ihr Darmmikrobiom Ihre Gesundheit beeinflusst</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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</style><p>Wie Ihr Darmmikrobiom Ihre Gesundheit beeinflusst: In unserem Darm leben circa ein bis zwei Kilogramm Mikroben. Kaum zu glauben, oder? Wenn die Waage also mal ein paar Kilos zu viel anzeigt, sind es nicht die schweren Knochen, sondern die Bakterien und anderen kleinen Organismen in unserem Darm. Diese kleinen Mitbewohner setzen sich aus Bakterien, Eukaryoten, Archaeen, Hefen, Pilze und auch Viren zusammen und bilden ein <strong>empfindliches Ökosystem</strong>. Früher zählte man die Bakterien noch zu den Pflanzen, deshalb sprach man auch von der „<strong>Darmflora</strong>“.</p>
<p>Das Mikrobiom beeinflusst nicht nur unsere <strong>Verdauung</strong>, sondern auch unser <strong>Immunsystem</strong>, unsere <strong>Stoffwechselprozesse </strong>und sogar unser <strong>Gehirn</strong>. Ein <strong>gesundes Gleichgewicht der Darmbakterien</strong> gilt daher als Schlüssel zu einem <strong>gesunden Körper und Wohlbefinden</strong>. Doch wie genau wirkt das Mikrobiom auf unsere Gesundheit? Und was können wir tun, um es zu stärken? In diesem Beitrag werfen wir einen genauen Blick auf die faszinierende Welt des Darmmikrobioms und darauf, wie es uns beeinflusst.</p>
<h2>Einflüsse auf das Darmmikrobiom</h2>
<p>Verschiedene <strong>Umweltfaktoren haben</strong> einen <strong>Einfluss auf die Zusammensetzung</strong> unseres Mikrobioms:</p>
<ul>
<li><strong>Art der Geburt</strong>: vaginale Geburt bringt erste Milchsäurebakterien mit (Scheiden-Mikrobiom)</li>
<li><strong>Muttermilch</strong>: enthält z. B. Darmbakterien der Mutter</li>
<li><strong>Ernährung</strong>: z. B. Ballaststoffe, Probiotika, Präbiotika</li>
<li><strong>Arzneimittel</strong>: wie Antibiotika</li>
<li><strong>Umfeld</strong>: Haustiere, Hygiene usw.</li>
<li><strong>Genetische Disposition</strong></li>
</ul>
<p>Rund 100 Billionen Mikroorganismen leben in unserem Darm. Im Alter von circa drei Jahren ist unser Darmmikrobiom voll entwickelt und auch resistenter gegen äußere Einflüsse.</p>
<h2>Funktionen des Darmmikrobioms</h2>
<p>Das Darmmikrobiom spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des Verdauungssystems und darüber hinaus:</p>
<ul>
<li><strong>Verdauung und Nährstoffaufnahme</strong>: Es unterstützt die Aufspaltung komplexer Kohlenhydrate und auch Ballaststoffe, die für den menschlichen Körper sonst nicht verwertbar sind.</li>
<li><strong>Produktion von Nährstoffen und Neurotransmittern</strong>: Z. B. werden Vitamine wie Vitamin K aber auch Serotonin durch Mikroorgansimen in unserem Darm synthetisiert.</li>
<li><strong>Synthese kurzkettiger Fettsäuren wie Acetat, Butyrat und Propionat</strong>: Diese speziellen Fettsäuren haben diverse Funktionen in unserem Körper. U. a. wirken sie als Signalstoffe für das Immunsystem, den Fettstoffwechsel, den Glucosehaushalt oder auch das Nervensystem.</li>
<li><strong>Schutz vor pathogenen Keimen im Darm</strong>: Ist unser Darmmikrobiom gesund, haben Eindringlinge keinen Platz.</li>
<li><strong>Unterstützung des Immunsystems</strong>: Unser Darmmikrobiom interagiert mit den Immunzellen und hilft, Entzündungen zu reduzieren. Circa 80 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm.</li>
<li><strong>Regulation des Stoffwechsels</strong>: Unser Darmmikrobiom kann den Energie- und Fettstoffwechsel beeinflussen. Ungleichgewichte im Darmmikrobiom wurden mit Stoffwechselstörungen wie Fettleibigkeit und Diabetes mellitus Typ 2 in Verbindung gebracht.</li>
<li><strong>Beeinflussung der Entwicklung von Darmzellen</strong>: Damit reguliert es die gesunde Entwicklung von Darmzellen, regt deren Erneuerung an und hilft so, die Darmbakterie intakt zu halten. Eine gesunde Darmbarriere ist wichtig, um z. B. allergische oder autoimmunologische Reaktionen im Körper vorzubeugen.</li>
</ul>
<h2>Ernährung und Mikrobiom</h2>
<p>Unsere Darmmikroben freuen sich sehr über <strong>Ballaststoffe</strong>, die in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten oder Vollkorngetreiden zu finden sind. Ballaststoffe stellen zum einen Futter für die Mikroorganismen dar (fermentierbare Ballaststoffe) und gleichzeitig fördern sie die Peristaltik, die Darmbewegung (Nicht-fermentierbare Ballaststoffe). Diese für uns nicht verdaubaren Lebensmittelbestandteile kann man auch als <strong>Präbiotika</strong> zusammenfassen. Circa 30 Gramm Ballaststoffe sollten wir pro Tag verzehren. Das ist tatsächlich eine ganze Menge. Laut Nationaler Verzehrstudie II liegt die Zufuhr sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern unter der Empfehlung.</p>
<p>Genauso gut für unser Mikrobiom sind <strong>fermentierte Lebensmittel</strong> wie Kimchi, Ayran, Joghurt, Sauerkraut, Kombucha oder Kefir. Dabei spricht man von sogenannten <strong>Probiotika</strong>. Diese enthalten lebensfähige Mikroorganismen. Auch <strong>sekundäre Pflanzenstoffe</strong> wie Polyphenole aus Obst und Gemüse werden in unserem Darm gern gesehen.</p>
<h2>Gesundes Darmmikrobiom</h2>
<p>Neben der Ernährung sollte man für ein gesundes Darmmikrobiom auch:</p>
<ul>
<li>den unsachgemäßen und übermäßigen Gebrauch von Arzneimitteln vermeiden,</li>
<li>auf ein gesundes Stressmanagement achten,</li>
<li>mehrstündige Essenspausen einlegen,</li>
<li>bei Bedarf zusätzlich Probiotika einnehmen</li>
<li>und ausreichend Bewegung in den Alltag einbauen.</li>
</ul>
<p>Auch <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/heilsames-fasten-nach-buchinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Fasten</strong></a> ist eine ganz wunderbare Möglichkeit, unser Darmmikrobiom zu unterstützen. Beim Fasten hat der Darm die Möglichkeit zu regenerieren. Das Darmmikrobiom ändert sich währenddessen in seiner Zusammensetzung. <strong>Mikroben</strong>, die sich von Nahrungsbestandteilen ernähren, gehen zurück, während sich Mikroben, die sich von körpereigenen Substanzen ernähren, stärker vermehren. Das unterstützt die <strong>Regeneration des Darmgewebes</strong> und stärkt damit auch die <strong>Darmbarriere</strong>. Außerdem fördert die Nahrungskarenz den Prozess der Autophagie. Bei der <strong>Autophagie</strong> handelt es sich um einen intrazellulären Mechanismus zur Elimination geschädigter Zellorganellen, fehlgefalteter Proteine und Pathogenen. Diese werden quasi recycelt und daraus können wieder neue körpereigene Strukturen aufgebaut werden. Damit soll der <strong>Alterungsprozess der Zelle</strong> verlangsamt werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Autophagie ab und durch regelmäßiges Fasten kann dem entgegengewirkt werden.</p>
<h2>Pathologie des Darmmikrobioms</h2>
<p>Es gibt nicht das eine gesunde Darmmikrobiom. Man kann auch kaum von guten oder schlechten Darmmikroben sprechen. Es ist wie häufig sehr komplex. <strong>Das Darmmikrobiom ist so individuell wie unser Fingerabdruck.</strong> Als Vergleich: Wir Menschen haben zu 99,9 Prozent die gleiche DNA, unser Mikrobiom ähnelt sich aber nur zu circa zehn Prozent. Selbst wenn man sich ähnlich ernährt und zusammenlebt, unterscheiden sich die kleinen Lebewesen in unserm Darm also.</p>
<p>Man kann aber das Darmmikrobiom von gesunden Menschen, von dem von kranken Menschen unterscheiden. Dies wird z. B. deutlich beim Thema Übergewicht. Mittlerweile gibt es vielversprechende und spannende Ansätze, <strong>bei bestimmten Erkrankungen unser Darmmikrobiom mit zu berücksichtigen</strong>. Z. B bei einer Infektion mit dem Krankenhauskeim Clostridium difficile ist es möglich, nach anderen erfolglosen Therapieversuchen eine Fäkale-Mikrobiota-Transplantation (FMT) durchzuführen. Dabei wird unbehandelter Fäces von einem gesunden Spender in den Darm der erkrankten Person übertragen. Bei dieser Infektion liegt der Therapieerfolg mit einer Stuhltransplantation bei fast 90 Prozent.</p>
<h2>Wie weit ist die Forschung?</h2>
<p>Im Bereich des Darmmikrobioms gibt es noch unglaublich viel Forschungsbedarf. Viele Mechanismen sind noch nicht bekannt bzw. noch nicht komplett verstanden. Es gibt viele Hypothesen wie z. B. in Bezug auf die <strong>Darm-Hirn-Achse</strong>. Auch <strong>affektive Störungen</strong> wie Depressionen können im Zusammenhang mit dem Darmmikrobiom gesehen werden. Ebenso beim <strong>chronischen Schmerzsyndrom</strong>, <strong>Parkinson</strong> oder <strong>Autismus</strong> wird ein Zusammenhang mit dem Darmmikrobiom vermutet und bei <strong>Autoimmunerkrankungen</strong> wie Rheumatoide, Arthritis, Diabetes mellitus Typ 1, Zöliakie oder dem atopischen Ekzem.</p>
<p>Wir sehen unsere kleinen Mitbewohner im Darm vielleicht nicht, tragen sie aber immer mit uns herum. Sie leisten uns großartige Dienste und sind wichtig für unser Wohlbefinden – also sollten wir unseren Darmbewohnern die Aufmerksamkeit und den Respekt schenken, den sie verdienen. Mögen Ihre Darmmikroben immer in guter Laune und voller Vitalität sein.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/a-z/mikrobiom" target="_blank" rel="noopener">https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/a-z/mikrobiom</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/300-399/356-scfa-kurzkettige-fettsaeuren-aus-dem-darmmikrobiom-sind-essentiell-fuer-darmepithel-immun-und-nervensystem" target="_blank" rel="noopener">https://www.imd-berlin.de/fachinformationen/diagnostikinformationen/300-399/356-scfa-kurzkettige-fettsaeuren-aus-dem-darmmikrobiom-sind-essentiell-fuer-darmepithel-immun-und-nervensystem</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.dzif.de/de/wie-das-darmmikrobiom-auf-antibiotika-reagiert" target="_blank" rel="noopener">https://www.dzif.de/de/wie-das-darmmikrobiom-auf-antibiotika-reagiert</a></li>
<li><a name="Link" href="https://karger.com/kai/article/4/2/47/824390/Die-Rolle-des-Darmmikrobioms-bei-chronischen#:~:text=Das%20Darmmikrobiom%2C%20d.%20h.%20die%20Gemeinschaft,gebracht%20%5B1%2C%202%5D" target="_blank" rel="noopener">https://karger.com/kai/article/4/2/47/824390/Die-Rolle-des-Darmmikrobioms-bei-chronischen#:~:text=Das%20Darmmikrobiom%2C%20d.%20h.%20die%20Gemeinschaft,gebracht%20%5B1%2C%202%5D</a>.</li>
<li><a name="Link" href="https://blog.ted.com/how-microbes-could-cure-disease-rob-knight-at-ted2014/" target="_blank" rel="noopener">https://blog.ted.com/how-microbes-could-cure-disease-rob-knight-at-ted2014/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Probiotika-und-Praebiotika-Darmflora-aufbauen,darmgesundheit100.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Probiotika-und-Praebiotika-Darmflora-aufbauen,darmgesundheit100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.swr.de/wissen/wie-das-mikrobiom-die-gesundheit-beeinflusst-100.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.swr.de/wissen/wie-das-mikrobiom-die-gesundheit-beeinflusst-100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/NVS_ErgebnisberichtTeil2.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/NVS_ErgebnisberichtTeil2.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/174721/Clostridium-Difficile-Stuhltransplantation-als-Option" target="_blank" rel="noopener">https://www.aerzteblatt.de/archiv/174721/Clostridium-Difficile-Stuhltransplantation-als-Option</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.praxis-spitz-kollegen.de/2023/05/faekaler_mikrobiomtransfer/" target="_blank" rel="noopener">https://www.praxis-spitz-kollegen.de/2023/05/faekaler_mikrobiomtransfer/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.mri.bund.de/fileadmin/MRI/Institute/EV/NVSII_Abschlussbericht_Teil_2.pdf</a></li>
</ul>

<div id="cmsmasters_heading_69f3bb44ee0804_57564046" class="cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_center">
	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
</div>
<div id="cmsmasters_learnpress_shortcode_69f3bb44ee0dc4_29464365" class="cmsmasters_learnpress_shortcode cmsmasters_2"><article id="lpr_course_post-17827" class="lpr_course_post">
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a> verfasst. Sie ist Assistentin der Geschäftsleitung Ausbildung der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Deutschen Heilpraktikerschule Leipzig</big></big></a>.</big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Wie Ihr Darmmikrobiom Ihre Gesundheit beeinflusst</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/</link>
					<comments>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[abwechslungsreiche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[chronisch entzündliche Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[entzündungshemmende Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung bei Entzündungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gicht]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Rosazea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen Ausbildung zum Ernährungsberater und Ausbildung zum Gesundheitsberater. &#160; Dieser Beitrag wurde...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern: In dieser Blogbeitragsreihe möchte ich Ihnen dieses Jahr Ernährungsempfehlungen für verschiedene Krankheitsbilder vorstellen. Den Anfang machen entzündliche Erkrankungen und die Frage, wie wir sie mit der richtigen Ernährungsweise positiv beeinflussen können.</p>
<h2>Chronisch entzündliche Erkrankungen</h2>
<p><strong>Chronisch entzündliche Erkrankungen</strong> wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Gicht, Rosazea, Rheuma oder Neurodermitis stellen eine besondere Herausforderung für unseren Körper dar. Dabei reagiert das Immunsystem über, es findet keine lokale Reaktion, sondern eine überschießende systemische Reaktion statt. Diese:</p>
<ul>
<li>stellt eine Dauerbelastung für das Immunsystem dar,</li>
<li>kann Schäden an Geweben und Organen verursachen</li>
<li>und beeinträchtigt die Lebensqualität.</li>
</ul>
<p>Chronische Erkrankungen zählen in den Industriestaaten laut Robert-Koch-Institut „<a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html" target="_blank" rel="noopener">zu den häufigsten und gesundheitsökonomisch bedeutsamsten Gesundheitsproblemen</a>“. Umso wichtiger ist es, <strong>Entzündungsreaktionen durch eine angepasste Ernährung und medizinische Behandlung zu reduzieren</strong> und so das Wohlbefinden zu fördern.</p>
<h2>Warum Ernährung bei Entzündungen wichtig ist</h2>
<p>Entzündungen im Körper können durch bestimmte Lebensmittel verstärkt, aber auch gelindert werden. Eine <strong>entzündungshemmende Ernährung </strong>unterstützt den Körper, indem sie:</p>
<ul>
<li>entzündliche Prozesse mindert,</li>
<li>das Immunsystem stabilisiert</li>
<li>und gleichzeitig die Belastung durch entzündungsfördernde Stoffe reduziert.</li>
</ul>
<p>Das bedeutet, wir sollten verstärkt auf eine ausreichende Zufuhr an entzündungshemmenden Lebensmitteln achten und gleichzeitig unseren Konsum von entzündungsfördernden Lebensmitteln weitestgehend reduzieren.</p>
<h2>Lebensmittel mit entzündungshemmender Wirkung</h2>
</div>
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</div>
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<a name="Link" href="#">Gesunde Fette</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li>Quellen: Algenöl, Olivenöl, Avocado, Nüsse, Saaten, Kerne.<br />
Diese <strong>ungesättigten Fette</strong> helfen, entzündliche Prozesse im Körper zu regulieren.</li>
<li>Besonders erwähnenswert sind hier die <strong>Omega-3-Fettsäuren</strong>.<br />
Quellen: Lachs, Makrele, Walnüsse, Leinsamen/Leinöl, Chiasamen.<br />
Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich entzündungshemmend und können die Symptome von Erkrankungen wie z. B. Rheuma lindern.</li>
</ul>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Obst und Gemüse</a>
</div>
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<ul>
<li>Besonders geeignet: Beeren, grünes Blattgemüse wie Spinat, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Fenchel, Brokkoli, Paprika, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln.</li>
<li>Sie sind reich an Antioxidantien, Vitaminen wie Vitamin C oder E und sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenole, Sulfide oder Capsaicin, die Entzündungen reduzieren können.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Gewürze</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li>Beispiele: Kurkuma, Ingwer, Zimt.</li>
<li>Kurkuma enthält Curcumin, das stark entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Ingwer kann mit den enthaltenen Gingerolen Schmerzen und Schwellungen reduzieren und es wirkt antibakteriell.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Pro- und präbiotische Lebensmittel</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li><strong>Probiotika:</strong> Joghurt, Kefir, Kimchi, Sauerkraut.<br />
<strong>Präbiotika:</strong> Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse.</li>
<li>Eine <strong>ballaststoffreiche Ernährung</strong> fördert die <strong>Darmgesundheit</strong> und stärkt das Immunsystem, gleichzeitig kann man die Darmgesundheit durch die Zufuhr lebender Mikroorganismen durch probiotische Lebensmittel stärken. Der Darm ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems, wo sich auch die meisten Immunzellen im Körper befinden.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Mikronährstoffe</a>
</div>
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<p>Damit unser <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/einfache-ernaehrungstipps-zur-staerkung-des-immunsystems/">Immunsystem</a> gut funktionieren kann, ist eine adäquate Mikronährstoffversorgung essentiell, z. B. brauchen wir ausreichend Mineralstoffe wie <strong>Zink, Selen und Eisen</strong> für unser Immunsystem, aber auch <strong>Vitamin D</strong> darf nicht vergessen werden.</p>
<ul>
<li><strong>Zink-Quellen:</strong> Fleisch, Eier, Käse, Vollkorngetreide, Haferflocken.</li>
<li><strong>Selen-Quellen:</strong> Paranüsse, Kohl- und Zwiebelgewächse, Hülsenfrüchte, Fleisch, Eier.</li>
<li><strong>Eisen-Quellen:</strong> Fleisch, Rote Beete, Amaranth, Pistazien, Hülsenfrüchte.</li>
<li><strong>Vitamin-D-Quellen:</strong> Kaum über die Nahrung in ausreichender Menge aufzunehmen. Durch die körpereigene Synthese über die Haut durch UV-Strahlen ist eine Vitamin-D-Synthese in unseren Breitengraden etwa von April bis Oktober möglich.</li>
</ul>
</div>
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<div class="cmsmasters_text">
<h2>Lebensmittel, die Entzündungen fördern können</h2>
</div>
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<a name="Link" href="#">Zucker</a>
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<p>Zucker fördert die Freisetzung entzündlicher Stoffe im Körper. Er führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das kann Entzündungsprozesse im Körper aktivieren. Außerdem ist übermäßiger Zuckerkonsum schlecht für unser Darmmikrobiom. Im Darm liegt ein Großteil unseres Immunsystems. Besonders Softdrinks und Fertigprodukte sollten gemieden werden.</p>
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</span>
<a name="Link" href="#">Transfette</a>
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<p>Transfette erhöhen die Produktion entzündungsfördernder Stoffe und kann die Blutfettwerte erhöhen. Diese finden sich in frittierten und industriell verarbeiteten Lebensmitteln.</p>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Rotes Fleisch und Wurstwaren</a>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p>Sie enthalten entzündungsfördernde Stoffe wie Arachidonsäure, die bei einer geringen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren entzündungsfördernd wirken kann. In verarbeiteten Wurstwaren steckt häufig viel Salz und auch Zucker.</p>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Weißmehlprodukte und Milchprodukte</a>
</div>
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<p>Je nach Verträglichkeit kann es sinnvoll sein, den Konsum von Weißmehlprodukten und Milchprodukten zu reduzieren. Besser verträglich ist es, Vollkornprodukte zu verzehren und fermentierte Milchprodukte wie Käse oder Joghurt.</p>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Alkohol</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p>Übermäßiger Konsum von Alkohol kann Entzündungen verstärken.</p>
</div>
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</div>
</div>
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<div class="cmsmasters_column one_first">
<div class="cmsmasters_text">
<h2>Tipps für den Alltag</h2>
<ol>
<li>Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht und ausreichend Bewegung. Denn Bauchfett kann Entzündungsbotenstoffe bilden.</li>
<li>Meiden Sie eine einseitige Ernährung mit vielen industriell hochverarbeiteten Lebensmitteln.</li>
<li>Rauchen Sie nicht.</li>
<li>Reduzieren Sie Stress und achten Sie auf eine gute Schlafqualität.</li>
</ol>
<p>Die richtige Ernährung ist ein wirkungsvolles Werkzeug, um Entzündungen im Körper zu reduzieren und Beschwerden zu lindern. Mit einer <strong>entzündungshemmenden Ernährungsweise</strong> können Betroffene nicht nur ihre Lebensqualität verbessern, sondern auch aktiv die Regeneration des Körpers unterstützen.</p>
<p>Probieren Sie es aus und geben Sie Ihrem Körper die besten Nährstoffe, um Entzündungen den Kampf anzusagen! Achten Sie auf eine <strong>pflanzenbetonte abwechslungsreiche Ernährung</strong> und versuchen Sie in Ihre Ernährung Lebensmittel wie Beeren, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, grünes Blattgemüse und pro- sowie präbiotische Lebensmittel zu integrieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html">https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.medizin1.uk-erlangen.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-prof-c-becker/thema-darm/">https://www.medizin1.uk-erlangen.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-prof-c-becker/thema-darm/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-hemmen-mit-den-richtigen-Lebensmitteln,entzuendungshemmer100.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-hemmen-mit-den-richtigen-Lebensmitteln,entzuendungshemmer100.html</a></li>
</ul>
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<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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