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	<title>Ernährung Archive - deutsche-heilpraktikerschule.de</title>
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	<description>Private Bildungseinrichtung - Ausbildung zum Heilpraktiker bundesweit und im Fernlehrgang</description>
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		<title>Moderne Gesundheitstrends – Clean Eating</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-clean-eating/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 08:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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</style><p>Moderne Gesundheitstrends – Clean Eating: In einer Welt, in der industriell verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte unseren Alltag bestimmen, wächst das Bedürfnis nach einer <strong>natürlichen und bewussten Ernährungsweise</strong>. Ein Ansatz, der sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut, ist das sogenannte <strong>Clean Eating</strong>. Dabei handelt es sich weniger um eine kurzfristige Diät als vielmehr um eine Ernährungsweise. Wer „clean“ isst, setzt auf <strong>frische, naturbelassene und möglichst unverarbeitete Lebensmittel</strong>. Also so, wie unsere Vorfahren gegessen haben.</p>
<h2>Was bedeutet Clean Eating?</h2>
<p>Clean Eating bedeutet wörtlich übersetzt sauberes Essen. Geprägt wurde der Begriff bereits 2007 von einem Fitnessmodel und fand schnell Verbreitung in der <strong>Ernährungs- und Fitnessszene</strong>. Gemeint ist damit kein extremes Reinigen der Nahrungsmittel, sondern die Rückkehr zu <strong>unverarbeiteten, nährstoffreichen Lebensmitteln</strong>. Im Fokus stehen:</p>
<ul>
<li>Obst,</li>
<li>Gemüse,</li>
<li>Vollkornprodukte,</li>
<li>Hülsenfrüchte,</li>
<li>Nüsse,</li>
<li>Samen,</li>
<li>hochwertige pflanzliche und tierische Proteinquellen</li>
<li>sowie gesunde Fette.</li>
</ul>
<p>Zucker, Weißmehlprodukte, stark verarbeitete Lebensmittel und künstliche Zusatzstoffe werden dagegen so weit wie möglich reduziert oder vermieden. <strong>Als Getränke steht an erster Stelle Wasser gefolgt von ungesüßten Tees.</strong> Softdrinks und Alkohol gelten nicht als „clean“.</p>
<p>Wenn man durch den Supermarkt streift und möglichst „clean“ einkaufen möchte, sollte man darauf achten, dass in einem Produkt nicht mehr als fünf Inhaltsstoffe enthalten sind.</p>
<p><strong>Clean Eating muss nicht vegetarisch oder vegan sein</strong>, es können z. B. auch möglichst unverarbeitete, am besten Bio-Fleischwaren verzehrt werden. Auch verarbeitete Milchprodukte wie Käse, Quark oder Joghurt passen dazu, da ihre Herstellung vergleichsweise einfache Verarbeitungsschritte umfasst.</p>
<h2>Ernährungswissenschaftliche Vorteile</h2>
<p>Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht bringt Clean Eating zahlreiche <strong>Vorteile</strong> mit sich:</p>
<ul>
<li><strong>Nährstoffdichte</strong>: Frische Lebensmittel enthalten in der Regel mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe als verarbeitete Produkte. Diese Stoffe sind entscheidend für ein starkes Immunsystem, gesunde Zellfunktionen und ein langfristiges Wohlbefinden.</li>
<li><strong>Blutzuckerregulation</strong>: Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sorgen für einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels und beugen Heißhungerattacken vor. Das kann auch das Risiko für Typ-2-Diabetes senken.</li>
<li><strong>Gesunde Fette</strong>: Durch die Betonung auf ungesättigte Fettsäuren, beispielsweise aus Nüssen, Samen, Avocados, hochwertigem Olivenöl oder auch fettreichem Fisch, wird das Herz-Kreislauf-System unterstützt.</li>
<li><strong>Verdauung</strong>: Ballaststoffreiche Lebensmittel fördern ein gesundes <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Darmmikrobiom</a>, regulieren die Verdauung und tragen zu einem stabilen Sättigungsgefühl bei.</li>
<li><strong>Gewichtsregulation</strong>: Wer Clean Eating praktiziert, isst automatisch weniger Kalorien aus Zucker und Fettfallen, wodurch sich das Körpergewicht leichter stabilisieren lässt.</li>
</ul>
<h2>Mehr als nur Ernährung</h2>
<p>Clean Eating geht über die reine Nährstoffzufuhr hinaus. Es ist eng mit einem <strong>achtsamen Lebensstil</strong> verbunden. Wer sich Zeit für das Zubereiten und Kochen frischer Mahlzeiten nimmt, entwickelt ein <strong>bewussteres Verhältnis zu Lebensmitteln</strong> und lernt, deren Qualität und Herkunft zu schätzen. Dies wirkt sich nicht nur auf die <strong>körperliche</strong>, sondern auch auf die <strong>psychische Gesundheit</strong> positiv aus.</p>
<h2>Kritik und mögliche Stolperfallen</h2>
<p>Wie bei jedem Ernährungstrend gibt es auch beim Clean Eating mögliche Stolperfallen. Besonders dann, wenn der Wunsch nach ‚reinem‘ Essen in Perfektionismus umschlägt. Manche Menschen entwickeln einen sehr strikten Zugang und grenzen sich stark ein, was zu Stress oder sogar zu einer zwanghaften Auseinandersetzung mit dem Essen führen kann (Orthorexie).</p>
<p>Wichtig ist daher eine <strong>flexible Haltung</strong>: Clean Eating sollte ein Leitfaden für gesunde Ernährung sein ‒ keine starre Regel, die Verbote in den Vordergrund stellt.</p>
<p>Clean Eating bietet eine <strong>einfache und alltagstaugliche Möglichkeit</strong>, die <strong>Ernährung gesünder und bewusster zu gestalten</strong>. Es ist kein Dogma, sondern eine Einladung, bewusster zu essen und dabei <strong>Körper, Geist und Wohlbefinden in Einklang zu bringen</strong>. Der Fokus auf frische, unverarbeitete Lebensmittel:</p>
<ul>
<li>versorgt den Körper optimal mit Nährstoffen,</li>
<li>unterstützt die Verdauung,</li>
<li>stabilisiert den Blutzucker</li>
<li>und stärkt das Herz-Kreislauf-System.</li>
</ul>
<p>Gleichzeitig lädt Clean Eating dazu ein, <strong>Essen wieder mehr Wertschätzung zu schenken und sich achtsamer mit dem eigenen Lebensstil auseinanderzusetzen</strong>. Dennoch erfordert diese Ernährungsweise auch ein gewisses Maß an <strong>Zeit und Engagement in der Küche</strong>. Wer auf industriell verarbeitete Produkte verzichtet und stattdessen frische, einfache Zutaten selbst zubereitet, sollte dafür etwas mehr Zeit einplanen. Das wird aber mit Genuss und Geschmack belohnt.</p>
<h2>Clean Eating ‒ Rezept: Bunter Quinoa-Salat mit Gemüse, Kräutern und Zitronen-Dressing</h2>
<p>Ein leichtes, frisches und nährstoffreiches Gericht – ideal für alle, die sich bewusst und natürlich ernähren möchten.</p>
<h3>Zutaten (für 2–3 Portionen)</h3>
<p><strong>Für den Salat:</strong></p>
<ul>
<li>200 g Quinoa (ungekocht)</li>
<li>1 rote Paprika</li>
<li>1 große Möhre</li>
<li>10 Cherrytomaten</li>
<li>1 kleine rote Zwiebel</li>
<li>½ Gurke</li>
<li>1 Handvoll frische Petersilie oder Koriander</li>
<li>1 Handvoll frischen Blattspinat</li>
<li>1 Dose Kichererbsen</li>
<li>5 TL Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen, Sonnenblumenkerne</li>
<li>optional: 1 Avocado für extra Cremigkeit</li>
<li>optional: Feta als Topping</li>
</ul>
<p><strong>Für das Dressing:</strong></p>
<ul>
<li>3 EL Olivenöl (kaltgepresst)</li>
<li>Saft einer halben bis ganzen Zitrone (je nach Geschmack)</li>
<li>1 TL Honig oder Ahornsirup</li>
<li>1 TL Senf</li>
<li>Salz und Pfeffer</li>
<li>nach Belieben: etwas Kreuzkümmel oder Chili für eine feine Würze</li>
</ul>
<h3>Zubereitung</h3>
<ol>
<li><strong>Quinoa kochen: </strong>Quinoa in einem feinen Sieb gründlich abspülen. Anschließend in der doppelten Menge Wasser etwa 15 Minuten köcheln, bis die Körner gar und locker sind. Danach leicht abkühlen lassen.</li>
<li><strong>Gemüse vorbereiten: </strong>Zucchini, Gurke, Tomaten und Zwiebel klein würfeln. Möhre grob raspeln. Kräuter fein hacken. Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen.</li>
<li><strong>Kerne und Saaten: </strong>Kürbiskerne, Sesam, Buchweizen und Sonnenblumenkerne in unbeschichteter Pfanne bei mittlerer Hitze rösten.</li>
<li><strong>Dressing anrühren: </strong>Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und Gewürze in einer kleinen Schüssel verrühren oder in einem Schraubglas kräftig schütteln.</li>
<li><strong>Alles mischen: </strong>Quinoa mit Gemüse, Kichererbsen, Blattspinat und Kräutern in einer großen Schüssel vermengen. Das Dressing darübergeben und gut durchmischen. Mit Kernen toppen und nach Belieben Avocado und/oder Feta dazugeben.</li>
<li><strong>Abschmecken und servieren: </strong>Den Salat etwa 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen entfalten. Lauwarm oder kalt servieren.</li>
</ol>
<p><strong>Tipp: </strong>Der Salat lässt sich wunderbar vorbereiten und eignet sich perfekt für <strong>Meal Prep</strong>, Mittagessen für unterwegs oder Picknick. Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage frisch.</p>

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	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
</div>
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		<title>Moderne Gesundheitstrends – Dry January</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-dry-january/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jahresbeginn ist für viele Menschen die ideale Gelegenheit, alte Gewohnheiten zu überdenken und gesünder zu leben. Bekannt geworden ist...</p>
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<p>Moderne Gesundheitstrends – Dry January: Der Jahresbeginn ist für viele Menschen die ideale Gelegenheit, alte Gewohnheiten zu überdenken und gesünder zu leben. Bekannt geworden ist in den letzten Jahren der „Dry January“, bei dem einen Monat lang auf Alkohol verzichtet wird. Was als persönliche Challenge beginnt, kann spannende Einblicke in die eigenen Konsumgewohnheiten geben und bringt aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gleich mehrere Vorteile mit sich.</p>
<p>Mit rund <strong>10,6 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr</strong> liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit vorn. Ein weiterer Grund, den eigenen Konsum einmal kritisch zu betrachten. Je länger man auf Alkohol verzichtet, desto kleiner wird das Bedürfnis, weiterzutrinken. Das macht den Verzicht mit der Zeit deutlich leichter.</p>
<h2>Alkohol und Kalorien</h2>
<p>Alkohol liefert „<strong>leere Kalorien</strong>“. Mit rund sieben Kilokalorien pro Gramm (kcal/g) liegt er fast gleichauf mit Fett (9 kcal/g). Ein Glas Bier enthält je nach Sorte 120 bis 200 kcal, ein Glas Wein 150 bis 250 kcal. Diese Kalorien tragen nicht zur Sättigung bei und können daher leicht zu einer <strong>positiven Energiebilanz</strong> führen, die eine Gewichtszunahme begünstigt. Zusätzlich hemmt Alkohol die Fettverbrennung, sodass die aufgenommene Energie schneller als Körperfett gespeichert wird.</p>
<p>Wer im Januar auf Alkohol verzichtet, spart nicht nur Kalorien ein, sondern entlastet auch den gesamten <strong>Stoffwechsel</strong> – vor allem die Leber, die für den Abbau verantwortlich ist. Denn Alkohol ist ein Zellgift, das bei häufigem Konsum das Risiko für Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht.</p>
<h2>Positive Effekte auf Körper und Wohlbefinden</h2>
<p>Studien zeigen, dass bereits ein <strong>vierwöchiger Verzicht</strong> auf Alkohol messbare Vorteile hat:</p>
<ul>
<li><strong>Leberwerte verbessern sich</strong>: Die Leber kann sich regenerieren und ihre Entgiftungsfunktion effizienter ausführen.</li>
<li><strong>Blutdruck und Blutzucker stabilisieren sich</strong>: Was das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt.</li>
<li><strong>Der Schlaf wird erholsamer</strong>: Alkohol kann zwar das Einschlafen erleichtern, führt aber zu unruhigerem Schlaf und häufigem Erwachen in der Nacht. Ohne Alkohol steigt die Schlafqualität deutlich.</li>
<li><strong>Reduktion des Körpergewichts</strong>: Viele Menschen sparen durch den Verzicht Kalorien ein, finden zu einem gesünderen Lebensstil und verlieren häufig auch einige Kilos.</li>
<li><strong>Mehr Energie im Alltag</strong>: Viele berichten nach einigen Wochen von gesteigerter Konzentration, besserer Stimmung und allgemeinem Wohlbefinden. Auch Leistungsfähigkeit und Fitness verbessern sich bei den meisten.</li>
</ul>
<p>Auch äußerlich sind positive Veränderungen erkennbar wie:</p>
<ul>
<li>eine frischere Haut</li>
<li>weniger Wassereinlagerungen</li>
<li>und häufig ein allgemeines Gefühl von Leichtigkeit.</li>
</ul>
<h2>Alkohol als „Volksdroge“</h2>
<p>Für viele Menschen ist Alkohol weit mehr als ein gelegentliches Glas. Alkohol kann zum <strong>Suchtmittel</strong> werden. In Deutschland konsumieren laut aktuellen Daten 8,6 Millionen Erwachsene Alkohol in <strong>riskanten Mengen</strong>. 2,2 Millionen zeigen die medizinischen Kriterien einer Abhängigkeit auf. Schätzungen zu Folge sterben jährlich rund 14.000 Menschen an rein alkoholbedingten Erkrankungen. Zählt man Krankheiten hinzu, bei denen Alkohol ein Mitfaktor ist, liegt die Zahl der alkoholbedingten Todesfälle bei ca. 47.000. Besonders betroffen sind Männer. Der <strong>volkswirtschaftliche Schaden</strong> wird auf 57 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt ‒durch medizinische Kosten, vorzeitige Verrentung, Produktivitätsverluste, Arbeitslosigkeit und Co.</p>
<p>Der Konsum von Alkohol ist in unserer Gesellschaft stark normalisiert: Bier nach Feierabend, Wein zum Essen, Sekt beim Feiern. Genau diese Selbstverständlichkeit macht das Risiko oft unsichtbar. Wenn Alkohol aber zum festen Bestandteil des Alltags wird, steigt die Gefahr einer Abhängigkeit. Hier geht es längst nicht mehr nur um Kalorien oder Stoffwechsel, es geht um Leben, Gesundheit und Verantwortung. Hier dürfen wir nicht nur auf Eigenverantwortung setzen: Als Gesellschaft tragen wir eine Mitverantwortung. Das betrifft <strong>Prävention, Aufklärung und den offenen Umgang</strong> mit der Tatsache, dass Alkohol das mit Abstand häufigste legale Suchtmittel ist und eben auch eine der führenden Ursachen vermeidbarer Todesfälle ist.</p>
<h2>Achtsamer Umgang statt Verzicht</h2>
<p>Der Dry January ist kein Alles-oder-Nichts-Projekt. Auch wer es nicht schafft, 31 Tage lang komplett abstinent zu bleiben, profitiert von einer <strong>bewussten Reduktion</strong>. Schon wenige alkoholfreie Tage pro Woche wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus.</p>
<p>Wichtig ist, diese Zeit als <strong>Experiment und Reflexion</strong> zu sehen: Wie selbstverständlich greife ich abends zum Glas Wein oder am Wochenende zum Bier? Welche Situationen lassen sich auch ohne Alkohol genießen?</p>
<h2>Kreative Alternativen für Genussmomente</h2>
<p>Viele fürchten, beim Dry January auf Genuss zu verzichten. Doch die Auswahl an <strong>alkoholfreien Alternativen</strong> ist heute größer denn je. Neben alkoholfreien Bieren und Weinen erfreuen sich vor allem <strong>Mocktails</strong> (alkoholfreie Cocktails) großer Beliebtheit. Mit frischen Kräutern, Gewürzen, Obst und Mineralwasser lassen sich spannende Kreationen zaubern.</p>
<p>Auch einfache Varianten wie <strong>Infused Water</strong> mit gefrorenen Beeren, Ingwer oder Zitrusfrüchten bringen Abwechslung in den Alltag. So lässt sich der bewusste Verzicht mit einer Portion Kreativität sogar als kulinarische Bereicherung erleben.</p>
</div>
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<span class="cmsmasters_toggle_plus_hor"></span>
<span class="cmsmasters_toggle_plus_vert"></span>
</span>
<a name="Link" href="#">Mango-Ingwer-Mocktail (vitaminreich &amp; belebend)</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p data-start="197" data-end="218"><strong data-start="197" data-end="218">Zutaten (1 Glas):</strong></p>
<ul>
<li data-start="221" data-end="271">100 ml Mangosaft (100 % Frucht, ohne Zuckerzusatz)</li>
<li data-start="274" data-end="292">Saft von ½ Limette</li>
<li data-start="295" data-end="349">1 TL frisch geriebener Ingwer (oder ein paar Scheiben)</li>
<li data-start="352" data-end="379">100 ml kaltes Mineralwasser</li>
<li data-start="382" data-end="391">Eiswürfel</li>
<li data-start="394" data-end="418">Frische Minze (optional)</li>
</ul>
<p data-start="420" data-end="436"><strong data-start="420" data-end="436">Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li data-start="440" data-end="493">Mangosaft, Limettensaft und Ingwer in ein Glas geben.</li>
<li data-start="497" data-end="518">Eiswürfel hinzufügen.</li>
<li data-start="522" data-end="567">Mit Mineralwasser auffüllen und gut umrühren.</li>
<li data-start="571" data-end="605">Nach Belieben mit Minze garnieren.</li>
</ol>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Beeren-Rosmarin-Mocktail (zuckerarm &amp; antioxidativ)</a>
</div>
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<p data-start="786" data-end="807"><strong data-start="786" data-end="807">Zutaten (1 Glas):</strong></p>
<ul>
<li data-start="810" data-end="880">1 Handvoll frische oder gefrorene Beeren (z. B. Himbeeren, Blaubeeren)</li>
<li data-start="883" data-end="907">1 kleiner Zweig Rosmarin</li>
<li data-start="910" data-end="948">1 TL Honig oder Agavensirup (optional)</li>
<li data-start="951" data-end="969">Saft von ½ Zitrone</li>
<li data-start="972" data-end="1010">120 ml stilles oder sprudelndes Wasser</li>
<li data-start="1013" data-end="1022">Eiswürfel</li>
</ul>
<p data-start="1024" data-end="1040"><strong data-start="1024" data-end="1040">Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li data-start="1044" data-end="1086">Beeren mit Zitronensaft leicht zerdrücken.</li>
<li data-start="1090" data-end="1126">Honig unterrühren (optional).</li>
<li data-start="1130" data-end="1173">Eiswürfel und Rosmarinzweig ins Glas geben.</li>
<li data-start="1177" data-end="1221">Mit Wasser aufgießen und kurz ziehen lassen.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div></div><div class="cmsmasters_text">
<h2>Wirkung über den Januar hinaus</h2>
<p>Viele Teilnehmende des Dry January berichten, dass sich ihr Trinkverhalten auch nach dem Monat nachhaltig verändert. Der bewusste Umgang mit Alkohol, die Erfahrung besserer Schlafqualität und das Plus an Energie motivieren oft dazu, den Konsum auch langfristig zu reduzieren.</p>
<p>Der Dry January bietet die Chance, den Körper zu entlasten, Kalorien einzusparen und neue Genussgewohnheiten zu entwickeln. Gleichzeitig kann er ein <strong>erster Schritt</strong> zu einem gesünderen Lebensstil sein – und vielleicht sogar zu einer dauerhaften Veränderung der Ernährungsgewohnheiten beitragen. Ob als <strong>bewusster Start ins neue Jahr</strong> oder als Anstoß für langfristige Veränderungen – <strong>der alkoholfreie Monat lohnt sich aus ernährungswissenschaftlicher Sicht in jedem Fall</strong>.</p>
<p><strong>Quellen</strong>:</p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html">https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/a/alkohol.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten/">https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aerzteblatt.de/news/dry-january-was-bringt-der-alkoholverzicht-fuer-einen-monat-d01c02d2-9346-44ff-8e1a-8247367da4b8">https://www.aerzteblatt.de/news/dry-january-was-bringt-der-alkoholverzicht-fuer-einen-monat-d01c02d2-9346-44ff-8e1a-8247367da4b8</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Alkoholverzicht-Wie-schnell-erholen-sich-Leber-Herz-und-Magen,alkohol522.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Alkoholverzicht-Wie-schnell-erholen-sich-Leber-Herz-und-Magen,alkohol522.html</a></li>
</ul>
</div>

<div id="cmsmasters_heading_6a86e9b577bb44_39721410" class="cmsmasters_heading_wrap cmsmasters_heading_align_center">
	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
</div>
<div id="cmsmasters_learnpress_shortcode_6a86e9b577c137_60121232" class="cmsmasters_learnpress_shortcode cmsmasters_2"><article id="lpr_course_post-17827" class="lpr_course_post">
<figure class="cmsmasters_img_rollover_wrap preloader"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="860" height="450" src="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wp-content/uploads/2016/11/Hildegardmedizin-2-860x450.jpg" class="full-width wp-post-image" alt="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" title="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" /><div class="cmsmasters_img_rollover"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ausbildung-heilpraktiker/" title="Ausbildung zum Heilpraktiker Naturheilkunde im Präsenzunterricht" class="cmsmasters_open_post_link"></a></div></figure>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/moderne-gesundheitstrends-dry-january/">Moderne Gesundheitstrends – Dry January</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 09:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Blutzuckerfreundliche Bowl]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes]]></category>
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		<category><![CDATA[Diabetes Typ 1]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes Typ 2]]></category>
		<category><![CDATA[Diabetes-Typen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung bei einer Diabetes-Erkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung und Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[Gestationsdiabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept Quinoa-Bowl]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaftsdiabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Typ-1-Diabetes]]></category>
		<category><![CDATA[Typ-2-Diabetes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diabetes mellitus ist eine der häufigsten chronischen Stoffwechselerkrankungen weltweit und sie nimmt weiter zu. Allein in Deutschland leben über 8...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<div class="cmsmasters_text">
<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus:<strong> Diabetes mellitus</strong> ist eine der häufigsten <strong>chronischen Stoffwechselerkrankungen</strong> weltweit und sie nimmt weiter zu. Allein in Deutschland leben über 8 Millionen Menschen mit der Diagnose. Doch <strong>Diabetes ist nicht gleich Diabetes</strong>. Die Ursachen, Verläufe und Behandlungsansätze unterscheiden sich je nach Typ deutlich. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Ernährung. Sie kann den Verlauf positiv beeinflussen, Beschwerden lindern und in manchen Fällen sogar Medikamente reduzieren.</p>
<p>In diesem Beitrag beleuchten wir die unterschiedlichen Formen von Diabetes mellitus und zeigen auf, wie eine <strong>bewusste Ernährung zur besseren Blutzuckerkontrolle und mehr Lebensqualität</strong> beitragen kann.</p>
<h2>Die wichtigsten Diabetes-Typen im Überblick</h2>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Typ-1-Diabetes</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li><strong>Autoimmunerkrankung</strong>: Die körpereigene Abwehr zerstört die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, sodass kein Insulin mehr produziert werden kann. Insulin ist das Hormon, das dafür sorgt, dass die Glucose aus dem Blut in die Körperzellen gelangt. Dort wird die Glucose zur Energieversorgung gebraucht. Damit senkt Insulin den Blutzuckerspiegel.</li>
<li><strong>Betroffene</strong>: Meist Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene.</li>
<li><strong>Therapie</strong>: Eine lebenslange Insulinzufuhr ist notwendig. Eine gesunde Ernährung kann aber unterstützend wirken.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Blutzucker stabil halten, durch regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten mit Ballaststoffen, Proteinen, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div><div class="cmsmasters_toggle_wrap" data-tags="all ">
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</span>
<a name="Link" href="#">Typ-2-Diabetes</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li><strong>Ursache</strong>: Wenn der Blutzuckerspiegel auf Dauer immer sehr hoch ist, kann es zu einer Insulinresistenz kommen. Die Körperzellen reagieren nicht mehr ausreichend auf Insulin und der Blutzuckerspiegel bleibt hoch, weil die Glucose nicht in die Zellen gelangt. Der Körper versucht mit mehr Insulin gegenzuregulieren. Das führt zu einer ständigen Belastung der Bauchspeicheldrüse, wo das Insulin produziert wird, und kann auf Dauer dazu führen, dass nicht mehr ausreichend Insulin hergestellt werden kann.</li>
<li><strong>Betroffene</strong>: Häufig übergewichtige Erwachsene, zunehmend aber auch Jüngere.</li>
<li><strong>Risikofaktoren</strong>: Übergewicht, bauchbetontes Körperfett, genetische Disposition, höheres Alter, ungesunder Lebensstil, energiereiche und ballaststoffarme Ernährung u. v. m.</li>
<li><strong>Therapie</strong>: Lebensstilveränderung (Ernährung, Bewegung), Medikamente und Insulingabe.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Insulinempfindlichkeit verbessern und Körpergewicht normalisieren, wenn Übergewicht/Adipositas vorliegt.</li>
</ul>
<p><strong>Besonders wichtig:</strong></p>
<ul>
<li>Weniger Zucker und Weißmehl</li>
<li>Mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn</li>
<li>Gesunde Fette (Omega-3, Nüsse, Pflanzenöle)</li>
<li>Weniger verarbeitete Produkte</li>
</ul>
</div>
</div>
</div><div class="cmsmasters_toggle_wrap" data-tags="all ">
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</span>
<a name="Link" href="#">Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes)</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li><strong>Ursache</strong>: Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft führen zu erhöhter Insulinresistenz.</li>
<li><strong>Wichtig</strong>: Gesunde Ernährung und Bewegung können oft eine Insulintherapie vermeiden.</li>
<li><strong>Ziel</strong>: Stabile Blutzuckerwerte für Mutter und Kind, Blutzuckerspitzen meiden. Ernährung ähnlich wie bei Typ-2-Diabetes.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="cmsmasters_text">
<h2>Die wichtigsten Grundsätze zur Ernährung bei einer Diabetes-Erkrankung</h2>
<p>Ziel einer gesunden Ernährung bei Diabetes sollte es sein, den Blutzuckerspiegel möglichst konstant zu halten, starke Blutzuckerspitzen und Schwankungen zu meiden sowie den Körper mit nährstoffreichen Lebensmitteln zu versorgen. Die folgenden Empfehlungen sind nicht nur sinnvoll, wenn bereits Diabetes entwickelt wurde, sondern auch zur Prävention vor Diabetes Typ 2 oder wenn bereits eine Insulinresistenz besteht.</p>
<h3>Empfehlungen: Ernährung und Diabetes mellitus</h3>
<ul>
<li><strong>Komplexe Kohlenhydrate bevorzugen:</strong>  B. Vollkornprodukte, Quinoa, Hülsenfrüchte. Diese sorgen für einen langsamen Blutzuckeranstieg.</li>
<li><strong>Einfachzucker und stark verarbeitete Lebensmittel vermeiden:</strong> B. Süßigkeiten, Softdrinks, Weißmehl, Fertigprodukte, Fast Food. Seien Sie vorsichtig mit Zuckerersatz- und Süßstoffen. Es ist sinnvoll, sich nicht an eine zu starke „Süße“ zu gewöhnen, sondern lieber Aromen aus unverarbeiteten Lebensmitteln zu genießen.</li>
<li><strong>Ballaststoffe erhöhen:</strong> B. Gemüse, Flohsamen, Leinsamen. Diese fördern die Sättigung und verbessern die Blutzuckerregulation.</li>
<li><strong>Proteine zuführen:</strong> B. in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Tofu, Nüssen. Eiweißreiche Lebensmittel halten lange satt und zusammen mit Kohlenhydraten verzehrt, helfen sie, den Blutzuckerspiegel relativ konstant zu halten.</li>
<li><strong>Auf gesunde Fette achten:</strong> Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und verbessern die Insulinsensitivität.</li>
<li><strong>Nährstoffkombinationen nutzen:</strong> Kombinieren Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine in Mahlzeiten miteinander. Das sorgt dafür, dass die Glucose aus den Kohlenhydraten länger braucht, bis sie ins Blut gelangt.</li>
<li><strong>Hafertage regelmäßig eintakten:</strong> In Haferflocken steckt u. a. der wertvolle Ballaststoff Beta-Glucan. Dieser kann dafür sorgen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Es können auch einzelne Hafertage eingelegt werden. Das hilft, die Bauchspeicheldrüse zu entlasten.</li>
<li><strong>Salat mit Essig als Vorspeise zubereiten:</strong> Ein ballaststoffreicher Salat kann helfen, den Magen zu füllen, und sorgt dafür, dass nachfolgende Kohlenhydrate nicht so schnell ins Blut aufgenommen werden. Essig kann die Alpha-Amylase, die sich schon im Speichel befindet, hemmen und damit auch den Blutzuckerspiegelanstieg dämpfen. Auch ein Glas Wasser mit einem Schuss Apfelessig vor der Mahlzeit kann helfen.</li>
<li><strong>Snacks und Zwischenmahlzeiten meiden: </strong>Wer nicht auf etwas Süßes verzichten kann, sollte das im Anschluss an eine vollwertige Mahlzeit essen und nicht zwischendurch.</li>
<li><strong>Regelmäßige Mahlzeiten einhalten:</strong> Das hilft Ihnen dabei, Blutzuckerspitzen zu vermeiden. Dazwischen sollten längere Essenspausen liegen, damit der Blutzuckerspiegel die Möglichkeit hat, sich zu regulieren und auch die Fettverbrennung einsetzen kann.</li>
</ul>
<h3>Rezept: Blutzuckerfreundliche Quinoa-Gemüse-Bowl mit Avocado und Kichererbsen</h3>
<p>Diese Bowl liefert <strong>komplexe Kohlenhydrate</strong>, <strong>Ballaststoffe</strong>, <strong>Pflanzenproteine</strong> und <strong>gesunde Fette</strong> ‒ ideal für stabile Blutzuckerwerte.</p>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Zutaten für 2 Portionen</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li>100 g Quinoa (ungekocht)</li>
<li>1 Dose Kichererbsen (abgespült)</li>
<li>1/2 Avocado</li>
<li>1 Handvoll Rucola oder Spinat</li>
<li>1 kleine Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>1 kleine Zucchini</li>
<li>1 kleine Karotte (geraspelt)</li>
<li>2 EL Olivenöl</li>
<li>Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel</li>
<li>optional: 1 TL Tahin (Sesampaste) für das Dressing</li>
</ul>
</div>
</div>
</div><div class="cmsmasters_toggle_wrap" data-tags="all ">
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</span>
<a name="Link" href="#">Zubereitung</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ol>
<li>Quinoa nach Packungsanleitung kochen.</li>
<li>Zwiebel und Knoblauch kurz in Olivenöl anbraten und Zucchini dazugeben.</li>
<li>Karotte raspeln.</li>
<li>Alle Zutaten in einer Schale anrichten, mit Gewürzen und Zitronensaft abschmecken.</li>
<li>Mit Sesam oder Sonnenblumenkernen toppen.</li>
</ol>
</div>
</div>
</div></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="cmsmasters_column one_first">
<div class="cmsmasters_text">
<h3>Ergänzende Tipps zur Ernährung</h3>
<ul>
<li><strong>Bewegung regelmäßig einbauen:</strong> Bewegung ist das A und O bei Diabetes und hilft, Körpergewicht abzubauen. Insbesondere Bauchfett ist problematisch. Direkt nach dem Essen kann ein Spaziergang helfen, dass der Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigt.</li>
<li><strong>Ausreichend trinken:</strong> Wasser und ungesüßte Tees ‒ mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Beim Thema Trinken sollte man noch erwähnen, dass Fruchtsäfte nicht unterschätzt werden sollten. Sie enthalten mitunter genauso viel Zucker wie Cola. Also lieber eine ganze Orange essen als ein Glas Orangensaft trinken!</li>
<li><strong>Alkohol nur in Maßen zu sich nehmen:</strong> Denn Alkohol kann Blutzuckerschwankungen verursachen.</li>
</ul>
<h2>Fazit ‒ Ernährung als aktive Selbstfürsorge bei Diabetes</h2>
<p>Eine gute Ernährung bei Diabetes muss nicht bedeuten, auf Genuss zu verzichten ‒ im Gegenteil. Eine <strong>bewusste, abwechslungsreiche Ernährung</strong> kann nicht nur Blutzuckerwerte verbessern, sondern auch Energie, Stimmung und Wohlbefinden steigern. Dabei gilt: Kein Dogma, sondern ein individueller, alltagstauglicher Weg ‒ idealerweise <strong>begleitet von Ernährungsberatung, Bewegung und ärztlicher Betreuung</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Diabetes-Vorsicht-mit-Snacks,diabetes252.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Diabetes-Vorsicht-mit-Snacks,diabetes252.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.diabetesde.org/ernaehrung-diabetes">https://www.diabetesde.org/ernaehrung-diabetes</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.freestylelibre.de/magazin/Diabetes-Ratgeber/diabetes-typen.html">https://www.freestylelibre.de/magazin/Diabetes-Ratgeber/diabetes-typen.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ddg.info/die-ddg/ausschuesse/ernaehrung">https://www.ddg.info/die-ddg/ausschuesse/ernaehrung</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.diabetesstiftung.de/11-tipps-zur-praevention">https://www.diabetesstiftung.de/11-tipps-zur-praevention</a></li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="notice_content">
<p><strong>Weitere Beiträge der Reihe:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a></li>
<li><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</a></li>
<li class="entry-title"><a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/" target="_blank" rel="noopener">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a></li>
</ul>
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<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-und-diabetes-mellitus/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 6: Ernährung und Diabetes mellitus</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 08:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[achtsames Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Angststörungen]]></category>
		<category><![CDATA[chronischer Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Darm-Hirn-Achse]]></category>
		<category><![CDATA[Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[emotionales Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung und psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungspsychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Mikronährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept Bowl]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsttest Essverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder auch Schlafprobleme und chronischer Stress sind weit verbreitet. Die Ursachen sind vielfältig, von genetischen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<div class="cmsmasters_text">
<p> Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen<strong>: Psychische Erkrankungen</strong> wie Depressionen, Angststörungen oder auch Schlafprobleme und chronischer Stress sind weit verbreitet. Die <strong>Ursachen</strong> sind vielfältig, von genetischen und hormonellen Faktoren über traumatische Erfahrungen bis hin zu psychosozialen Belastungen und Lebensstil. Was dabei oft übersehen wird: <strong>Auch die Ernährung spielt eine bedeutende Rolle für unser seelisches Gleichgewicht.</strong></p>
<p>Die noch junge Disziplin der <strong>Ernährungspsychiatrie</strong> beschäftigt sich damit, wie unsere Ernährung biochemisch auf das Gehirn wirkt und eröffnet dabei spannende neue Perspektiven. In Teil 5 unserer Blogreihe schauen wir uns an, wie sich bestimmte Lebensmittel auf unsere Psyche auswirken können und wie wir <strong>mit bewusster Ernährung das seelische Wohlbefinden unterstützen</strong> können.</p>
<h2>Die Darm-Hirn-Achse</h2>
<p>Unser Darm kommuniziert mit dem Gehirn über ein komplexes Netzwerk von Nerven, Hormonen und Botenstoffen. Diese Verbindung wird als <strong>Darm-Hirn-Achse</strong> bezeichnet. Die Wissenschaft entdeckt zunehmend die <strong>Verbindung zwischen Darmgesundheit und psychischer Gesundheit</strong>. Der Darm wird nicht umsonst als „zweites Gehirn“ bezeichnet, rund 90 Prozent des Glückshormons <strong>Serotonin</strong> werden hier produziert. Ein gesunder Darm mit einem vielfältigen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/"><strong>Darmmikrobiom</strong></a> kann:</p>
<ul>
<li>sich daher positiv auf unsere Stimmung auswirken,</li>
<li>Entzündungen reduzieren,</li>
<li>Stresshormone regulieren</li>
<li>und Glückshormone wie Serotonin fördern.</li>
</ul>
<p><strong>Förderlich sind:</strong></p>
<ul>
<li>Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte</li>
<li>Präbiotische Lebensmittel wie Chicorée, Topinambur, Zwiebeln</li>
<li>Fermentierte Produkte wie Sauerkraut, Kimchi, Kefir, Kombucha, Joghurt (probiotisch)</li>
</ul>
<h2>Mikronährstoffe für die Psyche</h2>
<p>Ein Mangel an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen oder Fettsäuren kann die Psyche direkt beeinflussen. Gerade bei psychischen Beschwerden lohnt sich ein Blick auf die <strong>Versorgung mit folgenden Nährstoffen</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Vitamin D</strong>: Ein Zusammenhang zwischen dem „Sonnenschein“-Vitamin und Depressionen wird diskutiert. Depressive Menschen weisen häufig einen sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel auf. <strong>Quellen</strong>: Sonnenlicht, Fisch, Eier, bestimmte Pilze.</li>
<li><strong>B-Vitamine (v. a. B6, B12, Folsäure)</strong>: Diese sind sehr wichtig für die Bildung von Neurotransmittern, die eine Weiterleitung von Reizen ermöglichen. <strong>Quellen</strong>: Fleisch, Fisch, Eier (Vitamin B12) und Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse (Folsäure).</li>
<li><strong>Magnesium</strong>: Es kann das Nervensystem „beruhigen“ und bei Stress und innerer Unruhe helfen, indem es beim Abbau von Stresshormonen unterstützt. <strong>Quellen</strong>: Nüsse, Haferflocken, grünes Blattgemüse.</li>
<li><strong>Zink</strong>: Ein weiterer Mikronährstoff, der wichtig für die Hirnfunktion, die Immunabwehr und die Bildung von Neurotransmittern ist. <strong>Quellen</strong>: Kürbiskerne, Haferflocken, Fleisch, Linsen.</li>
<li><strong>Omega-3-Fettsäuren </strong>(kein Mikronährstoff): Diese essenziellen Fettsäuren wirken entzündungshemmend und stimmungsaufhellend. <strong>Quellen</strong>: Fettreicher Fisch, Leinsamen, Leinöl.</li>
<li><strong>Tryptophan </strong>(kein Mikronährstoff): Als essenzielle Aminosäure, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen, bildet Tryptophan u. a. die Vorstufe der Neurotransmitter Serotonin und Melatonin. Diese beeinflussen unser Wohlbefinden und den Schlaf-Wach-Rhythmus. <strong>Quellen</strong>: Nüsse, Kartoffeln, Milchprodukte, Fleisch, Eier.</li>
<li><strong>Antioxidantien </strong>(kein Mikronährstoff): Diese sekundären Pflanzenstoffe können das Nervensystem unterstützen und physiologische Stressreaktionen reduzieren. <strong>Quellen</strong>: Beeren, dunkle Schokolade, grüner Tee, Obst und Gemüse.</li>
</ul>
<h2>Zucker, Koffein &amp; Co. ‒ der Einfluss von Stimulanzien</h2>
<p>Zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel können <strong>Blutzuckerschwankungen</strong> auslösen, was sich auf Stimmung und Energielevel negativ auswirken kann. Auch zu viel Koffein kann innere Unruhe und Schlafstörungen verstärken, ein häufiges Symptom bei Angstzuständen und Depressionen.</p>
<ul>
<li><strong>Zucker</strong> sorgt für schnelle Blutzuckerspitzen, gefolgt von einem schnellen Abfall, der zu Reizbarkeit, Müdigkeit und Stimmungstiefs führen kann. Wichtiger ist eine <strong>stabile Blutzuckerkurve</strong> durch regelmäßige, vollwertige Mahlzeiten mit ausreichend Protein, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten.</li>
<li><strong>Stark verarbeitete Lebensmittel </strong>sollten weitestgehend gemieden werden, da diese häufig, Entzündungen fördern können.</li>
<li>Ein übermäßiger <strong>Koffeinkonsum</strong> kann innere Unruhe und Schlafstörungen begünstigen, vor allem bei Menschen mit Angststörungen oder Burnout. Eventuell sollte man probieren, Koffein wegzulassen, und schauen, ob es eine Linderung bringt.</li>
<li>Auch <strong>Alkohol</strong> sollte gemieden werden, da er Angstsymptome verstärken und den Schlaf verschlechtern kann.</li>
<li>Eine ungünstige Ernährung kann zu <strong>Schlafstörungen</strong> führen, die wiederum Einfluss auf unsere psychische Gesundheit haben können.</li>
</ul>
<h2>Essen mit Achtsamkeit</h2>
<p>Nicht nur <strong>was</strong> wir essen, sondern auch <strong>wie</strong> wir essen, hat Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden. Gerade bei psychischen Belastungen neigen viele Menschen zu <strong>emotionalem Essen, Appetitlosigkeit oder unregelmäßigen Mahlzeiten</strong>. Dabei kann das <strong>achtsame Essen</strong> ein kraftvolles Werkzeug zur Selbstregulation sein, es kann helfen, aus dem Stress-Modus herauszukommen und ein gesünderes Körpergefühl zu entwickeln. <strong>Achtsames Essen bedeutet:</strong></p>
<ul>
<li>Im Hier und Jetzt essen, ohne Ablenkung durch Handy, TV oder Hektik.</li>
<li>Den Geschmack, Geruch und die Textur bewusst wahrnehmen.</li>
<li>Hunger- und Sättigungssignale wahrnehmen.</li>
<li>Sich selbst mit Freundlichkeit begegnen, auch beim Essen.</li>
</ul>
<p><strong>Tipp</strong>: Nehmen Sie sich bei mindestens einer Mahlzeit pro Tag vor, <strong>ganz bewusst und ohne Ablenkung</strong> zu essen, und beobachten Sie, wie sich Ihr Essgefühl verändert.</p>
<h3>
</div>
<div class="cmsmasters_text">
<p></p>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Rezept: Mood-Food-Bowl mit wichtigen Nährstoffen für gute Laune</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
</h3>
<p>Diese Bowl ist nicht nur farbenfroh und sättigend, sondern steckt voller Zutaten, die Ihre <strong>Psyche positiv beeinflussen</strong>, z. B. Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Magnesium und Tryptophan. Sie eignet sich ideal als Mittagessen, denn sie hält lange satt und vermeidet das Nachmittagstief.</p>
<p><strong>Zutaten (für 3 Portionen):</strong></p>
<p><strong>Basis:</strong></p>
<ul>
<li>150 g Quinoa oder Hirse (gekocht)</li>
</ul>
<p><strong>Toppings:</strong></p>
<ul>
<li>1 Süßkartoffel (gewürfelt und im Ofen geröstet)</li>
<li>1 Dose geröstete Kichererbsen (für Crunch)</li>
<li>1 Naturtofu (gewürfelt und im Ofen geröstet)</li>
<li>1 Handvoll Babyspinat oder Rucola</li>
<li>1/2 Avocado (in Scheiben)</li>
<li>1 Karotte (gehobelt)</li>
<li>1 kleine rohe rote Bete (gehobelt)</li>
<li>1 Lauchzwiebel (fein geschnitten)</li>
<li>3 EL fermentiertes Gemüse (z. frisches Sauerkraut oder Kimchi)</li>
<li>3 EL Kürbiskerne oder Walnüsse</li>
<li>3 EL Feta (optional)</li>
</ul>
<p><strong>Dressing:</strong></p>
<ul>
<li>4 EL Leinöl</li>
<li>1 EL Apfelessig oder Zitronensaft</li>
<li>1 EL Senf</li>
<li>1 TL Ahornsirup oder Honig</li>
<li>Salz, Pfeffer nach Geschmack</li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li>Quinoa/Hirse nach Packungsanleitung kochen.</li>
<li>Süßkartoffel würfeln, mit Olivenöl, Salz und Kurkuma würzen und im Ofen (ca. 180 °C) 20‒25 Minuten backen.</li>
<li>Dose Kichererbsen abtropfen lassen und gut trocken tupfen, mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl (z. B. geräuchertes Paprika-Pulver) in den Backofen und so lange rösten lassen, bis sie knusprig sind (Ofentür zum Wasserdampf ablassen immer mal kurz öffnen).</li>
<li>Tofu gut trocken tupfen, würfeln und mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl im Ofen backen.</li>
<li>Baby-Spinat/Rucola, Avocado, Rote Beete, Karotte, Lauchzwiebel vorbereiten und in Schüsseln anrichten.</li>
<li>Kürbiskerne und Walnusskerne können in einer beschichteten Pfanne noch etwas angeröstet werden, bis sie gut riechen.</li>
<li>Alle Zutaten für das Dressing verrühren und über die fertig angerichtete Bowl geben.</li>
<li>Mit Kernen/Nüssen, fermentiertem Gemüse und ggf. Feta toppen.</li>
</ol>
<h3>
</div>
</div>
</div><div class="cmsmasters_toggle_wrap" data-tags="all ">
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</span>
<a name="Link" href="#">Selbsttest: Wie achtsam ist Ihr Essverhalten?</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
</h3>
<p><strong>Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „ja“ oder „nein“:</strong></p>
<ol>
<li>Ich nehme mir bewusst Zeit für meine Mahlzeiten – ohne Ablenkung (z. Handy oder TV).</li>
<li>Ich esse in einem angenehmen Tempo und kaue gründlich.</li>
<li>Ich bemerke, wann ich wirklich Hunger habe – und wann ich aus Stress oder Langeweile esse.</li>
<li>Ich spüre, wann ich satt bin – und höre dann meistens auf zu essen.</li>
<li>Ich nehme mir bewusst Zeit, den Geschmack und die Konsistenz meines Essens wahrzunehmen.</li>
<li>Ich esse mit Genuss – und ohne schlechtes Gewissen.</li>
<li>Ich wähle Lebensmittel, die mir guttun – körperlich und seelisch.</li>
<li>Ich gehe achtsam mit Snacks und Naschereien um.</li>
<li>Ich habe ein liebevolles Verhältnis zu meinem Körper – unabhängig von meiner Ernährung.</li>
<li>Ich reflektiere ab und zu mein Essverhalten, ohne mich dafür zu verurteilen.</li>
</ol>
<p><strong>Auswertung:</strong></p>
<ul>
<li><strong>8–10× „Ja“</strong>: Sie haben bereits ein sehr achtsames Essverhalten – wunderbar!</li>
<li><strong>5–7× „Ja“</strong>: Sie sind auf einem guten Weg, kleine Impulse können Sie weiter stärken.</li>
<li><strong>0–4× „Ja“</strong>: Vielleicht dürfen Sie sich mehr Zeit für Ihre Bedürfnisse nehmen – achtsames Essen kann ein wertvoller Schritt sein.</li>
</ul>
</div>
</div>
</div></div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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<div class="cmsmasters_text">
<h2>Fazit ‒ Ernährung und psychische Erkrankungen</h2>
<p>Die Ernährung ist kein Allheilmittel für psychische Erkrankungen, aber ein <strong>wirksamer Baustein</strong> auf dem Weg <strong>zu mehr seelischem Gleichgewicht</strong>. Eine <strong>ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung</strong> unterstützt nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. In Kombination mit Bewegung, Schlafhygiene, therapeutischer Begleitung und Achtsamkeit kann sie ein wertvoller Beitrag zur seelischen Gesundheit sein.</p>
<p><strong>Quellen: </strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0041-109259.pdf">https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0041-109259.pdf</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/ernaehrung-und-psyche-essen-ein-wechselspiel-zwischen-kopf-und-bauch-c1ee9daf-e01a-4f93-b8d6-1e5f88dae60e">https://www.aerzteblatt.de/archiv/ernaehrung-und-psyche-essen-ein-wechselspiel-zwischen-kopf-und-bauch-c1ee9daf-e01a-4f93-b8d6-1e5f88dae60e</a></li>
<li><a name="Link" href="https://flexikon.doccheck.com/de/Darm-Hirn-Achse">https://flexikon.doccheck.com/de/Darm-Hirn-Achse</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/darm-hirn-achse-100.html">https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/darm-hirn-achse-100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/naehrstofftherapie/detail/mit-naehrstoffen-stimmung-machen-2025">https://natuerlich.thieme.de/therapieverfahren/naehrstofftherapie/detail/mit-naehrstoffen-stimmung-machen-2025</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gute-Ernaehrung-kann-helfen-Depression-zu-lindern,depression254.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gute-Ernaehrung-kann-helfen-Depression-zu-lindern,depression254.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Depression-Wie-Ernaehrung-die-Stimmung-beeinflusst,ernaehrungsdocs832.html">https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Depression-Wie-Ernaehrung-die-Stimmung-beeinflusst,ernaehrungsdocs832.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Achtsam-essen-Wie-funktioniert-es-was-bringt-es,achtsamessen100.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Achtsam-essen-Wie-funktioniert-es-was-bringt-es,achtsamessen100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.klinik-friedenweiler.de/blog/die-rolle-der-ernaerung-der-bei-der-behandlung-von-psychischen-erkrankungen/">https://www.klinik-friedenweiler.de/blog/die-rolle-der-ernaerung-der-bei-der-behandlung-von-psychischen-erkrankungen/</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
</div>
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</div>

<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-5-ernaehrung-und-psychische-erkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern ‒ Teil 5: Ernährung und psychische Erkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Top 10 - 2025]]></category>
		<category><![CDATA[antientzündliche Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Autoimmunerkrankungen und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmmikrobiom]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Hashimoto Thyreoiditis]]></category>
		<category><![CDATA[Heilfasten nach Buchinger]]></category>
		<category><![CDATA[Intervallfasten]]></category>
		<category><![CDATA[MS]]></category>
		<category><![CDATA[Multiple Sklerose]]></category>
		<category><![CDATA[Psoriasis]]></category>
		<category><![CDATA[RA]]></category>
		<category><![CDATA[Rheumatoide Arthritis]]></category>
		<category><![CDATA[Schuppenflechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe fälschlicherweise als fremd einstuft und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"></style><p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen: Autoimmunerkrankungen entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe fälschlicherweise als fremd einstuft und angreift. Dieser <strong>chronische Entzündungsprozess kann nahezu jedes Organ oder Gewebe im Körper betreffen</strong> – von der Schilddrüse über die Gelenke bis hin zum zentralen Nervensystem und der Haut. Es sind <strong>über 80 verschiedene Autoimmunerkrankungen bekannt</strong>, darunter häufige Formen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Psoriasis (Schuppenflechte).</p>
<p>Die genauen Ursachen für Autoimmunerkrankungen sind bislang nicht vollständig geklärt. Es wird ausgegangen von einem Zusammenspiel:</p>
<ul>
<li>genetischer Veranlagung,</li>
<li>Umweltfaktoren,</li>
<li>hormoneller Einflüsse,</li>
<li>Infektionen</li>
<li>und einer gestörten Darmbarriere („Leaky Gut“).</li>
</ul>
<p>Auch chronischer Stress kann eine Rolle spielen.</p>
<p>Eine <strong>gezielte Ernährung </strong>kann zwar keine Heilung bewirken, aber wesentlich dazu beitragen:</p>
<ul>
<li>das Immunsystem zu regulieren,</li>
<li>Entzündungsprozesse zu hemmen</li>
<li>und die Lebensqualität zu verbessern.</li>
</ul>
<p>Die Ernährung wirkt wie ein stiller Regisseur im Hintergrund: Sie kann das Immunsystem beruhigen oder – im ungünstigen Fall – zusätzlich reizen.</p>
<p>Immer mehr Studien belegen: <strong>Was wir essen, beeinflusst nicht nur unseren Stoffwechsel und unsere Darmflora, sondern auch immunologische Prozesse.</strong> Daher gewinnt die Ernährung, insbesondere die <strong>antientzündliche Ernährung, als ergänzender Therapiebaustein bei Autoimmunerkrankungen</strong> zunehmend an Bedeutung – individuell abgestimmt und idealerweise <strong>begleitet durch Fachpersonal</strong>.</p>
<h2>Autoimmunerkrankungen und Ernährung</h2>
<h3>Hashimoto-Thyreoiditis</h3>
<p>Bei dieser <strong>chronischen Entzündung der Schilddrüse</strong> kommt es häufig zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. Viele Betroffene berichten, dass bestimmte Lebensmittel <strong>Symptome wie Müdigkeit oder Gewichtszunahme</strong> verstärken.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> selenreiche Lebensmittel (z. B. Paranüsse, Eier, Lachs), Zink (Kürbiskerne, Haferflocken), Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Leinöl), jodarme, <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">antientzündliche</a> und eiweißreiche Kost.</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Gluten (bei Unverträglichkeit), Alkohol, stark verarbeitete Lebensmittel, industrieller Zucker.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Eine glutenfreie Ernährung kann bei manchen Betroffenen den Antikörperspiegel senken. Auch Intervallfasten und eine kohlenhydratarme Ernährung können beim Abnehmen bzw. Gewichthalten helfen. Wichtig: Lassen Sie regelmäßig die Schilddrüsenwerte kontrollieren und begeben Sie sich in ärztliche Behandlung.</li>
</ul>
<h3>Multiple Sklerose (MS)</h3>
<p>MS ist eine <strong>chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems</strong>. Auch hier kann die Ernährung die Erkrankung nicht heilen, aber einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität leisten.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Omega-3-Fettsäuren (fettreicher Fisch, Leinöl), viel Gemüse, Antioxidantien (Beeren, grünes Blattgemüse), Ballaststoffe (Hülsenfrüchte, fermentierte Lebensmittel, Vollkornprodukte), Vitamin D (ggf. ergänzen).</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Gesättigte Fettsäuren, stark verarbeitete Lebensmittel, rotes Fleisch und Wurstwaren, Alkohol, Zucker.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Es gibt Hinweise, dass bei vielen MS-Betroffenen auch eine Zöliakie auftritt. In diesem Fall oder bei einer Glutenunverträglichkeit ist ein Glutenverzicht sinnvoll. Ebenso sollten Sie bei Milchprodukten die individuelle Verträglichkeit prüfen. Die Unterstützung des <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Darmmikrobioms</a> über die Ernährung ist empfehlenswert.</li>
</ul>
<h3>Rheumatoide Arthritis (RA)</h3>
<p>RA <strong>betrifft vor allem die Gelenke</strong> und geht mit schmerzhaften Entzündungen einher. Eine entzündungshemmende Ernährung kann helfen, Schübe zu mildern. Bei dieser Erkrankung wird ebenfalls die Störung des Darmmikrobioms als Mitursache diskutiert.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Mediterrane Kost, viel Gemüse, pflanzliches Eiweiß (z. B. Hülsenfrüchte), Antioxidantien (Beeren), hochwertige Fette (Nüsse), Vollkornprodukte, Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Algenöle, Leinöl), Gewürze wie Kurkuma und Ingwer.</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Zucker, Weißmehl, rotes Fleisch, industriell verarbeitete Produkte.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Eine pflanzenbetonte Ernährung kann helfen, die Entzündungswerte im Körper zu senken. Eine entzündungsfördernde Ernährung kann evtl. einen Rheuma-Schub verursachen. Verzehren Sie Gluten- und Milchprodukte nur nach Verträglichkeit. Außerdem sollten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium, Kupfer, Selen, Vitamin B1, B6 und E achten. Außerdem können Sie <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/heilsames-fasten-nach-buchinger/">Heilfasten nach Buchinger</a> unter Aufsicht durchführen, um das Entzündungsgeschehen zu minimieren.</li>
</ul>
<h3>Psoriasis (Schuppenflechte)</h3>
<p>Psoriasis ist eine <strong>Autoimmunerkrankung der Haut</strong>, die sich aber auch auf <strong>Gelenke</strong> (<strong>Psoriasis-Arthritis</strong>) auswirken kann. Eine darmfreundliche, entzündungshemmende Ernährung kann unterstützend wirken.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Ballaststoffreiche Kost, Gemüse, pflanzliches Eiweiß, fermentierte Lebensmittel, hochwertige Fette (Nüsse, Leinöl, Weizenkeimöl), Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren (z. B. fettreicher Fisch, Algenöle).</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Alkohol, zuckerreiche und stark verarbeitete Lebensmittel, Weizenprodukte, rotes Fleisch, fettreiche Milchprodukte.</li>
<li><strong>Hinweis:</strong> Achten Sie auf eine gesunde Darmflora – Probiotika und Präbiotika können hilfreich sein. Zudem können Sie Intervallfasten unter ärztlicher Aufsicht ausprobieren. Auch auf eine gute Vitamin-E-Versorgung (z. B.  Weizenkeimöl) sollten Sie achten, da das Vitamin antioxidativ wirkt und gleichzeitig eine Hautpflege von innen ist.</li>
</ul>
<h2>Allgemeine Ernährungstipps bei Autoimmunerkrankungen</h2>
<ul>
<li>Entzündungshemmend essen. Dazu gehören viel frisches Gemüse, Obst, gesunde Fette, Kräuter und Gewürze.</li>
<li>Zucker und Weißmehl reduzieren.</li>
<li>Ausreichend Omega-3-Fettsäuren integrieren.</li>
<li>Eine gesunde Darmflora fördern (z. B. mit Probiotika und Präbiotika).</li>
<li>Ausreichend trinken, insbesondere Wasser und ungesüßte Kräutertees.</li>
<li>Auf Unverträglichkeiten achten – ein Ernährungstagebuch kann dabei hilfreich sein.</li>
<li>Auf hochwertige, möglichst unverarbeitete Lebensmittel setzen.</li>
<li>Essenspausen und Intervallfasten (nach individueller Verträglichkeit) können das Immunsystem entlasten.</li>
<li>Vitamin-D-, Zink-, Selen-, Eisen- und Magnesiumversorgung im Blick behalten und regelmäßig überprüfen.</li>
<li>Stress reduzieren – denn chronischer Stress kann Entzündungsprozesse verschärfen.</li>
<li>Bewegung und ausreichend Schlaf sind wichtige Ergänzungen zur Ernährung.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p><strong>Bei Autoimmunerkrankungen ist die Ernährung ein bedeutender Baustein im ganzheitlichen Umgang mit der Krankheit.</strong> Sie ersetzt keine Therapie, kann aber Symptome lindern, das Immunsystem entlasten und die Lebensqualität verbessern. Eine <strong>ausgewogene, entzündungshemmende und darmfreundliche Ernährung</strong> – kombiniert mit einem <strong>achtsamen Lebensstil</strong> – kann dabei helfen, das eigene Wohlbefinden spürbar zu steigern. Entscheidend ist ein individueller Ansatz – idealerweise <strong>begleitet durch erfahrene Ernährungsberater, Ärzte und/oder Heilpraktiker</strong>.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Hashimoto-Thyreoiditis-entzuendungshemmend-essen,hashimoto110.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Hashimoto-Thyreoiditis-entzuendungshemmend-essen,hashimoto110.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungshemmende-Ernaehrung-bei-Multipler-Sklerose,multiplesklerose180.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungshemmende-Ernaehrung-bei-Multipler-Sklerose,multiplesklerose180.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Rheuma,rheuma176.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Rheuma,rheuma176.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Schuppenflechte-passende-Lebensmittel-und-Rezepte,schuppenflechte108.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Ernaehrung-bei-Schuppenflechte-passende-Lebensmittel-und-Rezepte,schuppenflechte108.html</a></li>
<li>Hans-Helmut Martin und Paula Völkner (2023): Entzündungshemmende Ernährung bei Autoimmunerkrankungen, VFEdaktuell PLus 196 | 2023</li>
<li>Kasper, Heinrich (2021): Ernährungsmedizin und Diätetik, 13. Auflage, Elsevier-Verlag</li>
</ul>
<h4></h4>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-4-autoimmunerkrankungen/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 4: Autoimmunerkrankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 08:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernakademie]]></category>
		<category><![CDATA[CED]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Darmmikrobiom]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm-Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Magen-Darm-Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarmsyndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Darmgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verdauungsstörungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gesunder Magen-Darm-Trakt spielt eine zentrale Rolle für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden. Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom oder chronisch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit: Ein gesunder Magen-Darm-Trakt spielt eine zentrale Rolle für unsere allgemeine Gesundheit und unser Wohlbefinden. Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) nehmen in der Bevölkerung zu und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Doch die richtige Ernährung kann helfen, Symptome zu lindern und das Darmmikrobiom zu stärken.</p>
<h2>Verdauungsstörungen: Ursachen und Ernährung</h2>
<p>Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Sodbrennen können viele Ursachen haben. Häufig hängt es mit dem <strong>Lebensstil</strong> zusammen: Stress, unausgewogene Ernährung, wenig Ballaststoffe oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Hier ist es in erster Linie wichtig, die <strong>genauen Ursachen abzuklären</strong>. Helfen kann dabei z. B. ein <strong>Ernährungstagebuch</strong>.</p>
<p>In den meisten Fällen kann eine ballaststoffreiche, aber gut verträgliche Kost helfen.</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Haferflocken, gekochtes Gemüse, Bananen, fermentierte Lebensmittel (z. B. Joghurt, Sauerkraut)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> stark verarbeitete Lebensmittel, fettreiche Speisen, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke</li>
</ul>
<h2>Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED): Was hilft?</h2>
<p>Zu den CED zählen <strong>Morbus Crohn und Colitis ulcerosa</strong>, die mit Entzündungen im Verdauungstrakt einhergehen. In akuten Phasen ist eine leichte Kost wichtig, um den Darm nicht zu reizen:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> gekochte Kartoffeln, Reis, gedünstetes Gemüse, mageres Fleisch, omega-3-reiche Lebensmittel (z. B. Lachs, Leinöl)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Rohkost, fettige Speisen, Milchprodukte, stark gewürzte Speisen</li>
</ul>
<p>Wenn der Schub abgeklungen ist, kann die Ernährung wieder abwechslungsreicher und auch mit mehr Ballaststoffen – nach Verträglichkeit – erfolgen. Der Fokus sollte auf einer <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">antientzündlichen Kost</a> liegen.</p>
<h2>Was ist das Reizdarmsyndrom?</h2>
<p>Das Reizdarmsyndrom gehört zu den häufigsten <strong>funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen</strong>. Typische Symptome sind Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme. Die Ursachen sind vielfältig und umfassen eine gestörte Darmflora, Stress, Unverträglichkeiten und Überempfindlichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln.</p>
<p>Viele Betroffene profitieren von der sogenannten <strong>Low-FODMAP-Diät</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> Karotten, Zucchini, Kartoffeln, glutenfreie Getreide, mageres Fleisch, Nüsse (in Maßen)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> Zwiebeln, Knoblauch, Weizen, Hülsenfrüchte, kohlensäurehaltige Getränke</li>
</ul>
<h2>Die Bedeutung des Darmmikrobioms</h2>
<p>Unser Darm beherbergt Billionen von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/wie-ihr-darmmikrobiom-ihre-gesundheit-beeinflusst/">Mikroorganismen</a>, darunter Bakterien, Hefen, Pilze und Archaeen, die unsere Verdauung, das Immunsystem, Stoffwechselprozesse und sogar unsere Stimmung beeinflussen können.</p>
<p>Um eine <strong>gesunde Darmflora zu fördern</strong>, können Sie Folgendes beachten:</p>
<ul>
<li><strong>Gut:</strong> fermentierte Lebensmittel (Joghurt, Kefir, Kimchi), Ballaststoffe (Vollkorn, Leinsamen), Präbiotika (z. B. Chicorée, Lauch)</li>
<li><strong>Meiden:</strong> zuckerreiche Lebensmittel, Alkohol, stark verarbeitete Produkte</li>
</ul>
<h2>Tipps für ein gesundes Verdauungssystem</h2>
<p>Eine bewusste Ernährung, Bewegung und Entspannung kann dazu beitragen, die Symptome zu lindern und die Darmgesundheit zu fördern.</p>
</div>
</div>
</div>
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</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">1. Ballaststoffe gezielt einsetzen</a>
</div>
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<p>Ballaststoffe unterstützen die Darmbewegung und fördern eine gesunde Verdauung. Bei Verstopfung können lösliche Ballaststoffe aus Obst, Gemüse und Hafer helfen. Auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist zu achten. Bei Durchfall sollte der Konsum ballaststoffreicher Lebensmittel moderat erfolgen, um den Darm nicht zusätzlich zu reizen.</p>
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</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">2. Blähende Lebensmittel meiden</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p>Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Kohl und kohlensäurehaltige Getränke können Blähungen verstärken. Ein Ernährungstagebuch hilft, individuelle Auslöser zu erkennen.</p>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">3. Low-FODMAP-Ernährung ausprobieren</a>
</div>
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<p>FODMAPs (fermentierbare Kohlenhydrate und Zuckeralkohole) sind schwer verdaulich und können bei bestimmten Personen Beschwerden wie Blähungen und Durchfall auslösen. Eine zeitweise Reduktion von FODMAP-reichen Lebensmitteln wie Weizen, Hülsenfrüchte, Milchprodukten, Knoblauch und bestimmten Obstsorten kann Linderung verschaffen.</p>
<p>Eine FODMAP-arme Ernährung sollte aber nicht auf lange Sicht durchgeführt werden, weil so auch viele (bei entsprechender Verträglichkeit) sehr gesunde und nährstoffreiche Lebensmittel ausgeschlossen werden. Es besteht die Gefahr einer Mangelernährung. Durch ein Ernährungstagebuch kann abgeklärt werden, welche FODMAP-haltige Lebensmittel Beschwerden verursachen.</p>
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</span>
<a name="Link" href="#">4. Ausreichend trinken</a>
</div>
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<p>Eine gute Flüssigkeitszufuhr (mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee täglich) unterstützt die Verdauung und verhindert Verstopfung.</p>
</div>
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<a name="Link" href="#">5. Probiotika und Präbiotika</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
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<p>Probiotische Lebensmittel sind fermentierte Lebensmittel wie Kimchi, Ayran, Joghurt, Sauerkraut, Kombucha oder Kefir. Sie enthalten lebensfähige Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, die die Aktivität und das Wachstum des Darmmikrobioms fördern.</p>
<p>Präbiotika sind nicht verdaubare Pflanzenbestandteile, die Futter für unser Darmmikrobiom sind, z. B. Inulin aus Chicorée, Zwiebeln oder Topinambur.</p>
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<a name="Link" href="#">6. Stress reduzieren und Achtsamkeit praktizieren</a>
</div>
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<p>Stress spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Verschlimmerung von Reizdarm-Beschwerden. Entspannungstechniken wie Yoga, Atemübungen oder progressive Muskelentspannung helfen, Stress abzubauen und die Darmgesundheit zu fördern. Außerdem können Meditation und ausreichend Schlaf eine gesunde Darmfunktion unterstützen. Auch bewusstes Essen und langsam kauen kann den Darm entlasten und die Verdauung verbessern.</p>
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<a name="Link" href="#">7. Regelmäßige Bewegung</a>
</div>
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<p>Tägliche Bewegung wie Spaziergänge, Joggen oder Schwimmen fördert die Darmperistaltik und damit die Verdauung.</p>
</div>
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<a name="Link" href="#">8. Individuelle Unverträglichkeiten beachten</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
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<p>Jeder Darm is(s)t anders – ein Ernährungstagebuch kann helfen, problematische Lebensmittel zu identifizieren.</p>
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<h2>Fazit: Individuelle Lösungen finden</h2>
<p>Eine bewusste Ernährung ist entscheidend für eine gesunde Verdauung und kann Beschwerden bei Magen-Darm-Erkrankungen deutlich lindern. Da jeder Mensch unterschiedlich auf Lebensmittel reagiert, ist es wichtig, die Ernährung individuell anzupassen. Ein Ernährungstagebuch und professionelle Unterstützung durch Ernährungsberater oder Heilpraktiker können helfen, die passenden Strategien zu finden.</p>
<p>Ein achtsamer Umgang mit einer darmfreundlichen Ernährung, ausreichend Bewegung und Stressmanagement können einen entscheidenden Beitrag zur Linderung von Verdauungsproblemen leisten – für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität!</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Darm-Krankheiten-Behandlung-die-richtige-Ernaehrung,darm198.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Darm-Krankheiten-Behandlung-die-richtige-Ernaehrung,darm198.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Kompassernaehrung/kompass-ernaehrung-3-2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/Kompassernaehrung/kompass-ernaehrung-3-2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/Branchenverzeichnis/Danone/Kompendium_Darmgesundheit_final.pdf">https://www.ernaehrungs-umschau.de/fileadmin/Ernaehrungs-Umschau/Branchenverzeichnis/Danone/Kompendium_Darmgesundheit_final.pdf</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/20-06-2022-reizdarmsyndrom-update-zur-aktualisierten-leitlinie/">https://www.ernaehrungs-umschau.de/news/20-06-2022-reizdarmsyndrom-update-zur-aktualisierten-leitlinie/</a></li>
</ul>
<h4></h4>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
</div>
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</div>

<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrung-bei-verschiedenen-krankheitsbildern-teil-3-magen-darm-gesundheit/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 3: Magen-Darm-Gesundheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Fermentation – Tradition trifft auf Moderne</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/fermentation-tradition-trifft-auf-moderne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2025 08:00:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Halten Sie sich zu Hause auch schon einen kleinen Fermentationszoo? Nein? Dann wird es aber Zeit! Sauerteigbrot, Kombucha, Wasserkefir, Gingerbug,...</p>
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<p>Fermentation – Tradition trifft auf Moderne: Halten Sie sich zu Hause auch schon einen kleinen Fermentationszoo? Nein? Dann wird es aber Zeit! Sauerteigbrot, Kombucha, Wasserkefir, Gingerbug, Kimchi und andere <strong>fermentierte Produkte</strong> sind nicht nur schmackhaft, sondern bieten auch mit tollen Inhaltstoffen einen wertvollen Beitrag zu einer <strong>gesunden und abwechslungsreichen Ernährung</strong>. Fermentation ist eine <strong>uralte Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln</strong> und erlebt heute ein Comeback. Bei der Fermentation werden <strong>organische Materialien</strong> (z. B. Zucker) von Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilzen <strong>umgewandelt in verschiedene Säuren</strong> wie z. B. Kohlensäure, Milchsäure, Essigsäure und Alkohol.</p>
<h2>Historie der Fermentation</h2>
<p>Die Kunst der Fermentation reicht Jahrtausende zurück. Bereits in der Jungsteinzeit fermentierten Menschen Lebensmittel, um ihre <strong>Haltbarkeit zu verlängern</strong>. Kulturen auf der ganzen Welt entwickelten einzigartige Techniken: Von koreanischem <strong>Kimchi</strong> über japanisches <strong>Miso</strong> bis hin zu europäischem <strong>Sauerkraut</strong>. <strong>Sauerteigbrot ist eines der ältesten fermentierten Produkte</strong> und wurde wohl schon im alten Ägypten gebacken.</p>
<p>Die Fermentation war damals vor allem eine <strong>Methode der Konservierung</strong>. Zusätzlich:</p>
<ul>
<li>verlieh sie Lebensmitteln Geschmack,</li>
<li>verbesserte ihre Verdaulichkeit</li>
<li>und stellte eine wertvolle Quelle für Probiotika dar.</li>
</ul>
<h2>Fermentation heute: Ein uraltes Handwerk wird zum Trend</h2>
<p>Heutzutage erlebt Fermentation eine Renaissance. Insbesondere in der westlichen Welt haben sich fermentierte Produkte zu einem <strong>Lifestyle-Trend</strong> entwickelt. Kombucha-Bars, Sauerteig-Workshops, fermentierte Superfoods und hobbymäßig eingelegtes Gemüse sowie selbstgemachtes Kimchi sind populärer denn je.</p>
<p>Diese Wiederentdeckung ist nicht nur dem einzigartigen Geschmack geschuldet, sondern auch dem wachsenden Interesse an gesunder Ernährung und Nachhaltigkeit. <strong>Fermentation reduziert Lebensmittelverschwendung und nutzt natürliche Prozesse, um Nährstoffe optimal zu erschließen.</strong></p>
<h2>Gesundheitliche Effekte von fermentierten Lebensmitteln</h2>
<p>Fermentierte Lebensmittel bieten zahlreiche gesundheitliche Vorteile:</p>
<ol>
<li><strong>Probiotika:</strong> Fermentationsprozesse produzieren lebende Mikroorganismen, die eine gesunde Darmflora unterstützen sowie die Verdauung und das Immunsystem stärken können.</li>
<li><strong>Verdauung:</strong> Durch die Fermentation werden schwer verdauliche Stoffe wie z. B. Laktose im Milchkefir abgebaut und Lebensmittel leichter bekömmlich. Es wird häufig Milchsäure gebildet, die verdauungsfördernd wirkt und zur besseren Aufnahme von Nährstoffen beiträgt. Außerdem entstehen durch die Fermentationsprozesse bestimmte Enzyme, die bei der Vorverdauung von Nahrungsmitteln helfen, was die Verdaulichkeit verbessert und Nährstoffe besser verfügbar macht.</li>
<li><strong>Nährstoffe:</strong> Durch Fermentation werden Vitamine wie B2, B9, B12 oder K2 gebildet.</li>
<li><strong>Immunsystem:</strong> Da ein Großteil des Immunsystems im Darm liegt, kann eine gesunde Darmflora das Immunsystem stärken und Entzündungen reduzieren. Bei der Fermentation entstehen gesundheitsförderliche Stoffe, die z. B. entzündungshemmend oder antioxidativ wirken können.</li>
<li><strong>Psyche:</strong> Der Darm-Hirn-Achse zufolge können fermentierte Lebensmittel positive Effekte auf die mentale Gesundheit haben. Es kann z. B. der Neurotransmitter GABA gebildet werden, der beruhigend wirken kann.</li>
<li><strong>Säuren:</strong> Bei den Fermentationsprozessen entstehen verschiedene Säuren. Z. B. wirkt <strong>Essigsäure</strong> antibakteriell und hat einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel. <strong>Glucuronsäure</strong> unterstützt die Entgiftung des Körpers, indem sie Toxine in der Leber bindet und deren Ausscheidung fördert.</li>
</ol>
<p>Wie Sie sehen, entstehen bei einer Fermentation wunderbare neue Inhaltstoffe, die positive Wirkungen auf den Körper haben. Außerdem bleiben die wertvollen Nährstoffe der Ausgangsprodukte im rohen Zustand erhalten (z. B. bei fermentiertem Gemüse). Dazu kommt, dass das Fermentationsprodukt auch sehr gut schmeckt.</p>
<h2>Die Klassiker der Fermentation – für Profis und Einsteiger</h2>
<ol>
<li><strong>Sauerteig:</strong> Mit nur Mehl, Wasser und Zeit entsteht ein natürlicher Starter, der Brot luftiger, aromatischer und leichter verdaulich macht. Eine tolle Möglichkeit, um zu Hause selbst Brot zu backen.</li>
<li><strong>Kombucha:</strong> Ein fermentierter Tee, der mit Hilfe eines Scoby (Symbiotic culture of bacteria and yeast) und Zucker hergestellt wird. Kombucha ist spritzig, erfrischend und reich an Probiotika. Meist verwendet man Grün- oder Schwarztee. Man kann hier auch toll experimentieren und mit verschiedenen Obstsorten eine zweite Fermentation durchführen.</li>
<li><strong>Wasserkefir:</strong> Dieses leicht sprudelnde Getränk wird aus Wasserkefir-Kristallen hergestellt, die Zuckerwasser fermentieren und dabei Milchsäure, Kohlensäure und etwas Alkohol produzieren.</li>
<li><strong>Milchkefir:</strong> Mit Milchkefirknollen werden Laktose und andere Milchproteine abgebaut und es entstehen u. a. Milchsäure, Kohlensäure sowie Vitamin C und B-Vitamine. Das Ganze schmeckt ähnlich wie Buttermilch oder Ayran, hat eine cremige Konsistenz und ist für viele bekömmlicher als normale Milch. Man kann auch versuchen, Milchkefir mit Sojamilch anzusetzen – als vegane Alternative.</li>
<li><strong>Gingerbug:</strong> Ein Starter aus Ingwer, Zucker und Wasser, der als Grundlage für selbstgemachte Limonaden dient. Ein tolles Erfrischungsgetränk gerade im Sommer. Es schmeckt wie gekauftes Gingerbeer.</li>
<li><strong>Kimchi, Sauerkraut &amp; fermentiertes Gemüse:</strong> Fermentierte Gemüseklassiker, die nicht nur würzig schmecken, sondern auch viele Vitamine und Probiotika liefern. Hierfür braucht man keinen Ansatz, sondern kann direkt mit dem Gemüse, das man fermentieren möchte, den Gewürzen (da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt), sauberen „Einmachgläsern“ und etwas Geduld starten.</li>
</ol>
<p>Im Internet findet man viele Anleitungen, wie genau man seinen Fermentationsansatz zu „füttern“ und zu pflegen hat.</p>
<h2>Rezept</h2>
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<a name="Link" href="#">Fermentiertes Gemüse – Kimchi-Style</a>
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<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<p>1,5 kg Gemüse (z. B. Kohlrabi, Spitzkohl, Rotkohl, Karotten, Radieschen, Zwiebeln, Knoblauch) gründlich waschen und in mundgerechte Stücke schneiden und/oder raspeln.</p>
<p><strong>Salz:</strong></p>
<p>Das vorbereitete Gemüse wiegen und die Salzmenge berechnen: Gemüsegewicht × 0,02. Das Gemüse mit dem Salz gut durchkneten, bis Flüssigkeit austritt und es weich wird.</p>
<p><strong>Gewürzpaste:</strong></p>
<ul>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>2 Frühlingszwiebeln</li>
<li>1 kleiner Apfel</li>
<li>3–4 Knoblauchzehen</li>
<li>30 g frischer Ingwer</li>
<li>3 EL Miso-Paste oder Sojasauce</li>
<li>3 EL getrocknete Algen (z.  Nori)</li>
<li>Chiliflocken nach Geschmack</li>
</ul>
<p>Alle Zutaten grob zerkleinern und in einer Küchenmaschine zu einer würzigen Paste verarbeiten. Falls nötig, etwas Wasser zugeben, damit sie sich gut vermengen lässt.</p>
<p><strong>Vermengen &amp; Abschmecken:</strong></p>
<p>Das gesalzene Gemüse mit der Gewürzpaste in einer großen Schüssel oder Auflaufform gründlich vermengen. Gern noch abschmecken – jetzt kann auch noch individuell nachgewürzt werden.</p>
<p><strong>Abfüllen:</strong></p>
<p>Die Mischung in vorher heiß ausgespülte Gläser füllen. Dabei schichtweise fest hineindrücken, sodass möglichst keine Lufteinschlüsse entstehen. Die oberste Schicht sollte gut mit Flüssigkeit bedeckt sein – bei Bedarf etwas von der entstandenen Lake oder abgekochtes, leicht gesalzenes Wasser zugeben. Optional: mit Fermentationsgewichten beschweren. Gläser nicht ganz bis zum Rand füllen.</p>
<p><strong>Fermentieren:</strong></p>
<p>Die Gläser mit Datum beschriften und an einen ruhigen Ort bei Zimmertemperatur stellen. Einmal täglich kurz öffnen (lüften), damit die Gärgase entweichen können. Je nach Temperatur ca. 7–14 Tage fermentieren. Wenn der gewünschte Geschmack erreicht ist, in den Kühlschrank stellen – dort hält sich das fermentierte Gemüse mehrere Monate. Wichtig: Immer sauberes Besteck verwenden!</p>
<p>Hier kann man der Kreativität freien Lauf lassen – bei Gemüse, Gewürzen und Schärfegraden sind keine Grenzen gesetzt. Viel Freude beim Fermentieren!</p>
</div>
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	<h5 class="cmsmasters_heading">Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Ausbildungen zum Heilpraktiker für Naturheilkunde:</h5>
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			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2025 08:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen laut Robert-Koch-Institut zu der Haupttodesursache in Deutschland. Sie stellen eine immense Belastung für das Gesundheitssystem sowie die Gesellschaft...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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<p> Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?: Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen laut Robert-Koch-Institut zu der Haupttodesursache in Deutschland. Sie stellen eine immense Belastung für das Gesundheitssystem sowie die Gesellschaft dar, da sie nicht nur hohe medizinische Kosten verursachen, sondern auch die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Deshalb wollen wir uns heute damit beschäftigen, wie wir <strong>durch Ernährung unser Herz-Kreislauf-System stärken</strong> und das Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Herzinfarkt senken können.</p>
<h2>Warum ist Ernährung so wichtig für das Herz?</h2>
<p>Das Herz ist ein Hochleistungsorgan, das auf eine <strong>gute Versorgung mit Nährstoffen</strong> angewiesen ist. Ein Durchschnittsherz wiegt ca. 250 bis 350 Gramm. Es schlägt bei einer normalen Herzfrequenz ca. 60- bis 80-mal pro Minute. Das sind ungefähr 100.000 Herzschläge pro Tag und ca. 36 Millionen pro Lebensjahr! Pro Herzschlag werden rund 70 Milliliter Blut in den Körper gepumpt. Pro Minute sind das fünf bis sechs Liter und im Laufe eines Tages ca. 8.000 Liter – eine unglaubliche Leistung. <strong>Deshalb ist es sinnvoll, unser Herz-Kreislauf-System mit einer gesunden Ernährung zu unterstützen.</strong></p>
<p><strong>Falsche Ernährungsgewohnheiten können das Risiko für erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck und Übergewicht erhöhen</strong> – allesamt Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<h2>Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</h2>
<h3>Obst und Gemüse</h3>
<p>Alle Obst- und Gemüsesorten sind super. <strong>Zuckerreiches Obst</strong> sollte man aber <strong>in Maßen</strong> essen, z. B. reife Banane, Mango, Honigmelone, Weintrauben, Trockenobst.</p>
<p>Besonders <strong>positiv für unsere Herzgesundheit sind Beeren, Zitrusfrüchte, grünes Blattgemüse</strong> wie Spinat, Brokkoli, Karotten und Kartoffeln. Diese Lebensmittel sind reich an Antioxidantien, Vitaminen und Ballaststoffen, die die Gefäße schützen und Entzündungen im Körper reduzieren.</p>
<h3>Gesunde Fette</h3>
<p><strong>Ungesättigte Fettsäuren</strong> sind für unser Herz-Kreislauf-System gesundheitsförderlich. Diese sind z. B. in Olivenöl, Avocado, Nüsse, Samen, Leinsamen/Leinöl, fettreichen Fischen wie Lachs oder Makrele enthalten.</p>
<p>Besonders <strong>Omega-3-Fettsäuren</strong> sind hier zu erwähnen, die den Cholesterinspiegel senken können und entzündungshemmend wirken. Diese sind in fettreichem Fisch zu finden oder auch in Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und bestimmten Algenölen.</p>
<p>In <strong>pflanzlichen Ölen</strong> wie Olivenöl sind auch sekundäre Pflanzenstoffe wie z. B. Polyphenole enthalten. Diese wirken als Antioxidantien und auch entzündungshemmend.</p>
<p><strong>Nüsse </strong>enthalten nicht nur ungesättigte Fettsäuren, sondern auch Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, damit sind sie super gesund. Wenn man zwischendurch snacken möchte, sind Nüsse also eine gute Wahl.</p>
<h3>Ballaststoffe</h3>
<p>Ballaststoffe helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, die Verdauung zu fördern sowie unser Darmmikrobiom zu unterstützen. In unserem Darm sitzt ein Großteil unseres Immunsystems. Deshalb ist ein <strong>gesunder Darm</strong> unerlässlich.</p>
<p>Jegliche <strong>Vollkornprodukte </strong>sind empfehlenswert, z. B. Vollkornnudeln, Vollkornbrot, Quinoa, Naturreis und Haferflocken. Aber auch Obst und Gemüse (mit Schale!) und <strong>fermentierte Lebensmittel</strong> wie Kimchi oder Sauerkraut, da sie lebende Mikroorganismen enthalten.</p>
<h3>Hülsenfrüchte</h3>
<p>Auch <strong>Hülsenfrüchte </strong>sind sehr <strong>wertvolle Lebensmittel</strong>, die uns u. a. mit gesunden pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen versorgen. Außerdem sind sie reich an Mikronährstoffen wie Magnesium, das zur Regulation des Blutdrucks beiträgt. Vertreter sind z. B. Linsen, Erbsen, Bohnen oder Kichererbsen.</p>
<h3>Proteine</h3>
<p>Eine <strong>eiweißreiche Ernährung</strong> ist u. a. wichtig dafür, unsere Muskulatur zu erhalten und die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Auch unser Herz ist ein Muskel. Außerdem kann eine adäquate Eiweißversorgung helfen, den Blutdruck zu senken, da bestimmte Eiweiße im Körper die Blutgefäße entspannen können und so die Durchblutung verbessern.</p>
<p><strong>Achten Sie auf hochwertige Eiweiße</strong> aus z. B. Joghurt, Käse, Quark, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide, Nüssen, Eiern oder Fisch.</p>
<h3>Gewürze mit Herzschutz</h3>
<p>Es gib auch einige Gewürze, die nicht nur gut schmecken, sondern auch positive Wirkungen auf den Körper und unsere Gesundheit haben, z. B. Knoblauch, Kurkuma oder Ingwer. <strong>Knoblauch</strong> kann den Blutdruck senken und <strong>Kurkuma</strong> schützt durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften die Gefäße.</p>
<h2>Welche Lebensmittel können das Herz belasten?</h2>
<p>Wenn wir unser Herz-Kreislauf-System positiv durch unsere Ernährung unterstützen wollen, dürfen wir nicht nur den Fokus auf die positiv wirkenden Lebensmittel legen, sondern sollten auch darauf achten, die negativ wirkenden Lebensmittel zu reduzieren. Lebensmittel, die einen eher schlechten Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben, sind u. a.:</p>
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<a name="Link" href="#">Verarbeitete Lebensmittel</a>
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<p>Diese enthalten oft versteckte Fette, Salz, Zucker und Zusatzstoffe, die das Herz-Kreislauf-System belasten können.</p>
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<a name="Link" href="#">Transfette</a>
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<p>Sie entstehen u. a. durch das industrielle Härten von Fetten und finden sich in frittierten Lebensmitteln wie z. B. Backwaren oder Pommes und Fertigprodukten. Sie können das „schlechte“ LDL-Cholesterin und die Blutfettwerte erhöhen sowie das „gute“ HDL-Cholesterin senken. LDL-Cholesterin kann sich in den Gefäßen ablagern und die Entstehung von Arteriosklerose fördern, was ein großer Risikofaktor für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.</p>
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<a name="Link" href="#">Zucker</a>
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<p>Zu viel Zucker fördert Übergewicht sowie Insulinresistenz und ist schädlich für unsere Gefäße.</p>
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<a name="Link" href="#">Rotes Fleisch, verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren</a>
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<p>Der hohe Gehalt an gesättigten Fetten, Zusatzstoffen, Kochsalz, Nitrit- und Pökelsalz kann ebenfalls die Gefäße belasten.</p>
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<a name="Link" href="#">Salz</a>
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<p>Die Empfehlung für Salz liegt bei maximal sechs Gramm pro Tag. Die meisten Deutschen überschreiten diesen Wert, da Salz in vielen Lebensmitteln wie Käse oder Brot und vor allem auch in Fertigprodukten nicht zu knapp enthalten ist. Bei einigen Menschen, deren Körper sensibel auf Kochsalz reagiert, kann zu viel Salz zu Bluthochdruck führen.</p>
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<div class="cmsmasters_text">
<h2>Praktische Tipps für die Herzgesundheit</h2>
<ol>
<li><strong>Ausgewogene Mahlzeiten</strong>: Achten Sie auf eine Kombination aus Gemüse, gesunden Fetten, Proteinen und Vollkornprodukten.</li>
<li><strong>Weniger Salz</strong>: Reduzieren Sie den Salzkonsum, um den Blutdruck zu schonen. Würzen Sie stattdessen mit Kräutern und Gewürzen.</li>
<li><strong>Mehr Wasser trinken</strong>: Flüssigkeit ist essenziell, um den Kreislauf stabil zu halten. Es sollten mindestens 1,5 bis zwei Liter über den Tag verteilt sein. Das ist auch für die Nierenfunktion wichtig, die wiederum eng mit der Blutdruckregulation zusammenhängt. Empfehlenswert ist hier Wasser oder auch Infused Water mit z. B. Zitrone, Minze, Ingwer, Gurke und ungesüßte Kräutertees.</li>
<li><strong>Regelmäßige Bewegung und Gewicht</strong>: Kombinieren Sie gesunde Ernährung mit moderater Bewegung wie Spaziergängen oder leichtem Ausdauersport wie Schwimmen oder Radfahren. Bewegung stärkt nicht nur das Herz, sondern schützt auch vor einem weiteren Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Übergewicht. Versuchen Sie mit einer gesunden Ernährung und Bewegung ein gesundes Körpergewicht zu erreichen bzw. beizubehalten.</li>
<li><strong>Stressreduktion</strong>: Nicht nur Übergewicht sollte reduziert werden, auch Stress. Dafür können verschiedene Entspannungsübungen helfen, z. B. Yoga, bestimmte Atemtechniken, Mediationen usw. Wichtig ist auch, auf ausreichend Schlaf zu achten.</li>
<li><strong>Bewusster Genuss statt Verzicht</strong>: Kleine Genussmomente sind erlaubt, solange die Grundernährung herzfreundlich bleibt.</li>
</ol>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine <strong>herzgesunde Ernährung</strong> ist keine Diät, sondern eine langfristige Umstellung auf eine <strong>nährstoffreiche, ausgewogene und pflanzlich betonte Kost</strong>. Mit den richtigen Lebensmitteln und einem bewussten Lebensstil können Sie viel für Ihre Herzgesundheit tun – und das mit Genuss! Fangen Sie noch heute an, Ihrem Herzen etwas Gutes zu tun! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/H/Herz_Kreislauf_Erkrankungen/Herz_Kreislauf_Erkrankungen_node.html">https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/H/Herz_Kreislauf_Erkrankungen/Herz_Kreislauf_Erkrankungen_node.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/das-herz-so-arbeitet-es">https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/das-herz-so-arbeitet-es</a></li>
<li><a name="Link" href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz">https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/das-herz</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Speisen-fuer-ein-gesundes-Herz,essen136.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Speisen-fuer-ein-gesundes-Herz,essen136.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/ernaehrung">https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/ernaehrung</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/welche-lebensmittel-sind-gut-fuer-das-herz/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 2: Welche Lebensmittel sind gut für das Herz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</title>
		<link>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/</link>
					<comments>https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernährung bei Entzündungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Rosazea]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen Ausbildung zum Ernährungsberater und Ausbildung zum Gesundheitsberater. &#160; Dieser Beitrag wurde...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"> 
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<p>Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern: In dieser Blogbeitragsreihe möchte ich Ihnen dieses Jahr Ernährungsempfehlungen für verschiedene Krankheitsbilder vorstellen. Den Anfang machen entzündliche Erkrankungen und die Frage, wie wir sie mit der richtigen Ernährungsweise positiv beeinflussen können.</p>
<h2>Chronisch entzündliche Erkrankungen</h2>
<p><strong>Chronisch entzündliche Erkrankungen</strong> wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Gicht, Rosazea, Rheuma oder Neurodermitis stellen eine besondere Herausforderung für unseren Körper dar. Dabei reagiert das Immunsystem über, es findet keine lokale Reaktion, sondern eine überschießende systemische Reaktion statt. Diese:</p>
<ul>
<li>stellt eine Dauerbelastung für das Immunsystem dar,</li>
<li>kann Schäden an Geweben und Organen verursachen</li>
<li>und beeinträchtigt die Lebensqualität.</li>
</ul>
<p>Chronische Erkrankungen zählen in den Industriestaaten laut Robert-Koch-Institut „<a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html" target="_blank" rel="noopener">zu den häufigsten und gesundheitsökonomisch bedeutsamsten Gesundheitsproblemen</a>“. Umso wichtiger ist es, <strong>Entzündungsreaktionen durch eine angepasste Ernährung und medizinische Behandlung zu reduzieren</strong> und so das Wohlbefinden zu fördern.</p>
<h2>Warum Ernährung bei Entzündungen wichtig ist</h2>
<p>Entzündungen im Körper können durch bestimmte Lebensmittel verstärkt, aber auch gelindert werden. Eine <strong>entzündungshemmende Ernährung </strong>unterstützt den Körper, indem sie:</p>
<ul>
<li>entzündliche Prozesse mindert,</li>
<li>das Immunsystem stabilisiert</li>
<li>und gleichzeitig die Belastung durch entzündungsfördernde Stoffe reduziert.</li>
</ul>
<p>Das bedeutet, wir sollten verstärkt auf eine ausreichende Zufuhr an entzündungshemmenden Lebensmitteln achten und gleichzeitig unseren Konsum von entzündungsfördernden Lebensmitteln weitestgehend reduzieren.</p>
<h2>Lebensmittel mit entzündungshemmender Wirkung</h2>
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<a name="Link" href="#">Gesunde Fette</a>
</div>
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<ul>
<li>Quellen: Algenöl, Olivenöl, Avocado, Nüsse, Saaten, Kerne.<br />
Diese <strong>ungesättigten Fette</strong> helfen, entzündliche Prozesse im Körper zu regulieren.</li>
<li>Besonders erwähnenswert sind hier die <strong>Omega-3-Fettsäuren</strong>.<br />
Quellen: Lachs, Makrele, Walnüsse, Leinsamen/Leinöl, Chiasamen.<br />
Omega-3-Fettsäuren wirken nachweislich entzündungshemmend und können die Symptome von Erkrankungen wie z. B. Rheuma lindern.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Obst und Gemüse</a>
</div>
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<ul>
<li>Besonders geeignet: Beeren, grünes Blattgemüse wie Spinat, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Fenchel, Brokkoli, Paprika, Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln.</li>
<li>Sie sind reich an Antioxidantien, Vitaminen wie Vitamin C oder E und sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenole, Sulfide oder Capsaicin, die Entzündungen reduzieren können.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Gewürze</a>
</div>
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<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<ul>
<li>Beispiele: Kurkuma, Ingwer, Zimt.</li>
<li>Kurkuma enthält Curcumin, das stark entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Ingwer kann mit den enthaltenen Gingerolen Schmerzen und Schwellungen reduzieren und es wirkt antibakteriell.</li>
</ul>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Pro- und präbiotische Lebensmittel</a>
</div>
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<ul>
<li><strong>Probiotika:</strong> Joghurt, Kefir, Kimchi, Sauerkraut.<br />
<strong>Präbiotika:</strong> Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse.</li>
<li>Eine <strong>ballaststoffreiche Ernährung</strong> fördert die <strong>Darmgesundheit</strong> und stärkt das Immunsystem, gleichzeitig kann man die Darmgesundheit durch die Zufuhr lebender Mikroorganismen durch probiotische Lebensmittel stärken. Der Darm ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems, wo sich auch die meisten Immunzellen im Körper befinden.</li>
</ul>
</div>
</div>
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<a name="Link" href="#">Mikronährstoffe</a>
</div>
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<p>Damit unser <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/einfache-ernaehrungstipps-zur-staerkung-des-immunsystems/">Immunsystem</a> gut funktionieren kann, ist eine adäquate Mikronährstoffversorgung essentiell, z. B. brauchen wir ausreichend Mineralstoffe wie <strong>Zink, Selen und Eisen</strong> für unser Immunsystem, aber auch <strong>Vitamin D</strong> darf nicht vergessen werden.</p>
<ul>
<li><strong>Zink-Quellen:</strong> Fleisch, Eier, Käse, Vollkorngetreide, Haferflocken.</li>
<li><strong>Selen-Quellen:</strong> Paranüsse, Kohl- und Zwiebelgewächse, Hülsenfrüchte, Fleisch, Eier.</li>
<li><strong>Eisen-Quellen:</strong> Fleisch, Rote Beete, Amaranth, Pistazien, Hülsenfrüchte.</li>
<li><strong>Vitamin-D-Quellen:</strong> Kaum über die Nahrung in ausreichender Menge aufzunehmen. Durch die körpereigene Synthese über die Haut durch UV-Strahlen ist eine Vitamin-D-Synthese in unseren Breitengraden etwa von April bis Oktober möglich.</li>
</ul>
</div>
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</div>
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<h2>Lebensmittel, die Entzündungen fördern können</h2>
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<a name="Link" href="#">Zucker</a>
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<p>Zucker fördert die Freisetzung entzündlicher Stoffe im Körper. Er führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das kann Entzündungsprozesse im Körper aktivieren. Außerdem ist übermäßiger Zuckerkonsum schlecht für unser Darmmikrobiom. Im Darm liegt ein Großteil unseres Immunsystems. Besonders Softdrinks und Fertigprodukte sollten gemieden werden.</p>
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</span>
<a name="Link" href="#">Transfette</a>
</div>
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<p>Transfette erhöhen die Produktion entzündungsfördernder Stoffe und kann die Blutfettwerte erhöhen. Diese finden sich in frittierten und industriell verarbeiteten Lebensmitteln.</p>
</div>
</div>
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<a name="Link" href="#">Rotes Fleisch und Wurstwaren</a>
</div>
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<p>Sie enthalten entzündungsfördernde Stoffe wie Arachidonsäure, die bei einer geringen Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren entzündungsfördernd wirken kann. In verarbeiteten Wurstwaren steckt häufig viel Salz und auch Zucker.</p>
</div>
</div>
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</span>
<a name="Link" href="#">Weißmehlprodukte und Milchprodukte</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
<div class="cmsmasters_toggle_inner">
<p>Je nach Verträglichkeit kann es sinnvoll sein, den Konsum von Weißmehlprodukten und Milchprodukten zu reduzieren. Besser verträglich ist es, Vollkornprodukte zu verzehren und fermentierte Milchprodukte wie Käse oder Joghurt.</p>
</div>
</div>
</div><div class="cmsmasters_toggle_wrap" data-tags="all ">
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</span>
<a name="Link" href="#">Alkohol</a>
</div>
<div class="cmsmasters_toggle">
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<p>Übermäßiger Konsum von Alkohol kann Entzündungen verstärken.</p>
</div>
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<div class="cmsmasters_text">
<h2>Tipps für den Alltag</h2>
<ol>
<li>Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht und ausreichend Bewegung. Denn Bauchfett kann Entzündungsbotenstoffe bilden.</li>
<li>Meiden Sie eine einseitige Ernährung mit vielen industriell hochverarbeiteten Lebensmitteln.</li>
<li>Rauchen Sie nicht.</li>
<li>Reduzieren Sie Stress und achten Sie auf eine gute Schlafqualität.</li>
</ol>
<p>Die richtige Ernährung ist ein wirkungsvolles Werkzeug, um Entzündungen im Körper zu reduzieren und Beschwerden zu lindern. Mit einer <strong>entzündungshemmenden Ernährungsweise</strong> können Betroffene nicht nur ihre Lebensqualität verbessern, sondern auch aktiv die Regeneration des Körpers unterstützen.</p>
<p>Probieren Sie es aus und geben Sie Ihrem Körper die besten Nährstoffe, um Entzündungen den Kampf anzusagen! Achten Sie auf eine <strong>pflanzenbetonte abwechslungsreiche Ernährung</strong> und versuchen Sie in Ihre Ernährung Lebensmittel wie Beeren, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma, grünes Blattgemüse und pro- sowie präbiotische Lebensmittel zu integrieren.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html">https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Chronische_Erkrankungen/Chronische_Erkrankungen_node.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.medizin1.uk-erlangen.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-prof-c-becker/thema-darm/">https://www.medizin1.uk-erlangen.de/forschung/arbeitsgruppen/ag-prof-c-becker/thema-darm/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-hemmen-mit-den-richtigen-Lebensmitteln,entzuendungshemmer100.html">https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-hemmen-mit-den-richtigen-Lebensmitteln,entzuendungshemmer100.html</a></li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
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</div>

<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Fernlehrgängen <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsberater/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbildung zum Ernährungsberater</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/gesundheitsberater/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung zum Gesundheitsberater</a>.</strong></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a>, Dozentin der Fernakademie im <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kurse/ernaehrungsformen/" target="_blank" rel="noopener"><big><big>Praxisseminar Klarheit im Dschungel der Ernährungsformen</big></big></a>, verfasst. </big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/mit-der-richtigen-ernaehrung-entzuendungen-lindern/">Ernährung bei verschiedenen Krankheitsbildern – Teil 1: Mit der richtigen Ernährung Entzündungen lindern</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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		<title>Faktencheck: Ernährungsmythen, die Sie kennen sollten – Teil 4: 5 Mythen von Kaffee bis Saft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Usadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 08:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Stoye]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<category><![CDATA[Fakt und Mythos]]></category>
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		<category><![CDATA[Fruchtsäure]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Beitrag geht es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/faktencheck-ernaehrungsmythen-die-sie-kennen-sollten-teil-4/">Faktencheck: Ernährungsmythen, die Sie kennen sollten – Teil 4: 5 Mythen von Kaffee bis Saft</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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</style><p>Faktencheck: Ernährungsmythen, die Sie kennen sollten – Teil 4: 5 Mythen von Kaffee bis Saft: In diesem Beitrag geht es noch einmal um das Thema Ernährungsmythen. Hier können Sie <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/ernaehrungsmythen-teil-1/">Teil 1</a>, <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/faktencheck-ernaehrungsmythen-teil-2/">Teil 2</a> und <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/faktencheck-ernaehrungsmythen-die-sie-kennen-sollten-teil-3/">Teil 3</a> lesen. Ich habe mir wieder fünf Aussagen, die man häufig zum Thema Ernährung hört, herausgesucht und möchte diese ein wenig näher betrachten.</p>
<h2><strong>„Kohlenhydrate sind schlecht.“</strong></h2>
<p>Spricht man hier von <strong>Kohlenhydraten</strong> aus verarbeiteten Auszugsmehlen, stimmt die Aussage wohl – hierbei handelt es sich quasi auch um „leere“ Kalorien – also ohne jegliche Nährstoffe. Aber Kohlenhydrate sind so viel mehr als die Weißmehlprodukte, die man vielleicht zuallererst im Kopf hat. Kohlenhydrate sind <strong>eine Gruppe der drei Makronährstoffe neben Proteinen und Fetten </strong>und <strong>für unsere Energieversorgung wichtig</strong>.</p>
<p><strong>Vollkorngetreideprodukte oder Hülsenfrüchte</strong> sind wichtige Kohlenhydrat und damit auch Energiequellen für unseren Körper. Gerade <strong>Getreideprodukte</strong> stellen <strong>weltweit eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel dar</strong>. Sie sind gut lagerungsfähig und kulinarisch vielseitig einsetzbar. In der Vollkornvariante sind sie durch ihre <strong>hohe Nährstoffdichte und den Ballaststoffgehalt</strong> ernährungsphysiologisch wertvoll.</p>
<h2><strong>„Kaffee ist ungesund und entwässert.“</strong></h2>
<p>Auch hier gilt wieder einmal <strong>die Menge macht das Gift</strong>. Übermäßiger Kaffeekonsum ist definitiv nicht zuträglich für die Gesundheit. In Kaffee stecken aber <strong>viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe</strong> drin. Besonders bekannt ist das Coffein, dass die Blutgefäße verengt, und so kurzzeitig für einen höheren Blutdruck und damit auch eine höhere Sauerstoffversorgung führt. Außerdem wirkt Kaffee <strong>antiinflammatorisch und antioxidativ</strong>.</p>
<p>Der „Wachmach-Effekt“ und damit auch die <strong>leistungssteigernde Wirkung</strong> ist wahrscheinlich am bekanntesten. Allerdings kann sich die <strong>Wirkung von Coffein bei manchen Personen auch negativ</strong> äußern: zu hoher Blutdruck, Herzrasen, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Kopfschmerzen bei Kaffeeentzug usw.</p>
<p>Kaffee kann kurzzeitig <strong>harntreibend</strong> wirken. Das Coffein regt die Nieren an, mehr Flüssigkeit auszuscheiden. Allerdings muss man keine Bedenken vor einer Dehydration haben. Manchmal bekommt man zum Kaffee ein Glas Wasser dazu, das kann auf jeden Fall nicht schaden. Und Kaffee zählt auch in die Flüssigkeitsbilanz mit rein. Die Menge von zwei bis vier Tassen pro Tag sollte aber nicht überschritten werden. Mehr Infos zum Thema Kaffee finden Sie in unserem Blog „<a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/kaffee-und-seine-wirkung/">Kaffee und seine Wirkung</a>“.</p>
<h2><strong>„Schokolade macht glücklich.“</strong></h2>
<p>Schokolade besteht je nach Sorte aus Kakao, Kakaobutter (Fett) und Zucker. Der „gute“ Teil der Schokolade ist der <strong>Kakao</strong>. In Kakao ist die <strong>Aminosäure Tryptophan</strong> enthalten, aus der der Körper das <strong>Glückshormon Serotonin</strong> herstellen kann. Außerdem ist in Kakao <strong>Theobromin</strong> enthalten. Das ist ein <strong>sekundärer Pflanzenstoff</strong>, der auf den Menschen eine <strong>psychoaktive Wirkung</strong> hat und in einer gewissen Dosis rauschähnliche Zustände hervorrufen kann. Theobromin ist allerdings für viele Tiere giftig, deshalb sollte man Hunden auch keine Schokolade geben.</p>
<p>Außerdem kann der Genuss von Schokolade das <strong>Belohnungszentrum im Gehirn stimulieren</strong> und die <strong>Freisetzung von Endorphinen und Serotonin fördern</strong>, was dazu beiträgt, <strong>positive Emotionen zu erzeugen und Stress abzubauen</strong>.</p>
<p>Laut Studienlage ist der Glückseffekt durch Schokolade gering, weil diese Stoffe nicht in sonderlich hohen Dosen in Schokolade enthalten sind.</p>
<p>Wer also einen „Glücksboost“ braucht, sollte auf jeden Fall zu einer Schokolade greifen, die einen <strong>hohen Kakaoanteil</strong> hat, also eine dunkle bzw. <strong>Zartbitterschokolade</strong>.</p>
<h2><strong>„Zu viel Bier verursacht einen Bierbauch.“</strong></h2>
<p>Vielleicht haben Sie diesen Spruch schon mal gehört: „Mit des Bieres Hochgenuss wächst des Bauches Radius.“ An dieser Aussage ist etwas dran, aber natürlich stimmt sie in dieser Einfachheit nicht. Genauso bekommt nicht jeder, der Bier trinkt, auch einen Bierbauch.</p>
<p>Allerdings enthält <strong>Alkohol</strong> sieben Kilokalorien pro Gramm. Eine Falsche Bier (0,5 Liter) hat <strong>circa 215 Kilokalorie</strong>. Deshalb darf man nicht unterschätzen, wie viel Energie man durch das Trinken von Bier zusätzlich aufnimmt. <strong>Wenn mehr Kalorien aufgenommen als verbrannt werden, führt das zu einer Gewichtszunahme.</strong> Außerdem kommt ein Bier meist nicht allein, sondern es gesellt sich noch ein zweites dazu und auch ein paar Snacks. <strong>Insgesamt begünstigt ein</strong> <strong>ungesunder Lebensstil</strong> wie übermäßiger Alkoholkonsum, zu wenig Schlaf, viel Stress, Übergewicht, zu wenig Bewegung <strong>einen „Bierbauch“.</strong></p>
<p>Ein übermäßiger Bierkonsum kann also dazu führen, Gewicht zuzunehmen. Studien haben gezeigt, dass es tatsächlich <strong>bei alkoholischen Getränken</strong> zu einer <strong>erhöhten Fettablagerung im Bauchbereich</strong> kommen kann. Der „Bierbauch“ mag vielleicht ein „ästhetisches Problem“ sein, aber viel größer ist das Problem, dass sich dabei um <strong>viszerales Fettgewebe</strong> handelt. Dieses Fettgewebe ist im Gegensatz zu dem normalen Unterhautfettgewebe <strong>stoffwechselaktiv und kann Hormone und Entzündungsstoffe produzieren</strong>. Durch <strong>Lebensstiländerung und Gewichtsabnahme</strong> kann ein Bierbauch aber auch wieder weggehen.</p>
<h2><strong>„Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an.“</strong></h2>
<p>Fruchtsäure kann den Zahnschmelz angreifen. Der <strong>Zahnschmelz</strong> ist die äußerste Schicht des Zahns und <strong>schützt ihn u. a. vor Karies</strong>. Wenn Säuren den Zahnschmelz regelmäßig und über längere Zeit hinweg angreifen, kann dies zu Schäden führen, die als <strong>Erosion</strong> bekannt sind. Die <strong>Säuren erweichen den Zahnschmelz und Mineralien werden herausgelöst</strong>. Das kann z. B. zu <strong>Empfindlichkeiten und Verfärbungen</strong> führen.</p>
<p>Das passiert aber nicht, wenn man normale Mengen <strong>Obst</strong> ist. Obst ist sehr gesund und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. <strong>Softdrinks wie Cola oder Fruchtsäfte</strong> sollten in diesem Zusammenhang eher gemieden werden.</p>
<p>Um die Auswirkungen von Fruchtsäure auf den Zahnschmelz zu minimieren, kann man nach dem Verzehr von säurehaltigen Lebensmitteln oder Getränken (Säfte!) den <strong>Mund mit Wasser ausspülen</strong>, um die Säuren zu neutralisieren – vor allem wenn man empfindliche Zähne hat. Es ist auch ratsam, <strong>nicht direkt danach Zähne zu putzen</strong>, sondern mindestens 30 Minuten zu warten. Die Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an und das Bürsten kann zu weiteren Schäden führen. Auch ein <strong>Kaugummi</strong> kann helfen. Dieser regt die Speichelbildung an und beschleunigt die Neutralisierung des pH-Wertes im Mund. Besonders fruchtsäurehaltig sind z. B. Zitrusfrüchte, Kiwis, Sauerkirschen, Ananas und auch Obstsäfte. Ein <strong>regelmäßiger Zahnarztbesuch</strong> ist in jedem Fall zu empfehlen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<ul>
<li><a name="Link" href="https://www.dge.de/wissenschaft/dge-leitlinien/leitlinie-kohlenhydrate/">https://www.dge.de/wissenschaft/dge-leitlinien/leitlinie-kohlenhydrate/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/">https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/wie-gesund-ist-kaffee/">https://www.quarks.de/gesundheit/ernaehrung/wie-gesund-ist-kaffee/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.test.de/Wie-gesund-ist-Kaffee-5824772-0/">https://www.test.de/Wie-gesund-ist-Kaffee-5824772-0/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/schokolade/pwieschokoladeundihrewirkung100.html">https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/schokolade/pwieschokoladeundihrewirkung100.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/sabine-isst/gesunde-dunkle-schokolade-kakao-102.html">https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/sabine-isst/gesunde-dunkle-schokolade-kakao-102.html</a></li>
<li><a name="Link" href="https://medentes.de/magazin/saeure-und-zaehne-keine-angst-vor-frischem-obst">https://medentes.de/magazin/saeure-und-zaehne-keine-angst-vor-frischem-obst</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aponet.de/artikel/zahnschaedigung-durch-zucker-und-fruchtsaeuren-19281">https://www.aponet.de/artikel/zahnschaedigung-durch-zucker-und-fruchtsaeuren-19281</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/abnehmen/bierbauch-wie-entsteht-er-und-wie-geht-er-weg/">https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/abnehmen/bierbauch-wie-entsteht-er-und-wie-geht-er-weg/</a></li>
<li><a name="Link" href="https://www.openscience.or.at/hungryforscienceblog/bierbauch-macht-zu-viel-bier-wirklich-dick/">https://www.openscience.or.at/hungryforscienceblog/bierbauch-macht-zu-viel-bier-wirklich-dick/</a></li>
</ul>

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<p><big><big>Dieser Beitrag wurde von <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/profile/anne-stoye/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Anne Stoye</big></big></a> verfasst. Sie ist Assistentin der Geschäftsleitung Ausbildung der <a name="Link" href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><big><big>Deutschen Heilpraktikerschule Leipzig</big></big></a>.</big></big></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de/faktencheck-ernaehrungsmythen-die-sie-kennen-sollten-teil-4/">Faktencheck: Ernährungsmythen, die Sie kennen sollten – Teil 4: 5 Mythen von Kaffee bis Saft</a> erschien zuerst auf <a href="https://deutsche-heilpraktikerschule.de">deutsche-heilpraktikerschule.de</a>.</p>
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