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	<title>Juliane Herzberg Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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	<description>Private Bildungseinrichtung - Ausbildung zum Heilpraktiker bundesweit und im Fernlehrgang</description>
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	<title>Juliane Herzberg Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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		<title>Gereizt!? ‒ PMS verstehen, statt es abzutun</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/gereizt-pms-verstehen-statt-es-abzutun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 09:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gereizt!? ‒ PMS verstehen, statt es abzutun: Kennen Sie diese Tage vor der Blutung, in denen die Jeans spannt, der...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Gereizt!? ‒ PMS verstehen, statt es abzutun: Kennen Sie diese Tage vor der Blutung, in denen die Jeans spannt, der Schlaf wackelt, die Geduld hauchdünn wird und schon das Atmen des Gegenübers eine mittelschwere Provokation darstellt? Dann sprechen wir möglicherweise nicht von „Anstellerei“, sondern von <strong>PMS</strong> (<strong>P</strong>rä<strong>m</strong>enstruelles <strong>S</strong>yndrom) ‒ einer <strong>Mischung aus körperlichen und emotionalen Beschwerden</strong>, die typischerweise <strong>in den letzten Tagen bzw. bereits etwa zwei Wochen vor der Periode</strong> auftauchen und <strong>mit Beginn der Blutung oft wieder nachlassen</strong>.</p>
<p><strong>Häufige Symptome</strong> sind dabei:</p>
<ul>
<li>Reizbarkeit,</li>
<li>Stimmungsschwankungen,</li>
<li>Traurigkeit,</li>
<li>Müdigkeit,</li>
<li>Schlafprobleme,</li>
<li>Heißhunger,</li>
<li>Kopfschmerzen,</li>
<li>Brustspannen,</li>
<li>Ödembildung,</li>
<li>Blähbauch oder</li>
<li>Krämpfe.</li>
</ul>
<h2>Nicht eingebildet, sondern zyklisch</h2>
<p>PMS ist kein Charakterfehler und kein Beweis dafür, dass Sie sich „einfach besser zusammenreißen“ müssten. In der <strong>zweiten Zyklushälfte</strong>, nach dem Eisprung, <strong>verändern sich Östrogen- und Progesteronspiegel</strong>. Fachlich geht man davon aus, dass PMS mit diesen hormonellen Veränderungen zusammenhängt. Diese Veränderungen sind zwar grundsätzlich physiologisch, jedoch <strong>finden die Hormonverschiebungen beim Vorliegen eines PMS gewöhnlich nicht im richtigen Verhältnis zueinander statt</strong>.</p>
<p>Und ganz ehrlich: <strong>Es ist NICHT normal, diese Beschwerden zu haben</strong> – auch wenn einem das auf Instagram &amp; Co viele einreden möchten. Ja, es ist normal, dass man ein leichtes Ziehen während der Regel im Unterleib fühlt. Schließlich arbeitet da ein Muskel. Aber massive Schmerzen und all die anderen Probleme? Diese Symptome sind <strong>Hinweise, dass der Körper in Not ist</strong>.</p>
<h2>PMS verstehen ‒ das Muster ist der Schlüssel</h2>
<p>Doch nicht jeder schlechte Tag vor der Periode ist automatisch PMS – manchmal sind es die Umstände. <strong>Andere hormonelle Belastungen</strong> wie z. B. Kortisolschwankungen. Oder auch Symptome einer Frühschwangerschaft. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Spannend wird es dann, wenn Beschwerden verlässlich <strong>in der prämenstruellen Phase</strong> auftauchen, den Alltag spürbar ausbremsen und mit der Blutung rasch nachlassen. <strong>Was hilft?</strong> Meistens gibt es nicht die eine Wunderlösung, sondern es bedarf einer klugen <strong>Kombination</strong>, die leichtere Beschwerden lindern kann, wie:</p>
<ul>
<li>regelmäßige Bewegung,</li>
<li>ausreichend Schlaf,</li>
<li>Stressreduktion</li>
<li>und eine ausgewogene, antientzündliche Ernährung.</li>
</ul>
<p>Und wenn es heftiger ist? <strong>Niemand muss Schmerzen haben bei der Periode.</strong> Selbstverständlich können Schmerzmittel kurzfristig helfen. Sie bremsen die Prostaglandinaktivität und sind deshalb nützlich. <strong>Dauerhaft sollte PMS aber hormonell und therapeutisch begutachtet werden:</strong></p>
<ul>
<li>Welche hormonellen Dysbalancen liegen vor?</li>
<li>Progesteron, Östradiol, Testosteron, Kortisol?</li>
<li>Wie sehen die Schilddrüsenwerte aus?</li>
<li>Was macht eigentlich der Blutzuckerspiegel und das Insulin?</li>
</ul>
<p>Und wenn man ordentlich befundet hat, dann darf man behandeln. Beispielsweise mit spezifischen <strong>homöopathischen Mitteln</strong> oder unseren Helfern aus der <strong>Phytotherapie</strong> wie Frauenmantel, Mönchspfeffer oder Schafgarbe – <strong>unbedingt immer abgestimmt auf den jeweiligen Laborbefund</strong>. Nährstoffmängel müssen spezifisch ausgeglichen werden. Es gibt keine Schablonen bei der Behandlung von Hormonproblemen – sondern nur individuelle Behandlungsoptionen, die passgenau zugeschnitten werden müssen.</p>
<h2>PMDS</h2>
<p><strong>PMDS</strong> (<strong>P</strong>rä<strong>m</strong>enstruelles <strong>d</strong>ysphorisches <strong>S</strong>yndrom) ist eine besonders schwere Form von PMS. Dazu mehr – im nächsten Beitrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unserer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Ausbildung zum Hormoncoach</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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		<title>6 Hormonmythen, denen Sie nicht mehr glauben sollten</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/6-hormonmythen-denen-sie-nicht-mehr-glauben-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6 Hormonmythen, denen Sie nicht mehr glauben sollten: Hormone sind komplexer, als viele gängige Aussagen vermuten lassen – und genau...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/6-hormonmythen-denen-sie-nicht-mehr-glauben-sollten/">6 Hormonmythen, denen Sie nicht mehr glauben sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>6 Hormonmythen, denen Sie nicht mehr glauben sollten: Hormone sind komplexer, als viele gängige Aussagen vermuten lassen – und genau darin liegen zahlreiche Missverständnisse begründet. Rund um Testosteron, Schilddrüse, Menopause oder einzelne Symptome halten sich hartnäckige <strong>Hormonmythen, die unser Verständnis vom Hormonsystem verzerren</strong> und eine ganzheitliche Betrachtung erschweren. In diesem Beitrag räumen wir mit sechs weit verbreiteten Hormonirrtümern auf und zeigen, warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen und das <strong>Hormonsystem als fein abgestimmtes Zusammenspiel zu begreifen</strong>.</p>
<h2>Hormonmythen aufgeklärt</h2>
<h3>1. Viel Testosteron macht Männer doch aggressiv.</h3>
<p>Tatsächlich wurde vielfach in Studien bewiesen, dass genau <strong>das Gegenteil korrekt ist</strong>. Ein <strong>niedriger Spiegel</strong> macht Männer aggressiv, lässt sie unfair werden und macht aus ihnen schlechtere Verhandlungspartner.</p>
<h3>2. Männer haben keine Hormone.</h3>
<p>Und wenn überhaupt, dann Testosteron! Aber <strong>das stimmt nicht</strong>. Auch Männer haben Hormone ‒ und zwar <strong>exakt die gleichen, wie auch die Frauen sie haben</strong>. Gewiss, die <strong>Konzentrationen differieren</strong> zwischen den biologischen Geschlechtern – die Hormone Testosteron, Progesteron und Östradiol sind schließlich geschlechtsprägend. Doch das Wunderwerk Hormon macht vor den Männern nicht Halt, sondern steuert dort in den für den männlichen Körper zugehörigen Rhythmen fast jeden Vorgang des Körpers mit.</p>
<h3>3. Aber Frauen haben postmenopausal keine Hormone mehr.</h3>
<p>Ähm, <strong>nein</strong> ‒ das wäre mit dem Leben nicht vereinbar. Die <strong>Hormonkonzentrationen verändern sich</strong>, insbesondere die weiblich geschlechtsprägenden Hormone Progesteron und Östradiol sowie Östriol fallen ab. Sie gehen jedoch niemals auf null. Denn sie sind für den Körper auch viel zu wichtig, um auf sie zu verzichten – es wird nur keinen fruchtbaren Zyklus mit deutlich höheren Hormonwerten mehr geben.</p>
<h3>4. Eine Drüse zu kennen, reicht aus.</h3>
<p>Wer sich auf eine Drüse spezialisiert, kennt sich mit ihr besonders gut aus. Das ist auch großartig – solange man nicht vergisst, dass eine Hormondrüse, und zwar gleichgültig welche, immer Teil eines großen Ganzen ist. Eines komplexen Systems, das immer in Wechselwirkung, Beziehung und Interaktion zu „meiner“ Lieblingsdrüse steht. <strong>Wer die Symptome von hormonellen Dysbalancen der anderen Drüsen nicht kennt, kennt nur einen Teil der Wahrheit.</strong></p>
<h3>5. TSH ist der Schilddrüsenwert.</h3>
<p>Ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube, bei dem es mich sehr wundert, dass das nicht mittlerweile obsolet ist: <strong>TSH</strong>, ausgesprochen thyreoidea stimulierendes Hormon, ist, wie der Name vermuten lässt, ein <strong>Steuerhormon</strong>. Es ist ein Hormon <strong>aus der „Vorarbeiterin“ Hypophyse</strong>, und nicht aus der „Fabrik“ Schilddrüse. Das, was im Körper schlussendlich wirkt, ist das Ausgangsprodukt der Fabrik, nämlich <strong>T4 und T3</strong>. Ich persönlich finde es völlig in Ordnung, wenn man die Vorgesetzten bewertet. Aber aus der Bewertung der Vorgesetzten auf den Fleiß der Mitarbeiter schließen? Aus meiner Sicht völlig unzureichend. Zur Schilddrüsenbewertung gehören also mindestens T4 und T3 neben dem TSH.</p>
<h3>6. Es genügt, sich auf ein Symptom zu spezialisieren …</h3>
<p>… den Rest will ich nicht wissen. Hier sieht man leider auch nur einen (kleinen) Teil der Wahrheit. <strong>Die Komplexität des Hormonsystems ist nicht zu begreifen, wenn ich mir ein einziges Symptom herausgreife</strong>, und das isoliert zu behandeln versuche. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Zyklusbeschwerden, unerfüllten Kinderwunsch, die Menopause oder andere Hormonthemen geht. <strong>Wer die Ursache therapieren möchte, muss die Interaktionen der verschiedenen Drüsen mit- und untereinander verstehen.</strong> Oder wussten Sie, dass ein Progesteronmangel eine Hypothyreose begünstigt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unserer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Ausbildung zum Hormoncoach</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/6-hormonmythen-denen-sie-nicht-mehr-glauben-sollten/">6 Hormonmythen, denen Sie nicht mehr glauben sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hormone in der Schwangerschaft – wie sie Körper, Gefühle und Wohlbefinden verändern</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/hormone-in-der-schwangerschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 09:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hormone in der Schwangerschaft – wie sie Körper, Gefühle und Wohlbefinden verändern: Plötzlich müde, vergesslich, wütend, weinerlich, abwesend, tiefenentspannt? Überfällig...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Hormone in der Schwangerschaft – wie sie Körper, Gefühle und Wohlbefinden verändern: Plötzlich müde, vergesslich, wütend, weinerlich, abwesend, tiefenentspannt? Überfällig mit der Periodenblutung? Vielleicht bist du schwanger? … Die Brüste machen, was sie wollen. Plötzlich tropft es ständig (und frau hat Angst, es könnte Blut sein, was sich da plötzlich so feucht anfühlt, aber da ist gar kein Blut). Und nicht jede erkennt sich noch wieder. Sogar der eigene Körpergeruch kann sich verändern. Ängste und Vorfreude wechseln sich ab, während die Haut der meisten Schwangeren alles gibt – sie strahlt. Während frau gleichzeitig zwischen Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel und Übelkeitsattacken hin- und hergeworfen werden kann.</p>
<p>Das alles ist völlig normal. Denn wenn die Hormone sich an die Arbeit begeben, ein Wunder zu vollbringen, geht es nicht ohne Veränderungen vonstatten.</p>
<h2>Diese Hormone in der Schwangerschaft spielen die Hauptrollen</h2>
<p>Es geht dabei nicht nur um die <strong>Entwicklung des Babys</strong>, sondern auch um die <strong>Anpassung des Körpers an die Schwangerschaft</strong>. Wichtige Rollen spielen die nachstehenden Hormone:</p>
<ul>
<li><strong>hCG</strong> (humanes Choriongonadotropin) hilft dem befruchteten Ei bei der Einnistung und ist das erste Schwangerschaftshormon, dessen Spiegel nach der Befruchtung schnell ansteigt. Es hält die Schwangerschaft aufrecht und signalisiert dem Körper, den Embryo zu schützen. Dieses Hormon ist es, das man anhand von üblichen Schwangerschaftstest misst und im Laufe des ersten Trimesters stark ansteigt.</li>
<li><strong>Progesteron</strong> ist in der zweiten Zyklushälfte dafür zuständig, die Gebärmutterschleimhaut aufzulockern, sodass ein befruchtetes Ei ein nettes Plätzchen finden kann. Progesteron könnte auch als &#8222;Schutzengel-Hormon&#8220; bezeichnet werden, denn es sichert die Einnistung des Embryos, sorgt für Entspannung der Gebärmuttermuskulatur und hilft, die Schwangerschaft zu erhalten. Progesteron muss stark ansteigen. <span class="a_GcMg font-feature-liga-off font-feature-clig-off font-feature-calt-off text-decoration-none text-strikethrough-none">Zunächst übernimmt der Gelbkörper die Produktion von Progesteron; später, während der Schwangerschaft, wird diese Aufgabe von der Plazenta übernommen.</span> Allgemein wird davon gesprochen, dass am Ende des dritten Monats die Plazenta so weit sei, doch sicherer davon ausgehen könnte man am Ende des vierten Monats. Wer mittels des Einsatzes bioidentischen Progesterons schwanger wurde, sollte aus meiner Sicht die Einnahme bis zur Geburt fortsetzen, um das Ungeborene nicht zu gefährden.</li>
<li><strong>Östradiol</strong> baut in der ersten Zyklushälfte die Gebärmutterschleimhaut auf, steigt für einen Eisprung kurzfristig rasant an, fördert das Wachstum der Gebärmutter und bereitet die Brust auf das Stillen vor. Es sorgt auch dafür, dass sich Kreislauf und Blutvolumen anpassen.</li>
<li><strong>Östriol</strong> ist wichtig für die Schleimhautbefeuchtung und damit sowohl für den Kinderwunsch als auch eine erfolgreiche Schwangerschaft – in einer Wüste kann sich ein befruchtetes Ei schwer anlagern.</li>
<li><strong>Prolaktin</strong> regt die Entwicklung der Brustdrüsen an und legt die Grundlage für die Milchbildung nach der Geburt.</li>
<li><strong>Oxytocin</strong>, das sogenannte Kuschelhormon, ist essenziell für die Geburt, da es Wehen auslöst, und spielt auch danach eine wichtige Rolle bei dem sogenannten Bonding, der Mutter-Kind-Bindung.</li>
<li><strong>Schilddrüsenhormone</strong> (fT4, fT3) steuern den Stoffwechsel und sind auch für die Entwicklung des kindlichen Gehirns und Nervensystems von großer Bedeutung. Während der Schwangerschaft ist ein ausgewogenes Verhältnis besonders wichtig, da sowohl Unter- als auch Überfunktionen Risiken wie etwa Fehlgeburten bergen können.</li>
</ul>
<h2>Hormone in der Schwangerschaft – alles im Wandel</h2>
<p>Die hormonelle Landschaft verändert sich von Monat zu Monat:</p>
<ul>
<li><strong>Zu Beginn der Schwangerschaft</strong> steigt hCG rasant, während Progesteron und die Östrogene stetig zunehmen. Die Schilddrüsenhormone steigen ein wenig an, halten sich aber die Waage.</li>
<li><strong>Gegen Ende der Schwangerschaft</strong> bereiten sich die Hormone auf die Geburt vor. Oxytocin wird aktiver, Prolaktin steigt und das Zusammenspiel aller sorgt dafür, dass der Körper bereit ist für das große Finale – die Geburt und das danach.</li>
</ul>
<h2>Was Ihnen vorher niemand sagt …</h2>
<h3>Körperliche und seelische Vorbereitung – was Hormone in der Schwangerschaft verlangen</h3>
<p>Natürlich ist es in der Schwangerschaft, aber auch schon Monate davor, wichtig, dass man sich <strong>ausgewogen ernährt</strong>, möglicherweise <strong>Nährstoffsupplements</strong> zuführt – hier ist u. a. Folsäure zu nennen – und man sich <strong>regelmäßig bewegt</strong>. Kurz vor der Geburt scheint ein <strong>Zuckerverzicht </strong>eine leichtere Geburt zu ermöglichen.</p>
<p>Doch was einem niemand erzählt, ist, dass <strong>die Psyche von den Veränderungen ziemlich herausgefordert sein kann</strong>. Da sind nicht nur die <strong>Sorgen</strong>, ob man eine gute Mutter wird und alles richtig macht. Auch der <strong>gesellschaftliche Druck</strong> ist da, dass man hinterher wie vorher funktionieren muss.</p>
<p>Doch auch die <strong>hormonellen Veränderungen</strong> können zu Problemen führen, die man achtsam beobachten muss. Wobei frau auch selbst gut für sich sorgen und ihrem Bauchgefühl folgen darf! <strong>Wochenbettdepressionen</strong>, die übrigens auch den Mann treffen können, sind nicht selten aufgrund der Umstellung, weil jetzt das Kind da ist, sondern <strong>eine Folge der Hormonabstürze nach der Schwangerschaft</strong>. <strong>Eine gute Nährstoffversorgung sowie eine Unterstützung der Hormondrüsen</strong> können sehr wichtig sein, um dies abzumildern.</p>
<h3>Der dysphorische Milchspendereflex (D-MER) – wenn Hormone in der Schwangerschaft und Stillzeit Achterbahn fahren</h3>
<p>Auch der relativ unbekannte sogenannte <strong>dysphorische Milchspendereflex</strong> kann aufgrund starker hormoneller Schwankungen entstehen. Der dysphorische Milchspendereflex ist <strong>ein Zustand, bei dem während des Stillens teils massive negative Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Angst, Ärger, Panik oder dunkle Gedanken auftreten</strong>. Dieser Reflex besteht während des Stillens und ggf. noch ein paar Minuten darüber hinaus. Er <strong>wird vermutlich insbesondere durch einen kurzzeitigen Dopaminmangel verursacht</strong>. Dieser entsteht u. a. deshalb, weil Prolaktin (Milchbildungshormon, das während des Stillens ansteigt) der Gegenspieler zu Dopamin ist. Dopamin verbessert eigentlich unsere Stimmung. Wenn dieser Spiegel aber bereits eher niedrig ist, bzw. Prolaktin sehr stark wird, kann dies in der Summe zu den beschriebenen Symptomen führen.</p>
<p>Wichtig ist hier, den <strong>Frauen</strong> – die selbst doch unbedingt stillen wollen und sich auch darauf gefreut haben – <strong>diesen Zusammenhang zu erläutern</strong>. Damit wird es schon weniger schlimm für die Betroffenen, weil sie wissen, dass sie nicht verrückt werden. Als Hilfe lohnen sich hier <strong>Aktivitäten, die den Dopaminspiegel grundsätzlich ansteigen lassen</strong> – spazieren gehen, schöne Musik hören, etwas Gutes essen … Alles, was Freude macht, kann helfen. Außerdem sollte auch hier eine <strong>gute Nährstoffversorgung</strong> erfolgen, da ohne L-Tyrosin, Folsäure, Eisen, Vitamin B6, Vitamin C und Vitamin B3 kein Dopamin gebildet werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unserer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Ausbildung zum Hormoncoach</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/hormone-in-der-schwangerschaft/">Hormone in der Schwangerschaft – wie sie Körper, Gefühle und Wohlbefinden verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Menstruationszyklus ‒ Tanz der Hormone</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/der-menstruationszyklus-tanz-der-hormone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 08:00:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Menstruationszyklus ‒ Tanz der Hormone: Würde man die Aktionen und Interaktionen des gesamten Hormonsystems in die Form eines gesellschaftlichen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/der-menstruationszyklus-tanz-der-hormone/">Der Menstruationszyklus ‒ Tanz der Hormone</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Der Menstruationszyklus ‒ Tanz der Hormone: Würde man die Aktionen und Interaktionen des gesamten Hormonsystems in die Form eines gesellschaftlichen Tanzes der früheren Jahrhunderte verpacken, dann sähe das, von oben betrachtet, zu Beginn vermutlich ziemlich chaotisch aus – doch das Hormonsystem ist, insofern nichts durcheinandergebracht wurde, eigentlich eine perfekte Choreografie auf unserer Tanzfläche Körper. Wir müssen nur lernen, genau hinzuschauen. Und selbstverständlich gibt es immer irgendwo irgendeinen Rüpel, der die Pläne der anderen durchkreuzt. Doch dazu gleich mehr.</p>
<h2>Die Tänzerinnen</h2>
<p>Landläufig bekannt sind jedem die Zyklus-Hauptakteurinnen <strong>Progesteron und Östradiol</strong>. Wobei, nein, nochmal einen Schritt zurück – die meisten sagen Progesteron und Östrogen, doch es gibt mehr als nur das EINE Östrogen. Was wir meinen, wenn wir über den Zyklus sprechen, ist aber eigentlich das Östradiol.</p>
<h3>Phasen des Menstruationszyklus</h3>
<p>Wenngleich sie keine Two-Women-Show abliefern, sind diese beiden Hauptakteurinnen jedenfalls sehr relevant, wenn der Zyklus funktionieren soll. <strong>Sie modulieren</strong> <strong>die verschiedenen Phasen:</strong></p>
<ul>
<li>Menstruation und erste Zyklushälfte (<strong>Follikelphase</strong>),</li>
<li>dann folgt die Ovulation (<strong>Eisprung</strong>)</li>
<li>und im Anschluss folgt die zweite Zyklushälfte (<strong>Lutealphase</strong>), welche bis zum Tag vor der nächsten Regelblutung andauert.</li>
</ul>
<h3>Hormone</h3>
<p><strong>Östradiol</strong>, ein Hormon, das in den Eierstöcken synthetisiert wird, baut in der ersten Zyklushälfte die Gebärmutterschleimhaut auf und steigt dann zum Eisprung hin stark an. Dies unterstützt das <strong>luteinisierende Hormon (LH)</strong> dabei, die Ovulation auszulösen. Nach dem Eisprung simmert Östradiol auf einem etwas höheren Spiegel als in der Follikelphase vor sich hin.</p>
<p>Damit überhaupt irgendetwas reif genug ist, was springen kann, gibt es das <strong>follikelstimulierende Hormon (FSH)</strong>. Dies sorgt innerhalb eines Zeitraums von etwa 12 Wochen dafür, dass die Eizelle heranreift und in der letzten Ausreifungsphase, in der Zeit vom ersten Tag der Regelblutung bis zum Eisprung hin, auch wirklich fertig ist.</p>
<p><strong>Progesteron</strong> hingegen wartet den Eisprung erst einmal ab, ehe es tätig wird: In der ersten Zyklushälfte ist Progesteron deutlich niedriger als später, ab dem Eisprung steigt es dann jedoch massiv an. Progesteron nennt man auch das <strong>Gelbkörperhormon</strong>: Es befindet sich im Follikel des gesprungenen, gelblich aussehenden Follikels.</p>
<p>Findet <strong>keine Einnistung einer befruchteten Eizelle</strong> statt, fällt Progesteron rasant ab und die Menstruationsblutung setzt ein. In der Zwischenzeit, also ab der Ovulation, sorgt Progesteron dafür, dass das Bettchen <strong>Gebärmutterschleimhaut</strong> für das zu erwartende Baby schön fluffig vorbereitet ist, damit sich die Eizelle auch wohlfühlt, und stellt am Thermostat eine geeignete <strong>Temperatur</strong> ein. Diese liegt üblicherweise etwa 0,3 bis 0,5 Grad Celsius, manchmal sogar ein Grad Celsius über der Temperatur der ersten Zyklushälfte.</p>
<p><strong>HCG (Humanes Choriongonadotropin)</strong> sorgt dafür, dass sich die Eizelle einnistet. HCG steigt dann, wenn die Einnistung funktioniert hat, bis zum Ende des ersten Schwangerschafts-Trimenons exponentiell an und ist, neben eines weiterhin ansteigenden Progesteronspiegels, <strong>essenziell für den Schwangerschaftserhalt</strong>.</p>
<h2>Die Rüpel – oder solche, die es mal werden wollen …</h2>
<p><strong>Progesteron und Östradiol haben eine Wechselwirkung mit anderen Hormonsystemen.</strong> Sei es, weil sie sich gegenseitig in ihrer Aktivität fördern, wie es beispielsweise bei den <strong>Schilddrüsenhormonen</strong> oder <strong>Histamin</strong> der Fall ist. Oder sei es, weil die aus diesen Hormonen metabolisierten Hormone davon betroffen sind, wenn die Vorstufe aus dem Gleichgewicht gerät – wie etwa das <strong>Kortisol</strong>, wofür der Körper sehr gerne Progesteron als Vorstufe nutzt. Aus dem Gleichgewicht geraten klingt nicht so gut, oder? Da kommen die Tänzerinnen ins Taumeln. Vielleicht fangen sie sich wieder. Vielleicht aber auch nicht.</p>
<p><strong>Probleme</strong>, die den Tänzerinnen quasi ein Bein stellen, können sein:</p>
<ul>
<li>Stress,</li>
<li>Medikamente,</li>
<li>hormonelle Kontrazeptiva,</li>
<li>Dysbalancen anderer Hormondrüsen,</li>
<li>Störungen in der Leber und dem Darm</li>
<li>oder anderes mehr.</li>
</ul>
<p>Und nicht zu vergessen: die <strong>Nährstoffe</strong>. Damit Hormone überhaupt gebaut werden können, benötigt der Körper die richtigen Bausteine. Einer davon ist <strong>Magnesium</strong>, aber auch die <strong>B-Vitamine</strong>, <strong>Omega-3-Fettsäuren</strong> und andere Vitamine, <strong>Mineralstoffe</strong>, <strong>Spurenelemente</strong> und <strong>Aminosäuren</strong> mehr benötigt der Körper, <strong>um nicht nur das Steroidhormonsystem auszustaffieren, sondern das gesamte Hormonsystem und die zugehörigen Enzyme.</strong> Passiert das nicht, ist das, als würden unsere Tänzerinnen verhungern und just auf der Tanzfläche zusammenbrechen. Reagiert man schnell und führt die benötigten Nährstoffe zu, gelingt die Reanimation. Je mehr Tänzerinnen jedoch darniederliegen, desto weniger wird die Choreografie gelingen.</p>
<h2>Die Choreographie ‒ unser Menstruationszyklus</h2>
<p><strong>Die Länge eines Menstruationszyklus ist individuell</strong>, die <strong>im Schnitt</strong> häufigste Zyklusdauer beträgt <strong>27 Tage</strong>. Zwei Tage mehr oder weniger als Schwankung ist völlig normal. Alles unter 22 Tagen oder über 35 Tagen Zyklusdauer könnte auf Probleme im Zyklus hindeuten.</p>
<p>Damit die Choreographie, die unser Zyklus ist, funktioniert, sollte sie einerseits so wenig wie möglich gestört werden. Das bedeutet, Flitzer, Rüpel und Co. wie <strong>Stress, Fehlernährung, Inflammationen</strong> etc. müssen möglichst von der Tanzfläche ferngehalten werden. Andererseits muss für eine <strong>gute Nährstoff-Versorgungslage</strong> der Tänzerinnen gesorgt werden. Dafür ist zumeist die <strong>Kombination aus gesunder Ernährung und Supplements</strong> besonders geeignet. Reicht das nicht aus, sollte mit erfahrenen Therapeuten eine Therapie begonnen werden, um den Einklang möglichst wieder herzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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		<title>Wie Hormone Stimmung und Verhalten beeinflussen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-hormone-stimmung-und-verhalten-beeinflussen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 08:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Juliane Herzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Hormone Stimmung und Verhalten beeinflussen: Wenn die Stimmung kippt, das Verhalten schwierig ist und manches plötzlich nicht mehr geht,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Wie Hormone Stimmung und Verhalten beeinflussen: Wenn die Stimmung kippt, das Verhalten schwierig ist und manches plötzlich nicht mehr geht, obwohl man eigentlich will, ist dies häufig die Folge von <strong>hormonellen Dysbalancen</strong>. Im Folgenden werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unseres Hormonsystems und zeigt, wie fein abgestimmt und gleichzeitig tiefgreifend die Wirkung dieser Botenstoffe auf Körper und Psyche ist – und warum hormonelle Dysbalancen häufig unterschätzt werden.</p>
<h2>Hormonelle Achterbahnen – Pubertät, Wechseljahre und mehr</h2>
<p>Im Teenageralter ist dies bei der <strong>Pubertät</strong> noch völlig klar – da stellen sich die Hormone um, der Körper kommt mit dem aufgewühlten Cocktail der <strong>Geschlechtshormone</strong> – vornehmlich Progesteron und Östradiol bei den Mädchen, Testosteron bei den Jungen – schlecht zurecht. Man hat eben ein Pubertier zuhause. Und man weiß: Das geht vorbei. Es ist eine Phase. Der Körper wird das schon noch lernen mit den Hormonen. Und das stimmt ja auch. Es geht vorbei, der Körper lernt – und trotzdem sind die Aktionen und Reaktionen der Pubertierenden oft hormongefärbt, ohne, dass man aus seiner Haut kann. Und alle anderen haben hoffentlich mehr als nur ein zerfetztes Nervenkostüm im Schrank, haben hoffentlich gute Hormonspiegel. Denn das Kind ist zum Beispiel scheinbar grundlos gereizt – aber vermutlich hat in dieser Phase einfach das Östradiol gerade die Überhand.</p>
<p>Dies ist auch der Fall in der <strong>Wechselzeit</strong>. Manche Scheidungen fänden vermutlich gar nicht statt, wenn allen Beteiligten klar wäre, dass die Frau gerade in der Wechselzeit und der Mann in der <strong>Andropause</strong> (physiologischer Rückgang des Testosteronspiegel des Mannes bei fortschreitendem Lebensalter) ist.</p>
<h2>Wenn Hormone krank machen – und keiner glaubt es</h2>
<p><strong>Hormonelle Schwankungen</strong> sind im Grunde genommen immer körperliche Probleme, teilweise gar <strong>chronifizierte Krankheiten</strong>. Man kann das gar nicht massiv genug betonen! Es gibt <strong>körperliche Symptome</strong> und auch <strong>psychische Symptome</strong>, die allein aufgrund von <strong>hormonellen Störungen oder Erkrankungen der Hormondrüsen</strong> auftreten.</p>
<p>Das kann sehr belastend sein – zudem werden die Betroffenen oft nicht ernst genommen. Wenn überhaupt jemand darauf kommt, dass es eine Störung im Hormonsystem sein könnte, wird oft gesagt: „Das bisschen Hormone, das kann einen doch nicht so umhauen!“. Ansonsten wird man einfach als hysterisch, faul, disziplinlos oder ähnliches abgetan.</p>
<p>Wenn zum Beispiel aber die <strong>Nebennieren</strong> nach <strong>langen Stress- oder Krankheitsphasen</strong>, bzw. gar <strong>traumatischen Erlebnissen</strong>, schlapp machen, kann der Körper die Energie, die es benötigt, um morgens aufzustehen und seinen Alltag zu bewältigen, gar nicht mehr bereitstellen. Denn dafür benötigen wir <strong>Kortisol</strong>. Mit einer <strong>Nebennierenschwäche</strong> können die notwendigen Kortisolspiegel nicht mehr bereitgestellt werden. Gleiches gilt für einen <strong>Burnout</strong>. Dieser ist mit purer Willenskraft nicht überwindbar. Die Nebennieren müssen regenerieren, müssen wieder normale Kortisolpegel produzieren. Erst dann ist man wieder leistungsfähig. Ein zu niedriger Kortisolspiegel kann außerdem sehr reizbar machen und Sinneseindrücke (sehen, riechen, hören) sind kaum noch adäquat zu verarbeiten – dann ist selbst das Geräusch des Wasserkochers zu viel und die Zimmerbeleuchtung plötzlich so grell, dass es nur mit Sonnenbrille auszuhalten ist.</p>
<h2>Die heimlichen Herrscher – Hormone und ihr umfassender Einfluss</h2>
<p>Eine <strong>Östradioldominanz</strong> und ein <strong>Progesteronmangel</strong> kann ebenfalls reizbar machen – wehe, es atmet jemand neben einem zu laut. Ach, und der zu niedrige <strong>Testosteronspiegel</strong> kann zu vermehrt aggressivem Verhalten führen. Tatsächlich weiß man mittlerweile, dass Männer mit physiologischen Testosteronspiegeln fairere Verhandlungspartner sind als jene, die zu niedrige Testosteronkonzentrationen aufweisen.</p>
<p><strong>Adrenalin und Dopamin</strong> können uns wach machen und belohnen – aber auch in einer Sucht münden. Nach dem nächsten lebensgefährlichen Kick. Nach dem nächsten unbedeutenden Reel. Ein Mangel an <strong>Progesteron, Serotonin</strong> oder auch den <strong>Schilddrüsenhormonen T4/T3</strong> kann zu Depressionen und dem Verlust der Lebensfreude führen. <strong>Oxytocin</strong> führt zu einer besseren Bindung zwischen Lebewesen, auch Frauchen und Katze, und hilft uns beim Wohlfühlen und beim Schutz der eigenen Familie.</p>
<p>Die meisten unserer körperlichen Vorgänge und unsere Stimmung sind hormonell gesteuert oder zumindest beeinflusst. <strong>Das Hormonsystem ist ein großes Konstrukt</strong>, ähnlich viele Zahnräder, die einander beeinflussen, antreiben, bremsen. Nicht nur direkt, wie etwa <strong>TSH</strong> die Schilddrüse dazu animiert, Hormone zu synthetisieren und freizusetzen. Sondern auch indirekt, etwa indem Progesteron positiv die Körpertemperatur beeinflusst, wodurch das Enzym <strong>TPO</strong>, das die Schilddrüsenhormonsynthese zwingend benötigt, besser arbeiten kann.</p>
<p>Die Hormone sind so viel mehr, als nur ein paar Moleküle, die unseren Zyklus, die Libido und vielleicht irgendwie noch das Gewicht beeinflussen. Die Hormone sind die heimlichen Herrscher im Verborgenen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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		<title>Hormonstörungen erkennen – nichts geht und nicht einmal das richtig!</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/hormonstoerungen-erkennen-nichts-geht-und-nicht-einmal-das-richtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 May 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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<p>Hormonstörungen erkennen – nichts geht und nicht einmal das richtig: Zugegeben, eine hormonelle Dysbalance ist nicht so leicht zu erkennen wie ein Knochenbruch oder ein Schlaganfall. Allerdings könnte ein Schlaganfall oder anhaltende Hypertonie durchaus eine Folge von hormonellen Störungen sein, wenngleich diese nicht zwingend vorausgehen. Doch eine Östradioldominanz kann die Gerinnungsleistung des Körpers erhöhen und eine Cortisolhochlage eine Hypertonie auslösen. Tatsächlich kann eine Hormonstörung ein richtig gut getarntes Chamäleon sein, wenn man nicht weiß, wo genau man hinschauen muss.</p>
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<a name="Link" href="#">FAST – Faustformel zur Schlaganfallerkennung</a>
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<p>Um es nicht unerwähnt zu lassen: FAST ist die Faustformel zur Schlaganfallerkennung. Dabei stehen die englischen Worte:</p>
<ul>
<li>„fast“ (schnell) für schnelles Handeln;</li>
<li>face (Gesicht) für die Überprüfung, ob die Gesichtsmimik noch funktioniert, z. B. Stirnrunzeln und Lächeln;</li>
<li>arms (Arme) dafür, ob beide Arme noch gleichmäßig angehoben werden können;</li>
<li>speech (Sprache) für die Möglichkeit zu sprechen und dabei auch sinnvolle Sätze zu bilden;</li>
<li>time (Zeit) dafür, dass man den Rettungsdienst über die Telefonnummer 112 oder den Shortcut auf jedem – auch gesperrten – Handy so schnell wie möglich wählen sollte!</li>
</ul>
</div>
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<h2>Das Hormonsystem spielt fast überall mit</h2>
<p>Das muss uns klar sein. <strong>Das Hormonsystem ist hochkomplex</strong> und es läuft nicht nur linear ab von Steuerdrüse zu Befehlsempfängerdrüse. Sondern es <strong>interagiert</strong>:</p>
<ul>
<li>mit anderen Drüsen,</li>
<li>mit Organen.</li>
</ul>
<p><strong>Ausgeschüttete Hormone beeinflussen nicht nur die offensichtlicheren Wirkeffekte</strong> wie beispielsweise Progesteron den fruchtbaren Zyklus. Progesteron unterstützt u. a. eine gute Schilddrüsenaktivität, und Cortisol ist nicht bloß unser Stresshormon, sondern bekämpft überdies unsere körpereigenen Entzündungen. So könnten wir nun schier endlos weitermachen, denn das Hormonsystem hat bei so gut wie jedem Ablauf irgendeinen Finger drin – wenn nicht gar die ganze Hand.</p>
<p>Dabei winkt das Hormonsystem nicht gerade mit einer riesigen Flagge, um auf sich aufmerksam zu machen. Ausnahmen gibt es selbstverständlich, wie etwa <strong>Zyklusstörungen</strong>. In den meisten Fällen arbeiten die Hormone jedoch eher leise, still und unerkannt im Hintergrund und halten alles am Laufen.</p>
<p><strong>Und wenn es kippt?</strong> Dann fällt es nicht laut kreischend in den nächsten Abgrund, sondern klammert sich an das, was noch funktioniert, verabschiedet sich lautlos und schleichend langsam von seinen Funktionen und Abläufen, die nicht mehr zu halten sind. Aufgrund dieses Effekts ist es oft schwierig zu erkennen, wann denn die Problematik begann.</p>
<h2>Hormonstörungen erkennen: Schlagkräftige Hinweise?</h2>
<p>Ja, die gibt es dennoch. Alle Zeichen von <strong>Nährstoffmängeln</strong> sind bereits Hinweise darauf, dass das Hormonsystem schon zu kämpfen haben dürfte: <strong>Viele Nährstoffe sind essenziell dafür, dass die Hormone überhaupt gebildet werden können.</strong> Dies trifft alle Nährstoffgruppen:</p>
<ul>
<li>Vitamine,</li>
<li>Mineralien,</li>
<li>Spurenelemente,</li>
<li>Aminosäuren …</li>
</ul>
<p>So benötigt der Körper beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Magnesium zur Bildung von u. a. Serotonin, Östradiol oder Cortisol,</li>
<li>Vitamin B6 für u. a. Dopamin, Adrenalin oder auch Melatonin,</li>
<li>L-Tyrosin für den Aufbau der Schilddrüsenhormone oder auch Dopamin.</li>
</ul>
<p>Bei einem Mangel des Baustoffs ist es völlig logisch, dass die Synthese nicht stattfinden kann: Wer eine Mauer bauen will, benötigt Steine – sonst klappt es nicht.</p>
<p>Außerdem zeigen sich hormonelle Dysbalancen oft in einem Potpourri an verschiedenen Erkrankungen und Symptomen. Die Personen haben „immer etwas anderes“ oder <strong>verschiedene chronifizierte Zustände</strong> wie etwa:</p>
<ul>
<li>Hypertonie,</li>
<li>Burnout,</li>
<li>Inflammationen,</li>
<li>Schmerzen der Gelenke und/oder Muskulatur,</li>
<li>Schwindel,</li>
<li>Gewichtsprobleme,</li>
<li>Migräne,</li>
<li>unerfüllter Kinderwunsch,</li>
<li>Zyklusstörungen usw.</li>
</ul>
<p>Hinweisend können ebenfalls eine immerwährende <strong>Müdigkeit, mangelnder Antrieb</strong> (körperlich oder psychisch), <strong>Haarausfall, Ödembildung, körperliche Schwäche, Wundheilungsstörungen</strong> etc. sein.</p>
<h2>Hormone und Darm</h2>
<p>Die beiden sind ein gutes Team. Ein gut funktionierender und besiedelter Darm ist für das Hormonsystem unerlässlich – denn von hier bezieht es seine Produktionsmaterialien. <strong>Ist der Darm krank, wird früher oder später das Hormonsystem ebenfalls Probleme bekommen.</strong> Somit wäre auch eine <strong>Darmstörung</strong> ein Hinweis darauf, dass eine <strong>hormonelle Dysbalance</strong> entstehen kann bzw. bereits entstanden ist.</p>
<p>Zu Anfang sollten Betroffene herausfinden, ob – und wenn ja in welchem Bereich – Nährstoffdefizite vorliegen. Diese sollten gezielt mit 100 Prozent des Tagesbedarfs über <strong>Supplemente</strong> ausgeglichen werden. Klingt komisch? Ist aber so: Es kann tatsächlich ausreichen, die Baumaterialien zu liefern, damit der Körper wieder in eine Eigenkompetenz und Syntheseleistungsfähigkeit zurückfindet.</p>
<p>Das Hormonsystem hat viele Facetten, viele Gesichter – und die Therapie der Hormonstörung bedarf einiger Fein- und Aufräumarbeit. Wer also über die Nährstoffzuführung hinaus noch immer den Verdacht hegt, an einer Hormonstörung zu leiden, sollte sich <strong>frühzeitig Rat bei einer auf das Hormonsystem geschulten Person einholen</strong>, da es für Laien oft schwierig ist, die eigenen Symptome zu sortieren und festzustellen, an welchen Stellen das Hormonsystem hakt und welchen Support der eigene Körper benötigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Karussell der Hormone – das Hormonsystem und seine zahlreichen Interaktionen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/karussell-der-hormone-das-hormonsystem-und-seine-zahlreichen-interaktionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Karussell der Hormone – Überblick über das Hormonsystem und seine zahlreichen Interaktionen: Ja, wen haben wir denn da!? Sprechen wir über...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/karussell-der-hormone-das-hormonsystem-und-seine-zahlreichen-interaktionen/">Karussell der Hormone – das Hormonsystem und seine zahlreichen Interaktionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Karussell der Hormone – Überblick über das Hormonsystem und seine zahlreichen Interaktionen: Ja, wen haben wir denn da!? Sprechen wir über das <strong>Hormonsystem</strong> ist ein großes Konstrukt gemeint, dass aus mehreren Drüsen besteht, und aus <strong>Geweben</strong>, die am <strong>endokrinen System</strong> beteiligt sind, ohne Hormondrüsen zu sein – zum Beispiel das Fettgewebe, die Nieren oder auch das Herz.</p>
<h2>Hormondrüsen</h2>
<p>Bei den <strong>Hormondrüsen</strong> selbst ist es der <strong>Hypothalamus</strong> (Sitz: Gehirn), der die Abläufe wie beispielsweise die Atmung oder den Blutdruck einsteuert und als „Chef“ für die Regulation des Hormonsystems zuständig ist. Auch die Bremse, das sogenannte <strong>Somatostatin</strong>, wird hauptsächlich hier sezerniert.</p>
<p>Im zweiten Schritt ist die <strong>Hypophyse</strong> (Sitz: Gehirn) dran, die „Vorarbeiterin“, die mit ihren Steuerhormonen anderen Drüsen mitteilt, ob sie mehr oder weniger arbeiten müssen. Das bekannteste <strong>Steuerhormon</strong> ist vermutlich das <strong>TSH</strong>, das die Schilddrüse (verantwortlich vor allem für die Regulation der Stoffwechselvorgänge des Körpers, Sitz: ventral im Hals, hinter dem Kehlkopf) ansteuert.</p>
<p>Außerdem koordiniert die Hypophyse die <strong>Nebennieren</strong> (insbesondere zuständig für eine effektive Stressantwort, Stressresistenz und vor allem der Alltags-Wachheit, Sitz: auf den Nieren) und die Gonaden (Hoden/Eierstöcke für die Fortpflanzung) inklusive der Anregung der Bildung von Eizellen oder Spermien über die Hormone <strong>FSH/LH</strong>. <strong>Prolaktin</strong> (Milchbildung) oder auch <strong>Somatotropin</strong> zur Regulation von Wachstum und Zellregeneration werden von der Hypophyse ebenso ausgeschüttet.</p>
<p>Im Gehirn sitzt außerdem die <strong>Epiphyse</strong>, welche unser Schlafhormon <strong>Melatonin</strong> sezerniert. Außerdem haben wir selbstverständlich das <strong>Pankreas</strong> (Sitz: mittlerer bis linker Oberbauch, retroperitoneal), das als einziges das <strong>Insulin</strong> sezerniert, das den Blutzuckerspiegel senken kann, und Glucagon, was Selbigen anhebt.</p>
<h2>Der TSH-Fehler</h2>
<p>Wird untersucht, ob die <strong>Schilddrüse</strong> an einer <strong>Hypo- oder Hyperthyreose</strong> leidet, wird für gewöhnlich das <strong>TSH</strong> zu Rate gezogen. Ist der Wert:</p>
<ul>
<li>oberhalb des Referenzbereiches gilt dies hinweisend für eine Schilddrüsenunterfunktion,</li>
<li>unterhalb des Referenzbereiches für eine Schilddrüsenüberfunktion.</li>
</ul>
<p><strong>Warum?</strong> Schüttet die Schilddrüse zu wenig Hormone aus, reagiert die Hypophyse mit einem TSH-Anstieg. Sie wird quasi lauter, damit die Schilddrüse endlich tut, was sie soll. Ist die Schilddrüse jedoch bereits hyperaktiv, braucht die Hypophyse nicht rumzuschreien, sie wird – unserem Bild nach – leiser, d.h., der TSH-Wert sinkt.</p>
<p><strong>Was ist denn nun der TSH-Fehler?</strong> Ich nenne es so, weil wir mit der TSH-Messung zwar einen Wert erhalten, der eine Ableitung auf die Schilddrüsenfunktion zulässt, aber nicht zwingend zu einer korrekten Diagnose führt. Es wäre schließlich denkbar, dass die Hypophyse gar nicht auf einen zu bemängelnden Schilddrüsenhormonwert reagiert, sondern dass die Hypophyse möglicherweise nicht richtig arbeitet und stattdessen zu viel oder zu wenig ausschüttet. Damit hätten wir mit dem TSH-Wert keine Beurteilung der Schilddrüsenfunktion, sondern vielmehr eine Bewertung der Hypophysenfunktion.</p>
<p>Um diesen Fehler zu vermeiden, müssen, neben TSH, unbedingt auch die Hormone der Schilddrüse <strong>T4 und T3</strong> mit geprüft werden. Nur dann kann eine realistische Aussage getroffen werden, ob eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion vorliegt, und ob diese <strong>primär</strong> (von der Schilddrüse ausgehend) <strong>oder sekundär</strong> (von der Hypophyse ausgehend) ist.</p>
<p>Dieser Grundsatz gilt für alle Steuerhormone, also beispielsweise auch für das <strong>ACTH</strong> (Stressachse/Kortisol).</p>
<h2>Wechselwirkungen und Ratio</h2>
<p>Nun wird das Ganze noch komplexer: Wir dürfen uns nicht nur isoliert die einzelnen Hormondrüsen und ihre Funktionen anschauen. <strong>Vielmehr haben die Hormondrüsen Wechselwirkungen untereinander</strong>, die viel zu oft unbekannt sind. Wir sehen definitiv nur ein Teil der Wahrheit, wenn wir uns wie unter einer Lupe auf eine einzige Drüse konzentrieren. <strong>Ist eine Drüse in Schräglage, sind es andere wahrscheinlich auch</strong>. So bremst beispielsweise ein anhaltend hoher Kortisolspiegel den Umbau des Schilddrüsenhormone T4 zu T3, Progesteron und DHEA stärken die Schilddrüsenaktivität, Östradiol hat einen Effekt auf die Adrenalinwirkung usw.</p>
<p>Überdies muss die <strong>Ratio</strong>, sprich das <strong>Verhältnis zwischen bestimmten Hormonen</strong>, passen. Ein Ungleichgewicht der Ratio kann auch bei im Referenzbereich befindlichen Hormonen zuschlagen. Dieser Effekt kommt z. B. bei Östradiol und Progesteron vor: Es kann eine Östrogendominanz vorliegen, obwohl sich die Werte im Referenzbereich befinden, schlicht, weil das Verhältnis zueinander falsch ist.</p>
<h2>Beeinflussung durch andere Faktoren</h2>
<p>Aber auch weitere Parameter können das Hormonsystem nachteilig beeinträchtigen. Hier sind <strong>Nährstoffmängel</strong> zu nennen, außerdem:</p>
<ul>
<li>Darmdysbiosen,</li>
<li>Inflammationen,</li>
<li>chronische Erkrankungen,</li>
<li>Über-/Untergewicht,</li>
<li>Essstörungen,</li>
<li>Alkohol-/Nikotin-/Drogenabusus,</li>
<li>Umwelthormone,</li>
<li>Wechselwirkungen mit notwendigerweise einzunehmenden Medikamenten usw.</li>
</ul>
<h2>Ohne das Hormonsystem läuft gar nichts</h2>
<p>Selbstverständlich können all diese Drüsen noch viel mehr. Es gibt deutlich mehr Interaktionen und Wissenswertes – aber das führt in diesem Blog zu weit, das Thema füllt Bücher. Dieser kurze Überblick macht jedoch klar, dass es wichtig ist, das Hormonsystem in Gänze zu verstehen und bei einer Diagnostik über den Tellerrand einzelner Drüsen hinauszuschauen. Denn ohne das Hormonsystem läuft in unserem Körper … genau: Gar nichts!</p>
<p>Eine <strong>hormonelle Dysbalance</strong> ist demnach kein hinfort zu winkendes Pillepalle-Syndrom, sondern es wird sehr schnell zu einem ernsthaften Problem, einer ernsthaften Erkrankung. Hypertonie, Burn-Out, Inflammationen, Schwindel, Gewichtsprobleme, Depressionen, CFS usw. – sie alle haben eines gemeinsam: Oft sind Hormonprobleme daran beteiligt oder ursächlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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		<title>Schlaf und Hormone – warum wir schlafen sollten und was wir besser lassen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/schlaf-und-hormone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 09:39:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schlaf und Hormone – warum wir schlafen sollten und was wir besser lassen: Schlafen? Schlafen! Habe ich dafür überhaupt Zeit!?...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Schlaf und Hormone – warum wir schlafen sollten und was wir besser lassen: Schlafen? Schlafen! Habe ich dafür überhaupt Zeit!? Schlafen wäre doch so einfach, wenn da nicht die Schlafprobleme wären. Einschlafen, durchschlafen, länger schlafen – das ging doch alles mal. Als Teenager hat man uns kaum aus dem Bett gekriegt, und jetzt!? Der Schlaf kommt, wann er will, und hat sein eigenes störrisches Dasein entwickelt. Berufliche Belastungen, Kleinkinder im Bett, unangenehme Lebenssituationen, eine schlechte Matratze, das falsche Kopfkissen, die Wechselzeit, hormonelle Störungen, Krankheiten – es gibt so vieles, was dazu führt, dass der Schlaf unrund wird.</p>
<h2>Epiphyse, Licht und Melatonin</h2>
<p>In unserem Gehirn sitzt die <strong>Epiphyse</strong>. Sie ist eine <strong>Hormondrüse, die das Schlafhormon Melatonin ausschüttet</strong>. Melatonin ist dafür verantwortlich, dass wir einschlafen und durchschlafen. Es wird produziert, sobald die <strong>Lichthelligkeit</strong> sinkt – wir sind also darauf geeicht, dass wir müde werden, wenn die Sonne schlafen geht. Melatonin wird kontinuierlich ausgeschüttet und begleitet unsere <strong>Schlafphasen</strong> (Tiefschlaf, REM). Nachts gegen ein Uhr sollten wir den Höchststand erreichen. Ein zweiter Ausschüttungsanstieg erfolgt nachts gegen vier Uhr und ermöglicht das Durchschlafen.</p>
<h2>Zellgesundheit, Immunsystem und Somatotropin</h2>
<p>Melatonin lässt uns jedoch nicht bloß schlafen – es <strong>stärkt das Immunsystem</strong>, indem es u. a. die NK-Zellen aktiviert. Im Schlaf wird ebenfalls das <strong>Somatotropin</strong> besonders aktiv – sein Freisetzungshoch liegt in den Tiefschlafphasen. Je weniger Tiefschlafphasen wir haben, desto weniger kann Somatotropin arbeiten.</p>
<p>Warum das ein Problem ist? Somatotropin ist an einigen extrem wichtigen Vorgängen im Körper beteiligt, etwa an:</p>
<ul>
<li>der Wundheilung,</li>
<li>dem Zellwachstum</li>
<li>und der Regeneration von Haut- und Körperzellen.</li>
</ul>
<p>Zu wenig Schlaf lässt uns also u. a. deshalb <strong>schneller altern</strong>. Außerdem bedeutet zu wenig Schlaf – mit dem Mangel an Reparaturphasen –für den Körper gleichfalls <strong>immensen Stress</strong>.</p>
<h2>Der berühmte Stress und das Cortisol</h2>
<p>Stress sorgt für <strong>hohe Cortisollagen</strong> im Körper – und das auch nachts. Deshalb liegen wir nachts wach und fühlen uns unruhig, kribbelig und gestresst. Insbesondere, wenn wir uns dann noch an den Gedanken klammern, wenn wir jetzt nicht sofort einschlafen, haben wir gar keinen Schlaf mehr, ehe der Wecker klingelt. Dann lieber aufstehen, ein Gedicht verfassen oder was einen sonst so runterfährt, und danach wieder hinlegen.</p>
<p>Cortisol ist der Gegenspieler zu Melatonin. Wird Cortisol zu stark, kann Melatonin nicht mehr wirken. Wir sind blitzewach. Doch auch zu wenig Cortisol hält uns wach. Wird Melatonin zu stark und Cortisol kann seinen Wirkeffekt nicht mehr auslösen, wachen wir ebenfalls auf, da der Körper Sorge hat, sonst überhaupt nie mehr wach zu werden. Die Einnahme von Melatonin kann in diesen Fällen überaus abträglich sein.</p>
<h2>Progesteron ist ein Schlafmittel?</h2>
<p>Auch <strong>Progesteron</strong> hat eine <strong>beruhigende</strong>, ja zuweilen gar <strong>sehr starke Müdigkeit bringende Wirkung</strong>. Hohe Progesteronlagen, wie z. B. in einer Schwangerschaft, führen zur Müdigkeit. Wird <strong>bioidentisches Progesteron</strong> oral substituiert, wird der Schlafeffekt ebenfalls gefördert. Ein <strong>Progesteronmangel</strong>, wie er beispielsweise in der Wechselzeit entsteht, kann einen stundenlang Schäfchen zählen lassen, ohne dass wir schlafen könnten.</p>
<h2>Die Schilddrüse und die Müdigkeit</h2>
<p>Eine <strong>Überfunktion der Schilddrüse</strong> macht <strong>unruhig</strong> und führt zu <strong>Einschlaf- und Durchschlafstörungen</strong>. Dies kann eine <strong>Unterfunktion</strong> auch auslösen – allerdings findet man hier in den weitaus häufigeren Fällen <strong>starke Müdigkeit</strong> mit dem Problem, überhaupt in Gang zu kommen oder die Augen offen zu halten. Bei einer starken Hypothyreose kann schonmal das erneut eingeschlafene Menschlein mit dem Gesicht im Frühstück landen.</p>
<h2>Einfache Strategien für zuhause</h2>
<p>Wir können einiges tun, bevor wir zu den verschiedenen verschreibungspflichtigen Schlafmitteln greifen, die ggf. in eine Abhängigkeit führen. Natürlich gibt es <strong>pflanzliche Mittel</strong> wie z. B. Baldrian, Hopfen, Lavendel, Passionsblume oder Melisse, die unseren <strong>Einschlafprozess hilfreich unterstützen können</strong>. Alle diese Präparate regulieren jedoch im Prinzip unsere Stress-Antwort. Möglicherweise können wir hier ansetzen?</p>
<p>Gewiss, das Leben ist nicht immer einfach. Nicht jeden Stress können wir abstellen, nicht alles in dem Maße lösen, wie wir es gerne hätten. Aber vieles können wir trotzdem für eine <strong>bessere Schlafhygiene</strong> tun:</p>
<ul>
<li>Für genug Licht tagsüber sorgen – ja, wir dürfen das „große Licht“ benutzen, um richtig wach zu werden. Das gefällt nicht nur der Stimmung, sondern setzt auch klarere Impulse für die Epiphyse.</li>
<li>Abends keine Nachrichten schauen, wenn wir darüber viel nachdenken. Im Bett weder mit dem Smartphone hantieren noch Filme oder Serien mit gewalttätigen Inhalten schauen – bzw. den Fernseher gleich ganz auslassen. Denn der Blaulichtanteil der Bildschirme macht uns wach.</li>
<li>Entspannungsübungen wie Meditationen, Atemübungen oder auch somatisches Yoga regelmäßig, wenigstens zwei- bis dreimal pro Woche, durchführen.</li>
<li>Ab dem Nachmittag kein Koffein mehr zu sich nehmen (kann cortisolähnlich wirken).</li>
</ul>
<p>Und natürlich: <strong>Ist die Schlafstörung keine Frage der Resilienz oder Schlafhygiene</strong> (oder von Kleinkindern, die propellerartig im Bett der Eltern unterwegs sind und einen immer dann mit ihren Füßchen treffen, während man gerade wegschlummert) <strong>muss unbedingt die zugrunde liegende hormonelle Dysbalance</strong> (Schilddrüse, Nebenniere, Gonaden …) <strong>therapiert werden.</strong> Denn alle Hormondrüsen interagieren auf die eine oder andere Art miteinander und mit allen Teilen des Körpers.</p>
<p>Bei <strong>Schlafstörungen</strong> ist es demnach essenziell, eine <strong>umfassende Anamnese des Hormonsystems zu erheben</strong>, um dann <strong>drüsenspezifisch zu therapieren</strong>. Die phytotherapeutischen Schlafhelferchen und die anderen oben genannten Tipps können uns dabei selbstverständlich begleiten und unterstützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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		<title>Bioidente Hormone, ihre Dosierung und Folgen von Überdosierung</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/bioidente-hormone-ihre-dosierung-und-folgen-von-ueberdosierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 08:01:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bioidente Hormone, ihre Dosierung und Folgen von Überdosierung: Bioident? Biologisch? Was!? Bioidentische Hormone sind ausschließlich diejenigen Hormone, die, betrachtet man...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/bioidente-hormone-ihre-dosierung-und-folgen-von-ueberdosierung/">Bioidente Hormone, ihre Dosierung und Folgen von Überdosierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Bioidente Hormone, ihre Dosierung und Folgen von Überdosierung: Bioident? Biologisch? Was!? <strong>Bioidentische Hormone</strong> sind ausschließlich diejenigen Hormone, die, betrachtet man das Molekül, exakt so aussehen, wie der Körper es selbst herstellen würde (Bios = griechisch „Leben“). Bioidentische Hormone sind meistens nicht dasselbe wie <strong>Phytohormone,</strong> die aus Pflanzen hergestellt wurden und damit „biologisch“ sind.</p>
<p>Verwendete <strong>Hormonmoleküle</strong> können in ihrer Herkunft pflanzlichen oder auch chemischen Ursprungs sein und beide Varianten können, müssen jedoch nicht, bioidentisch sein – die Mehrheit der Moleküle ist „hormonähnlich“.</p>
<p>Die <strong>hormonähnlichen Moleküle</strong> können <strong>an die Rezeptoren binden</strong>, an die das Original oder das bioidente Molekül (gleichgültig welcher Herkunft) binden kann. Durch dieses Bindungsverhalten können also auch hormonähnliche Moleküle Rezeptoren besetzen. Dort bewirken die ähnlichen Moleküle jedoch keine oder begrenzte Wirkeffekte, im Gegensatz zu dem, was die <strong>bioidentischen bzw. körpereigenen Hormone</strong> auslösen. <strong>Hormonelle Kontrazeptiva</strong> sind, wie die meisten Phytohormone, nicht das gleiche wie bioidente Hormone. Bei der Wahl, ob es nun bioidente Hormone oder hormonähnliche Anwendungen werden sollen, müssen wir verstehen, wie der Wirkeffekt entsteht.</p>
<h2>Rezeptoren und die Singlebörse</h2>
<p>Ohne uns an dieser Stelle weiter in den Untiefen der <strong>Rezeptor- und Hormonsysteminteraktionen</strong> inklusive der verschiedenen Molekülarten und der Weiterverstoffwechselungsmöglichkeiten zu verlieren, bleiben wir nun ausschließlich bei den vom Körper selbst produzierten (= <strong>körpereigen</strong>) und den genau gleich aussehenden, zugeführten (= <strong>bioidenten</strong>) <strong>Hormonen</strong> und halten fest, dass Hormonmoleküle ihre <strong>Wirkeffekte </strong>auf den Körper ausschließlich (!) <strong>über die Rezeptoren in den Zellen</strong> entfalten.</p>
<p>Damit das klappt, müssen demnach zwei <strong>Voraussetzungen </strong>erfüllt sein:</p>
<ul>
<li>Es gibt Hormonmoleküle, die sich binden können.</li>
<li>Es gibt für diese Hormonmoleküle passende Rezeptoren, die bindungsfähig sind.</li>
</ul>
<p>Es ist also ein bisschen wie an der Singlebörse. Nun können wir uns das so vorstellen, dass (vereinfacht dargestellt) in unserem Körper Hormonmoleküle durch das gesamte <strong>Blutsystem </strong>herumirren, äh, kreisen. Die Rezeptoren sitzen erwartungsfroh in den Zellen und hoffen auf baldigen Besuch. Sobald die beiden aneinanderbinden, wird <strong>aus der Zelle ein</strong> <strong>Wirkeffekt</strong> <strong>ausgelöst</strong>. Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende …</p>
<h2>Moment mal! So einfach ist das?</h2>
<p>Nein, natürlich ist es so, dass es Steuermechanismen gibt, da der <strong>Alltag</strong> vom Körper <strong>unterschiedliche, individuelle Hormonkonzentrationen</strong> verlangt. Die <strong>Schilddrüsenhormone </strong>sind noch recht konstant in ihren Wirkspiegeln. Anders sieht es beispielsweise bei <strong>Cortisol</strong> oder, bei der Frau, dem <strong>Progesteron</strong> aus. <strong>So passt sich die Syntheseleistung an den Bedarf an</strong>, und, um auf Nummer Sicher zu gehen, gibt es überdies die <strong>Speicherproteine</strong>. Falls man mal mehr braucht oder die Syntheseleistung eingeschränkt ist.</p>
<p>Ein schlaues System, um den Körper nicht mit Hormoninformationen zu überfrachten oder plötzlich aus Versehen in einen Mangel zu schlittern. Für Voraussetzung 1 (siehe oben) ist unser Körper über das <strong>regulative Synthese- und Speichersystem</strong> gut gesorgt.</p>
<p>Falls da doch einmal etwas schief geht, können die Zellen mit ihren Rezeptoren jedoch ebenfalls reagieren (Voraussetzung 2 – siehe oben). Kommen zu wenige bindungsfähige Moleküle vorbei, können die Zellen <strong>mehr Rezeptoren bereitstellen</strong>, um auch ja nichts zu verpassen! Andernfalls droht ein <strong>Mangel im Wirkeffekt</strong>.</p>
<p>Und sollten mal viel zu viele Moleküle das System fluten und sich an die Rezeptoren binden? Tja, dann baut man eben Rezeptoren ab. Der Wirkeffekt durch die <strong>Hormonanflutung </strong>würde sonst viel zu groß werden.</p>
<h2>Überdosierung – wann kommt die Flut?</h2>
<p>Besteht eine <strong>Unterfunktion bei einer Hormondrüsenausschüttung</strong>, d. h. die körpereigenen Hormonmoleküle sind in ihrem Wirkspiegel zu niedrig, gibt es einen zu <strong>geringen Wirkeffekt</strong> für den Körper. Die Folgen wären dann, je nach betroffener Drüse, z. B. eine <strong>Hypothyreose</strong> oder ein <strong>Progesteronmangel</strong>. Nun haben wir die Möglichkeit, Hormone von außen zuzuführen. Um den Mangel auszugleichen, benötigt es die <strong>Zuführung bioidenter Hormone</strong>, also beispielsweise L-Thyroxin für die Schilddrüse oder bioidentisches Progesteron. Ein Mangel kann nicht mit hormonähnlichen Molekülen wie z. B. durch <strong>hormonelle Kontrazeptiva</strong> ausgeglichen werden.</p>
<p>Die <strong>zugeführten bioidenten Moleküle</strong> sind für den Körper nicht von den körpereigenen zu unterscheiden. Sie sehen exakt identisch aus, werden demnach genauso verwendet und lösen die gleichen Wirkeffekte aus. Dosieren wir physiologisch und anhand von Laborwerten ist dies für den Körper oft eine willkommene Unterstützung und kann entlastend wirken. Die <strong>Regelmechanismen von Synthese und Rezeptoren</strong> werden nicht gestört.</p>
<p>Übertreibt man es jedoch, frei nach dem Motto „viel hilft viel“, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen: Zuerst wirkt alles gut, weil eine schnelle Aufsättigung erfolgt und es den Betroffenen besser geht. Sind wir aber in der <strong>Dosierung zu hoch</strong>, wird es ggf. zu einer <strong>Überschusssymptomatik</strong> kommen und/oder den Zellen wird das Angebot zuviel. Dann regulieren sie die Rezeptoranzahl runter, um die Flut zu kontrollieren.</p>
<p>In beiden Fällen geht es den Betroffenen nun schlechter – sei es wegen der <strong>Überfunktionssymptome </strong>oder weil man wegen des Abbaus der Rezeptoren wieder in die <strong>Unterfunktionssymptomatik</strong> rutscht. Gleichzeitig wird die eigene Produktion heruntergefahren. Würde man nun die <strong>Zuführung des bioidenten Hormons</strong> <strong>(abrupt) heruntersetzen</strong>, kann es sein, dass der Körper Schwierigkeiten hat, selbst wieder zumindest in seine alte Syntheseleistung zurückzufinden. Die Unterfunktionssymptomatik verschärft sich. Würde man nun noch <strong>mehr bioidentes Hormon zuführen</strong>, würde der Körper vermutlich erneut mit einer Gegenregulation der Rezeptoren reagieren – ein <strong>Auf und Ab der Wirkeffekte</strong> für die Betroffenen.</p>
<h2>Wie dosieren wir denn jetzt bioidente Hormone!?</h2>
<p>Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir <strong>mit Hormongaben in ein hochkomplexes System eingreifen</strong>. <strong>Deshalb ist langsam die Devise!</strong> Gelingt es nicht, das System anderweitig zu stärken (z. B. mit Hormondrüsenmitteln, Nährstoffzufuhr, Elimination des Eintrags von Umwelthormonen usw.), ist eine Zufuhr mit bioidenten Hormonen eine gute Möglichkeit. Um den zuvor beschriebenen circulus vitiosus zu vermeiden, bzw. die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des <strong>circulus vitiosus</strong> so gering wie möglich zu halten, rate ich grundsätzlich dazu, mit <strong>niedrigen Dosierungen</strong> zu beginnen. Eine <strong>Überprüfung der Einstellung</strong> sollte alle vier bis sechs Wochen vorgenommen werden und, ist das gewünschte Ergebnis noch nicht erreicht, die Dosis nach oben langsam angepasst werden, bis man <strong>den richtigen und konstanten Wirkeffekt erzielt</strong>. So kann man eine <strong>bioidente Hormongabe</strong> einführen, mit einer geringeren Gefahr, eine <strong>hormonelle Dysbalance</strong> auszulösen.</p>
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		<title>Hormone in der Pubertät – warum so pickelig?</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/hormone-in-der-pubertaet-warum-so-pickelig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 08:00:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hormone in der Pubertät – warum so pickelig: Nach der Wackelzahnpubertät kommt die richtige … Ab etwa dem 9. Lebensjahr...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Hormone in der Pubertät – warum so pickelig: Nach der Wackelzahnpubertät kommt die richtige … <strong>Ab etwa dem 9. Lebensjahr</strong> setzt sowohl bei den Mädchen als auch den Jungen so langsam die <strong>Ausschüttung von FSH und LH</strong> (weiblich) <strong>bzw. ICSH</strong> (männlich) ein. Damit wird bei den Mädchen die <strong>Östrogensynthese</strong> angeschoben: Die Ausprägung der weiblichen Geschlechtsmerkmale beginnt. Bei den Jungs wird dadurch die <strong>Produktion von Testosteron</strong> und die Spermienbildung angeregt. Auch hier wird die Ausprägung der männlichen Geschlechtsmerkmale initiiert.</p>
<h2>Trainingslager Pubertät</h2>
<p>Die Hormone fahren Achterbahn – der Körper muss erst einmal üben, wie das alles so funktioniert. Insbesondere bei den Mädchen, bei denen später doch bitte ein <strong>regelmäßiger Zyklus</strong> stattfinden soll, herrscht zunächst einmal Chaos. Die erste Regelblutung, die sogenannte <strong>Menarche</strong>, setzt für gewöhnlich <strong>zwischen dem 11. und 14. Lebensjahr</strong> ein. Der Zyklus startet jedoch beileibe <strong>nicht regelmäßig</strong>! Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Das ist völlig normal! <strong>Bis zum etwa 18. Lebensjahr</strong> ist es geradezu zu erwarten, dass der Zyklus stark in seiner Länge schwankt!</p>
<p>Bei Jungs geht man davon aus, dass die Entwicklung, nachdem der <strong>Stimmbruch</strong> zwischen dem <strong>13. und 17. Lebensjahr</strong> erfolgt sein dürfte, <strong>mit etwa 21 Jahren abgeschlossen</strong> ist.</p>
<p>Wenn wir uns anschauen, was in dieser Zeit passiert – nämlich:</p>
<ul>
<li>die Reifung der spezifischen Geschlechtsmerkmale,</li>
<li>der Anstieg von Hormonspiegeln in nie dagewesene Höhen</li>
<li>sowie zuweilen wieder deren absinken</li>
</ul>
<p>– können wir uns vorstellen, dass das Trainingslager Pubertät für die Betroffenen höchst anstrengend sein kann (ja, ich weiß, auch für das Umfeld). Hier passieren gerade Höchstleistungen, die für solche Kleinigkeiten wie Ausgeglichenheit oder Nerven behalten nicht mehr unbedingt viel übrig lassen … Ein kleiner Trost an alle: Es wird aber wieder besser!</p>
<h2>Hormone in der Pubertät: Woher kommen denn jetzt diese Pickel!?</h2>
<p>Steigt die Testosteronsynthese, wird gleichzeitig nicht nur der <strong>Körpergeruch prägnanter</strong>, sondern auch die <strong>Talgproduktion in den Hautdrüsen wird angeregt</strong>. Dieser Talg kann die <strong>Poren verstopfen</strong>, wodurch die <strong>Pickel</strong> entstehen. Vor allem in der Pubertät, in der besonders <strong>viele Androgene</strong> (insbesondere Testosteron, DHT, DHEA) gebildet werden, können die Jugendlichen sehr darunter leiden.</p>
<p>Stellt sich bei den weiblichen Jugendlichen so langsam ein Zyklus ein, beobachtet man <strong>kurz vor der Periode eine Zunahme von Pickeln</strong>. Dies liegt daran, dass der Progesteronspiegel abfällt und dadurch der etwa gleichbleibende Testosteronspiegel einen größeren Wirkeffekt entfalten kann.</p>
<p>Bei Jungs bleiben die Testosteron- und DHT-Spiegel konstant hoch – die Pickel auch.</p>
<h2>Abhilfe! Bitte! Jetzt die Pille?</h2>
<p>Verständlich, dass man nicht so viele Pickel haben möchte. <strong>Von hormonellen Kontrazeptiva</strong>, egal ob zur Einsteuerung des noch unregelmäßigen Zyklus oder zur Behandlung der entstandenen Pickel, <strong>rate ich jedoch trotzdem in aller Deutlichkeit ab.</strong> Die Auswirkungen des Einsatzes hormoneller Kontrazeptiva wurde in meinem Blogbeitrag „<a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/auswirkungen-der-pille-und-anderer-hormoneller-kontrazeptiva/">Folgen der Pille und hormoneller Kontrazeptiva</a>“ beleuchtet.</p>
<p>Speziell in der Pubertät wollen wir darüber hinaus die gerade lernenden Hormondrüsen mit ihrem Anstieg an Hormonen auf keinen Fall unterbrechen, oder? <strong>Die körpereigenen Hormonspiegel werden mit den hormonellen Kontrazeptiva künstlich heruntergebremst</strong>, was übrigens nicht zwingend zu einer pickelfreien Haut führt. Wodurch es sein kann, dass <strong>der Körper seine eigenen Rhythmen nicht vollständig ausbildet</strong> und er später, nach Absetzen der Pille, überhaupt nicht weiß, wie es geht. Der Körper muss dann diese Lernzeit möglicherweise nachholen, um einen ordentlichen, regelmäßigen Zyklus zu bewerkstelligen. Spoiler: Es gelingt dem Körper nicht immer.</p>
<h2>Aber was können wir denn dann tun!?</h2>
<p>Allopathisch können <strong>Akne-Cremes oder auch Antibiotika</strong> verordnet werden, was in den Fällen, in denen die Akne stark ausgeprägt ist und Narben verursacht, auch durchaus sinnvoll sein kann.</p>
<p>Ansonsten lohnt es sich, die <strong>betroffene Haut zweimal täglich mit Wasser zu waschen</strong>, um die Poren von Talg zu befreien. Der Einsatz von Seife kann kontraproduktiv sein – wird zu viel Talg entzogen, muss die Haut nachfetten, fährt deshalb die Talg-Produktion hoch und … Es wird schlimmer!</p>
<p>Innerlich wäre bei Mädchen eine Begleitung in den Zyklus mit <strong>Alchemilla vulgaris (Frauenmantel)</strong> denkbar, z. B. als Tee, Kapseln oder in der Urtinktur. Für beide Geschlechter kann die Haut unterstützt werden, etwa mit <strong>Heilerde</strong> innerlich und äußerlich oder auch mit den <strong>Wala Akne-Kapseln</strong>. Bei Acne inversa hat sich ebenfalls der Einsatz von <strong>Myristica sebifera</strong> bewährt.</p>
<p>Die <strong>Süßholzwurzel</strong> als Kapsel hat ebenfalls einen positiven Einfluss, allerdings kann die Süßholzwurzel gleichzeitig einen senkenden Effekt auf den Cortisolspiegel haben. Wer einen zu niedrigen Cortisolhaushalt hat, darf keine Süßholzwurzel nehmen. Im Zweifel bitte unbedingt eine Fachkraft konsultieren und ein Cortisol-Tagesprofil erstellen lassen.</p>
<p>Die <strong>Unterstützung des Darms</strong> (siehe auch mein Blogbeitrag „<a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wenn-der-darm-die-hormone-in-die-knie-zwingt/">Wenn der Darm die Hormone in die Knie zwingt</a>“) <strong>und der Leber</strong> sind darüber hinaus wichtige Bausteine. Können Leber und Darm Giftstoffe gut ausscheiden, wird die Haut entlastet. Zucker befeuert übrigens die Pickelbildung, weshalb der Genuss von Zucker und einem Übermaß an ungesunden Kohlenhydraten deutlich reduziert werden sollte.</p>
<h2>Hormone in der Pubertät – und nun?</h2>
<p>Die Hormone in der Pubertät regulieren sich mit der Zeit und die unangenehmen Symptome werden verschwinden. Bis dahin können wir den <strong>Körper stärken und begleiten</strong> – beispielsweise mit:</p>
<ul>
<li>ausreichend Schlaf (ja, davon brauchen Pubertierende unbedingt mehr!)</li>
<li>und auch Omega 3,</li>
<li>Vitaminen,</li>
<li>Mineralien,</li>
<li>Spurenelementen</li>
<li>sowie Sport.</li>
</ul>
<p>Und natürlich mit der <strong>Naturheilkunde</strong>, wenn all das nicht ausreicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unserer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Ausbildung zum Hormoncoach</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/juliane-herzberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Juliane Herzberg</big></big></a>, Tutorin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-zum-hormoncoach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Online-Ausbildung zum Hormoncoach</big></big></a>, verfasst.</big></big></p>
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