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	<title>Jacqueline Boyce Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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	<description>Private Bildungseinrichtung - Ausbildung zum Heilpraktiker bundesweit und im Fernlehrgang</description>
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	<title>Jacqueline Boyce Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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		<title>Mein dufter Co-Therapeut – Aromatherapie in der Psychotherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 07:57:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/aromatherapie-in-der-psychotherapie/">Mein dufter Co-Therapeut – Aromatherapie in der Psychotherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p>Mein dufter Co-Therapeut – Aromatherapie in der Psychotherapie: Lassen Sie mich diesen Beitrag mit einem kleinen Experiment beginnen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und stellen Sie sich vor, Sie essen frisch gebackene Vanillekipferln oder sahniges Vanilleeis. Was haben Sie wahrgenommen? Eine schöne Erinnerung, ein kleines Glücksgefühl? Forscher fanden heraus, dass Vanille der beliebteste Geruch weltweit ist, weil Muttermilch Vanilleduftstoffe enthält. Riechen wir Vanille, verbinden wir damit unbewusst Vertrauen und Geborgenheit. Unser Körper reagiert prompt mit der <strong>Ausschüttung von Glückshormonen wie Oxytocin und Dopamin</strong>.</p>
<p>Sämtliche Dufterlebnisse unseres Lebens sind in unserem emotionalen Gedächtnis abgespeichert. Weil unser Riechsystem direkt mit unseren Emotionszentren im Gehirn verbunden ist, <strong>lösen Düfte unmittelbare Gefühle aus</strong>. Unser Geruchssinn lässt sich nicht täuschen. Ein evolutionäres Erbe, das früher das Überleben gesichert hat und das wir heute therapeutisch nutzen können.</p>
<h2>Effekte der Aromatherapie</h2>
<p>Die therapeutische Wirkung der Aromatherapie lässt sich mit zwei Effekten erklären:</p>
<ul>
<li>Der <strong>hedonisch-psychologische Effekt</strong> entscheidet, welchen Duft wir angenehm finden. Der kleine Vanilletest hat das verdeutlicht – wir sind olfaktorisch positiv auf Vanillin konditioniert.</li>
<li>Der <strong>pharmakologische Effekt</strong> erklärt sich aus der neuronalen Reaktion auf eine Duftexposition. Die Duftmoleküle eines ätherischen Öls ähneln in ihrer Struktur einem Neurotransmitter. Sie überwinden die Blut-Hirn-Schranke und jedes Duftmolekül funktioniert wie ein Schlüssel, der ein spezifisches Schloss einer Nervenzelle öffnet. Das Neuron aktiviert ein Aktionspotenzial und erzeugt eine biochemische Reaktion.</li>
</ul>
<p>Der Duft von <strong>Bergamotte, Lavendel oder Neroli</strong> unterstützt den parasympathischen Teil unseres vegetativen Nervensystems. Je aktiver der Parasympathikus – und dort vor allem der Vagusnerv – desto schneller sinkt das Erregungsniveau und wir entspannen.</p>
<p><strong>Angelikawurzel, Copaiba und Patchouli</strong> unterstützen das Gleichgewicht im Haushalt der Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA. Sie ist der wichtigste hemmende Botenstoff im zentralen Nervensystem und wird aus Glutaminsäure synthetisiert. GABA bremst die Nervenerregung und senkt den Blutdruck. Es besteht ein Zusammenhang zwischen Unruhe, Nervosität, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, chronischer Erschöpfung und einem Ungleichgewicht der GABA-Konzentration.</p>
<p>Die stimmungsaufhellenden Eigenschaften von <strong>Majoran und Petitgrain</strong> sind mit einem Anstieg von Serotonin assoziiert. <strong>Grapefruit und Muskatellersalbei</strong> wirken auf das Endocannabinoid-System bei der Bildung von körpereigenen Opiaten. Kamille und Vetiver boostern das Belohnungssystem durch den Anstieg von Dopamin.</p>
<h2>Aromatherapie in der Psychotherapie</h2>
<p>Unser Organismus verfügt über 20 bis 30 Millionen Riechzellen. Die entsprechenden Rezeptoren sind jeweils auf bestimmte Duftmoleküle spezialisiert. Solche Empfangsstellen gibt es nicht nur im Gehirn, sondern in allen Organsystemen.</p>
<h3>Wie aber können wir die hedonischen und pharmakologischen Effekte von ätherischen Ölen in der Psychotherapie als Begleittherapie nutzen?</h3>
<p><strong>Ziel</strong> von Psychotherapie ist die <strong>Reaktivierung vorhandener Ressourcen</strong>. Seelische Probleme entstehen, wenn zwischen dem subjektiv Erlebten und dem Gewünschten eine Diskrepanz besteht. Wir verlieren das Gefühl von Kohärenz, wenn wir nicht verstehen, was in unserem Leben gerade passiert, die Sinnbedeutung verlieren und uns machtlos fühlen. Etablieren sich neue „Muster des Gelingens“ (G. Schmidt), nehmen wird das Ruder unseres Lebensschiffs wieder selbst in die Hand.</p>
<p>Dazu müssen wir <strong>neue Erlebnisbilder kreieren und Ressourcen reaktivieren</strong>. Der Zielweg ist, wohin jemand will und nicht primär woher jemand kommt. Dieser Prozess lässt sich mit <strong>Aromatherapie als Begleittherapie</strong> sinnvoll unterstützen und mit Geruchsankern koppeln.</p>
<p>Im Therapieprozess arbeiten wir vom Kleinen ins Große. Wir schauen zunächst gemeinsam mit unseren Klienten auf kleine Veränderungsschritte und <strong>günstige Copingstrategien</strong>. Der Klient nimmt bereits vorhandene Ressourcen wahr und überprüft deren Nützlichkeit in der aktuellen Situation. Ist der Kontakt zwischen Copingstrategie und Ressource etabliert, kann ein <strong>Geruchsanker</strong> eingesetzt werden. Die <strong>Auswahl der Öle</strong> ergibt sich aus:</p>
<ul>
<li>der Auftragsklärung – was soll erreicht werden – und</li>
<li>den Geruchsvorlieben (hedonischer Effekt) des Klienten.</li>
</ul>
<h3>Was ist bei der Aromatherapie als Begleittherapie in der Psychotherapie zu beachten?</h3>
<p>Die <strong>psychotherapeutische Aromapraxis</strong> ist salutogenetisch ausgerichtet. Deshalb schlägt es fehl, eine seelische Krise mit einem ätherischen Öl wegriechen zu wollen.</p>
<p>Auch sollten Klienten nicht genötigt werden, einen Geruch anzuwenden, den sie ablehnen. Aussagen darüber, dass olfaktorische Abneigungen eine Auskunft geben, was der Klient „eigentlich“ braucht, sind Unsinn. Die <strong>Anwendung erfolgt nach einem individuellen Aromaprotokoll</strong>.</p>
<p>Klienten bekommen mit der Aromatherapie ein zusätzliches Tool an die Hand, unwillkürliche Reizinterpretationen aus dem autonomen Nervensystem zu verändern und schrittweise durch eine funktionale Reizantwort zu ersetzen. Uns Therapeuten steht während der Therapie ein dufter Co-Therapeut zur Ressourcenaktivierung zur Seite.</p>
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<div class="notice_content">
<p style="text-align: center;"><strong>Die Deutsche Heilpraktikerschule Potsdam bietet eine <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-psychotherapeutische-aromapraxis/">Online-Ausbildung Psychotherapeutische Aromapraxis</a> für Menschen aus Gesundheits-, Heil- und beratenden Berufen an.<br />
</strong></p>
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<h4><strong> </strong>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/jacqueline-boyce/">Jacqueline Boyce</a> verfasst. Sie ist Inhaberin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berlin-potsdam/">Deutschen Heilpraktikerschule Berlin / Potsdam</a> und Leiterin der Aromaschule® für zertifizierte Weiterbildungen in psychotherapeutischer Aromapraxis.</h4>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/aromatherapie-in-der-psychotherapie/">Mein dufter Co-Therapeut – Aromatherapie in der Psychotherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Selbstwirksam gegen Stress mit Aromatherapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 09:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstwirksam gegen Stress mit Aromatherapie (ätherischen Ölen): Deutschland ist gestresst. Und Frauen sind betroffener als Männer, so das Ergebnis einer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/selbstwirksam-gegen-stress-mit-aromatherapie/">Selbstwirksam gegen Stress mit Aromatherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Selbstwirksam gegen Stress mit Aromatherapie (ätherischen Ölen): Deutschland ist gestresst. Und Frauen sind betroffener als Männer, so das Ergebnis einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2021. Jede dritte Frau erlebt sogar extremen Stress und auch jeder fünfte Mann verheddert sich in der Negativspirale aus <strong>Überlastung und nervöser Daueranspannung</strong>. In einer Leistungsgesellschaft wie unserer gilt <strong>Stress sogar als Statussymbol</strong>, als Marker für Effizienz. Je praller das Stresskonto, desto höher die Gewinnausschüttung in Form sozialer Anerkennung. Wer sein Bestes gibt und sich voll ins Zeug legt, muss den Stress als lästige Begleiterscheinung akzeptieren. Wer von <strong>Burnout</strong> betroffen ist, tröstet sich mit dem Selbstausbeutungsmantra, dass nur ausbrennen kann, wer vorher für eine Sache richtig gebrannt hat.</p>
<p>Der Mensch will gesehen und gelobt werden. Wer’s nicht glaubt, wirft einen kurzen Blick in die sozialen Medien. Wir sind süchtig nach Anerkennung und nehmen dafür einige <strong>Risiken</strong> wie:</p>
<ul>
<li>hohe Arbeitsbelastung,</li>
<li>ungünstige Arbeitsbedingungen,</li>
<li>eine unausgewogene Work-Life-Balance,</li>
<li>zu wenig Schlaf</li>
<li>und Mangelernährung in Kauf.</li>
</ul>
<p>Um nur einige <strong>Stressoren</strong> zu nennen, die <strong>Körper und Seele</strong> auf Dauer zu schaffen machen. <strong>Dabei ist ein gesundes Maß an Stress essenziell.</strong> Sonst würden wir nämlich gar nicht erst in die Gänge kommen.</p>
<h2>Stress und Leistungsfähigkeit</h2>
<p>Die <strong>US-Psychologen Yerkes und Dodson</strong> haben bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen <strong>Zusammenhang zwischen nervöser Erregung (Stress) und Leistungsfähigkeit</strong> nachgewiesen. Ohne Stress keine Produktivität – ohne Produktivität keine Anerkennung – ohne Anerkennung keine Motivationsbereitschaft. Stattdessen Lethargie und ein Belohnungssystem im Schlafmodus, das keine Glückshormone wie Oxytocin, Dopamin oder Serotonin mehr ausschüttet. Zu leben wie die Faultiere, dafür sind wir Menschen einfach nicht gemacht.</p>
<p>Stehen wir aber zu sehr und <strong>über einen langen Zeitraum unter Druck</strong>, schaltet unsere innere Stressampel irgendwann von Grün über Gelb auf Rot.</p>
<ul>
<li>Angstzustände,</li>
<li>Depressionen,</li>
<li>Schlafstörungen,</li>
<li>Rückenschmerzen,</li>
<li>Erschöpfung,</li>
<li>Magen-Darm-Probleme oder</li>
<li>ein geschwächtes Immunsystem</li>
</ul>
<p>können deutliche Hinweise darauf sein, dass unser inneres Erregungssystem dauerhaft auf Hochtouren und damit krankmachendem Niveau läuft. Irgendwann kann es dem Druck nicht mehr standhalten und wir <strong>erkranken im schlimmsten Fall ernsthaft</strong>.</p>
<h2>Wieder ins Gleichgewicht kommen</h2>
<h3>Gegen Stress mit Aromatherapie</h3>
<p>Um wieder ins <strong>Gleichgewicht</strong> zu kommen, sollte man sich nicht ausschließlich auf die Beseitigung störender Symptome fokussieren. Sinnvoller ist es, günstige Bedingungen zu schaffen, um zurück in die <strong>Homöostase</strong> zu finden. Dabei können ätherische Öle unterstützen, die aufgrund ihrer Molekülgröße die Wirkung von Botenstoffen verstärken. Über das <strong>olfaktorische System</strong> gelangen Duftstoffe nämlich direkt in die Emotionszentren unseres Gehirns und entfalten im <strong>limbischen System</strong>, ähnlich einem Neurotransmitter, ihre Wirkung.</p>
<h3>Wie wirkt Aromatherapie gegen Stress?</h3>
<p>Mit der Kraft ätherischer Öle können wir chronischem Stress etwas Wirksames entgegensetzen. Die Duftstoffe eines ätherischen Öls, das aus über 300 verschiedenen Inhaltsstoffen bestehen kann, gelangen nach einem ausgeklügelten <strong>Schlüssel-Schloss-Prinzip</strong> über die Nasenschleimhaut ins Riechzentrum des Gehirns und aktivieren an den Rezeptorstellen der Neuronen ein Aktionspotenzial. Die Riechstoffe unterstützen die Nervenzelle dabei, die Ausschüttung von z.B. Glücksbotenstoffen in den synaptischen Spalt zu steigern.</p>
<p>Dabei interagieren die rund 100 Milliarden Nervenzellen im Gehirn wie eine riesige Telefonzentrale, in der unaufhörlich und in rasender Geschwindigkeit neue Verbindungen entstehen. Die Effekte, wenn wir den Duft eines ätherischen Öls einatmen, sind unmittelbar zu spüren. Ist ausreichend <strong>Oxytocin</strong>, <strong>Serotonin</strong> oder <strong>Dopamin</strong> verfügbar, hellt sich die Stimmung auf.</p>
<p>Inhaltsstoffe wie Geraniol, Citronellol oder Linalool zeigen zudem Wirkung auf die Produktion der <strong>Gamma-Aminobuttersäure (GABA)</strong>, der wichtigsten inhibitorischen Neurotransmitterverbindung im zentralen Nervensystem. Wird die GABA-Produktion angeregt, entspannen wir.</p>
<p>Bei <strong>Dauerstress</strong> wird weniger GABA produziert. Es zeigen sich Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen oder Angst. Das System kann sich nicht mehr selbst regulieren. Wir befinden uns im <strong>Hyperarousal</strong>, der Übererregung. Das Gleichgewicht zwischen <strong>sympathischem und parasympathischem Nervensystem</strong> ist gestört. Unser Organismus gleicht in einem solchen Zustand einem Auto, das mit Vollgas ohne Bremse geradewegs auf einen Abgrund zusteuert.</p>
<p>Der Weg aus diesem Horrorszenario führt über die Aktivierung des Parasympathikus, der „Bremse“ unseres autonomen Nervensystems, und des Vagusnervs, dem größten der zwölf Hirnnerven, mit einer wichtigen Funktion bei der Regulation unseres vegetativen Nervensystems.</p>
<ul>
<li>Lavendel,</li>
<li>Basilikum,</li>
<li>Bergamotte,</li>
<li>Kamille,</li>
<li>Mandarine,</li>
<li>Ylang Ylang,</li>
<li>Melisse oder</li>
<li>Vetiver</li>
</ul>
<p>wirken dabei wie Bremskraftverstärker. Also runter vom Gas!</p>
<h3>Was kann noch gegen Stress helfen?</h3>
<p>Ergänzend zur Aromatherapie helfen <strong>Entspannungstechniken</strong> und <strong>Yoga</strong>, die innere Balance neu auszurichten. Nach dem Prinzip der <strong>reziproken Hemmung</strong> können wir nicht gleichzeitig angespannt und entspannt sein. Ein Reaktionsmuster wird durch ein gegenläufiges stärkeres Muster gehemmt. <strong>Entspannung sticht Stress.</strong></p>
<p>Ohne uns mit <strong>Denk-, Gefühls- und Verhaltensmustern</strong> zu beschäftigen, wird der Ausstieg aus der Stressmühle dauerhaft aber nicht gelingen. Wenn Arbeitsfreude in Arbeitssucht umschlägt, hat das einen – meist unbewussten – Grund. Wenn Verantwortung in Kontrollzwang ausartet, ebenso. <strong>Mit Unterstützung einer qualifizierten Aromapraktikerin</strong> können emotionale Automatismen identifiziert und darunterliegende Bedürfnisse ins Wahrnehmungsfeld rücken. Wir lernen unsere inneren Antreiber besser kennen und können Bedingungen schaffen, damit sie für und nicht gegen uns arbeiten. Auch bei diesen Prozessen helfen uns ätherische Öle, weil unsere Gefühlswelt zwar keine Sprache kennt, wir sie aber erreichen, wenn uns Düfte den Weg dorthin weisen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Deutsche Heilpraktikerschule Potsdam bietet eine <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-psychotherapeutische-aromapraxis/">Online-Ausbildung Psychotherapeutische Aromapraxis</a> für Menschen aus Gesundheits-, Heil- und beratenden Berufen an.<br />
</strong></p>
<h4>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/jacqueline-boyce/">Jacqueline Boyce</a> verfasst. Sie ist Inhaberin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berlin-potsdam/">Deutschen Heilpraktikerschule Berlin / Potsdam</a> und Leiterin der Aromaschule® für zertifizierte Weiterbildungen in psychotherapeutischer Aromapraxis.</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/selbstwirksam-gegen-stress-mit-aromatherapie/">Selbstwirksam gegen Stress mit Aromatherapie</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Ausbildungen in Aromatherapie für naturheilkundliche Berater und psychotherapeutische Aromapraktiker</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ausbildungen-in-aromatherapie-fuer-naturheilkundliche-berater/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 08:30:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin / Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Jacqueline Boyce]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie an der Deutschen Heilpraktikerschule]]></category>
		<category><![CDATA[Aromatherapie für naturheilkundliche Berater]]></category>
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		<category><![CDATA[naturheilkundliche Berater]]></category>
		<category><![CDATA[psychotherapeutische Aromapraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[wirksame Öle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausbildungen in Aromatherapie für naturheilkundliche Berater und psychotherapeutische Aromapraktiker: Ätherische Öle sind in aller Munde und Nase. Ein echter Megatrend....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ausbildungen-in-aromatherapie-fuer-naturheilkundliche-berater/">Ausbildungen in Aromatherapie für naturheilkundliche Berater und psychotherapeutische Aromapraktiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Ausbildungen in Aromatherapie für naturheilkundliche Berater und psychotherapeutische Aromapraktiker: Ätherische Öle sind in aller Munde und Nase. Ein echter Megatrend. Die Handhabung der Düfte ist kinderleicht, Nebenwirkungen ausgeschlossen, so die Werbetexte einiger Hersteller. Wozu also eine Ausbildung in Aromatherapie machen, wenn die Anwendung doch sicher und nebenwirkungsfrei ist?</p>
<h2>Ganz so einfach ist es dann doch nicht</h2>
<p>Eine <strong>sachgemäße Anwendung von ätherischen Ölen</strong> ist alles andere als lapidar. Zunächst einmal sollte man klarstellen, dass ätherische Öle im rechtlichen Sinne <strong>keine Medikamente oder Arzneimittel</strong> sind, auch wenn sie unbestritten das Zeug dazu haben und ihre Wirkung gut erforscht ist. <strong>Nach EU-Richtlinien</strong> sind ätherische Öle in Deutschland entweder als:</p>
<ul>
<li>Nahrungsaromen,</li>
<li>Kosmetika</li>
<li>oder sog. Bedarfsgegenstände klassifiziert.</li>
</ul>
<p>Wer also seinen Kunden mit Aromatherapie einen echten Mehrwert bieten möchte, sollte sich professionell in die duftende Welt der Öle und ihre Möglichkeiten einarbeiten.</p>
<h2>Aromatherapie in der Naturheilkunde</h2>
<p>Als <strong>Teil der Phytotherapie</strong> ist die Aromatherapie ein seriöses und wissenschaftlich fundiertes Fachgebiet zur:</p>
<ul>
<li>Stärkung,</li>
<li>Linderung und</li>
<li>Prävention</li>
</ul>
<p>von <strong>körperlichen und seelischen Störungen</strong>.</p>
<p>Man kann die Essenzen überall kaufen (in unterschiedlicher Qualität). Das stellt für den Verbraucher bereits ein Problem dar. Denn die Anwendung von ätherischen Duftessenzen ist erklärungsbedürftig. Ohne <strong>Kenntnisse der Kriterien für therapeutisch wirksame Öle</strong>, lässt sich der Angebotsdschungel kaum durchdringen. Hier tut <strong>fundierte Beratung</strong> not.</p>
<p>Obwohl die Vermarktung als Arzneimittel oder gar Medizinprodukt juristisch unzulässig ist, soll das nicht heißen, dass ein ätherisches Öl nicht wie ein Arzneimittel wirken kann. Der unbedachte Griff ins Regal kann bei unsachgemäßer Anwendung also zumindest unschöne Konsequenzen haben. Wer mit ätherischen Ölen <strong>gesundheitsförderlich</strong> arbeiten möchte, für den sind <strong>fundierte Kenntnisse der Inhaltsstoffe und Wirkweisen</strong> unerlässlich.</p>
<p><strong>Naturheilkundliche Berater</strong> entwickeln ein <strong>aromatherapeutisches Angebot</strong> zum Nutzen ihrer Kunden und wenden dieses rechtssicher an.</p>
<p>In Deutschland greifen täglich mehrere Hunderttausend Menschen zum Ölfläschchen. Zur <strong>Steigerung des Wohlbefindens, zur Prävention oder zur Eigentherapie</strong>. Tendenz steigend. In England, Frankreich oder Kanada ist die Ausbildung in Aromatherapie sogar fester Bestandteil der ärztlichen Ausbildung. Bei uns gibt es aber (noch) keine verpflichtenden Standards, was die Fachkenntnisse von <strong>Aromaberatern, Aromapraktikern bzw.</strong> Aromatherapeuten betrifft. Die jeweiligen Berufsbezeichnungen sind rechtlich nicht geschützt. Wer will, darf sich Aromatherapeut nennen. Doch nicht alles, was nicht explizit verboten ist, ist ethisch und moralisch geboten.</p>
<h2>Aromatherapie an der Deutschen Heilpraktikerschule®</h2>
<p>Wir, die Deutsche Heilpraktikerschule®, leisten unseren Beitrag zu einer kontinuierlichen <strong>Verbesserung der Beratungsqualität im Bereich der Aromatherapie</strong>. Wir bieten neben der <strong>Ausbildung zum naturheilkundlichen Berater</strong> auch eine <strong>zertifizierte Ausbildung in psychotherapeutischer Aromapraxis</strong> an. Unsere Curricula sind an weltweiten wissenschaftlichen Standards orientiert. Wir stehen für Qualitätssicherung in der beruflichen Weiterbildung.</p>
<p>Für angehende naturheilkundliche Berater ist die Aromatherapie ein attraktives <strong>ergänzendes Angebot</strong>. Die Kundennachfrage ist da, das Interesse an Aromatherapie wächst rasant. Weltweit bewegt sich der Gesamtumsatz im zweistelligen Milliardenbereich. Die Kunden erwerben ätherische Öle entweder in Drogerien, Apotheken, Bioläden oder im Direktvertrieb vom Hersteller. Eine fachkundige Beratung zur sachgemäßen Anwendung erfährt der Kunde dabei in der Regel nicht.</p>
<p>Diese Beratungslücke können naturheilkundliche Berater und Aromapraktiker schließen, zumal sich die Aromatherapie im klinischen Bereich längst etabliert hat. In verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems wird sie völlig zurecht als <strong>effektive und wissenschaftlich basierte Therapie</strong> eingesetzt. Ihre Wirksamkeit ist für eine Vielzahl von Indikationen belegt und in wissenschaftlichen Studien entsprechend nachgewiesen.</p>
<p><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berater-ausbildungen/#naturheilkundlicher-berater">Naturheilkundliche Berater</a> und Aromapraktiker sind das Bindeglied zwischen Wissenschaft und Verbrauchern. Sie beraten Kunden bei der Auswahl eines hochwertigen Öls – nur <strong>reine Öle von bester Qualität</strong> können therapeutisch wirken.</p>
<p>Ein naturheilkundlicher Aromaberater kennt die therapeutischen Möglichkeiten und akzeptiert die Grenzen von Aromatherapie. Sie verzichtet auf marktschreierische Heilungsversprechen und begründet ihr Tun wissenschaftlich fundiert.</p>
<h2>Ätherische Öle in der Aromatherapie</h2>
<p>Ätherische Öle sind sogenannte <strong>sekundäre Pflanzenstoffe</strong>. Das Öl wird durch <strong>Destillation oder Kaltpressung</strong> gewonnen und die Wirkung eines reinen Öls ist 50- bis 60-mal stärker als die einzelnen Pflanzenbestandteile. Ein ätherisches Öl besteht aus <strong>organischen Kohlenwasserstoffverbindungen</strong> und kann mehreren Hundert Inhaltsstoffe beinhalten, die gleich einer Sinfonie erst im Zusammenspiel ihr volles Potenzial entfalten. Je nach Zusammensetzung wirken ätherische Öle:</p>
<ul>
<li>antiseptisch,</li>
<li>antimykotisch,</li>
<li>antiviral,</li>
<li>antibakteriell,</li>
<li>antiinflammatorisch etc.</li>
</ul>
<p>Sie haben gleichzeitig immer eine <strong>körperliche und eine emotionale Wirkung</strong>. Zudem kann ein einzelnes Öl <strong>verschiedene therapeutische Effekte</strong> haben. Inhaltsstoffe wie ß-Carryophyllen oder Linalylacetat wirken stressregulierend auf das autonome Nervensystem.</p>
<p>Dabei wirkt die Aromatherapie nach dem <strong>Grundsatz der Salutogenese</strong>. Nicht die Beseitigung lästiger Symptome steht im Vordergrund, sondern eine <strong>systemische Gesamtbetrachtung und die Suche nach vorhandenen gesunden Aspekten, die einer Stärkung bedürfen</strong>. Professionelle Aromatherapie löst sich von der dichotomischen Betrachtung von Körper und Seele als getrennte Entitäten. Mit ihrer Hilfe lassen sich günstige Muster im Sinne des <strong>bio-psycho-sozialen Gesundheitsmodells</strong> etablieren. Der Mensch findet in die <strong>Kohärenz und Selbstaktualisierung</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Deutsche Heilpraktikerschule Potsdam bietet eine <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-psychotherapeutische-aromapraxis/">Online-Ausbildung Psychotherapeutische Aromapraxis</a> für Menschen aus Gesundheits-, Heil- und beratenden Berufen an.</strong></p>
<h4>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/jacqueline-boyce/">Jacqueline Boyce</a> verfasst. Sie ist Inhaberin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berlin-potsdam/">Deutschen Heilpraktikerschule Berlin / Potsdam</a> und Leiterin der Aromaschule® für zertifizierte Weiterbildungen in psychotherapeutischer Aromapraxis.</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ausbildungen-in-aromatherapie-fuer-naturheilkundliche-berater/">Ausbildungen in Aromatherapie für naturheilkundliche Berater und psychotherapeutische Aromapraktiker</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Gut leben trotz Hashimoto Thyreoiditis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[JP]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2021 13:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin / Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Jacqueline Boyce]]></category>
		<category><![CDATA[Top 7 – 2021]]></category>
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<p>Die Diagnose einer vorgeblich unheilbaren Krankheit ist ein Schock. Trotzdem erleben viele Hashimoto-Patienten den Moment, in dem all die merkwürdigen Vorgänge im eigenen Körper endlich einen Namen bekommenen, als große Erleichterung. Obwohl in Deutschland nach Schätzungen bis zu 8 Millionen Menschen – überwiegend Frauen – betroffen sind, dauert es vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose oft viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte. Jahre am Limit der körperlichen und seelischen Belastbarkeit, flankiert von quälenden Selbstzweifeln. Wenn der eigene Körper einen unsichtbaren Krieg mit sich selbst führt, sprechen Fachleute von Autoimmunerkrankungen. Eine der häufigsten ist die Hashimoto Thyreoiditis – eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse.</p>
<p>Die meisten Menschen nehmen kaum je Notiz von dem schmetterlingsförmigen Organ an der Vorderseite des Halses, dabei ist die Schilddrüse unsere hormonelle Steuerzentrale und orchestriert durch die fein abgestimmte Abgabe von Hormonen sämtliche Stoffwechselprozesse im Organismus. Ob Wachstum, Knochen, Herzfrequenz, Gedächtnis, Verdauung, – die Schilddrüse steuert, tariert und reguliert. Sie hilft, die benötigte Energie bereitzustellen und auch an unserem emotionalen Gleichgewicht ist die Schilddrüse maßgeblich beteiligt. Wenn man unsere Seele einem Organ zuordnen wollte, dann wäre es wohl am ehesten die Schilddrüse.</p>
<h2>Hashimoto Thyreoiditis &#8211; der Kampf gegen die Schilddrüse</h2>
<p>Was aber, wenn unser Immunsystem die eigene Schilddrüse plötzlich fälschlicherweise als Fremdkörper identifiziert und sie fortan bekämpft, sich also mit immer mehr Antikörpern dem vermeintlichen Feind entgegenstellt? Auf lange Sicht kann die Schilddrüse einen solchen Kampf nicht gewinnen. Sie schrumpft, bildet Knoten und stellt ihre Funktion schließlich mehr und mehr ein. Anfänglich merken wir das vielleicht an Gewichtsschwankungen, wiederkehrender Erschöpfung oder Nervosität. Eine Hashimoto Thyreoiditis beginnt meist mit den Symptomen einer Überfunktion. Die Krankheit verläuft dann in teils heftigen Schüben. In unserem Inneren tobt ein zerstörerischer Krieg mit zunehmend weniger Feuerpausen.</p>
<p>Spätestens jetzt beginnt für viele Betroffene eine oft langwierige Suche nach den Ursachen ihrer Probleme. Wer morgens kaum noch aus dem Bett kommt, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme entwickelt, ständig zunimmt trotz ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung, wer unter Verdauungsstörungen und Muskelschwäche leidet, für den wird das Leben mehr und mehr zur Höllenqual. Wenn der Check-up beim Arzt keine Klarheit bringt und die TSH-Werte im Blut nicht auffällig sind – was bei einer Hashimoto Thyreoiditis durchaus vorkommt, dann kann am Ende im Arztbefund der vernichtende Satz stehen: „nicht-spezifische körperliche Symptome ohne Befund.“ Das klingt, als würde man sich einbilden, worunter man doch tagtäglich so massiv leidet.</p>
<p>Am häufigsten von Hashimoto betroffen sind Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Bei etwa 7 % entwickelt sich die Krankheit direkt nach einer Schwangerschaft. Die Symptome werden dann häufig kausal mit der Umstellung auf die neue Lebenssituation verknüpft – Schlafmangel und Stress. Doch mit dem klassischen Baby-Blues hat eine Hashimoto Thyreoiditis nichts zu tun. In vielen Fällen lichtet sich der seelische Nebel nämlich auch nach Monaten oder Jahren nicht, begleitet von gravierenden körperlichen Einschränkungen. Phasen von Nervosität und übermäßigem Schwitzen werden von lustlosen und angstbesetzten Phasen abgelöst. Hinzu kommen Konzentrationsprobleme, Gereiztheit und ein immer dünneres Nervenkostüm. Wen wundert es, dass die betroffenen Frauen in einer solchen Situation irgendwann ganz grundsätzlich an sich zweifeln und sich mit Selbstvorwürfen plagen?</p>
<h2>Salutogenese &#8211; die Lehre von der Entstehung von Gesundheit</h2>
<p>Die Diagnose „unheilbare“ Hashimoto Thyreoiditis kann dann, wie eine längst überfällige Rehabilitation für das ertragene und eben nicht eingebildete Leid wirken. Wie dieser Erkenntnismoment erlebt und verarbeitet wird, hat maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Krankheit. Im Verständnis der Salutogenese, der Lehre von der Entstehung von Gesundheit, sollte jetzt der Blick auf systemische Wechselwirkungen gelenkt werden. Aaron Antonovsky, der Begründer des salutogenetischen Prinzips, beschreibt den Menschen als in einem Gesundheits-Krankheits-Kontinuum lebend. Gesundheit beschreibt er als einen dynamischen Prozess mit gesunden und kranken Anteilen. Krankheit ist dementsprechend ein notwendiger Zustand bei der Anpassung an äußere und innere Stressoren.</p>
<p>Wenn wir verstehen, was mit uns passiert, seine Bedeutung erkennen und uns selbst zutrauen, mit der Situation umzugehen, sind wir in der Kohärenz und akzeptieren, dass menschliches Leben immer mit einem gewissen Maß an Unordnung einhergeht. Wenn wir diese heterostatischen Prozesse aber abwehren, fühlen wir uns dem Schicksal ausgeliefert –unheilbar erkrankt eben. Wir verlieren dann unsere wichtigste Fähigkeit, uns selbst zu erhalten. Dann können wir unser riesiges Potenzial und die nötigen Ressourcen nicht mehr abrufen.</p>
<p>Nach jahrelangem Leid mag man irgendwann vielleicht tatsächlich nicht mehr an eine Verbesserung glauben. Das Etikett „unheilbar“ zwingt uns aber in die Passivität, macht uns zu einem Opfer – lässt Krankheit und Kranke zu einer Ich-syntonen Einheit verschmelzen, bis die Krankheit als Teil der eigenen Persönlichkeit empfunden wird. Es ist wichtig, eine solche Identifikation behutsam und würdigend aufzulösen, weil sie die Betroffenen sonst immer tiefer ins Krankheitserleben hineintreibt. Unser Kohärenzgefühl ist unverzichtbar für das „Gesunde Sein“. Oder &#8211; um es mit den Worten von Antonovsky zu sagen: „Wir alle sind, solange noch ein Hauch von Leben in uns ist, in einem gewissen Ausmaß gesund.“</p>
</div>

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	<h2 class="cmsmasters_heading"> Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Psychotherapie: </h2>
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<h4>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/jacqueline-boyce/">Jacqueline Boyce</a> verfasst. Sie ist Inhaberin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berlin-potsdam/">Deutschen Heilpraktikerschule Berlin / Potsdam</a>.</h4>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/gut-leben-trotz-hashimoto-thyreoiditis/">Gut leben trotz Hashimoto Thyreoiditis</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Aromatherapie und Gedanken zum Sommer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[JP]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2020 11:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin / Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Jacqueline Boyce]]></category>
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<p>Der Sommer bringt uns endlich ein wenig Leichtigkeit zurück. Vielerorts herrscht wieder weitgehend Normalität. In Potsdam, der Stadt, in der ich lebe, sind die Touristen wieder da und die meisten freuen sich darüber. Es wird wieder um Eis angestanden. Das ist nach den zurückliegenden Monaten auch bitter nötig. Die Krise hat bei allen Menschen Spuren hinterlassen und tut es noch. Und was machen die Medien? Sie nutzen das jahreszeitlich bedingte Sommerloch und warnen unermüdlich vor der drohenden zweiten Welle. Während die einen also in den Partyhochburgen die Nächte durchfeiern, bis die Ordnungshüter die Läden wieder dicht machen, messen die anderen mit dem Zollstock den Mindestabstand zum Sitznachbarn.</p>
<h2><strong>Wer hat nun recht? </strong></h2>
<p>Woran liegt es, dass wir Menschen so unterschiedlich auf Herausforderungen und Krisen reagieren? Hat es mit Charakter, guter Erziehung, Verantwortungsgefühl, Egoismus, Solidarität oder mit allem ein wenig zu tun? Je komplexer die Welt, desto größer der Wunsch nach Eindeutigkeit, konstatieren die Fachleute. Wir wollen wissen, was richtig und was falsch ist und je nachdem, welchem Lager wir uns zugehörig fühlen, werden wir unsere Sichtweise für die richtige halten und davon Abweichendes ablehnen und vielleicht sogar empört zurückweisen. Das hat aber weniger mit den konkreten Auswirkungen der Krise zu tun, als man annehmen könnte. Manche Menschen bleiben trotz realer Einbußen und unsicherer Zukunftsperspektiven unverdrossen optimistisch und schauen nach vorne, anderen gelingt das weniger gut, sie entwickeln massive Zukunftsängste, obwohl ihr Job nicht gefährdet ist. Manch älterer Mensch spendet gar verängstigten Jüngeren Trost.</p>
<p>Ob wir mit Unsicherheiten besser oder schlechter zurechtkommen, hat mit unserer Fähigkeit zu tun, Uneindeutiges auszuhalten ohne unter psychischen Stress zu geraten. Man nennt das Ambiguität-Toleranz und diese Fähigkeit nimmt immer weiter ab, beobachten die Fachleute. Sie lässt sich aber trainieren und das würde nicht nur deshalb Sinn machen, weil momentan die Ambiguitäts-Intoleranten die öffentlichen Bühnen gekapert haben. Sie werden immer lauter, sind verbal bis auf die Zähne bewaffnet und zu fast jeder Abwertung bereit. Sie liefern sich im Netz erbitterte Schlachten um vermeintliche Wahrheiten über Corona, Klimawandel, Einwanderung, gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer die Kunst der Ambiguität verlernt oder gar nie erlernt hat, für den wird alles schnell zum Glaubenskrieg. Es stünde uns nicht nur persönlich, sondern vor allem als Gesellschaft gut zu Gesicht, wenn wir wieder lernen, Widersprüche auszuhalten.</p>
<h2><strong>Was bedeutet das im Alltag für uns? </strong></h2>
<p>Fangen wir mit der Zurückhaltung an. Streichen wir Sätze, die mit „du musst“ anfangen. Hören wir damit auf, anderen Lektionen zu erteilen. Werden wir demütig. Wir müssen uns nicht davor fürchten, zu janusköpfigen Dauernickern zu werden. Ambiguitäts-Toleranz ist kein Verrat an uns selbst. Im Gegenteil. Sie bedeutet, dass wir dem Entweder-oder ein Sowohl-als-auch zur Seite stellen. In der therapeutischen Arbeit sind wir immer auch Modell für unsere Klienten. Öffnen wir den Raum zu uns selbst und zu unserer eigenen Ambiguitäts-Toleranz, kann Kommunikation wirklich gelingen.</p>
<p>Die Aromatherapie kann uns dabei dienlich sein, weil sie sich in ihrer Wirkweise vor die Kognition setzt, was bedeutet, dass wir mit ätherischen Ölen unsere Emotionen erreichen, bevor uns unser Verstand eine vermeintlich rationale Begründung für unser Denken, Fühlen und Verhalten liefert. Das macht die Aromatherapie nicht zur einzigen, aber zu einer wirkungsvollen Therapie, die sich gut mit anderen Therapiekonzepten kombinieren lässt. Michaela Huber, eine bekannte Psychotraumatologin, erzählte vor einiger Zeit während eines Vortrags, dass sie bei traumatisierten Jugendlichen gerne auch mit Düften arbeitet.</p>
<p>Ich hörte den Vortrag während eines Online-Kongresses, froh darüber, dem Sommer draußen, in meinem Büro entfliehen zu können. Am Badesee war es sicher voll. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen, ambiguitäts-toleranten Sommer.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Deutsche Heilpraktikerschule Potsdam bietet eine <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-psychotherapeutische-aromapraxis/">Online-Ausbildung Psychotherapeutische Aromapraxis</a> für Menschen aus Gesundheits-, Heil- und beratenden Berufen an.</strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/aromatherapie-und-gedanken-zum-sommer/">Aromatherapie und Gedanken zum Sommer</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Das Licht am Ende des Tunnels Corona – Unterstützung für unsere Psyche mit ätherischen Ölen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[JP]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 09:48:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin / Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Jacqueline Boyce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das öffentliche Leben steht in Zeiten von Corona still und plötzlich sind wir mit uns selbst konfrontiert. Damit kommen viele...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/das-licht-am-ende-des-tunnels-corona-unterstuetzung-fuer-unsere-psyche-mit-aetherischen-oelen/">Das Licht am Ende des Tunnels Corona – Unterstützung für unsere Psyche mit ätherischen Ölen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Das öffentliche Leben steht in Zeiten von Corona still und plötzlich sind wir mit uns selbst konfrontiert. Damit kommen viele Menschen nicht klar. Auch wenn die meisten von uns sonst eher unter Arbeits- und Doppelbelastung ächzen &#8211; wenn Gewohntes wegbricht, macht sich eine seltsame, kaum auszuhaltende Stille in uns breit.</p>
<h2><strong>Dazu kommt die Angst vor Corona<br />
</strong></h2>
<p>Der Mensch ist ein soziales Wesen, erklären uns die Fachleute. Wir sind fürs Alleinsein nicht gemacht und das Leben in modernen Gesellschaften ermöglicht uns normalerweise ein Dasein in ständiger Ablenkung und Dauerberieselung. Das hat Konsequenzen, auch in Nicht-Corona-Zeiten.</p>
<p>Auch soziale Wesen brauchen den Kontakt zum eigenen Selbst. Wenn Aktivität und Ruhe über lange Zeit unausgewogen sind, leidet unsere Seele. Psychische Erkrankungen sind längst einer der Hauptgründe für Krankschreibungen in Deutschland und die jährlichen Gesundheitsberichte der Krankenkassen belegen, dass rund 10 % der Deutschen unter teils schweren Schlafstörungen leiden.</p>
<p>Diese Zahlen wurden erhoben als sich das Schwungrad des Lebens draußen noch gedreht hat. Und jetzt? Wie halten wir die Stille, aber auch die Angst in einer nie dagewesenen Krisensituation aus?</p>
<h2><strong>Was können wir tun?</strong></h2>
<p>Wir können beispielsweise mit Hilfe der Aromatherapie unser seelisches Gleichgewicht sanft ausbalancieren, was sich mit der botenstoffähnlichen Struktur von ätherischen Ölen wissenschaftlich begründen lässt. Unser olfaktorisches System steht nämlich in direkter Verbindung mit den Emotionszentren unseres Gehirns und deshalb wirken ätherische Öle auf unser Unterbewusstsein über die Modulation von Gehirnrezeptoren. Die wissenschaftlichen Nachweise dafür verdanken wir jahrzehntelanger klinischer Geruchsforschung.</p>
<p>Ätherische Öle sind sogenannte Vielstoffgemische – ein reines Lavendelöl (lavandula angustifolia) besteht zum Beispiel aus mehreren Hundert Inhaltsstoffen. Damit ist Lavendelöl das komplexeste ätherische Öl mit einem sehr breiten Wirkungsspektrum. Im klinischen Bereich wird es wegen seiner Hauptinhaltsstoffe Linalool und Linalylacetat genutzt, um Angst, Schlafstörungen, aber auch Depressionen zu behandeln. Es ist ein Öl, das uns hilft, in Phasen der Unsicherheit, zu innerer Ruhe zurückzufinden und das unser autonomes Nervensystem wieder in Balance bringen kann.</p>
<p>Mit ätherischen Ölen können wir Ängste und Unsicherheiten in herausfordernden Zeiten abfedern und die Stille im Außen und Innen zu etwas Konstruktivem transformieren. Die Aromatherapie kann uns unterstützen, unsere Angst zu integrieren, statt ihr zwanghaft entrinnen zu wollen. Sie bringt uns mit unserem Selbst in Kontakt und kann uns den Weg zum Licht am Ende des Tunnels Corona weisen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Deutsche Heilpraktikerschule Potsdam bietet eine <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/online-ausbildung-psychotherapeutische-aromapraxis/">Online-Ausbildung Psychotherapeutische Aromapraxis</a> für Menschen aus Gesundheits-, Heil- und beratenden Berufen an.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/jacqueline-boyce/">Jacqueline Boyce</a> verfasst. Sie ist Inhaberin der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/berlin-potsdam/">Deutschen Heilpraktikerschule Berlin / Potsdam</a>.</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/das-licht-am-ende-des-tunnels-corona-unterstuetzung-fuer-unsere-psyche-mit-aetherischen-oelen/">Das Licht am Ende des Tunnels Corona – Unterstützung für unsere Psyche mit ätherischen Ölen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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